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Darum braucht selbst ein Scheibenwischer Ihre Aufmersamkeit

Der Scheibenwischer gehört zu jenen Teilen am Auto, denen, solange sie klaglos funktionieren, in der Regel wenig Aufmerksamkeit zuteilwird. Erst wenn er – oft nach längerer Zeit – seinen Aufgaben nicht mehr wie gewünscht nachkommt, kümmert man sich um ihn. Ansonsten ist er vor der Frontscheibe permanent Wind und Wetter ausgesetzt und soll seinen Job machen.

Einige besonders aufmerksame Autofahrer werfen zu Beginn der Herbst-/Wintersaison einen Blick auf die Wischerblätter, weil diese in den nachfolgenden Monaten meist besonders gefordert sind. Gut so! Noch besser wäre es allerdings, auch im Sommer und speziell vor dem Aufbruch zur Fahrt in den Urlaub die Scheibenwischer zu prüfen. Denn selbst wenn man auf unendlich sonnige Ferientage hofft, ist während der Autoreise bei Regen – und erst recht bei heftigen Güssen – doch ein klarer Durchblick durch die Frontscheibe gefragt. Und dafür ist nun mal ein funktionstüchtiger Scheibenwischer erforderlich.

Viele Autofahrer übersehen zudem, dass es den Wischergummis in der heißen Jahreszeit alles andere als gut geht. Deshalb verschleißen sie in diesen Monaten auch besonders schnell. Das liegt daran, dass den Gummis die UV-Strahlung der Sonne und die sommerliche Hitze zusetzen, sie spröde und porös werden lassen. Hinzu kommen tote Insekten auf der Windschutzscheibe: Die verhärteten Körper dieser Tiere können regelrechte Scharten in die Gummilippen der Wischer reißen, wenn diese darüber schrubben. Danach heißt es dann Ade Durchblick bei Niederschlägen, insbesondere wenn sich die Feuchtigkeit noch mit Staub, Blütenstaub oder Pollen vermischt.

Deshalb raten Fachleute dringend dazu, die Scheibenwischer spätestens alle zwei Jahre zu erneuern. Besser wäre dies demnach sogar einmal pro Jahr. Spätestens jedoch wenn eine lange (Urlaubs-)Fahrt mit dem Auto ansteht, sollte man dessen Wischer einer kritischen Prüfung unterziehen und die alten vorsichtshalber gegen neu austauschen. Denn gute Sicht während der Fahrt ist eines der wichtigsten Sicherheitskriterien.

Bei der Wahl der neuen Scheibenwischer kann man entweder bei dem Modell bleiben, das zuvor angebracht war. Dabei empfehlen Fachleute, von scheinbaren No-Name-Billigangeboten Abstand zu nehmen. Denn sie verschleißen meist schneller und werden so unterm Strich teurer als in der Anschaffung etwas teurere Markenprodukte, die sich durch eine längere Lebensdauer und meist auch bessere Wischergebnisse auszeichnen. Wer sich und seiner Sicherheit etwas besonders Gutes tun will, greift zu modernen gelenklosen Wischern, sogenannten Flatblades. Sie wischen insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten sauberer als konventionelle Scheibenwischer und lassen sich auch für viele ältere Autos nachrüsten.

Lässt die Funktionstüchtigkeit der Scheibenwischer zu wünschen übrig, muss das jedoch nicht immer an defekten Wischergummis liegen. Häufig lassen sie sich allein durch eine Säuberung mit Wasser wieder fit machen. Wer seinen Wischern eine solche Reinigung öfter angedeihen lässt, erhöht dadurch nicht nur deren Lebensdauer, sondern auch die eigene Sicherheit.

Quelle: Goslar Institut
Bildquelle: Goslar Institut

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

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Übergabe an die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs WERKSTATT DES VERTRAUENS 2018

Am 30.01.2018 war es endlich soweit und wir konnten den neuen VW Up an die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs WERKSTATT DES VERTRAUENS 2018 übergeben. Dazu waren wir einen Tag im Autohaus Lehmbrock in Dorsten zu Gast. Mit dabei war der Bürgermeister Tobias Stockhoff und die örtliche Presse. Das Ehepaar Schulz (Manfred und Mechthild Schulz aus Dorsten) hat sich sehr über den nagelneuen VW Up! gefreut. Sie sind glücklich nun viertürig mit dem Neufahrzeug unterwegs zu sein. Ihren 13 Jahre alten Wagen, mit dem sie regelmäßig zum Service bei Lehmbrock waren, werden sie nun in der nächsten Woche dem Autohaus Lehmbrock übergeben.

