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Ausnahmen: Wann besteht keine Anschnallpflicht?

 

Ausnahmen: Wann besteht keine Anschnallpflicht?


In Deutschland gilt seit 1984 die Anschnallpflicht für alle Insassen eines Autos. Bei Missachtung drohen Strafen wie ein Bußgeld und Punkte in Flensburg.

 

Anschnallpflicht: Das sind die Ausnahmen


Seit 1976 müssen sich die Insassen eines Autos auf den vorderen Sitzen anschnallen. Seit 1984 gilt dies auch für alle anderen Insassen auch auf der Rückbank. Wer die Anschnallpflicht heute scheinbar immer noch nicht kennt, muss mit einem Bußgeld von 30 Euro rechnen. Bei einem falsch oder gar nicht angeschnallten Kind kommen auf den Fahrer Bußgelder zwischen 30 und 70 Euro zu – auch ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei kommt ggf. hinzu.

Doch es gibt auch Ausnahmen: Die Anschnallpflicht gilt nämlich nicht bei Fahrten mit Schrittgeschwindigkeit oder beim Rückwärtsfahren. Auch Post- und Paketboten sind beim gesetzlich geregelten Haus-zu-Haus-Verkehr (§ 21a StVO) von der Anschnallpflicht freigestellt. Außerdem gilt eine Gurtbefreiung für Mietwagen- und Taxifahrer, wenn Fahrgäste transportiert werden. Bei Leerfahrten gilt wieder die Gurtpflicht. Fahrgäste sind vom Fahrer außerdem auf das Anlegen des Sicherheitsgurts hinzuweisen, wie bussgeldkatalog.org schreibt. Demnach können sich Autofahrer auch von der Anschnallpflicht befreien, "wenn aufgrund medizinischer Indikationen [ein] entsprechender Antrag vom Verkehrsamt bewilligt wird".

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © OpenIcons, Pixabay (Header-Bild); OpenIcons, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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Toyota Kunden können ihren Werkstatttermin online buchen. Mit nur wenigen Klicks wählen sie die gewünschte Leistung, den Wunschtermin sowie die Abgabe- und Abholzeit ihres Fahrzeugs. Nutzer können über drei unterschiedliche Wege ihren persönlichen Werkstatttermin vereinbaren – über das Kundenportal „Mein Toyota“, über die Webseite des lokalen Händlers oder über die nationale Internetseite von Toyota.

Wachstum: NGK SPARK PLUG und bilstein group als neue Gesellschafter der TecAlliance

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Es sind nun 35 Partner aus Teileindustrie und Teilehandel des Automotive Aftermarkets, die für Qualität im Datenmanagement Sorge tragen. Neben aktuellen Fahrzeug- und Ersatzteildaten in OEM-Qualität (TecDoc-Standard) stehen TecAlliance-Lösungen auch für die elektronische Auftragsabwicklung inkl. Rechnung.

„Wir wissen aus erster Hand, wie wichtig verlässlich und qualitativ hochwertige Daten für unser tägliches Business sind, aber auch für das Geschäft der freien Werkstätten“, so Jan Siekermann, Geschäftsführer der bilstein group. „Im Sinne unserer Kunden, aber auch im eigenen Interesse leisten wir mit unserer Expertise und unseren Daten gern unseren Beitrag dazu, dass die digitale Transformation im freien Ersatzteilmarkt und der Automotive-Branche weiter voranschreiten kann.“

„Wir sind optimal aufgestellt, um TecAlliance darin zu unterstützen, für den Automotive Aftermarket Digitale Exzellenz zu liefern.” so Damien Germès , Senior Vice President EMEA at NGK SPARK PLUG Europe GmbH.

Reifenhandel ohne Zukunft?

Reifenhandel ohne Zukunft?
Schaut man sich die Entwicklungen im Reifenmarkt an, wird deutlich, wie sehr sich die Einkaufs- und Montageplätze vom eigentlichen Reifenhandel verschoben haben. Branchenkenner geben dem typischen, lokalen Reifehändler über die nächsten 10 Jahre hinaus keine Zukunft.

