1. Skip to Menu
  2. Skip to Content
  3. Skip to Footer

 

Winterreifenpflicht: So regeln das unsere Nachbarländer


Die Regeln zur Winterreifenpflicht in Deutschland sollte mittlerweile jeder Autofahrer kennen. Doch wie handhaben das unsere Nachbarländer, welche Regeln gelten in Österreich & co. und welche Strafen könnten drohen?

 

Regeln und Bußgelder zur Winterreifenpflicht im EU-Ausland


Nachdem der lange, heiße und trockene Sommer nun doch endgültig vorbei ist, hält der Winter bei uns und in vielen Ländern Europas Einzug. Er scheint dies direkt zu tun, ohne Umweg über den Herbst. Die Verkehrsteilnehmer finden auf den Straßen plötzlich ganz andere Voraussetzungen vor. Der Wechsel auf Winterreifen ist unabdingbar. Solltest du bald Ländergrenzen überschreiten, musst du die dortigen Bestimmungen zur Winterbereifung kennen. Die Vorschriften sind in Europa sehr unterschiedlich. Die KÜS  hat sie für die wichtigsten Wintersportregionen zusammengefasst:

  • Für Deutschland gilt die Regelung von 2010. Winter- oder Allwetterreifen sind bei winterlichen Bedingungen für Pkw und Motorräder auf allen Achsen Pflicht. Die Mindestprofiltiefe ist gesetzlich mit 1,6 Millimetern festgelegt. Die KÜS empfiehlt jedoch mindestens vier Millimeter. Schneeketten sollten mitgeführt werden. Beim Winterreifen-Neukauf sollte auf die Kennzeichnung mit dem Alpine-Symbol geachtet werden. 
  • Ein Verstoß kostet 60 Euro Bußgeld und es gibt einen Punkt in Flensburg. Kommt es zu einer Behinderung des Verkehrs, so werden 80 Euro und ein Punkt fällig. Mittlerweile wird auch der Halter, der eine falsche Bereifung akzeptiert, mit 75 Euro und einem Punkt belangt. 
  • In der Schweiz gibt es keine landesweite Winterreifenpflicht, die Reifen müssen jedoch für den Winter geeignet sein. Bei Verkehrsbehinderungen mit nicht der Witterung angepasster Bereifung werden Geldbußen verhängt, bei Unfällen mit Sommerreifen auf glatter Fahrbahn droht eine Mithaftung. Schneeketten müssen mitgeführt werden, die Pflicht zur Nutzung wird mit besonderen Schildern vor Ort angezeigt. Die vorgeschriebene Profiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern, die KÜS empfiehlt mindestens vier Millimeter. 
  • Österreich hat keine generelle Winterreifenpflicht. Es müssen jedoch bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen oder Schneeketten montiert sein. Sogenannte M+S-Reifen (Matsch und Schnee) müssen fünf Millimeter Profil (Diagonalreifen) oder vier Millimeter (Radialreifen) aufweisen, sonst gelten sie nicht als Winterreifen. Ganzjahresreifen müssen eine M+S-Kennzeichnung haben, nur dann gelten sie als Winterreifen. Wer zwischen November und dem 15. April bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen fährt, kann mit 35 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten werden, bei Verkehrsgefährdung kann das bis zu 5.000 Euro kosten. 
  • In Frankreich gibt es keine Winterreifenpflicht. In den Wintersportgebieten geht es jedoch nicht ohne entsprechende Bereifung. Kurzfristig kann durch entsprechende Beschilderung eine Winterreifenpflicht angeordnet werden, die Mindestprofiltiefe muss dann 3,5 Millimeter betragen. Schneekettenpflicht wird ebenfalls per Beschilderung angezeigt, die Höchstgeschwindigkeit mit Ketten liegt bei 50 Stundenkilometern. Bei Verstößen gegen die angeordneten Maßnahmen werden 135 Euro Bußgeld fällig. 
  • Slowenien ist zwar kein direktes Nachbarland, jedoch sehr beliebt bei deutschen Winterurlaubern. Dort gilt eine Winterreifenpflicht zwischen dem 15. November und 15. März des Folgejahres sowie bei winterlichen Straßenverhältnissen. Die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe liegt bei drei Millimetern. Gefahren werden können auch Ganzjahresreifen, ebenfalls mit mindestens drei Millimeter Profil. Schneeketten auf Sommerreifen sind ebenfalls erlaubt. Bei Verstößen werden 120 Euro fällig. 
  • Auch Italien ist kein direktes Nachbarland, doch vor allem die Region Südtirol ist bei Wintersportlern sehr beliebt. Eine grundsätzliche Winterreifenpflicht gibt es nicht. Allerdings regeln das einzelne Regionen unterschiedlich. So darf beispielsweise im Stadtgebiet Bozen und auf der Brennerautobahn von November bis April nur mit Winterreifen gefahren werden, auf den Straßen der Provinz Bozen ist die Winterreifenpflicht situationsabhängig. Im Aostatal gilt von Oktober bis April eine Winterreifenpflicht, alternativ Schneeketten auf Sommerreifen. Schneeketten können temporär per Beschilderung angeordnet werden. Es empfiehlt sich, in der Region vor dem Urlaub nachzufragen. Die Bußgelder liegen zwischen 80 und 340 Euro.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von KÜS)
Bildquellen: © pixel2013, Pixabay (Header-Bild); manfredrichter, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

