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Was müssen Autofahrer bei Sonnenbrillen beachten?

Was müssen Autofahrer bei Sonnenbrillen beachten?

Seit Ostern gilt die Sommerzeit. Und ohne das Wagnis einer langfristigen Wettervorhersage eingehen zu wollen, lässt sich vermuten, dass die Sonnen-stunden pro Tag nun in der nächsten Zeit wohl deutlich zunehmen werden. Die Sommerzeit ist also Sonnenbrillenzeit. Doch sind alle Sonnenbrillen auch geeignet für den Straßenverkehr?

Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) betont, dass Autofahrer durch ihre Sonnenbrillen möglichst nicht im peripheren Sehen eingeschränkt werden sollten. Die Wahrnehmung „aus dem Augenwinkel“ ist gerade für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr von immenser Bedeutung. Die Bügel der Sonnenbrille sollten daher im Schläfenbereich nicht zu breit sein.

Auch dürfen die Brillengläser einen bestimmten Tönungsgrad nicht überschreiten. Sonnen¬¬brillen¬gläser sind je nach Stärke ihrer Tönung in sogenannte Blendschutz-kategorien von 0 bis 4 eingeordnet und entsprechend für ganz unterschiedliche Um-gebungs¬helligkeiten ausgelegt. So sind Sonnenbrillengläser der Blendschutzkategorie 4 generell ungeeignet für den Straßenverkehr, da diese Gläser nur drei bis acht Prozent des eintreffenden Lichts durchlassen. Sonnenbrillengläser mit einem Tönungsgrad ab 25 Prozent sind nicht mehr tauglich für den Straßenverkehr nach Einbruch der Dunkelheit.

Generell muss sichergestellt sein, dass die Möglichkeit der Farberkennung nicht beeinträchtig ist, insbesondere die Erkennung der sogenannten Ampelfarben. Ob eine Sonnenbrille diese Kriterien erfüllt, kann der Augenoptiker mittels eines speziellen Messgeräts einfach ermitteln. Braun und grau getönte Brillengläser verfälschen die Farbwahrnehmung in der Regel am wenigsten.

Selbsttönung & Co

Selbsttönende Brillengläser, die sich in Abhängigkeit von der UV-Strahlung einfärben bzw. eindunkeln, gibt es bereits seit rund 50 Jahren. Doch lange bestand das Problem dieser phototropen Gläser darin, dass ihr Effekt im Auto versagte, weil hier keine UV-Strahlung vorliegt. Dies hat sich mit der neuesten Generation von phototropen Brillengläsern für Autofahrer geändert. Sie reagieren auf sichtbares Licht ebenso wie auf UV-Strahlen und dunkeln auch hinter der Windschutzscheibe eines Autos ein. Sonnenschutzgläser mit einer polarisierenden Wirkung wiederum verhindern die sichtbare Spiegelung des Sonnenlichtes auf glatten Oberflächen. Im Straßenverkehr erhöht dieser Effekt bei Sonneneinstrahlung auf nassen Fahrbahnen die Sicherheit durch eine weitaus bessere Sicht.

Grundsätzlich gilt: Wer kurz- oder weitsichtig ist und hierfür bereits eine Brille trägt, sollte sich seine Sonnenbrille in den benötigten Stärken anfertigen lassen. Denn Sicherheit und Sehen sind untrennbar miteinander verknüpft. Dies sollte beim Kauf einer Sonnenbrille, die auch im Straßenverkehr genutzt werden soll, stets bedacht werden.

Eine einfache Checkliste für den Sonnenbrillenkauf könnte somit lauten:

1.    Sind Farbe und Tönung der Gläser geeignet für den Straßenverkehr?
2.    Erlauben die Bügel der Brillenfassung die Wahrnehmung „aus dem Augenwinkel“?
3.    Verfügt die Sonnenbrille über die nötige optische Korrektionswirkung, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können?

Wer alle drei Fragen mit einem Ja beantworten kann, ist mit seiner neuen Sonnenbrille auf einem guten Weg, die Sommerzeit auch im Auto verantwortungsvoll zu genießen.

Quelle: ZVA
Bildquelle: ZVA / Skamper.

