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Lichthupe auf der Autobahn – ist das erlaubt?


Viele Autofahrer glauben, dass das Betätigen der Lichthupe auf der Autobahn eine Nötigung darstellt und deswegen nicht erlaubt ist. Doch stimmt das wirklich?

 

Lichthupe auf der Autobahn ist erlaubt – aber nicht immer


Jeder Autofahrer kennt diese Situation: Ein Auto schleicht auf der Autobahn und ist viel langsamer unterwegs, als man selbst. Doch darf man in einem solchen Fall die Lichthupe betätigen? Um diese Frage zu beantworten, muss man zwischen zwei Möglichen Absichten unterscheiden, die eine Autofahrer haben kann, wenn er die Lichthupe betätigt:

  1. Das Betätigen der Lichthupe ist erlaubt, wenn ein anderer Autofahrer vor etwas gewarnt werden soll. So darf ein Autofahrer mit dem kurzen Aufflackern des Fernlichts seinen Überholvorgang ankündigen. Dies ist jedoch nur außerhalb geschlossener Ortschaften erlaubt.
  2. Das Betätigen der Lichthupe ist nicht erlaubt, wenn man sich so die Straße freiräumen möchte und dabei dicht auffährt oder zu oft hintereinander mit dem Fernlicht blinkt. In einem solchen Fall handelt es sich um eine Nötigung, die mit mehreren 1.000 Euro Strafe geahndet werden kann.

Das verrät die Straßenverkehrsordnung über die Lichthupe


In der Straßenverkehrsordnung taucht der Begriff "Lichthupe" gar nicht auf. Hier ist vielmehr von "Schall- und Leuchtzeichen" die Rede. In § 16 StVO steht geschrieben: "Schall- und Leuchtzeichen darf nur geben, wer außerhalb geschlossener Ortschaften überholt (...) oder wer sich oder Andere gefährdet sieht. Wenn Sie sich also mit hoher Geschwindigkeit einem langsamen Auto nähern, sollte die Lichthupe als Warnzeichen durchaus erlaubt sein.

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © 4144132, Pixabay (Header-Bild); avi_acl, Pixabay (Fließtext-Bild)

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