FREIE WERKSTATT Hits: 50810

Read more: FREIE...

Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

Technik-Tipp Hits: 46199

Ausgabe 10-2018 erschien am 05.10.2018al…

Read more: Technik-Tipp&he...

Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt Hits: 60831

Read more: Verkehrsblatt&h...

Termine

Letzter Monat Dezember 2018 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 48 1 2
week 49 3 4 5 6 7 8 9
week 50 10 11 12 13 14 15 16
week 51 17 18 19 20 21 22 23
week 52 24 25 26 27 28 29 30
week 1 31

weitere Meldungen

Darum ist Übergepäck bei Urlaubsreisen ein echter Risikofaktor

Darum ist Übergepäck bei Urlaubsreisen ein echter Risikofaktor
Hand aufs Herz: Wie viele Autobesitzer checken vor der Urlaubsfahrt das zugelassene Gesamtgewicht, bevor sie ihr Gepäck verstauen? Tatsache ist: Die Wenigsten tun dies. Und genau dies kann zu lebensgefährlichen Situationen führen, wie ein Test des ADAC ergab...

 

Weiterlesen: Darum ist...

Schützen Sie sich vor Cyberkriminalität

Schützen Sie sich vor Cyberkriminalität

Online-Banking, Fitness-Tracker, Hotelbuchung: Viele Anwendungen im Internet lassen sich mittlerweile auch über das Smartphone regeln. Doch genau wie beim Laptop, dem PC oder dem Tablet können Sie auch bei der Smartphone-Nutzung Opfer von Cyberkriminalität und Betrug werden. Daher ist es wichtig, sein Smartphone und seine Daten ausreichend zu sichern und beim Surfen im Internet vorsichtig zu sein.

5 Tipps für... ein sicheres Smartphone

• Das Smartphone mit einem vier- bis sechsstelligen Sperrcode sichern statt mit einem Wischmuster. Keine Standardkombination wählen (z. B. 1234).

• Apps und Spiele nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunterladen (z. B. Google Play, Apple AppStore)

• Updates installieren, sobald diese angeboten werden und regelmäßig Back-Ups durchführen, um alle Daten zu sichern.

• Persönliche Informationen nicht an Fremde herausgeben bzw. bei Anfragen von Unbekannten skeptisch sein. Nicht auf Links in verdächtigen E-Mails und Kurznachrichten klicken.

• Sensible Websites, auf denen man persönliche Daten eingeben muss, nicht aus öffentlichen WLAN-Netzwerken besuchen.

5 Tipps für... einen sicheren Computer

• Sichere Passwörter mit mindestens 8 Zeichen, bestehend aus Ziffern, Buchstaben und/oder Sonderzeichen verwenden. Unbedingt für alle Anwendungen unterschiedliche Passwörter nutzen!

• Gängige Sicherheitssoftware und Virenscanner installieren. Eine Firewall schützt Ihren Computer zusätzlich vor unberechtigten Zugriffen.

• Software von Betriebssystem, Internet- und Sicherheitsprogrammen immer aktuell halten. Hersteller bieten regelmäßig Updates, „Patches“ und „Service Packs“ an.

• Router gegen Hackerangriffe absichern. Ändern Sie den vorinstallierten W-LAN-Schlüssel und wählen Sie ein individuelles Passwort.

