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„Digital Innovation Campus“ in Lippstadt geplant

Gemeinsam mit dem internationalen Automobilzulieferer HELLA, der Hochschule Hamm-Lippstadt und weiteren Partnern ist ein neues Forschungs- und Innovationszentrum in Lippstadt geplant. Der „Digital Innovation Campus“ soll bis zum Jahr 2020 entstehen. „Kaum ein Markttrend verändert die automobile Welt derzeit so rasant wie die Digitalisierung. Daher beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie wir unsere bestehenden Leistungsangebote und Prozesse durch den Einsatz digitaler Technologien weiter optimieren können und welche neuen Geschäftsmodelle wir uns durch die voranschreitende Digitalisierung erschließen können“, sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung.

„Als junge, dynamisch wachsende Hochschule haben wir uns unter anderem auf die Fahne geschrieben, das unternehmerische Denken über alle Altersklassen hinweg in der Region zu fördern sowie einen engen Technologietransfer mit Unternehmen vor Ort sicherzustellen“, sagt Karl-Heinz Sandknop, Kanzler der Hochschule Hamm-Lippstadt. „Von daher freuen wir uns, dass sich dieses Bestreben nun auch baulich in Form eines Digital Innovation Campus in direkter Nachbarschaft zum Hochschulgelände manifestiert.“

 

Bildquelle: Hella

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

Technik-Tipp Hits: 49255

Ausgabe 3-2019 erschien am 15.03.2019als…

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Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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Wie reagiere ich bei Aqua Planing?

Wie reagiere ich richtig bei Aqua Planing?
Frühlings- und Sommerzeit ist Regenzeit. Von Mai bis August fallen im Jahr die meisten Niederschläge – oft als Starkregen aus dunklen Gewitterwolken. Weil das Wasser auf den Straßen dann nicht schnell genug abfließen kann, droht Aquaplaning...

 

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www.apadio.de präsentiert sich auf der Motorshow in Essen

www.apadio.de präsentiert sich auf der Motorshow in Essen

Der Start ist gelungen. Die neue  B2C-Plattform zum Einkauf durch Autofahrer ist umgesetzt. Die erste Phase der neuen Online-Plattform für Räder, Reifen, Zubehör und Teile für alle Automarken und Jahrgänge präsentiert sich nun zum ersten Mal auf der Essen Motor Show vom 02.12.-10.12.2017 - vorgestellt von der R.O.D Leichtmetallräder GmbH, Weiden (ein Unternehmen der UNGER Group), in der Halle 12 Stand 12/B130. Im Januar 2018 präsentiert R.O.D dazu den B2B-Zugang mit Nettopreisen unter einem exklusiven Zugang für Kfz-Werkstätten. Interessierte freie Kfz-Werkstätten können sich dazu auf dem Messestand informieren. Interessenten melden sich direkt an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Online Teile und Zubehör passgenau identifizieren über die VIN aus dem Kfz-Schein.  Als Autofahrer zum Tagesnettopreis einkaufen. Mit Passgarantie, damit Retouren unnötig werden. Für den  Aus– und Einbau von Teilen direkt über hinterlegte, nahegelegene Kfz-Werkstätten ausgewählte apadio-Einbaupartner finden. Das ist einmalig. Das ist ein Angebot, bei welchem die Einbauwerkstatt neben dem Stundenverrechnungssatz auch aus den mitgebrachten Teile ihre Rendite aus den Einkäufen Internetaffiner Autofahrer generiert“, so Peter Ullman (Geschäftsführer R.O.D).

Bildquelle: apadio

Wie erkenne ich das Alter meines Reifens?

Wie erkenne ich das Alter meines Reifens?
Alte Autoreifen sind ein Risiko. Deshalb sollten Autofahrer beim Reifenwechsel einen Blick auf die DOT-Nummer an der Reifenflanke werfen. Sie enthält auf die Woche genau das Produktionsdatum des Reifens. Bei Pneus, die nach dem Jahr 1999 hergestellt wurden, kommt...

 

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Neuer mega macs 77

Neuer mega macs 77

Superschnelle Informationstechnik gepaart mit vielen Schnittstellen macht der mega macs 77 den Werkstattablauf noch effizienter. Komplett neue Hardware und ein sehr schneller Prozessor befähigen den mega macs 77 zu Höchstleistungen. Hardwareseitige Highlights sind der große kapazitive Full-HD-Touchscreen und die zugehörige Dockingstation für kabelloses Laden und die Vernetzung z.B. via Ethernet.