Zum einen sind die leicht rückläufigen Stückzahlen der benötigten Reifen daran schuld. Einziges Wachstumssegment sind aktuell die Ganzjahresreifen. Zu Beginn vom Reifenfachmann verdammt, aber vom Autofahrer werden sie zunehmend verlangt. Zum Anderen sind die aus dem Boden geschossenen Online-Börsen, die zum Direkteinkauf für Reifen, Räder und Felgen jeden Schnäppchenjäger einladen, ein Grund.
Allerdings bleiben die Fragen: An wen sollen die vier Räder verschickt werden? (Wenn der Kunde im 8. Stock wohnt und keinen Keller/Garage besitzt?) Wer kann diese mitgebrachten Reifen/Räder fachmännisch montieren?

Vor allem im Pkw-Segment haben Sie, die freien Werkstätten, dazu gewonnen, weil mit RDKS neue Herausforderungen dazu kamen, die eine freie Werkstatt aufgrund ihrer Kompetenz und der technischen Werkstattausrüstung anbietet. Die zunehmende intelligente Sensorik in den neuen Reifengenerationen wird diesen Kanal weiter stärken. Außerdem hat die freie Werkstatt erkannt, dass bei abnehmenden Reparaturvolumen die zunehmende Serviceleistung aus einer Hand kommen muss.

Während die Autohersteller mit ihrer "Perfect-Fit" Zukunftsstrategie betonen, dass nur die auf den jeweiligen Fahrzeugen abgestimmten Reifen - mit dem sichtbaren Logo des Autoherstellers – die richtigen seien, schenkt der Autofahrer den freien Werkstätten das Vertrauen.

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

2017 wurden 28 % aller Onlineshops mindestens einmal abgemahnt, 2015 waren es noch jeder fünfte. Das ergab eine Umfrage des Händlerbunds, einem europaweit tätigen Netzwerk von mehreren Tausend Händlern.

Auch wenn einige Abmahnungen gerecht sind, so sind doch die meisten Formfehler, wie beispielsweise ein fehlendes Impressum, eine fehlerhafte AGB oder eine unlautere Werbeaussage, z. B. TÜV und AU im Haus oder Pkw-EnVKV im Kleingedruckten. Oft mahnen Rechtsanwälte und Abmahnvereine ab, weil es ein lukratives Geschäft ist. Aufgrund winziger Formfehler auf den Webseiten der Händler wird Kasse gemacht.

Ursprünglich war das Verfahren dazu gedacht, kleinere Konflikte nicht vor Gericht austragen zu müssen. Es galt als unbürokratisch, kostengünstig und entlastend für die Gerichte. Heute ist von der Idee nicht mehr viel übrig. Die Abmahnprofis nutzen jeden Fehler gnadenlos aus. Für die Betreiber kleiner Onlineshops ist das eine enorme Belastung. Bereits eine einzige Abmahnung kann 500 bis 1000 Euro kosten, oftmals kommen gleich mehrere. Mehr als die Hälfte der Gewerbetreibenden fühlt sich laut einer Studie von "Trusted Shops" deshalb in ihrer Existenz bedroht. (https://cdn2.hubspot.net/hubfs/603347/1-TX_B2B/Whitepaper/171123_TEX_Abmahnstudie%202017.pdf)

In einer Abmahnung stellen die Anwälte bis zu 1000 Euro für den ersten Verstoß in Rechnung und rufen zusätzlich eine hohe fünfstellige Streitsumme auf. Damit will man die Händler einschüchtern. Der Gewerbetreibende hat dann zwei Möglichkeiten. Zum einen kann er die Summe bezahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Darin ist dann geregelt, dass der Betreiber den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen darf, sonst droht eine Vertragsstrafe von mehreren Tausend Euro. Bei erneutem Regelverstoß kann der Abmahner die Summe ganz ohne Gerichtsverfahren eintreiben - und zwar pro Fehler. Fehlt bei 100 Produkten eine Information, wird die Vertragsstrafe 100 Mal fällig.