• Regelmäßig Backups anlegen, um wichtige Daten vor Verlust zu schützen.

Der Einkauf im Internet ist für viele eine zeitsparende und praktische Alternative zum regulären Einkauf im Geschäft. Die meisten Online-Shops und Internethändler sind seriös – dennoch gibt es immer wieder Kriminelle unter ihnen. Beim Online-Shopping sollten Sie daher immer vorsichtig sein, um nicht zum Opfer von Betrügern zu werden.

5 Tipps für... sicheres Online-Shopping

• Seriosität eines Shops im Impressum prüfen. Name des Anbieters, Adresse und möglichst Angaben zum Eintrag im Handelsregister sollten dort stehen.

• Bei sehr günstigen Angeboten Preisvergleich mit anderen Shops anstellen. Besteht große Preisdifferenz hierzu, Seriosität des Händlers prüfen.

• Gütesiegel wie „Trusted Shops“, „TÜV Süd Safer Shopping“, „Internet Privacy Standards“ und „Geprüfter Online-Shop EHI“ weisen auf vertrauenswürdige Online-Händler hin.

• Möglichst „auf Rechnung“ bestellen, um die Ware prüfen zu können, bevor sie bezahlt wird. Produkte, die nicht den Erwartungen entsprechen, können dann zurückgeschickt werden.

• Nur über eine sichere, verschlüsselte Verbindung auf einem Online-Shop einloggen bzw. einkaufen („https://“ und Schloss-Symbol in Browser-Adresszeile). Sichere Passwörter wählen.

In einem Smart Home sind die Haustechnik, Haushaltsgeräte sowie Komponenten der Unterhaltungselektronik miteinander vernetzt. Neben der Möglichkeit, Energie zu sparen und den Komfort zu steigern, kann mithilfe eines Smart Home-Systems der Einbruchschutz verbessert werden – beispielsweise wird durch eine automatische Licht- oder Rollladen-Steuerung Anwesenheit simuliert, wenn niemand Zuhause ist. Damit das Smart Home vor Einbrechern und Hackern gleichermaßen geschützt ist, müssen Sie auf die Sicherung der digitalen Vernetzung, der Software und des Internetzugangs achten, damit sich niemand unbefugt Zugang zum System und darüber zu Haus oder Wohnung verschaffen kann.

5 Tipps für... ein sicheres Smart Home

• Voreingestellte Passwörter durch individuelle Passwörter ersetzen (Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen).

• Den aktuellsten Verschlüsselungsstandard (WPA2) nutzen.

• Eine Firewall und ein Virenschutzprogramm installieren.

• Geräte nicht automatisch mit dem Internet verbinden lassen und abschalten, sobald sie nicht mehr benötigt werden.

• Türen immer mechanisch sichern. Auf Fingerprint-Systeme o. Ä. verzichten

 

Was man beim Autowaschen mit Hochdruckreiniger beachten sollte

Was man beim Autowaschen mit Hochdruckreiniger beachten sollte

Viele Autofahrer greifen zu Hause gerne mal zum Hochdruckreiniger, um ihren Wagen wieder zum Glänzen zu bringen. Gehörst du auch dazu? – Dann solltest du unseren heutigen Ratgeber-Beitrag lesen.

 

Weiterlesen: Was man beim...

Kfz-Zulassungsstelle: Das sind meldepflichtige Änderungen

Kfz-Zulassungsstelle: Das sind meldepflichtige Änderungen

Anmelden, ummelden, abmelden – beim Auto gibt es einige meldepflichtige Änderungen, die du der Kfz-Zulassungsstelle unbedingt mitteilen musst. In diesem Artikel sagen wir dir, was du über meldepflichtige Änderungen wissen musst.

Weiterlesen: Kfz-Zulassungsstelle...

7 Pflegetipps: So kommen Oldtimer gut durch den Winter

7 Pflegetipps: So kommen Oldtimer gut durch den Winter

Klassisch, charakteristisch, auffällig – Oldtimer sind etwas echt Schönes! Doch damit das so bleibt, solltest du die folgenden 7 Tipps beachten. Vor allem zur Winterzeit benötigen die Klassiker nämlich eine gute Pflege.

Weiterlesen: 7 Pflegetipps: So...