Wenn Sie im nächsten Jahr ebenfalls einen Ihrer Kunden glücklich machen wollen, dann bewerben Sie sich einfach für eines der drei offiziellen Gütesiegel unter folgendem Link. Denn jeder Autofahrer der hier seine Stimme abgibt hat die Chance auf einen von zwei Neuwagen im Wert von jeweils 10.000€.

http://www.werkstatt-des-vertrauens.de/startpakete

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Die Online-Nachfrage nach Autoteilen steigt

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Immer mehr Autofahrer kaufen Ersatzteile, Reifen und Zubehör im Internet

Weltweit geben 29 Prozent aller Käufer von Autoersatzteilen, Reifen oder Zubehör an, ihren letzten Teilekauf über das Internet getätigt zu haben. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres. In Westeuropa liegt der Online-Anteil unter Autoteilekäufern mittlerweile bei 36 Prozent. Besonders stark ist das Wachstum in Asien. In China hat der Online-Käuferanteil innerhalb eines Jahres von 23 Prozent auf 40 Prozent zugenommen. Im Unterschied dazu zeigen Nordamerika oder auch Osteuropa kaum Zuwächse. In Ländern wie Russland, Polen oder der Ukraine kommt hinzu, dass der Anteil derjenigen Autofahrer, die überhaupt Autoteile kaufen, insgesamt eher rückläufig ist. Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der aktuellen Connected Life Studie mit über 70.000 Befragten in 56 Ländern.

Auch in Deutschland hat der Anteil an Onlinekäufern von Autoteilen im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent zugenommen. Der deutsche Online-Teilekäufer von heute ist dabei keineswegs ausschließlich der Offlinekäufer und Bastler „von gestern“, der nie eine Werkstatt besucht und Arbeiten am eigenen Fahrzeug vorzugsweise selbst durchführt: Tatsächlich sind rund 30 Prozent der Onlinekäufer nach eigenen Angaben erst durch das Internet zum Teilekauf gekommen, während sie dies vorher ihrer Werkstatt überlassen haben. Beinahe 50 Prozent der Onlinekäufer lassen ihre im Internet erworbenen Ersatz- oder Zubehörteile in einer Werkstatt einbauen. Im Fall von online gekauften Reifen liegt dieser Anteil sogar bei rund 75 Prozent. Dies zeigen Ergebnisse des „AutoTeileOnlineMonitor“ (ATOM), mit dem die Forscher seit Jahren kontinuierlich die Entwicklung von e-Commerce im Automotive Aftersales beobachten.

Der AutoTeileOnlineMonitor verdeutlicht: Digitalisierung und e-Commerce verändern tradierte Kundenbeziehungen im Automotive Aftersales nachhaltig. Immer mehr Autofahrer emanzipieren sich von ihrer Werkstatt und lösen den Teilekauf aus ihrem Werkstattbesuch heraus.

Wohin die Reise zukünftig noch gehen könnte, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie: Rund ein Drittel aller Autofahrer findet es grundsätzlich interessant, den Einkauf von Autoteilen im Bedarfsfall zukünftig vom eigenen Fahrzeug, unter Beachtung einer vorab festlegbaren Regel wie z.B. immer das günstigste Autoteile einer bestimmten Marke zu ordern, selbstständig durchführen zu lassen. Überdurchschnittlich stark ausgeprägt ist dieses Interesse bei jüngeren Fahrern bis 35 Jahren und unter den Nutzern von Premium-Fahrzeugmarken.

Bildquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

 

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Stell‘ dir vor, du druckst demnächst deine Bremssättel selber aus

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Beim Bugatti soll es schon möglich sein, der Titan-Bremssattel wird mit einem 3-D.Drucker hergestellt. Bevor er für die Serie eingesetzt wird, sollen erst Fahrversuche starten. Schichtweise wird Titan aufgetragen und vier Laser schmelzen formgebend das Titanpulver. 45 Stunden dauert der Druck, um einen Bremssattel nach diesem Verfahren herzustellen.

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

In Ihrem Kundenstamm befinden sich garantiert auch Kunden die von den negativen Auswirkungen des Dieselskandals betroffen sind. Die Frist für einen möglichen Schadenersatz läuft Ende 2018 aus. Was können Sie tun? Welche Chance haben die Autobesitzer? Wer kann, bezahlbare, Hilfe bieten?

Im Gespräch mit einem Meisterkollegen aus einer freien Werkstatt erfuhren wir, dass er die betroffenen Kunden angesprochen und auf einen Rechtsanwalt verweisen hat der ein interessantes Angebot zur Schadenssicherung bietet. Das wollten wir genau wissen und haben dazu ein Interview mit RA Dr. Klaus Lubitz aus Münster geführt.