Die Bedienerführung wurde weiterentwickelt und nun lassen sich geführte Messungen mit dem Multimeter/Oszilloskop direkt verlinken. Damit wird die Fehlerdiagnose mit dem mega macs 77 noch einmal zuverlässiger und schneller. Der hochaktuelle Prozessor und jede Menge Schnittstellen eröffnen umfangreiche Möglichkeiten für künftige Erweiterungen. Bestellungen sind bereits seit Ende Januar über den Handel möglich.

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Ohne den direkten Kontakt und die Nähe zu Ihnen in der Werkstatt und das jahrzehntelange Vertrauen in die Arbeit als Fachmagazin FREIE WERKSTATT in Zusammenarbeit mit der Mister A.T.Z.-Initiative für freie Werkstätten als Sprachrohr und Lobby würde diese Arbeit nicht so erfolgreich sein.

Darum haben wir auch in 2017 wieder auf einem Gemeinschaftsstand mit anderen Branchenaktivitäten auf wichtigen Hausmesse des Teilegroßhandels teilgenommen.

Marion Micheli-Kaufhold (Geschäftsführerin) war einige Tage selbst auf dem Stand aktiv und konnte viele langjährige Freunde und aktive Begleiter unserer Arbeit persönlich begrüßen. Hier wurden die gemeinsame Branchenaktion WERKSTATT DES VERTRAUENS vorgestellt und Teilnehmer aus der Werkstattebene gewonnen.

„Neben den regelmäßigen Treffen im Arbeitskreis „Ideennetzwerk“ aus mitarbeitenden Ehefrauen oder leitenden Mitarbeiterinnen aus der Werkstatt kann ich so Anregungen, Kritik und auch Lob für unsere weiteren Aktivitäten entgegennehmen,“ so Marion Micheli-Kaufhold.

Wie entsteht eigentlich Stau?

Wie entsteht eigentlich Stau?

Im letzten Jahr bildeten sich jeden Tag im Schnitt 2.000 Staus – das waren rund 745.000 Staus im gesamten Jahr. Zig Stunden werden die Autofahrer auch dieses Jahr wieder in Staus stehen und sich während der Wartezeit vielleicht fragen: Wie entsteht eigentlich ein Stau? – In unserem heutigen Beitrag wollen wir diese Frage beantworten.

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WERKSTATT DES VERTRAUENS - im 13. Jahr den bisherigen Erfolg wieder geknackt

WERKSTATT DES VERTRAUENS - im 13. Jahr den bisherigen Erfolg wieder geknackt

Es ist einfach eine tolle Gemeinschaftsaktion, die hier zwischen freien Werkstätten und deren zufriedenen Kunden seit 2005 jedes Jahr neu aufgelegt wird. Unsere Mitarbeiterin musste das letzte Wochenende zur Auswertung, Kontrolle und zum Einscannen verwenden und hat bisher schon 121.171 gültige Stimmen ausgezählt. ABER: Weitere Postkörbe warten noch auf die Auswertung- 

Da war unser City-Flitzer zu klein. 8 volle Postkörbe mussten zum Wochenende transportiert werden. Vielen, vielen Dank an die über 2.000 mutigen Unternehmer/innen aus freien Werkstätten, die sich auch dieses Jahr wieder zur Wahl stellten.

„Ein besseres Signal an alle Autofahrer als diese gemeinsame Aktion mit der Teileindustrie, dem Großhandel, den Systemzentralen und der freien Werkstatt kann es für die Qualität der Freien nicht geben.“ (Ausführlich berichten wir in den nächsten Ausgaben unseres Fachmagazins FREIE WERKSTATT, 11-2017.)

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Viele Autofahrer regen sich immer mal wieder über "Sonntagsfahrer" und "lahme Schnecken" auf, die viel zu langsam unterwegs sind und damit den gesamten Verkehr aufhalten. Da stellt sich die Frage, ob es eine Strafe und ein Bußgeld für zu langsames Fahren gibt. Wir klären auf.