Service-Studie: So schneiden Parkhäuser im großen Test ab

Service-Studie: So schneiden Parkhäuser im großen Test ab

Die neue Studie "Parkhausbetreiber 2018" des Deutschen Instituts für Service-Qualität zeigt: Parkhäuser haben in Sachen Service viel nachzuholen. Es gibt zahlreiche Kritikpunkte in den Parkobjekten; allen voran Service vor Ort, am Telefon und per E-Mail.

Weiterlesen: Service-Studie:...

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Viele Autofahrer regen sich immer mal wieder über "Sonntagsfahrer" und "lahme Schnecken" auf, die viel zu langsam unterwegs sind und damit den gesamten Verkehr aufhalten. Da stellt sich die Frage, ob es eine Strafe und ein Bußgeld für zu langsames Fahren gibt. Wir klären auf.

Weiterlesen: Strafe und...

Checkliste: Das musst du für eine sichere Fahrt durch die dunkle Jahreszeit wissen

Checkliste: Das musst du für eine sichere Fahrt durch die dunkle Jahreszeit wissen

Wir können nicht oft genug daran erinnern: Im Winter heißt der Grundsatz für sicheres Autofahren "sehen und gesehen werden". Deshalb findest du in diesem Artikel eine Checkliste für eine sichere Fahrt durch die dunkle Jahreszeit.

Weiterlesen: Checkliste: Das...

Studie verrät: So lange fahren Deutsche im Schnitt ihr Auto

Studie verrät: So lange fahren Deutsche im Schnitt ihr Auto

Manche Menschen kaufen sich jedes Jahr ein neues Handy, andere jährlich ein neues Auto. Man kann seinen Wagen 30 Jahre lang fahren oder nach drei Jahren einen neuen holen. Was meinst du, wie lange Deutsche im Schnitt ihr Auto fahren?

Weiterlesen: Studie verrät: So...

RDKS – was ist das?

RDKS – was ist das?

Im Zusammenhang mit Reifen und Reifendruck stößt man oft auf den Begriff "RDKS". Doch wofür steht die Abkürzung überhaupt und was hat es mit der RDKS-Pflicht auf sich? Wir klären auf.

 

Weiterlesen: RDKS – was ist das?

Weitere Aktuelle Meldungen

Die 5 Autofahrertypen, die uns am meisten nerven

Die 5 Autofahrertypen, die uns am meisten nerven

Drängler, Schleicher, Nicht-Blinker – wir kennen sie alle, diese Typen von Autofahrern, die uns tagtäglich einfach nur nerven. Wir zeigen dir, welche 5 Autofahrertypen die Deutschen am nervigsten finden.

 

Wofür steht eigentlich "AC" bei der Klimaanlage im Auto?

Wofür steht eigentlich "AC" bei der Klimaanlage im Auto?

Bei vielen Autos findet man neben den Einstellungen der Klimaanlage auch einen Knopf mit der Aufschrift "AC". Doch wofür steht das überhaupt und was ist die Funktion?

 

Wie schleppe ich richtig ab?

Wie schleppe ich richtig ab?
Bleibt ein Auto liegen oder springt es nicht mehr an, hilft oft nur noch das Abschleppen. Aber Vorsicht: Nicht jedes Auto darf einfach an den Haken genommen werden. Und: Einige Regeln sind zu beachten...

 

Classic Cars – ein Milliarden-Markt im Wandel

Classic Cars – ein Milliarden-Markt im Wandel

Es gibt eine neue Studie der BBE Automotive, die den Markt „für Youngtimer und Oldtimer unter die Lupe genommen hat. „Classic Cars – Milliarden-Markt im Wandel“ wurde u.a. vom Verband der Automobilindustrie (VDA), vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) unterstützt.

Ein paar Fakten aus der Studie:

Es gibt rund 2,2 Millionen Oldtimer (ab 30 Jahre) und Youngtimer (ab 20 Jahre).

Der deutsche Classic-Car-Markt der echten Freizeit-Youngtimer und Oldtimer hat ein Volumen von rund 10 Mrd. Euro.

Der Markt wächst aktuell vor allem durch preiswerte Fahrzeuge aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Darunter sind auch viele Volumenmodelle.

Die Branche muss sich allerdings auf neue Zielgruppen einstellen, die mehr als bisher auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achten.