Der Druck auf die Hersteller für ein faires Angebot an die Geschädigten ist umso größer, je mehr Autobesitzer ihre Ansprüche anmelden.“ RA Lubitz

Lesen Sie und entscheiden Sie, ob Sie Ihren betroffenen Kunden diese Hilfe anbieten wollen. Die Chancen zu einem Schadensersatz zu kommen, sind gewachsen. Gerichte haben klare Urteile (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/diesel-skandal-meister-goetze-kaempft-gegen-volkswagen-1.4083208) gesprochen und die Politik setzt die Verursacher dieser Schäden unter Druck.

FW: Können Sie kurz den Kern des Abgasskandals beschreiben?

RA Lubitz: Der Abgasskandal hat dem Volkswagen-Konzern die schwerste Krise der Unternehmensgeschichte beschert. Ausgelöst wurde sie dadurch, dass die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) den Volkswagen-Konzern überführt hat, bei Dieselfahrzeugen in den USA eine Software verwendet zu haben, die erkennt, ob Messungen im Realverkehr oder bei einem offiziellen Abgastest erfolgen. Die Messungen im Realverkehr liegen um ein Mehrfaches höher als die Ergebnisse im Testverfahren.

Im September 2015 gibt Volkswagen die Manipulation der Abgaswerte bei Diesel-Motoren aufgrund der Veröffentlichung der US-Umweltbehörde zu. Aufgrund eines Vergleichs zwischen Volkswagen und US-Kunden kommen auf VW in den USA Kosten in Höhe von bis 16,5 Milliarden USD (15,2 Milliarden Euro) zu.

In Deutschland soll ein Software-Update für Abhilfe sorgen. Zehntausende Modelle des VW-Geländewagens Touareg müssen wegen verbotener Abgastechnik zurückgerufen werden. VW weigert sich aber, den Besitzern der betroffenen Dieselfahrzeuge in Deutschland Schadensersatz zu leisten.

FW: Welche rechtlichen Möglichkeiten hat der Fahrzeugeigentümer?

RA Lubitz: Klagemöglichkeiten gibt es sowohl gegen den Autohändler als auch gegen den Autohersteller.

Gegen den Autohändler kommen in erster Linie Ansprüche aus Rückabwicklung/Schadensersatz aufgrund Sachmangelhaftung in Frage. Allerdings gilt hier die kurze zweijährige Verjährungsfrist. Erfolgsversprechender dürften daher Ansprüche gegen den Autohersteller aus unerlaubter Handlung sein. Hier verjähren die Ansprüche erst nach drei Jahren ab Kenntnis der Umstände, somit frühestens Ende 2018.

Es gibt bereits eine Reihe von erstinstanzlichen Urteilen, die dem Betroffenen Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller zugesprochen haben. Allerdings gibt es hierzu noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung.

Den Schaden haben die Gerichte mit folgender Formel errechnet:

Bei Gebrauchtfahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / (zu erwartende Gesamtlaufleistung 200.000 km bis 300.000 km - Tachostand beim Kauf)

Bei Neufahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / zu erwartende Gesamtlaufleistung

Eine weitere rechtliche Möglichkeit besteht für die Fahrzeugeigentümer, die den Kaufpreis finanziert haben, da in vielen Fällen die Widerrufsbelehrungen in den Darlehensverträgen fehlerhaft sind. Da es sich bei dem Kaufvertrag für das Fahrzeug und dem Darlehensvertrag um ein sog. verbundenes Geschäft handelt, besteht für den Käufer in diesen Fällen die Möglichkeit, sich auch von dem Kaufvertrag zu lösen.

Abschließende Empfehlung: Es gibt zu den mit dem Dieselskandal verbundenen Fragen noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung. Eventuelle Klagen sind daher mit einem entsprechenden Kostenrisiko verbunden. Dieses Kostenrisiko kann aber ausgeschlossen werden durch den Abschluss einer Erfolgshonorarvereinbarung mit dem Rechtsanwalt bzw. durch den Abschluss eines Prozessfinanzierungsvertrages. In diesen Fällen trägt der Geschädigte kein Kostenrisiko. Dieses wird von dem Rechtsanwalt bzw. dem Prozessfinanzierer übernommen. Diese erhalten als Gegenleistung einen Teil des Erfolges.