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Kfz-Sprechstunde mit Kfz-Meister Holger Winter im MDR-Sachsen

„Kfz-Sprechstunde mit Kfz-Meister Holger Winter im MDR-Sachsen“ 

So wird seit über 20 Jahren alle 14 Tage freitags für den Inhaber einer freien Werkstatt in Dresden und aktiven Mitstreiter in der Kfz-Innung Dresden für eine Stunde die Leitung freigeschaltet. Eine Super-PR für die gesamte Branche. Es ist ein toller Erfolg, so lange den Autofahrern für ihre Fragen zur Verfügung zu stehen und diese kompetent und offen zu beantworten. Die hohe Fachkompetenz, die Neutralität gegenüber den Meisterkollegen aus der Vertragsebene im Verhältnis zur freien Werkstatt macht diese Sendestunde zu einer echten Leistung. Das trägt dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer in die Arbeit der vielen tausend Kfz-Werkstätten und ehrlich bemühten Handwerkbetriebe zu erhalten. Glückwunsch lieber Holger. (mehr Infos unter: www.mdr-sachsen.de)

Wir freuen uns, Kfz-Meister Holger Winter im Januar auf unserem XV. WERKSTATTFORUM dabei zu haben. 

Mit Flip-Flops Auto fahren – Das sagen Versicherung und Polizei

Mit Flip-Flops Auto fahren – Das sagen Versicherung und Polizei

Flip-Flops sind eine luftige Alternative zu geschlossenen Schuhen. Am Steuer sollten Autofahrer jedoch lieber nicht zu den sogenannten "Zehentrennern" greifen. Die Badeschuhe können nämlich gefährliche Unfälle herbeiführen und sind rechtlich nicht eindeutig als Schuhwerk zum Autofahren zugelassen.

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Weitere Aktuelle Meldungen

ZKF wehrt sich gegen Renditeabbau

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Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) wehrt sich im Interesse seiner Mitgliedsbetriebe gegen die bereits unter Selbst-Kostenpreis liegenden Stundenverrechnungssätze der Versicherungen und gegen das aktuell zusätzlich ins Gespräch kommende Teilegeschäft. AXA und weitere Versicherungen bereiten die Lieferung der für eine Reparatur notwendigen Teile in Lieferung und Berechnung durch die Versicherung vor. Evtl. gegen einen prozentualen Ausgleich am benötigten Teil durch die Versicherung an die K+L Werkstatt.

Die verbauten Teile spielen eine dominierende Rolle in der Reparatur-Rechnung. Die Rendite daraus fehlt. Für die nächste Bilanz fehlt aber auch der gesamte Umsatz des K + L Betriebes. Bleibt die Frage: Was sagt die Hausbank dazu?

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Es sind Momente, die über Leben oder Tod entscheiden. Wer als Erster zu einem Unfall kommt, muss nicht nur schnell, sondern vor allem richtig handeln: bei der Versorgung der Unfallopfer und beim Ruf nach Hilfe. Was in einem solchen Fall zu tun ist, hat jetzt der ADAC wieder in Erinnerung gerufen...


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Täglich neue Gerüchte und Ankündigungen zu autonomen, batterieelektrischen Fahrzeugen aus dem Silicon Valley von Apple oder Google verunsichern die deutsche Automobilindustrie zunehmend. Es scheint, als würden die Unternehmenslenker...

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Klassisch, charakteristisch, auffällig – Oldtimer sind etwas echt Schönes! Doch damit das so bleibt, solltest du die folgenden 7 Tipps beachten. Vor allem zur Winterzeit benötigen die Klassiker nämlich eine gute Pflege.

Härtere Strafen gefordert: Kommt die Nachschulung für den Handy-Verstoß?

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Ginge es nach Joachim Grote (CDU), Innenminister von Schleswig-Holstein, sollten sich die Strafen nach einem Handy-Verstoß am Steuer verschärfen: Eine verpflichtende Nachschulung soll die Verkehrssünder wieder auf den richtigen Weg bringen.

Tankstelle 2040

ARAL-Studie: Mobilitätstrends 2040

  • auch in 20 Jahren noch breiter Antriebs- und Kraftstoffmix
  • Chancen für neue Geschäftsmodelle rund um künftige Mobilitätsangebote

Durch Elektrifizierung, Automatisierung und neue Kundenbedürfnisse verändern sich die Anforderungen im Tankstellengeschäft deutlich. Außerdem bieten sich Chancen für neue Geschäftsmodelle. Dazu zählen zukünftig beispielsweise ultraschnelle Ladesäulen für Pkw und Lkw, die Wartung von autonomen Flotten, ein Landeplatz für Lufttaxis sowie Akkuwechselstationen für E-Bikes und E-Scooter. Zudem werden durch einen breiten Antriebsmix bei den Fahrzeugen bis zum Jahr 2040 weiterhin konventionelle sowie zunehmend alternative Kraftstoffe nachgefragt. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der neuen Aral Studie „Tankstelle der Zukunft“, die in Berlin von Prof. Dr. Barbara Lenz, Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender der Aral AG, präsentiert wurden.