Classic Cars der Zukunft sind nicht mehr nur die in der Vergangenheit immer teurer gewordenen Premiummodelle. Volumenmodelle der 1980er und 1990er Jahre werden immer interessanter. Gekauft werden diese aus den gleichen emotionalen Gründen wie teurere Oldtimer: Spaß am Fahren, Erinnerung an alte Zeiten. Die Ausgabebereitschaft beim Erwerb dieser Klassiker ist aber begrenzt. Die Studie zeigt gleichzeitig eine Abkühlung der Verkaufspreise von Oldtimern der Premiummarken. Die Angebotspreise für Klassiker wie Mercedes SL und Porsche 911er sind unter Druck. Bei historischen Volumenmodellen wie dem VW Käfer werden hingegen Preissteigerungen beobachtet.

Die Studienautoren erwarten in den kommenden Jahren einen jährlichen Zuwachs um etwa 70.000 Fahrzeuge, die den Sprung über die 30-Jahres-Hürde schaffen. Neben Premiumfabrikaten sind das insbesondere Cabrios, Coupés und Sportwagen, aber auch die ehemaligen DDR- bzw. osteuropäischen Marken, die über eine eingeschworene Community verfügen.

Mehr Infos zur Studie:

https://www.bbe-automotive.de/images/PressePDF/PressePdf2018/Bestellfolder_ClassicCars_Studie-2018.pdf

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Viele Autofahrer regen sich immer mal wieder über "Sonntagsfahrer" und "lahme Schnecken" auf, die viel zu langsam unterwegs sind und damit den gesamten Verkehr aufhalten. Da stellt sich die Frage, ob es eine Strafe und ein Bußgeld für zu langsames Fahren gibt. Wir klären auf.

Wie verhalte ich mich als Autofahrer bei Bahnübergängen?

Wie verhalte ich mich als Autofahrer bei Bahnübergängen?
Die gute Nachricht: Die Zahl der Unfälle an Bahnübergängen geht kontinuierlich zurück. Und doch: Sie passieren noch stets. Hier die besten Tipps, wie man sie vermeiden kann. Rund 50.000 Mal kreuzen sich in Deutschland die Fahrspuren der Autos und Züge. Fast die Hälfte...

 

Auto im Abo: Angebotsvielfalt


Auto im Abo: Angebotsvielfalt

Flatrates

Im Herbst 2017 startete Peugeot mit Flat-Rate-Angeboten für einige Modelle und hat sie nun weiter ausgebaut. So kann beispielsweise der Kompakt-SUV Peugeot 3008 ab 279 € im Monat gefahren werden. In der monatlichen Rate sind Überführungskosten, Kosten für Wartung und Verschleiß inbegriffen und kann für die Laufleistung – 10.000 oder 15.000 Kilometer pro Jahr gebucht werden.

Für den Kompaktwagen PEUGEOT 308 mit Benzinmotor:

Laufzeit/Laufleistung p.a.

10.000 km

15.000 km

24 Monate

219,– €

229,– €

36 Monate

233,– €

243,– €

Abomodelle à la Cluno

Nicht nur Automobilhersteller wie Daimler oder BMW bieten Abo-Modelle als Alternative zum Kauf an, auch Startups werden in dem Bereich aktiv. Das Münchner Startup Cluno bietet ein Abo-Modell für Neu- und Gebrauchtwagen an. Kunden zahlen einen festen monatlichen Preis für ihr Auto. Dieser beinhaltet alle Kosten außer Treibstoff und 15.000 Freikilometer im Jahr. Jeder weitere Kilometer kostet 20 Cent. Alle drei Monate können Kunden ihr Auto wechseln. Die Preise liegen bei 259 Euro im Monat für einen Opel Corsa, über 429 Euro für einen VW Golf bis hin zu 679 Euro für einen Audi A4 Avant Sport. Cluno ist in ganz Deutschland verfügbar.

Während klassische Leasing-Angebote starre Verträge und geringe Transparenz hätten, so Christoph Braun, Managing Partner bei Acton Capital, setze Cluno auf Flexibilität, einen All-Inclusive-Preis und eine völlig digitale Kundenerfahrung.

Kfz-Zulassungsstelle: Das sind meldepflichtige Änderungen

Kfz-Zulassungsstelle: Das sind meldepflichtige Änderungen

Anmelden, ummelden, abmelden – beim Auto gibt es einige meldepflichtige Änderungen, die du der Kfz-Zulassungsstelle unbedingt mitteilen musst. In diesem Artikel sagen wir dir, was du über meldepflichtige Änderungen wissen musst.