Sie können sich direkt informieren unter:

RA Dr. Klaus Lubitz

Prinzipalmarkt 22

48143 Münster

T: 0251-9816990

Mobil: 0170-3071350

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

VW Abgasskandal: Trotz Softwareupdate kann Fahrzeug zurückgegeben werden

VW Abgasskandal: Trotz Softwareupdate kann Fahrzeug zurückgegeben werden

Das Oberlandesgericht Köln hat in einem Beschluss vom 27.03.2018 (AZ: 18 U 134/17) angekündigt, dass Kunden selbst dann ein Rücktrittsrecht zustehen kann, wenn das Softwareupdate vor dem Rücktritt durchgeführt wurde.

Der 2015 gekaufte und vom Abgasskandal betroffene Audi A4 2,0 TDI erhielt im September 2016 das Software-Update. Drei Monate später erklärte der Autobesitzer den Rücktritt vom Kaufvertrag. Da das Autohaus den Rücktritt nicht akzeptierte, klagte der Audikäufer gegen das Autohaus. Seit dem Update habe sich nicht nur die Leistung verschlechtert und der Verbrauch erhöht, auch führe das Update zu einem schnelleren Verschleiß. Nachdem das Landgericht Aachen die Klage abgewiesen hatte, ging der Prozess in die nächste Instanz und befindet sich inzwischen in der Berufung vor dem Oberlandesgericht Köln. Dieses wies nun darauf hin, dass auch nach Durchführung des Softwareupdates eine Rückabwicklung möglich sei. Den Beweis dafür, dass das Software-Update die vom Kläger angeführten negativen Folgen nicht mit sich brächte, müsse der Verkäufer erbringen. Hierzu müsse ein Sachverständigengutachten eingeholt werden.

Beklagtes Autohaus trägt Beweislast, dass Update "funktioniert"

Laut OLG Köln muss der Verkäufer nunmehr die Darlegungs- und Beweislast dafür tragen, dass es durch das Software-Update nicht zu anderen Sachmängeln gekommen ist. Das beklagte Autohaus müsse im Detail darlegen, wie die Software der Motorsteuerung vor und nach dem Update funktioniere. Außerdem soll ein Sachverständige klären, ob das Software-Update negative Folgen für den Kläger mit sich bringt. Diese Umverteilung der Beweislast ist sehr relevant: Kann das Autohaus den schwierigen Beweis nicht erbringen, dann wird angenommen, dass das Auto trotz des Updates mangelhaft ist.

Dieser Beschluss des OLG Köln zeigt, dass auch nach dem Software-Update betroffene Kunden die Möglichkeit haben, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Aufgrund der ungewissen Folgen des Updates sollte nicht weiter gezögert werden. Ende des Jahres droht die Verjährung von Ansprüchen.

Mehr Infos unter: www.vw-schaden.de

Bildquelle: Thorben Wengert_pixelio.de

 

Wie mache ich mein Wohnmobil fit für die Saison?

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Viele Campingplätze haben die Saison bereits eröffnet. Höchste Zeit also, den eigenen Caravan oder das Wohnmobil fit für den ersten Ausflug zu machen. Der ADAC hat eine Checkliste mit den wichtigsten Tipps zusammengestellt...

 

 

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Ab 2020 soll es den SMART aus dem Hause Daimler als 2-Sitzer nur noch als E-Mobil geben. Das betrifft auch die Mietwagenflotte. Der in letzter Zeit öffentlich gemachte hohe Benzinverbrauch (6-8 Liter) und der CO2 Ausstoß zwingen wohl dazu. 

Wenn der Autokauf zur Qual der Wahl wird

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Die Automobilindustrie überfordert die Autokäufer mit immer neuen Fahrzeugmodelle und Ausstattungen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Nürnberger Marktforschung puls bei 1.007 Autokäufern in Deutschland. Jede noch so kleine Nische wird mit spezifischen Fahrzeugmodellen und unzähligen Ausstattungsvarianten besetzt. Dieser „Dschungel an Möglichkeiten“ überfordert den Auto-Interessierten bei der Wahl des passenden Fahrzeugs.

Begrüßte die Hälfte der Befragten 2016 die große Fahrzeugauswahl fanden 2018

37 % der Neuwagen-Interessenten die zunehmende Angebotsvielfalt eher verwirrend,

29 % gefällt eine deutlich geringere Auswahl.

