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Reinigungskosten bei Reparatur eines unfallbeschädigten Kfz

 

Reinigungskosten bei Reparatur eines unfallbeschädigten Kfz

Das Amtsgericht Rastatt hat mit Urteil vom 1. März 2016 entschieden, dass auch Reinigungskosten,
die im Rahmen der Reparatur eines unfallbeschädigten Kfz anfallen, zu ersetzen sind.

 

 

 

 

 


Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zu Grunde:

Der Geschädigte eines Verkehrsunfalls ließ sein Fahrzeug nach den Vorgaben eines eingeholten
Sachverständigengutachtens reparieren. In der Reparaturrechnung waren auch Kosten für eine Fahrzeugreinigung in Höhe von ca. 60,00 € brutto enthalten, welche die Versicherung des Schädigers bei
der Regulierung in Abzug brachte. Der Geschädigte setzte sich gegen diese Kürzung zur Wehr und
war damit beim Amtsgericht Rastatt erfolgreich.

Praxistipp:

Die Frage, ob Reinigungskosten im Rahmen der Reparatur eines Unfallschadens vom Schädiger bzw.
dessen Versicherung zu erstatten sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Im Grundsatz gilt, dass
der Geschädigte vollständige Wiederherstellung des Zustands verlangen kann, der bestünde, wenn
das schädigende Ereignis nicht eingetreten wäre. Dabei ist aber nur der tatsächlich erforderliche
Herstellungsaufwand zu berücksichtigen, also die Kosten, die vom Standpunkt eines verständigen,
wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Geschädigten zur Behebung des Schadens
zweckmäßig und angemessen erscheinen. Nach Auffassung des Amtsgerichts Rastatt liegt es auf der
Hand, dass ein Fahrzeug nach Durchführung von Instandsetzungs- und Lackierarbeiten vor der
Rückgabe an den Kunden innen und außen endgereinigt werden muss. Im dort entschiedenen Fall
hatte auch der Kfz-Sachverständige die Kosten einer Fahrzeugreinigung in seinem Gutachten
kalkuliert. Damit handelte es sich dem Grunde nach um erforderliche Wiederherstellungskosten. Zur
Höhe der Reinigungskosten äußert sich das Gericht dahingehend, dass für eine Innen- und
Außenreinigung ein Betrag von ca. 60,00 € brutto durchaus angemessen ist. Dabei wurde für eine
Außenreinigung der Preis einer Fahrzeugwäsche in einer Waschstraße mit ca. 10,00 €bis 15,00 €
angesetzt und für die Innenreinigung ein Arbeitsaufwand von einer halben Stunde mit einem
Stundenlohn von etwa 80,00 € bis 100,00 €.

Urteil des AG Rastatt vom 01.03.2016 (Az.: 16 C 279/15)

Es liegen zahlreiche weitere Gerichtsentscheidungen vor, in denen ähnlich entschieden wurde. Ganz
überwiegend erkennen Gerichte dann Reinigungskosten zu, wenn nachvollziehbar ist, dass die
Reparatur des konkret vorliegenden Schadens zu Verschmutzungen führt, die nach Abschluss der
Arbeiten zu beseitigen sind. Reinigungskosten sind nur dann nicht zu erstatten, wenn das Fahrzeug
als reiner Service des Reparaturbetriebs gereinigt wird.

Quelle: RA Jörg Ruhland, Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH, Leiter der Niederlassung Hamburg
Bildquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

 

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Mobilitätstrends 2040 eröffnen Tankstellen neue Geschäftsfelder

Mobilitätstrends 2040 eröffnen Tankstellen neue Geschäftsfelder

Der Blick in die Zukunft zeigt: Das Bedürfnis nach Mobilität wird weiterwachsen. Allein auf der Straße schätzen Experten die Zunahme der zurückgelegten Kilometer im Jahr 2040 um rund 24 % im Vergleich zu 2010. Hoch im Kurs stehen dabei Hybridfahrzeuge, zudem werden zwei Drittel der Fahrzeuge weiterentwickelte Benzin- und Dieselkraftstoffe tanken. Auch die Großstadttankstelle verändert sich. Dafür sorgen neue Services für autonome Fahrzeugflotten, Lufttaxen, eine wachsende Zahl von Elektroautos sowie die Weiterentwicklung des Shopgeschäfts.