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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„Online Teile und Zubehör passgenau identifizieren über die VIN aus dem Kfz-Schein.  Als Autofahrer zum Tagesnettopreis einkaufen. Mit Passgarantie, damit Retouren unnötig werden. Für den  Aus– und Einbau von Teilen direkt über hinterlegte, nahegelegene Kfz-Werkstätten ausgewählte apadio-Einbaupartner finden. Das ist einmalig. Das ist ein Angebot, bei welchem die Einbauwerkstatt neben dem Stundenverrechnungssatz auch aus den mitgebrachten Teile ihre Rendite aus den Einkäufen Internetaffiner Autofahrer generiert“, so Peter Ullman (Geschäftsführer R.O.D).

Bildquelle: apadio

Ausgezeichnete Freie Werkstatt

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„Auf geht’s!“ zu einem erfolgreichen Mehrmarken-Handelsjahr 2018. Unter diesem Motto versammelte sich in München die wohl größte Zahl an Fahrzeug-Großhändlern auf einem Marktplatz in Europa. Im Sheraton Hotel und dem benachbarten Westin Hotel, beide am Arabellapark, präsentierte die ELN-Fahrzeughandelsbörse an zwei Tagen ein Feuerwerk von Events. Gleichzeitig war es die erste Tagung unter der Leitung des neuen ELN-Geschäftsführers Markus Hamacher.

Der Freitag (23.02.2018) startete mit Vorträgen, Workshops und Schulungen in drei Seminarräumen gleichzeitig. Weil auch der Bundesverband freier Kfz-Importeure (BfI) parallel seine Jahrestagung abhielt, konnten die Teilnehmer beider Veranstaltungen den vom BfI angebotenen Vortrag von Prof. Hannes Brachat besuchen. Abends trafen sich bereits rund 250 Fachbesucher im Westin zum geselligen Get-Together und Netzwerken bei bayrisch-deftiger Kost.

Der Samstag (24.02.) war wieder der traditionelle Haupt-Handelstag. An diesem Tag bildete ELN wieder seinen virtuellen B2B-Marktplatz in der 3-D-Welt im gesamten Erdgeschoß des Arabellahotels ab. Die etwa 280 Wiederverkäufer flanierten zwischen 25 Großhändlern, sammelten Einkaufsgutscheine ein, verhandelten und kauften ein. Umrahmt wurde der Marktplatz von 22 Ausstellern, die – ebenso wie die meisten Großhändler – für diesen Event besondere Tagungs-Sonderangebote bereithielten. Gleichzeitig liefen die Vorträge in den separaten Seminarräumen weiter. So wurde beispielsweise das neue ELN-Fahrzeughandels-System vom Verkaufstrainer Marco Paffenholz vorgestellt. Kennzeichnend für die Gesamtorganisation war wieder die familiäre Atmosphäre, wo jeder Besucher seine Zeit frei einteilen und alte Bekannte treffen konnte.

Das Highlight des Handelstages war eine spezielle Live-Auktion des ELN-Partners Autobid.de. Versteigert wurden 30 ausgewählte Gebrauchtwagen mit der Besonderheit, dass die Tagungsteilnehmer vor Ort als Live-Bieter mit den zugeschalteten europaweiten Online-Bietern in direkten Biet-Wettbewerb gehen konnten. Unter echter Versteigerungs-Atmosphäre gingen fünf der angebotenen Autos direkt an Tagungsbesucher.

Einen stimmungsvollen Ausklang des Mehrmarkenhandels-Wochenendes bot der betont bayrische Samstagabend mit der Stimmungskapelle „Bergvagabunden“ und einer Schuhplattlergruppe im Paulaner-Gewölbekeller, gleich nebenan im Westin-Hotel. Alle Teilnehmer waren eingeladen, am Abend in Tracht zu erscheinen, um diesem urigen Event noch mehr Flair zu verleihen. Tatsächlich boten die über 300 Gäste ein buntes (Trachten-)Bild und kamen sehr schnell in Stimmung, tanzten und sangen mit der Band.

Die nächste ELN-Jahrestagung mit Mehrmarken-Handelstag findet am 22. und 23. März 2019 im Borussiapark Mönchengladbach statt, direkt im Stadiongebäude. Das derzeit noch im Bau befindliche Hotel unmittelbar daneben ist für die Tagung bereits komplett vorgebucht. Eine Location, auf die sich schon die ganze große ELN-Familie freut.