„Die Stimmung der Auto-Interessenten kippt offensichtlich in Richtung Kundenverwirrung“, kommentiert puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Die „Customer Confusion beim Autokauf“ hat kaufbremsende Folgen: 39 % der Neuwagen-Interessenten verschieben wegen der zunehmenden Qual der Wahl sogar ihren Autokauf. Eine Lösung liegt in der Formel „Be simple“, also in der Reduktion der Variantenvielfalt. Dabei ist zu fragen, wo Kunden Variantenvielfalt honorieren und wo nicht? Auch darauf gibt die puls Studie eine Antwort: Kunden schätzen Auswahl vor allem bei Komfortausstattungen (z. B. Sitzheizung, Multifunktionslenkrad) und der Motorisierung, bei Innenausstattungen (z. B. Ledervarianten, Schiebedach) ist Variantenvielfalt dagegen weniger wichtig.

„Es kommt für den Handel und die Verkäufer mehr denn je darauf an, durch eine sichtbare Strukturierung des Fahrzeugangebots, eine aktive Bedarfsanalyse und eine darauf aufsetzende Beratung Orientierung bei der Wahl des passenden Fahrzeugs zu geben und so die Kaufentscheidung zu beschleunigen“, empfiehlt puls Chef Weßner.

AAG akquiriert Hennig Fahrzeugteile

AAG akquiriert Hennig Fahrzeugteile

Die Alliance Automotive Group (AAG) wird – unter Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörde – die Unternehmensanteile der in Essen ansässigen Hennig Fahrzeugteile Unternehmensgruppe erwerben. Damit setzt AAG seine Expansionsstrategie in Deutschland fort. AAG ist mit einem Umsatz von 2 Mrd. € im Jahr 2017 eines der größten europäischen Handelsunternehmen für Pkw- und Nkw-Ersatzteile im IAM.

Mit 31 Niederlassungen und einem Umsatz von mehr als 160 Mio. € wird Hennig Fahrzeugteile zukünftig Teil der AAG werden. „Von den Erfahrungen und dem internationalen Netzwerk der AAG werden sowohl unsere Kunden als auch unsere Mitarbeiter profitieren“, so Uwe Hennig, Geschäftsführer der Hennig Fahrzeugteile.

Der Spion in meiner APP

„Der Spion in meiner APP „

Alle reden von Daten die der Pkw sammelt und versendet. E-Call, B-Call und F-Call  sind uns bekannt. Mit allen Mittel versuchen die Vertrerter des IAM aus Industrie und Handel diese Daten nicht nur an die Autohersteller gelangen zu lassen. Kaum beachtet wird eine viel größere Datensammlung die wir Handynutzer täglich freigeben. Ohne dass wir dies merken oder wissen.

Was sagt Ihnen Anagog ?

Uns bis gestern auch nichts. Es ist ein Start Up aus Israel, das von ehemaligen Militärangehöriger geführt wird. Anagog sammelt über Handys Bewegungs- und Verhaltensdaten und erhält somit Erkenntnisse über das menschliche Verhalten, die Voraussagen ermöglichen und Manipulationen vereinfachen.

Das Auto lassen die meisten Menschen 23 Stunden am Tag stehen. Das Handy ist immer dabei und sendet aus er Hosentasche. Das haben u.a. Porsche, Daimler, Skoda erkannt und kaufen sich bei Anagog ein.

Kia-Rohdaten

Kia-Rohdaten

Die Euro 5-/6-Verordnung (EG 715/2007) öffnet zwar den Zugang zu den technischen Informationen der Fahrzeughersteller, aber über die Ausgestaltung dieses Zugangs gibt es immer wieder Streit. Nun hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main entschieden, dass ein reiner Lesezugriff auf die jeweilige Hersteller-Datenbank bereits den Anforderungen der Verordnung genügt.

Die Vorschrift verlangt laut zweier Urteile vom Februar 2017 nicht, „mittels einer Datenbankschnittstelle auch den Zugriff auf die Rohdaten und ihre Verknüpfung mit der Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) zu ermöglichen, um diese in Gänze auslesen und automatisiert weiterverarbeiten zu können“ (OLG-Az.: 6 U 31/16 und 6 U 37/16). Einen solchen Zugang wollte der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) vom koreanischen Hersteller Kia bzw. von der deutschen Tochtergesellschaft vor Gericht erstreiten. Nach Meinung des Verbands kann nur so gewährleistet werden, dass unabhängige Teilehersteller und Werkstätten Zugriff auf das Sonderwissen des Fahrzeugherstellers haben. Nur das Wissen, welche Teile genau in einem bestimmten Fahrzeug verbaut sind, sichert laut GVA die Reparatur mit dem korrekten Teil.

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Ein Autofahrer staunte nicht schlecht, als ihm die Bußgeldstelle vorwarf, mit seinem Opel Astra innerorts rund 700 km/h zu schnell gewesen zu sein. Ein faires Bußgeld von rund 6.600 Euro gab es gleich noch oben drauf.

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