Berufsbedingte Fahrten von Taxiunternehmen, Handwerkern oder Pflegediensten nehmen in Deutschland um jeweils rund 50 % zu (2040: rund 105 Mrd. Kilometer). Nutzfahrzeuge legen bis 2040 sogar die doppelte Kilometerzahl zurück (rund 200 Mrd. Kilometer).

Laut Studie fahren Pkw im Jahr 2040 zunehmend teilelektrisch mit Hybridantrieb. Benzin- und Diesel-Hybride haben mit 58 % den größten Anteil am gesamten Pkw-Bestand. Aber auch Plug-In-Hybride sind mit 16 % vertreten. Effiziente benzin- und dieselbetriebene Fahrzeuge machen in der gesamten Fahrzeugflotte knapp ein Viertel aus. Rechnet man die Diesel- und Benzin-Hybrid-Autos hinzu, so tanken insgesamt zwei Drittel der Pkw-Flotte immer noch regelmäßig konventionelle Kraftstoffe – zunehmend kombiniert mit weiterentwickelten Biokomponenten und synthetischen Kraftstoffen. Zudem wird es auch mehr Ladesäulen geben. Ohne regulatorische Maßnahmen fahren laut DLR-Prognose rund drei Prozent der Pkw sowie 13 % der Nutzfahrzeuge 2040 ausschließlich batterieelektrisch. Alternativ bieten die Stationen verflüssigtes und komprimiertes Erdgas (LNG, CNG), Wasserstoff und möglicherweise Autogas (LPG) an. „Ein breiter Kraftstoffmix entspricht nicht nur zukünftigen Marktanforderungen, sondern ist auch gleichzeitig der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor“, so Patrick Wendeler.

2040 pendeln immer mehr Menschen aus umliegenden Gebieten in die Großstädte. An den Eingangstoren“ im städtisch geprägten Kreis bietet die Tankstelle die Möglichkeit zum Umstieg vom privaten auf kollektive Verkehrsmittel: Mit autonomen Pooling-Fahrzeugen, einem komfortablen Premium-ÖPNV auf einer Extra-Spur oder dem Lufttaxi überbrücken Pendler die „letzte Meile“ ohne Stop-and-Go im Stau. Betreiber autonomer Flotten finden an der Station umfassenden Service: von der Wäsche über ultraschnelles Laden bis hin zu kleineren Wartungsarbeiten. Private Autofahrer können dort ihr Fahrzeug waschen, sich im Shop mit Frische- und Convenience-Produkten versorgen, Wartezeiten im Bistro überbrücken oder die Packstation nutzen.

Fazit: Der wachsende Verkehr, innovative Mobilitätstrends und daraus entstehende zusätzliche Kundenbedürfnisse eröffnen dem Tankstellengeschäft neue Chancen.

Bild: ARAL

Durchbruch: Neue Bosch-Dieseltechnik kann Stickoxid-Problem lösen

Durchbruch: Neue Bosch-Dieseltechnik kann Stickoxid-Problem lösen

  • Rekordwert: Faktor 10 weniger Stickoxidemissionen als der Grenzwert 2020
  • Neue Bosch-Technik: Verbrauchs- und damit Klimavorteil bleiben erhalten
  • Denner: „Der Diesel hat Zukunft. Emissionen sind bald kein Thema mehr.“
  • Mit künstlicher Intelligenz: Verbrenner fast ohne Effekte auf Luftqualität
  • Politische Forderung: Kraftstoffverbrauch real auf der Straße messen und gesamte „well-to-wheel“-Emissionen betrachten