 

Kontakt:

Walter Schiel,

S&S Internet Systeme GmbH, Urftstraße 64, 451239 Mönchengladbach

02166-989 70-0

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

2017 wurden 28 % aller Onlineshops mindestens einmal abgemahnt, 2015 waren es noch jeder fünfte. Das ergab eine Umfrage des Händlerbunds, einem europaweit tätigen Netzwerk von mehreren Tausend Händlern.

Auch wenn einige Abmahnungen gerecht sind, so sind doch die meisten Formfehler, wie beispielsweise ein fehlendes Impressum, eine fehlerhafte AGB oder eine unlautere Werbeaussage, z. B. TÜV und AU im Haus oder Pkw-EnVKV im Kleingedruckten. Oft mahnen Rechtsanwälte und Abmahnvereine ab, weil es ein lukratives Geschäft ist. Aufgrund winziger Formfehler auf den Webseiten der Händler wird Kasse gemacht.

Ursprünglich war das Verfahren dazu gedacht, kleinere Konflikte nicht vor Gericht austragen zu müssen. Es galt als unbürokratisch, kostengünstig und entlastend für die Gerichte. Heute ist von der Idee nicht mehr viel übrig. Die Abmahnprofis nutzen jeden Fehler gnadenlos aus. Für die Betreiber kleiner Onlineshops ist das eine enorme Belastung. Bereits eine einzige Abmahnung kann 500 bis 1000 Euro kosten, oftmals kommen gleich mehrere. Mehr als die Hälfte der Gewerbetreibenden fühlt sich laut einer Studie von "Trusted Shops" deshalb in ihrer Existenz bedroht. (https://cdn2.hubspot.net/hubfs/603347/1-TX_B2B/Whitepaper/171123_TEX_Abmahnstudie%202017.pdf)

In einer Abmahnung stellen die Anwälte bis zu 1000 Euro für den ersten Verstoß in Rechnung und rufen zusätzlich eine hohe fünfstellige Streitsumme auf. Damit will man die Händler einschüchtern. Der Gewerbetreibende hat dann zwei Möglichkeiten. Zum einen kann er die Summe bezahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Darin ist dann geregelt, dass der Betreiber den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen darf, sonst droht eine Vertragsstrafe von mehreren Tausend Euro. Bei erneutem Regelverstoß kann der Abmahner die Summe ganz ohne Gerichtsverfahren eintreiben - und zwar pro Fehler. Fehlt bei 100 Produkten eine Information, wird die Vertragsstrafe 100 Mal fällig.

Weil das Problem seit Jahren wächst, haben sich im Juni 2017 zehn große Wirtschaftsverbände, darunter der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Handelsverband Deutschland und der Digitalverband Bitkom zusammengetan. In einem Papier prangern sie den Missbrauch von Abmahnungen an und fordern ein Eingreifen der Bundesregierung. Es könne nicht sein, dass ein eigentlich sinnvolles Verfahren so schamlos ausgenutzt werde. Über die Vorschläge und Lösungsansätze lesen Sie mehr hier:

www.osnabrueck.ihk24.de/blob/osihk24/recht_und_fair_play/Download/3786150/a87c4e41f67a7485a9fab73346413ea2/Abmahnmissbrauch-lang-data.pdf

Bildquelle: Thorben Wengert_pixelio.de

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Es sind nun 35 Partner aus Teileindustrie und Teilehandel des Automotive Aftermarkets, die für Qualität im Datenmanagement Sorge tragen. Neben aktuellen Fahrzeug- und Ersatzteildaten in OEM-Qualität (TecDoc-Standard) stehen TecAlliance-Lösungen auch für die elektronische Auftragsabwicklung inkl. Rechnung.

„Wir wissen aus erster Hand, wie wichtig verlässlich und qualitativ hochwertige Daten für unser tägliches Business sind, aber auch für das Geschäft der freien Werkstätten“, so Jan Siekermann, Geschäftsführer der bilstein group. „Im Sinne unserer Kunden, aber auch im eigenen Interesse leisten wir mit unserer Expertise und unseren Daten gern unseren Beitrag dazu, dass die digitale Transformation im freien Ersatzteilmarkt und der Automotive-Branche weiter voranschreiten kann.“

„Wir sind optimal aufgestellt, um TecAlliance darin zu unterstützen, für den Automotive Aftermarket Digitale Exzellenz zu liefern.” so Damien Germès , Senior Vice President EMEA at NGK SPARK PLUG Europe GmbH.