Die neue Aral Studie "Tankstelle der Zukunft", die von Prof. Dr. Barbara Lenz, Direktorin des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender von Aral, vorgestellt wurde, liefert eine wissenschaftliche Prognose zur Mobilität 2040 in Deutschland und zu den daraus resultierenden Veränderungen des Tankstellengeschäfts. Sie enthält außerdem eine Vision der Tankstelle der Zukunft in der Großstadt, die Aral auf Basis der Studienergebnisse entwickelt hat.

Höhere Fahrleistung trotz sinkender Bevölkerung

Laut Analyse des DLR werden die Deutschen 2040 mit Pkw und Nutzfahrzeugen 900 Milliarden Kilometer jährlich zurücklegen - rund ein Viertel mehr als noch im Jahr 2010. Dies bedeutet einen deutlichen Anstieg der Fahrleistung, obwohl die Bevölkerungszahl im gleichen Zeitraum um 4,7 Mio. Personen zurückgehen wird. Als Grund dafür nennt die Studie eine mobilere, ältere Gesellschaft und den starken Anstieg im Logistikbereich. Bis 2040 werden Nutzfahrzeuge die doppelte Kilometerzahl zurücklegen - auch in der Großstadt. Das liegt vor allem am wachsenden E-Commerce-Geschäft und an einer steigenden Fahrleistung des Güterverkehrs (plus 87 Prozent). Auch der Personenwirtschaftsverkehr wird in der Großstadt zunehmen (plus 77 Prozent), während die Fahrleistung des privaten Pkw-Verkehrs um fünf Prozentpunkte sinkt. Eine Erklärung dafür sind neue Mobilitätsdienstleister, die diese Verkehrsleistung - im Zusammenhang mit dem wachsenden Angebot von autonomen Fahrzeugen - übernehmen. Laut DLR werden sie 2040 bereits 25 Prozent der Gesamtflotte ausmachen.

Neuer Mix in Sachen Antriebstechnologie

Ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung der Mobilität und des Tankstellenangebots ist der Mix künftiger Antriebstechnologien. Laut DLR werden Pkw im Jahr 2040 zunehmend mit Hybrid-Antrieb fahren. In diesem Segment werden sich Benzin- und Diesel-Hybride bei den Pkw-Neuzulassungen mit 68 Prozent durchsetzen. Auch Plug-In-Hybride finden zunehmend Absatz (28 Prozent). Im gesamten Fahrzeugbestand werden laut Berechnungen des DLR benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge, darunter auch mit hybridem Antrieb, mit einem Anteil von zwei Dritteln eine bedeutende Rolle behalten. Doch auch die Elektrifizierung schreitet voran. Ohne Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen sollen zukünftig 1,3 Millionen E-Autos auf den Straßen vertreten sein. Von der stark wachsenden Zahl an Nutzfahrzeugen sollen 2040 13 Prozent mit Strom betrieben werden.

Chancen für die Tankstelle der Zukunft

Eines steht fest: "Mit Sicherheit hat die Tankstelle auch in Zukunft eine wichtige Rolle für unsere Mobilität. Mit neuen Funktionen kann sie zu einem Knotenpunkt in unserem Alltag werden", resümierte Prof. Dr. Lenz. Allerdings wird sich einiges im Angebot ändern. Die drei klassischen Säulen aus Kraftstoffgeschäft, Shop und Autowäsche bleiben zwar erhalten, müssen aber an technologische Veränderungen und sich wandelnde Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Im Kraftstoffgeschäft wird die Zahl der Zapfsäulen zugunsten von Ladesäulen reduziert. Mit mehr Elektrofahrzeugen und verbesserter Technologie werden diese auch im Tankstellenbetrieb wirtschaftlich. Das gilt besonders für Ultra-Fast-Charging (UFC)-Säulen mit bis zu 350 kW, an denen der Akku von dafür geeigneten Autos in fünf Minuten für eine Reichweite von bis zu 145 Kilometer aufgeladen werden kann. Zudem könnten in Zukunft Tankroboter die Betankung bzw. das Laden übernehmen. Für den Aral Vorstandsvorsitzenden Patrick Wendeler wird sich das Kraftstoffangebot differenzieren: "Wir werden mit weiterentwickelten hochwertigen Kraftstoffen, die zunehmend Biokomponenten oder synthetische Kraftstoffe enthalten, auch in den nächsten Jahrzehnten punkten und so einen wichtigen Beitrag zur wachsenden Mobilität unserer Gesellschaft leisten können." Als Teil des zukünftigen Kraftstoffmixes bieten Erdgas und Autogas zusätzliche Potentiale.

