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Stau über Standstreifen abkürzen – Bußgeld und Folgen

 

Stau über Standstreifen abkürzen – Bußgeld und Folgen


Die Autobahnausfahrt ist schon in Sicht, doch der Verkehr steht und es geht nichts mehr. Manche Autofahrer kommen in so einer Situation auf die Idee, den Stau über den Standstreifen abzukürzen. Wir sagen dir, welche Folgen und Bußgeldstrafen dann möglich sind.

 

Das Befahren des Seitenstreifens ist grundsätzlich verboten


Du kennst diese Situation bestimmt: Der Verkehr auf der Autobahn gerät ins Stocken oder steht vollständig. Besonders ärgerlich ist, dass deine Ausfahrt schon in Sicht ist. Wenn du in solch einer Situation daran denkst, den Stau über den Standstreifen abzukürzen und somit die Ausfahrt zu "verlängern", solltest du diese Idee lieber noch einmal überdenken. Denn das Befahren des Seitenstreifens ist grundsätzlich verboten und sehr gefährlich. Es könnte sich dort ein Pannenfahrzeug befinden – dafür ist der Pannenstreifen nämlich eigentlich gedacht, wie sein Name schon verrät. Außerdem rechnet ein Autofahrer auf der äußerst rechten Spur nicht damit, dass er gleich von rechts über den Seitenstreifen überholt wird. Des Weiteren dient der Standstreifen als Ausweichstreifen für alle Autofahrer der äußerst rechten Spur, wenn eine Rettungsgasse gebildet werden muss.

Wenn du den Standstreifen widerrechtlich befährst, also ohne rechtmäßigen Grund, wie eine Autopanne oder die Bildung der Rettungsgasse, musst du mit einem Bußgeld von 10 Euro rechnen. 15 Euro werden fällig, wenn du andere Verkehrsteilnehmer zusätzlich gefährdest; 20 Euro, wenn du dabei einen Unfall verursachst. Doch: Wenn du den Seitenstreifen benutzt, um schneller voranzukommen, z. B. bei einem Stau oder um – wie in unserem Fall – die Ausfahrt schneller zu erreichen, fallen härtere Strafen an. Zum schnelleren Vorankommen den Seitenstreifen benutzen kostet 75 Euro und bringt 1 Punkt in Flensburg. Wenn du beim Auffahren auf den Fahrstreifen andere gefährdest, erhöht sich die Strafe auf 90 Euro (plus 1 Punkt). Wirst du beim Auffahren in einen Unfall verwickelt, werden 110 Euro und 1 Punkt fällig.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © Schwoaze, Pixabay (Header-Bild); RettungsgasseJETZTde, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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In der aktuellen Ausgabe FREIE WERKSTATT können Sie bereits die Fakten lesen. Ein Leitfaden zur DSG-VO ist bereits in Bearbeitung.

 

Bildquelle: Thorben Wengert pixelio.de

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Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

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In Ihrem Kundenstamm befinden sich garantiert auch Kunden die von den negativen Auswirkungen des Dieselskandals betroffen sind. Die Frist für einen möglichen Schadenersatz läuft Ende 2018 aus. Was können Sie tun? Welche Chance haben die Autobesitzer? Wer kann, bezahlbare, Hilfe bieten?

Im Gespräch mit einem Meisterkollegen aus einer freien Werkstatt erfuhren wir, dass er die betroffenen Kunden angesprochen und auf einen Rechtsanwalt verweisen hat der ein interessantes Angebot zur Schadenssicherung bietet. Das wollten wir genau wissen und haben dazu ein Interview mit RA Dr. Klaus Lubitz aus Münster geführt.

Der Druck auf die Hersteller für ein faires Angebot an die Geschädigten ist umso größer, je mehr Autobesitzer ihre Ansprüche anmelden.“ RA Lubitz

Lesen Sie und entscheiden Sie, ob Sie Ihren betroffenen Kunden diese Hilfe anbieten wollen. Die Chancen zu einem Schadensersatz zu kommen, sind gewachsen. Gerichte haben klare Urteile (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/diesel-skandal-meister-goetze-kaempft-gegen-volkswagen-1.4083208) gesprochen und die Politik setzt die Verursacher dieser Schäden unter Druck.

FW: Können Sie kurz den Kern des Abgasskandals beschreiben?

RA Lubitz: Der Abgasskandal hat dem Volkswagen-Konzern die schwerste Krise der Unternehmensgeschichte beschert. Ausgelöst wurde sie dadurch, dass die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) den Volkswagen-Konzern überführt hat, bei Dieselfahrzeugen in den USA eine Software verwendet zu haben, die erkennt, ob Messungen im Realverkehr oder bei einem offiziellen Abgastest erfolgen. Die Messungen im Realverkehr liegen um ein Mehrfaches höher als die Ergebnisse im Testverfahren.

Im September 2015 gibt Volkswagen die Manipulation der Abgaswerte bei Diesel-Motoren aufgrund der Veröffentlichung der US-Umweltbehörde zu. Aufgrund eines Vergleichs zwischen Volkswagen und US-Kunden kommen auf VW in den USA Kosten in Höhe von bis 16,5 Milliarden USD (15,2 Milliarden Euro) zu.

In Deutschland soll ein Software-Update für Abhilfe sorgen. Zehntausende Modelle des VW-Geländewagens Touareg müssen wegen verbotener Abgastechnik zurückgerufen werden. VW weigert sich aber, den Besitzern der betroffenen Dieselfahrzeuge in Deutschland Schadensersatz zu leisten.

FW: Welche rechtlichen Möglichkeiten hat der Fahrzeugeigentümer?