Wechsel auf Winterreifen: Deswegen ist der RDKS-Check so wichtig

Wechsel auf Winterreifen: Deswegen ist der RDKS-Check so wichtig

Es ist wieder soweit: Der Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen steht an und das merken wir auch in unserer Werkstatt. Viele Kunden fragen uns vorher, was es mit "RDKS" bzw. "Reifendruck-Kontrollsystem"auf sich hat. In diesem Artikel erfährst du, warum der RDKS-Check so wichtig ist.

Gerichtsurteil: Tempolimit mit Schneeflocke-Schild gilt auch bei trockener Fahrbahn

Gerichtsurteil: Tempolimit mit Schneeflocke-Schild gilt auch bei trockener Fahrbahn

Hättest du's gewusst? – Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm gilt die mit Schild und Schneeflocken-Symbol angezeigte Geschwindigkeitsbegrenzung auch dann, wenn gar kein Schnee liegt oder sommerliche Temperaturen herrschen.

Öl saufende TFSI-Motoren

Öl saufende TFSI-Motoren

„Bei den Audi-Motoren EA888 wurden zu schmale Ölabstreifringe (1,8 und 2,0 Hubraum) verbaut, die zu einem drastischen Ölverbrauch führen. Ein weiterer Nebeneffekt der zu schmalen Ringe: An den Kolben kommt es zu Verkokungen, die im Extremfall bis zum Motorschaden führen können.“

Das Problem wurde in Auto Bild veröffentlicht und auch, wie der Hersteller auf einen Kulanzantrag reagiert. Kennen Sie auch das Problem bei Ihren Kundenfahrzeugen? Haben Ihre Kunden einen solchen Motor eingebaut, dann sollten Sie „pro aktiv“ werden. Informieren Sie Ihre Kunden bevor es zu spät ist.

Denn: Laut Audi wurden 785.000 Motoren mit den zu schmalen Ringen (Ersatzteilnummer 06 J 198 151 H) von 2008 bis Mitte 2011gebaut. Je nach Fahrweise und Lastbereich droht bei ihnen ab etwa 40.000 bis 70.000 Kilometern ein deutlich messbarer Ölverbrauch. Ab hier vergehen in der Regel weitere 10.000 bis 20.000 Kilometer, ehe der Verbrauch auf mehr als einen Liter je 1000 Kilometer ansteigen kann.

Quelle: http://www.autobild.de/artikel/oel-saufende-tfsi-motoren-11525331.html

Bildquelle: EvilSemmy_pixelio.de

 

Selbstanzeige nach Fahrerflucht – was passiert nun?

Selbstanzeige nach Fahrerflucht – was passiert nun?

Wer sich nach einem Unfall aus dem Staub macht, ohne die Polizei zu informieren, begeht Fahrerflucht und muss mit harten Strafen rechnen. Doch was passiert, wenn man sich im Nachgang selbst anzeigt?

 

Wichtiges Urteil zum Thema Räderwechsel

Wichtiges Urteil zum Thema Räderwechsel
Das Landgericht Heidelberg hat unter dem Aktenzeichen 1 S 9/10 ein wichtiges Thema gefällt: Der Hinweis auf einer Rechnung„ Radschrauben müssen nach 50-100 km nachgezogen werden.“ sei nicht ausreichend. Solche Erklärungen müssen mündlich abgegeben werden, wenn schriftlich dann...

 

ADAC-Test: 4 von 18 Kindersitzen mit Schadstoffen belastet

ADAC-Test: 4 von 18 Kindersitzen mit Schadstoffen belastet

In einem aktuellen Test von ADAC und Stiftung Warentest wurden 18 Kindersitze unter die Lupe genommen. Dabei untersuchten die Tester die Sitze bezüglich Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt. Die meisten Sitze konnten gut abschneiden, vier waren jedoch mit Schadstoffen belastet.

Standheizung – was du über das wichtigste Winter-Gadget wissen musst

Standheizung – was du über das wichtigste Winter-Gadget wissen musst

Die Standheizung gehört zu den beliebtesten Ausstattungsoptionen eines Autos. Kein Wunder, ist es doch richtig praktisch, im Winter in ein vorgeheiztes Auto zu steigen. Wir sagen dir, was du über das wichtigste Winter-Gadget wissen musst.