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Kind oder Hund bei Hitze im Auto eingesperrt – so sollten Sie reagieren

 

Kind oder Hund bei Hitze im Auto eingesperrt – so sollten Sie reagieren


Gerade im Sommer und bei hohen Temperaturen sollten Bürger wachsam sein, wenn sie ein Kind oder einen Hund eingeschlossen in einem Auto vorfinden. Doch wie sollte man in so einem Fall reagieren? Wir versuchen zu erklären, welche Reaktion in welchem Fall angemessen wäre.

 

Kind bei Hitze im Auto eingesperrt – so sollten Sie reagieren


Wenn Sie ein Kind sehen, dass bei Hitze in einem Auto (zum Beispiel auf einem Supermarktparkplatz) eingesperrt ist, sollten Sie aufmerksam werden. Zwar besteht nicht auf der Stelle Gefahr, doch das Potential ist da.

  • Bei sommerlichen Außentemperaturen wird es in einem Auto, das in der Sonne steht, schon nach 15 Minuten über 45 Grad heiß. Für Kleinkinder ist das lebensgefährlich. 
  • Vergewissern Sie sich durch das Fenster, ob es dem Kind gut geht. 
  • Reagiert das Kind nicht oder verneint, sollten Sie sofort den Rettungsdienst unter 112 oder die Polizei unter 110 alarmieren. Bleiben Sie bei dem Kind und beruhigen Sie es. 
  • Rufen Sie am besten andere Passanten zu sich und beraten Sie sich, ob ein vorzeitiges Eingreifen nötig ist. 
  • Denn: Befindet sich das Kind in einer lebensbedrohlichen Situation, dürfen Sie es gemäß "Notstandsregelung" über das Einschlagen der Fensterscheibe befreien. Bei Babys, wach oder schlafend, sollten Sie nicht lange überlegen.
  • Das Wählen des Notrufes sollte grundsätzlich immer stattfinden: Schildern Sie dann die Situation und den (augenscheinlichen) Zustand des Kindes.

 

Hund bei Hitze im Auto eingesperrt – so sollten Sie reagieren


Großartig anders verhält es sich auch bei Hunden im Auto nicht: Auch wenn Sie einen Hund sehen, der bei hohen Außentemperaturen in einem Auto eingeschlossen ist, sollten Sie wachsam werden. Hunde können nicht wie Menschen schwitzen und sich somit abkühlen.

  • Überprüfen Sie, ob es dem Hund gut geht oder ob er apathisch daliegt, stark hechelt oder jault. 
  • Halten Sie nach dem potentiellen Hundebesitzer Ausschau. 
  • Rufen Sie im Zweifel die Polizei an und schildern Sie die Situation und das Verhalten des Hundes. 
  • Befindet sich der Hund in augenscheinlich lebensbedrohlicher Lage, rufen Sie sofort den Notruf an. 
  • Auch bei Hunden gilt: Liegt eine lebensbedrohliche Lage vor, dürfen sie gemäß Notstandsregelung die Scheibe einschlagen, um das Tier zu befreien.

 

 

Hinweis: Dieser Ratgeber-Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Die Angaben ersetzen keine juristische Meinung und sind ohne Gewähr. Sie Handeln stets auf eigene Gefahr.

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © PublicDomainPicture, Pixabay (Header-Bild); LMoonlight, Pixabay (Fließtext-Bild)

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