Weil das Problem seit Jahren wächst, haben sich im Juni 2017 zehn große Wirtschaftsverbände, darunter der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Handelsverband Deutschland und der Digitalverband Bitkom zusammengetan. In einem Papier prangern sie den Missbrauch von Abmahnungen an und fordern ein Eingreifen der Bundesregierung. Es könne nicht sein, dass ein eigentlich sinnvolles Verfahren so schamlos ausgenutzt werde. Über die Vorschläge und Lösungsansätze lesen Sie mehr hier:

www.osnabrueck.ihk24.de/blob/osihk24/recht_und_fair_play/Download/3786150/a87c4e41f67a7485a9fab73346413ea2/Abmahnmissbrauch-lang-data.pdf

Bildquelle: Thorben Wengert_pixelio.de

Was ist eine Verkehrsbeeinträchtigung nach § 33 StVO?

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In der Straßenverkehrsordnung gibt es den Paragraphen "Verkehrsbeeinträchtigung". Er beinhaltet alle Arten von vermeidbaren Unfallursachen im Straßenverkehr. In diesem Artikel erfährst du, was du über den Paragraphen 33 StVO wissen musst.

 

Sonderverkauf von Mofa- und Rollerteilen am 24.11.2018 Wittich in Bielefeld

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Die Fritz Wittich GmbH, Großhändler für Fahrzeugteile und Werkzeug, räumt wegen Umbau ihr komplettes Lager mit Mofa- und Rollerteilen. Für Samstag, 24. November, ist von 9 bis 13 Uhr in der Bielefelder Wittich-Zentrale, Hallenstraße 10 bis 14, ein Sonderverkauf an gewerbliche Kunden angesetzt.

Bei den Teilen handelt es sich um Originalteile aller modellspezifischen Baugruppen (Lenkerarmaturen, Beleuchtung, Verkleidung, auch Motoren) für die Peugeot-Modelle Zenith/Limbo, Speedfight 1 und 2, SV50, SV 80 und SV 125. Bei Malagutti geht es überwiegend um Teile für die Modelle F10, F12 und F15. Weitere Teile sind für Mofas und Roller der Marken Sym, Hercules und Sachs verfügbar. Große Zweiradhändler, Oldtimer-Fans oder Sammler, die sich einzelne Markenbestände oder das gesamte Lager en bloc sichern wollen, sollten zuvor Bernd Topheide bei Wittich (0521 93204-42, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) ansprechen.

„Die Trennung von allen Mofa- und Rollerteilen fällt uns nicht leicht. Aber wir brauchen dringend mehr Platz für die beiden stark wachsenden Segmente Auto- und Fahrrad- und E-Bike-Teile“, so Geschäftsführer Matthias Wittich.

TÜV warnt: blinkender Tannenbaum im Auto verboten

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Blinkende Weihnachtsdeko mag auch im Auto ganz schön aussehen, kann jedoch sehr gefährlich sein und ist folglich verboten. Der TÜV warnt vor Ablenkung und die Verwechslung mit wichtigen Warnzeichen.

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Die "Aktion Schulterblick" des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ist gestartet und informiert rund um das Thema "Sichere Mobilität im Alter" und die Notwendigkeit freiwilliger Gesundheits-Checks zum Erhalt der Fahrtüchtigkeit.

Autofahrer mit 2 km/h UNTER dem Tempolimit geblitzt – Bußgeld erteilt!

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"Ist mein Tacho oder der Blitzer kaputt?", wird sich ein Autofahrer aus Guldental sicher gedacht haben. Er wurde nämlich mit 2 km/h UNTER dem Tempolimit geblitzt und zur Kasse gebeten.