Auch das Shopgeschäft wird sich entsprechend der Kundenwünsche weiterentwickeln. Autonome Fahrzeuge könnten per "Home Delivery" Waren aus dem Shop nach Hause liefern. In integrierten Cafébereichen erhielten Kunden ein Angebot an frischen verzehrfertigen Speisen, bevor sie mit einem an der Tankstelle bereit gestellten Pooling-Fahrzeug weiterfahren.

Die vierte Säule - neue Mobilitätsdienste

An der Tankstelle in der Großstadt werden auch gänzlich neue Geschäftszweige entstehen. Ein bedeutender Zukunftstrend sind Services rund um autonome Fahrzeuge, die die Kunden auf Wunsch nutzen können. Gerade in der Großstadt ist hierfür eine hohe Nachfrage zu erwarten. Diese Fahrzeuge von Flottenbetreibern stünden auf Abruf an der Tankstelle bereit und könnten auch dort gewartet und gereinigt werden. Der dafür notwendige Platzbedarf würde durch eine mehrstöckige Bauweise abgedeckt.

Auch der Umstieg vom autonomen Flottenfahrzeug auf ein geliehenes E-Bike oder sogar dann existierende Lufttaxis ist Teil der Vision für die Großstadt. Für die wachsende Zahl an E-Bikes und E-Scooter wird es Batteriewechselautomaten an den Tankstellen geben. Private Fahrer und gewerbliche Lieferdienste könnten dort leere gegen vollgeladene Akkus tauschen. Eine weitere Veränderung im Kontext der zunehmenden Logistik könnte der Ausbau von Paketstationen sein. Für Geschäftsleute sind außerdem Meetingräume und mobile Büros denkbar.

Aral sieht sich mit einem bundesweit dichten Tankstellennetz von 2.450 Stationen und rund zwei Millionen Kunden täglich gut für die kommenden Veränderungen aufgestellt. "Solange sich Menschen fortbewegen, wird es eine Rolle und Potenziale für die Tankstelle geben", erläutert Wendeler. Heute wie zukünftig wird es darauf ankommen, dass das Angebot der einzelnen Stationen die spezifischen Kundenwünsche im Umfeld erfüllt. "Unsere Kunden und ihre Bedürfnisse sind der entscheidende Taktgeber für die Entwicklung unseres Geschäfts. Sie entscheiden, was sich letztlich im Markt durchsetzen wird", betont Wendeler.

Im Frühjahr 2019 werden Aral und DLR den Gesamtbericht ihrer Studie vorstellen. Darin finden sich dann auch Ergebnisse zu Tankstellenmodellen in städtischen sowie ländlichen Kreisen und Autobahn-Stationen.

 

Bildquelle: Aral

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Es sind nun 35 Partner aus Teileindustrie und Teilehandel des Automotive Aftermarkets, die für Qualität im Datenmanagement Sorge tragen. Neben aktuellen Fahrzeug- und Ersatzteildaten in OEM-Qualität (TecDoc-Standard) stehen TecAlliance-Lösungen auch für die elektronische Auftragsabwicklung inkl. Rechnung.