„Der Diesel hat Zukunft. Heute wollen wir die Debatte um das Ende des Diesels endgültig ad acta legen.“ Mit diesen Worten verkündete Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner bei der Bilanzvorlage des Unternehmens einen entscheidenden Durchbruch in der Diesel-Technik. Die neuen Bosch-Entwicklungen können die Hersteller dabei unterstützen, die Stickoxid-Emissionen von Fahrzeugen so drastisch zu senken, dass sie schon heute künftige Grenzwerte einhalten. Die jetzt präsentierte Bosch-Technik unterbietet mit Rekordwerten auch im Realbetrieb (Real Driving Emissions) die aktuellen und ab 2020 gültigen Grenzwerte für Stickoxid-Emissionen. Der Clou: Die Bosch-Entwickler haben vorhandene Technik weiter verfeinert. Zusätzliche Komponenten, die die Kosten erhöhen würden, sind nicht erforderlich. „Wir verschieben die Grenzen des technisch Möglichen. Mit der neuesten Bosch-Technik wird der Diesel emissionsarm und bleibt bezahlbar“, sagte Denner. Der Bosch-Chef forderte in diesem Zusammenhang, für den Klimaschutz die Kohlendioxid-Belastungen des Straßenverkehrs transparenter zu machen. Dazu müssten künftig auch der Verbrauch und damit der CO2-Ausstoß unter Realbedingungen auf der Straße gemessen werden.

Rekordwert: 13 Milligramm Stickoxid pro Kilometer im Realbetrieb

Seit 2017 verlangt der europäische Gesetzgeber, dass neue Pkw-Modelle bei einem RDE-konformen Mix aus Stadt-, Überland- und Autobahnfahrten höchstens 168 Milligramm Stickoxid pro Kilometer emittieren, ab 2020 maximal 120 Milligramm. Die Diesel-Technik von Bosch kann heute schon den Rekordwert von 13 Milligramm pro Kilometer bei gesetzlich genormten RDE-Fahrten erreichen. Das ist gerade mal ein Zehntel des ab 2020 gültigen Grenzwertes. Und selbst bei besonders herausfordernden Stadtfahrten, deren Testparameter deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, liegen die Werte der Bosch-Testfahrzeuge bei durchschnittlich nur noch 40 Milligramm pro Kilometer. Der entscheidende technische Durchbruch ist den Bosch-Entwicklern in den vergangenen Monaten gelungen. Eine Kombination aus ausgeklügelter Einspritz-Technik, neu entwickeltem Luftsystem und intelligentem Temperaturmanagement macht die genannten Werte möglich. Die Stickoxid-Emissionen können nun in allen Fahrsituationen unter dem Grenzwert bleiben – egal ob der Fahrer stark beschleunigt oder langsam fährt, ob es draußen Minusgrade hat oder Sommerhitze, ob die Messung auf der Autobahn oder im zähfließenden Stadtverkehr stattfindet. „Der Diesel wird seinen Platz im urbanen Verkehr behalten, ob für Handwerker oder Pendler“, betonte Denner.

Den Beweis des Innovationssprungs lieferte Bosch in einem groß angelegten Presse-Test: Dutzende internationale Journalisten starteten mit den Testfahrzeugen und mobilen Messgeräten zur technisch besonders anspruchsvollen Fahrt in den Stuttgarter Stadtverkehr. Die von den Journalisten „erfahrenen“ Ergebnisse sowie die gefahrene Route finden Sie hier. Da die Maßnahmen zur Stickoxid-Reduzierung den Verbrauch nicht wesentlich verändern, behält der Diesel seinen CO2- und damit seinen Verbrauchs- und Klimavorteil.

Künstliche Intelligenz für weiter optimierte Verbrenner

Doch selbst mit diesem Technologiesprung ist der Diesel-Motor nicht ausentwickelt. Bosch möchte die erzielten Fortschritte weiter mit künstlicher Intelligenz befeuern. Damit kommt Bosch einem wichtigen Ziel näher: Ein Verbrennungsmotor, der die Umgebungsluft mit der Ausnahme von CO2 nahezu nicht belastet. „Wir glauben unverändert, dass der Diesel eine wichtige Rolle im Antriebsmix der Mobilität von morgen spielen wird. Bis die Elektromobilität im Massenmarkt ankommt, brauchen wir den hocheffizienten Verbrenner“, sagte Denner. Sein ehrgeiziges Ziel für die Bosch-Entwickler lautet: Neue Diesel und Benziner sollen die Luft nicht mehr signifikant mit Partikeln und Stickoxid belasten. Selbst am Stuttgarter Neckartor soll künftig nicht mehr als ein Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Umgebungsluft auf Verbrenner zurückgehen – das wäre gerade mal ein Vierzigstel, 2,5 Prozent des aktuellen Immissionsgrenzwerts von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Bosch will mehr: Transparenz und Realitätsnähe bei Verbrauch und CO2

