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Das zahlt ihre Versicherung bei Unwetterschäden am Auto

Das zahlt die Versicherung bei Unwetterschäden  am Auto

 

Kaum ein Landstrich in Deutschland blieb in diesen Wochen von Gewittern, Stark- und Dauerregen verschont. Binnen 24 Stunden fielen teilweise über 200 Liter Regen auf einen Quadratmeter. Zum Vergleich: In ganz Deutschland beträgt der Jahresdurchschnitt 800 Liter pro Quadratmeter.

 

Die Schäden sind gewaltig. Nach vorläufigen Schätzungen der deutschen Versicherer verursachten allein die schweren Unwetter zwischen Ende Juni und Anfang Juli Zerstörungen in Höhe von 600 Millionen Euro. Die Hälfte davon geht zu Lasten kaskoversicherter Autos.

Fahrzeugbesitzer gehen meist also nicht leer aus, sollten aber einige Regeln beachten und am besten vor dem Schaden klug sein.

So reguliert die Versicherung

Schäden, die durch Überschwemmung, Sturm, Hagel und Blitzschlag verursacht wurden, bezahlt die Teilkaskoversicherung. Da es in der Teilkasko einen Schadenfreiheitsrabatt gibt, erfolgt auch keine Rückstufung, lediglich die vereinbarte Selbstbeteiligung wird fällig.

Gezahlt werden die Reparaturkosten in voller Höhe, bei einem Totalschaden der Wiederbeschaffungswert. Wurde eine Neupreis-Entschädigung vereinbart, bekommen die Geschädigten den Kaufpreis. Stellen Autofahrer allerdings trotz Warnung ihr Fahrzeug in ein Hochwassergebiet, riskieren sie den Versicherungsschutz.

Vorsicht ist auch bei Sturmschäden geboten. Der Wind muss mit mindestens Stärke 8 getobt haben, sonst gibt es von der Kaskoversicherung kein Geld. Auskunft über die Windstärke erteilt der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Viele Versicherer warnen auch im eigenen Interesse ihre Kunden vor Unwettern per App, E-Mail oder SMS, der DWD auf seiner Homepage sowieso.

Für die Regulierung gilt: Je zügiger die Schadenmeldung erfolgt, desto schneller werden auch die Kosten erstattet. Fahrzeughalter sollten deshalb unverzüglich und noch vor der Reparatur oder einem eigens bestellten Gutachter die Versicherung informieren und den Schaden mit Fotos dokumentieren.

So gelingt die Fahrt durchs Wasser

Der Horror pur: Plötzlich verlieren die Reifen ihre Bodenhaftung, das Auto kommt ins Schwimmen und Schleudern. Aquaplaning! Jetzt heißt es Ruhe bewahren, Kupplung treten, Lenkrad mit beiden Händen festhalten, vorsichtig lenken und bremsen. Erste Anzeichen von Aquaplaning: Die ESP-Lampe leuchtet, das Lenkrad ist leichtgängig, Wassergeräusche trommeln an die Ohren.

Die Gefahr lässt sich nicht ausschließen, aber deutlich senken. Oberste Regel: vorausschauend, langsam sowie mit ausreichendem Sicherheitsabstand fahren und bei Überschwemmungen das Auto am besten stehenlassen.

Auch die folgenden Maßnahmen führen sicher durch die Fluten:

Wichtige Verkehrszeichen. Wo das Gefahrenschild ein schleuderndes Auto zeigt oder eine Geschwindigkeitsbeschränkung in Verbindung mit dem Zusatzzeichen "Bei Nässe" steht, droht Aquaplaning.

Ausreichend Profil. Im Sommer ist eine Profiltiefe von mindestens drei und im Winter von mindestens vier Millimetern nötig. Nur so kann genug Wasser durch die Rillen fließen, der Reifen haftet gut auf der Fahrbahn.

Korrekter Reifendruck. Er sollte der Bedienungsanleitung entsprechen. Ist er zu niedrig, erhöht sich die Aquaplaning-Gefahr.

Gefährliche Tunnel und Unterführungen. Bitte nicht durchqueren. Auf den großen Wasserschwall im Ansaugtrakt folgt prompt der kapitale Motorschaden.

Quelle: ZDK ProMotor
Bildquelle: Gabi Eder  / pixelio.de

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