RA Lubitz: Klagemöglichkeiten gibt es sowohl gegen den Autohändler als auch gegen den Autohersteller.

Gegen den Autohändler kommen in erster Linie Ansprüche aus Rückabwicklung/Schadensersatz aufgrund Sachmangelhaftung in Frage. Allerdings gilt hier die kurze zweijährige Verjährungsfrist. Erfolgsversprechender dürften daher Ansprüche gegen den Autohersteller aus unerlaubter Handlung sein. Hier verjähren die Ansprüche erst nach drei Jahren ab Kenntnis der Umstände, somit frühestens Ende 2018.

Es gibt bereits eine Reihe von erstinstanzlichen Urteilen, die dem Betroffenen Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller zugesprochen haben. Allerdings gibt es hierzu noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung.

Den Schaden haben die Gerichte mit folgender Formel errechnet:

Bei Gebrauchtfahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / (zu erwartende Gesamtlaufleistung 200.000 km bis 300.000 km - Tachostand beim Kauf)

Bei Neufahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / zu erwartende Gesamtlaufleistung

Eine weitere rechtliche Möglichkeit besteht für die Fahrzeugeigentümer, die den Kaufpreis finanziert haben, da in vielen Fällen die Widerrufsbelehrungen in den Darlehensverträgen fehlerhaft sind. Da es sich bei dem Kaufvertrag für das Fahrzeug und dem Darlehensvertrag um ein sog. verbundenes Geschäft handelt, besteht für den Käufer in diesen Fällen die Möglichkeit, sich auch von dem Kaufvertrag zu lösen.

Abschließende Empfehlung: Es gibt zu den mit dem Dieselskandal verbundenen Fragen noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung. Eventuelle Klagen sind daher mit einem entsprechenden Kostenrisiko verbunden. Dieses Kostenrisiko kann aber ausgeschlossen werden durch den Abschluss einer Erfolgshonorarvereinbarung mit dem Rechtsanwalt bzw. durch den Abschluss eines Prozessfinanzierungsvertrages. In diesen Fällen trägt der Geschädigte kein Kostenrisiko. Dieses wird von dem Rechtsanwalt bzw. dem Prozessfinanzierer übernommen. Diese erhalten als Gegenleistung einen Teil des Erfolges.

Sie können sich direkt informieren unter:

RA Dr. Klaus Lubitz

Prinzipalmarkt 22

48143 Münster

T: 0251-9816990

Mobil: 0170-3071350

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Viele Reifenhersteller vor Hankook haben bereits ihr Vertriebsnetz aufgebaut, ob Michelin mit Euromaster, Goodyear Dunlop mit Premio und Quick, Bridgestone mit First Stop oder Continental mit Vergölst oder Pirelli mit Driver und Pneumobil. Nun hat auch der koreanische Reifenhersteller 44 Servicestützpunkte in Deutschland

Mit der Übernahme von Reifen Müller, einem der großen, unabhängigen deutschen Reifenfachhandelsbetriebe, investiert Hankook damit weiter in seine Vertriebskanäle in Europa und stärkt seine globale Wettbewerbsfähigkeit. Neben der Vertriebsgesellschaft von Reifen-Müller, der Reifen-Müller KG, wird die Übernahme auch die Reifen-Müller GmbH & Co. Runderneuerungswerk KG beinhalten.

 

 

 

Bildquelle: Hankook

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Das Interesse am wachsenden, erfolgreichen und flächendeckenden Werkstattnetz der Coparts-Tochter mit ca. 1.500 Werkstattpartnern ist groß. DHL und Autoverleiher sind mittlerweile Vertragspartner und nutzen das GAS-Werkstattnetz für ihre Kfz-Flotten.  

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Der Zentralverband für Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) appelliert deutlich an seine Mitgliedsbetriebe, sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Einige Kfz-Assekuranzen beschäftigen sich heute schon mit dem Thema Ersatzteile, wohlwissend dass die Umsätze in den Karosserie- und Fahrzeugbaufachbetrieben durch die Betriebsleistung Handwerk und Handel erzielt werden. „Das Ziel ist deutlich und liegt auf der Hand“, so Thomas Aukamm, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik, „Die ertragsarme aber Know-how intensive Reparatur-Dienstleistung, an immer komplexer werdenden Fahrzeugkonzepten sollen die Werkstätten zu den zu niedrig vereinbarten Stundenverrechnungssätzen erbringen, während Versicherer den Zukauf von Ersatzteilen möglicherweise übernehmen möchten.“ Damit würde auch der Teileumsatz nicht mehr in den Bilanzen der Betriebe stehen, was im Vorjahresvergleich zu einem massiven Umsatz- und Renditeeinbruch der Betriebe führen könnte. Dies kann sich in Folge ebenfalls negativ auf Finanzierungsgespräche mit Banken für benötigte Investitionen oder auch auf die Unternehmensnachfolge auswirken.

Es sollte genau geprüft werden, mit welchen Systemen von welchen Anbietern derzeit am Markt Testphasen oder erste Schritte gestartet werden. Hinterfragen Sie die Ziele, wenn sich ein Versicherer mit dem Thema Ersatzteile beschäftigt. Für den neutralen Einkauf von Ersatzteilen gibt es sehr gut funktionierende Systeme sowie brancheneigene Plattformen. Nach Aussage des ZKF besteht deshalb kein Bedarf an einer weiteren Marktausweitung durch Versicherer in diesem für sie branchenfremden Bereich, der unter anderem eine komplexe Logistik und hohe Investitionen benötigt.

Weitere Informationen unter www.zkf.de und www.autounfall.info.