„Wir wissen aus erster Hand, wie wichtig verlässlich und qualitativ hochwertige Daten für unser tägliches Business sind, aber auch für das Geschäft der freien Werkstätten“, so Jan Siekermann, Geschäftsführer der bilstein group. „Im Sinne unserer Kunden, aber auch im eigenen Interesse leisten wir mit unserer Expertise und unseren Daten gern unseren Beitrag dazu, dass die digitale Transformation im freien Ersatzteilmarkt und der Automotive-Branche weiter voranschreiten kann.“

„Wir sind optimal aufgestellt, um TecAlliance darin zu unterstützen, für den Automotive Aftermarket Digitale Exzellenz zu liefern.” so Damien Germès , Senior Vice President EMEA at NGK SPARK PLUG Europe GmbH.

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Laut Emnid-Umfrage im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) meinen 83 % der Bevölkerung Deutschland, dass die neue Bundesregierung die Automobilhersteller verpflichten muss, die Dieselfahrzeuge, die von dem Abgasskandal betroffen sind, auf Herstellerkosten so nachzurüsten, dass diese die Abgasgrenzwerte auch im Alltagsbetrieb einhalten.

 "Die Zeit des Abwartens und Verzögerns von notwendigen Entscheidungen muss ein Ende haben. Die nächste Bundesregierung muss ihren Schmusekurs mit der Autolobby beenden. Die Mehrheit der Bevölkerung verlangt zu Recht, dass die Autokonzerne endlich in die Verantwortung genommen werden. Maßgeblich durch ihr Handeln werden die gesetzlich verbindlichen Grenzwerte für Stickstoffdioxid in unseren Städten teils massiv überschritten. Wie die anhaltenden Überschreitungen zeigen, reichen die bisherigen Software-Lösungen nicht aus. Wirksame Hardware-Nachrüstungen stehen damit auf der Tagesordnung. Das einzig auf die Vermeidung von Fahrverboten ausgelegte Krisenmanagement von Bundesregierung und Autoindustrie ist gescheitert“, so BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/mobilitaet/mobilitaet_emnid_umfrage_diesel_2018.pdf

 

Ernst Prost sorgt für sichere Arbeitsplätze

Ernst Prost sorgt für sichere Arbeitsplätze

Heute meldete der Eigentümer von LIQUI MOLY, dass er zum Jahreswechsel seine Unternehmensanteile an die Würth-Gruppe verkauft.

„Damit stelle ich den Fortbestand von LIQUI MOLY und Méguin für eine Zeit sicher, wenn ich selbst einmal nicht mehr am Steuerrad stehen sollte“, so Ernst Prost. Er bleibt weiter Geschäftsführer des Unternehmensverbunds.

Im Schreiben an seine Mitarbeiter betont Ernst Prost, dass alles bleibt wie es ist. „Aber vorausschauend und umsichtig zu agieren, heißt, die Weichen rechtzeitig zu stellen. Und das tue ich jetzt. In dem wir die LIQUI MOLY/Meguin dem Firmenverbund Würth angliedern, haben wir den erfolgreichen Fortbestand meines und unseres gemeinsamen Lebenswerks mit tausenden von Arbeitsplätzen in Ulm, Saarlouis, bei unseren Tochterfirmen in verschiedenen Ländern und bei unseren Kunden in der ganzen Welt sichergestellt.“

Zur Würth-Gruppe besteht eine lange Beziehung. Seit fast 20 Jahren ist die Würth-Gruppe stiller Teilhaber bei LIQUI MOLY – schon damals eine Absicherung gegen Unwägbarkeiten. Zwar ist die Würth-Gruppe mit über 70.000 Mitarbeitern und 12,5 Mrd. Euro Umsatz ungleich größer als LIQUI MOLY, aber sie ist ebenfalls ein Familienunternehmen. Ernst Prost: „Deswegen weiß ich LIQUI MOLY und Méguin bei der Würth-Gruppe in guten Händen.“

Abgesehen von dem Eigentümerwechsel im Hintergrund ändert sich nichts. LIQUI MOLY bleibt ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Würth-Gruppe, Ernst Prost bleibt Geschäftsführer und auch für die Beschäftigten ändert sich nichts. „Wer mich kennt, weiß, dass bei mir die Mitunternehmer im Vordergrund stehen“, so Ernst Prost. „Es wäre ja auch unsinnig, am Erfolgskurs der letzten Jahre etwas zu ändern. Es geht genauso weiter wie bisher – nur eben unter einem größeren Dach, das mehr Schutz bietet.“

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Alle Jahre wieder dieselbe Frage: Wie transportiere ich meinen Tannenbaum am besten – im Kofferraum, auf dem Dach oder im Anhänger? In diesem Beitrag findest du Tipps für einen sicheren optimalen Weihnachtsbaum-Transport mit dem Auto.

