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Wann darf ich rechts überholen und was mache ich gegen Langsamfahrer auf der Mittelspur?

Wann darf ich rechts überholen und was mache ich gegen Langsamfahrer auf der Mittelspur?

 

Das nervt: Schon wieder blockiert ein Langsamfahrer die mittlere Autobahn-Spur, obwohl rechts alles frei ist. Schaut nicht zur Seite, schaut nicht nach hinten. Die einen zuckeln geduldig hinter ihm her, die anderen überholen wütend rechts und bremsen die Schnecke schlimmstenfalls noch aus – Strafe muss sein. Schließlich gilt in Deutschland doch das Rechtsfahrgebot, oder?

 

Immer wieder sind Autofahrer in diesen Situationen verunsichert. Was also ist auf der Autobahn rechtens? Und welche Ausnahmen vom Rechtsfahrgebot gibt es?

Was schreibt die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) dazu vor?
Generell gilt: „Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr, beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit." So steht es im Paragraph 2, Absatz 2, der StVO. Wer also auf einer zweispurigen Autobahn unterwegs ist, wählt die rechte Spur und nur zum Überholen die linke.

Auf der Autobahn bilden sich Fahrzeugschlangen? Was nun?
Hier gibt es Ausnahmen von der Regel: Wenn auf der linken Spur eine Fahrzeugschlange steht oder langsam fährt, dürfen rechtsfahrende Fahrzeuge vorsichtig und mit geringfügig höherem Tempo an dieser rechts vorbeifahren. Das Gleiche gilt bei dichtem Verkehr auf allen Fahrstreifen.

Zurück zum Mittelspur-Fahrer: Hat er nun Recht?
Jein. Laut Paragraph 7 der StVO darf vom Rechtsfahrgebot abgewichen werden, wenn rechts hin und wieder ein Fahrzeug fährt oder hält. Dann ist die goldene Mitte über eine längere Strecke möglich. Hin- und Herspringen wäre zu gefährlich. Ist die rechte Spur dagegen durchgängig frei, muss sie auch genutzt werden. Das Rechtsfahrgebot gilt übrigens auf jeder Autobahn – egal, wie viele Spuren sie hat.

Also darf der Sturkopf dann rechts überholt werden?
Eindeutig nein. Auf der Autobahn ist grundsätzlich nur links zu überholen, so ärgerlich das in diesem Moment auch ist.

Gelten innerorts eigentlich andere Regeln zum Rechtsfahrgebot als auf der Autobahn?
In der Tat. Hier dürfen Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht die Fahrspur frei wählen und rechts schneller als links fahren.

Welche Strafen drohen beim Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot?
Wer die Regel auf der Autobahn bricht und damit andere gefährdet, wird mit 80 Euro und einem Punkt bestraft. Bei einem Unfall erhöht sich das Bußgeld auf 100 Euro.

Quelle: ProMotor
Bildquelle: NadinLisa/ pixabay.de

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Zur Würth-Gruppe besteht eine lange Beziehung. Seit fast 20 Jahren ist die Würth-Gruppe stiller Teilhaber bei LIQUI MOLY – schon damals eine Absicherung gegen Unwägbarkeiten. Zwar ist die Würth-Gruppe mit über 70.000 Mitarbeitern und 12,5 Mrd. Euro Umsatz ungleich größer als LIQUI MOLY, aber sie ist ebenfalls ein Familienunternehmen. Ernst Prost: „Deswegen weiß ich LIQUI MOLY und Méguin bei der Würth-Gruppe in guten Händen.“

Abgesehen von dem Eigentümerwechsel im Hintergrund ändert sich nichts. LIQUI MOLY bleibt ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Würth-Gruppe, Ernst Prost bleibt Geschäftsführer und auch für die Beschäftigten ändert sich nichts. „Wer mich kennt, weiß, dass bei mir die Mitunternehmer im Vordergrund stehen“, so Ernst Prost. „Es wäre ja auch unsinnig, am Erfolgskurs der letzten Jahre etwas zu ändern. Es geht genauso weiter wie bisher – nur eben unter einem größeren Dach, das mehr Schutz bietet.“

DAT-Report 2018: Verlag Kaufhold war bei der Präsentation vor Ort

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Der aktuelle DAT-Report analysiert repräsentativ den Gebrauchtwagenkauf, Neuwagenkauf und das Werkstattverhalten der Endverbraucher in Deutschland. Er gibt zudem Auskunft über das Nutzungsverhalten und die Einstellungen der Autokäufer und Pkw-Halter zu ihrem Automobil.

Wir fassen einige Ergebnisse zusammen, eine Auswahl der Ergebnisse als pdf-Datei unter: Download als PDF im neuen DAT-Report-Layout inklusive Grafiken).

Rückgang bei Diesel-Gebrauchtwagen im einstelligen Bereich: Laut KBA wurden 2017 13,2% weniger Neuzulassungen mit Dieselmotor und 2,7% weniger Besitzumschreibungen als im Vorjahr registriert.

Etwa die Hälfte glaubt an bezahlbare Nachrüstlösungen: 48% der Neuwagen- und 42% der Gebrauchtwagenkäufer denkt, dass Industrie und Politik eine Lösung für den Großteil der von möglichen Fahrverboten betroffenen Pkw anbieten wird.

Skepsis zur Zukunft des Diesels gewachsen: Im Vergleich zur Befragung für den DAT-Report aus dem Vorjahr wuchs die der Anteil der befragten Autokäufer um 10 Prozentpunkte auf 38%, wenn es um die Bejahung der Frage geht „Wird die Bedeutung des Diesels in Zukunft abnehmen?“.

Einfluss und Nutzung des Internets beim Autokauf unverändert hoch: Wer einen Internetzugang hat, nutzt diesen für die Informationsbeschaffung – das gilt für 80% der Neuwagenkäufer und 78% der Gebrauchtwagenkäufer. Zwischen 20% und 25% aller Autokäufer haben wegen des Internets die Marke gewechselt. 15% haben ihren Neuwagen über ein Neuwagenportal erworben.

Reichweite und Ladeinfrastruktur hindern beim Kauf eines E-Autos: Während generell von allen Käufern die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos als Haupthinderungsgrund für den Kauf genannt wurden, haben diejenigen Käufer, die sich intensiv mit neuen Technologien beschäftigen (43% aller Neuwagenkäufer), eine andere Meinung. Sie kauften kein E-Auto wegen der zu geringen Reichweite und der fehlenden Ladeinfrastruktur. Der Hinderungsgrund „Anschaffungspreis“ landete erst auf Rang 3.

Hohe Werkstatttreue und Zufriedenheit: 82% aller Pkw-Halter lassen Wartungs- und Reparaturarbeiten immer in derselben Werkstatt durchführen. Nur 3% sind mit ihrer Werkstatt unzufrieden – 78% dagegen außerordentlich zufrieden, 18% zufrieden.

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Da war unser City-Flitzer zu klein. 8 volle Postkörbe mussten zum Wochenende transportiert werden. Vielen, vielen Dank an die über 2.000 mutigen Unternehmer/innen aus freien Werkstätten, die sich auch dieses Jahr wieder zur Wahl stellten.

„Ein besseres Signal an alle Autofahrer als diese gemeinsame Aktion mit der Teileindustrie, dem Großhandel, den Systemzentralen und der freien Werkstatt kann es für die Qualität der Freien nicht geben.“ (Ausführlich berichten wir in den nächsten Ausgaben unseres Fachmagazins FREIE WERKSTATT, 11-2017.)

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