 

430 Namensschildchen für die ELN-Jahrestagung in München – neuer Rekord!

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„Auf geht’s!“ zu einem erfolgreichen Mehrmarken-Handelsjahr 2018. Unter diesem Motto versammelte sich in München die wohl größte Zahl an Fahrzeug-Großhändlern auf einem Marktplatz in Europa. 

Ernst Prost sorgt für sichere Arbeitsplätze

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Heute meldete der Eigentümer von LIQUI MOLY, dass er zum Jahreswechsel seine Unternehmensanteile an die Würth-Gruppe verkauft.

„Damit stelle ich den Fortbestand von LIQUI MOLY und Méguin für eine Zeit sicher, wenn ich selbst einmal nicht mehr am Steuerrad stehen sollte“, so Ernst Prost. Er bleibt weiter Geschäftsführer des Unternehmensverbunds.

Im Schreiben an seine Mitarbeiter betont Ernst Prost, dass alles bleibt wie es ist. „Aber vorausschauend und umsichtig zu agieren, heißt, die Weichen rechtzeitig zu stellen. Und das tue ich jetzt. In dem wir die LIQUI MOLY/Meguin dem Firmenverbund Würth angliedern, haben wir den erfolgreichen Fortbestand meines und unseres gemeinsamen Lebenswerks mit tausenden von Arbeitsplätzen in Ulm, Saarlouis, bei unseren Tochterfirmen in verschiedenen Ländern und bei unseren Kunden in der ganzen Welt sichergestellt.“

Zur Würth-Gruppe besteht eine lange Beziehung. Seit fast 20 Jahren ist die Würth-Gruppe stiller Teilhaber bei LIQUI MOLY – schon damals eine Absicherung gegen Unwägbarkeiten. Zwar ist die Würth-Gruppe mit über 70.000 Mitarbeitern und 12,5 Mrd. Euro Umsatz ungleich größer als LIQUI MOLY, aber sie ist ebenfalls ein Familienunternehmen. Ernst Prost: „Deswegen weiß ich LIQUI MOLY und Méguin bei der Würth-Gruppe in guten Händen.“

Abgesehen von dem Eigentümerwechsel im Hintergrund ändert sich nichts. LIQUI MOLY bleibt ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Würth-Gruppe, Ernst Prost bleibt Geschäftsführer und auch für die Beschäftigten ändert sich nichts. „Wer mich kennt, weiß, dass bei mir die Mitunternehmer im Vordergrund stehen“, so Ernst Prost. „Es wäre ja auch unsinnig, am Erfolgskurs der letzten Jahre etwas zu ändern. Es geht genauso weiter wie bisher – nur eben unter einem größeren Dach, das mehr Schutz bietet.“

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Hampel nicht so rum, wir sind eh schon viel zu spät – wer morgens seine Kinder mit dem Auto in die Kita bringt, weiß: Kinder im Kindersitz befestigen, vielleicht noch im strömenden Regen und unter Zeitdruck – das ist Stress pur. Kein Wunder also, wenn Eltern dann Fehler machen. Die Folge...

 

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Viele Autofahrer bekommen kalte Füße, wenn sie auf eine Baustelle zufahren. Vor allem die Enge macht ihnen zu schaffen und erhöht das Risiko eines Unfalls. Geht es dir genauso? Mit den folgenden Tipps kommst du trotz verengter Fahrbahn sicher durch jede Baustelle.

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Haben die Automarken im Rahmen des Diesel-Skandals unser Vertrauen verspielt? – Apple und Samsung sind bei der Wahl zur Lieblingsmarke erstmals beliebter als deutsche Automarken.

 

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Klassisch, charakteristisch, auffällig – Oldtimer sind etwas echt Schönes! Doch damit das so bleibt, solltest du die folgenden 7 Tipps beachten. Vor allem zur Winterzeit benötigen die Klassiker nämlich eine gute Pflege.