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Sonderverkauf von Mofa- und Rollerteilen am 24.11.2018 Wittich in Bielefeld

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Die Fritz Wittich GmbH, Großhändler für Fahrzeugteile und Werkzeug, räumt wegen Umbau ihr komplettes Lager mit Mofa- und Rollerteilen. Für Samstag, 24. November, ist von 9 bis 13 Uhr in der Bielefelder Wittich-Zentrale, Hallenstraße 10 bis 14, ein Sonderverkauf an gewerbliche Kunden angesetzt.

Bei den Teilen handelt es sich um Originalteile aller modellspezifischen Baugruppen (Lenkerarmaturen, Beleuchtung, Verkleidung, auch Motoren) für die Peugeot-Modelle Zenith/Limbo, Speedfight 1 und 2, SV50, SV 80 und SV 125. Bei Malagutti geht es überwiegend um Teile für die Modelle F10, F12 und F15. Weitere Teile sind für Mofas und Roller der Marken Sym, Hercules und Sachs verfügbar. Große Zweiradhändler, Oldtimer-Fans oder Sammler, die sich einzelne Markenbestände oder das gesamte Lager en bloc sichern wollen, sollten zuvor Bernd Topheide bei Wittich (0521 93204-42, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) ansprechen.

„Die Trennung von allen Mofa- und Rollerteilen fällt uns nicht leicht. Aber wir brauchen dringend mehr Platz für die beiden stark wachsenden Segmente Auto- und Fahrrad- und E-Bike-Teile“, so Geschäftsführer Matthias Wittich.

Auto im Abo: Angebotsvielfalt


Auto im Abo: Angebotsvielfalt

Flatrates

Im Herbst 2017 startete Peugeot mit Flat-Rate-Angeboten für einige Modelle und hat sie nun weiter ausgebaut. So kann beispielsweise der Kompakt-SUV Peugeot 3008 ab 279 € im Monat gefahren werden. In der monatlichen Rate sind Überführungskosten, Kosten für Wartung und Verschleiß inbegriffen und kann für die Laufleistung – 10.000 oder 15.000 Kilometer pro Jahr gebucht werden.

Für den Kompaktwagen PEUGEOT 308 mit Benzinmotor:

Laufzeit/Laufleistung p.a.

10.000 km

15.000 km

24 Monate

219,– €

229,– €

36 Monate

233,– €

243,– €

Abomodelle à la Cluno

Nicht nur Automobilhersteller wie Daimler oder BMW bieten Abo-Modelle als Alternative zum Kauf an, auch Startups werden in dem Bereich aktiv. Das Münchner Startup Cluno bietet ein Abo-Modell für Neu- und Gebrauchtwagen an. Kunden zahlen einen festen monatlichen Preis für ihr Auto. Dieser beinhaltet alle Kosten außer Treibstoff und 15.000 Freikilometer im Jahr. Jeder weitere Kilometer kostet 20 Cent. Alle drei Monate können Kunden ihr Auto wechseln. Die Preise liegen bei 259 Euro im Monat für einen Opel Corsa, über 429 Euro für einen VW Golf bis hin zu 679 Euro für einen Audi A4 Avant Sport. Cluno ist in ganz Deutschland verfügbar.

Während klassische Leasing-Angebote starre Verträge und geringe Transparenz hätten, so Christoph Braun, Managing Partner bei Acton Capital, setze Cluno auf Flexibilität, einen All-Inclusive-Preis und eine völlig digitale Kundenerfahrung.