Denner forderte zudem, die verbrauchsabhängigen CO2-Emissionen wieder stärker in den Fokus zu rücken. Auch der Verbrauch von Fahrzeugen dürfe künftig nicht mehr nur im Labor ermittelt werden, sondern ebenfalls in realen Fahrsituationen im Verkehr. Damit würde eine vergleichbare Systematik wie bei den Emissionen geschaffen. „Das bedeutet mehr Transparenz für den Verbraucher und mehr Konsequenz für den Klimaschutz“, sagte Denner. Zudem müsse die CO2-Betrachtung auch deutlich über Batterie und Tank hinausgehen: „Wir brauchen eine transparente CO2-Gesamtbilanz des Straßenverkehrs, die nicht nur den direkten Ausstoß der Fahrzeuge misst, sondern auch die Emission der Kraftstoff- und Stromerzeugung in die Bilanz einbezieht“, so Denner. Den Fahrern von Elektrofahrzeugen biete ein umfassender CO2-Footprint ein realistischeres Bild zum Klimaeffekt des elektrischen Fahrens. Die Nutzung nicht-fossiler Kraftstoffe könne die CO2-Bilanz von Verbrennungsmotoren weiter verbessern.

Produktentwicklungskodex: Ethik der Technikentwicklung

Einer breiten Öffentlichkeit stellte Denner, der in der Bosch-Geschäftsführung auch für Forschung und Vorausentwicklung verantwortlich ist, den „Produktentwicklungskodex“ vor. Darin hat das Unternehmen die Leitplanken für die Entwicklung von Bosch-Produkten formuliert: Erstens ist der Einbau von Funktionen, die Testzyklen automatisch erkennen, verboten. Zweitens dürfen Bosch-Produkte nicht für Testsituationen optimiert werden. Drittens sollen Bosch-Produkte im normalen, täglichen Einsatz menschliches Leben bestmöglich schützen und Umwelt sowie Ressourcen bestmöglich schonen. „Darüber hinaus sind das Legalitätsprinzip und unser Anspruch „Technik fürs Leben“ Maßstab für unser Handeln. Im Zweifelsfall gehen die Bosch-Werte vor Kundenwunsch“, erklärte Denner. So beteiligt sich Bosch beispielsweise in Europa bereits seit Mitte 2017 nicht mehr an Kunden-Projekten für Benzin-Motoren, bei denen kein Partikelfilter vorgesehen ist. Als Teil des größten Schulungsprogramms in der mehr als 130-jährigen Unternehmensgeschichte werden bis Ende 2018 70 000 Mitarbeiter aus mehrheitlich Forschungs- und Entwicklungsbereichen zum neuen Kodex geschult.

Technische Fragen und Antworten zur neuen Diesel-Technik von Bosch

Was zeichnet die neue Diesel-Technik im Detail aus?

Zwei Einflüsse waren bisher kritisch für die Reduktion der Stickoxid-Emissionen in Dieselfahrzeugen. Das eine ist der Fahrereinfluss. Bosch hat mit einem reaktionsschnellen Luftsystem des Motors das technische Gegenmittel gefunden. Je dynamischer die Fahrweise, desto dynamischer muss auch die Abgasrückführung sein. Möglich wird dies unter anderem durch Turbolader, die schneller ansprechen als bisher. Und mit der Kombination von Hoch- und Niederdruck-Abgasrückführung wird das Luftsystem nochmals flexibler. Somit kann der Fahrer zügig anfahren, ohne dass die Emissionen stark steigen. Ebenso wichtig ist der Einfluss der Temperaturen. Für eine optimale Stickoxid-Konvertierung müssen die Abgase mehr als 200 Grad heiß sein – eine Temperatur, die gerade bei Stadtfahrten oft nicht erreicht wird. Hier setzt Bosch auf ein ausgeklügeltes Thermomanagement des Dieselmotors. Bosch steuert jetzt aktiv die Abgastemperatur: die Abgasanlage bleibt damit so warm, dass sie in einem stabilen Temperaturbereich arbeitet und die Emissionen auf niedrigem Niveau bleiben.

Wann ist die Technik serienreif?

Der neue Bosch Diesel-Antrieb basiert auf am Markt verfügbaren Komponenten. Er steht den Kunden ab sofort zur Verfügung und kann in die Serienentwicklung einfließen.

Warum sind Stadtfahrten anspruchsvoller als Autobahn- oder Überlandfahrten?

Für eine optimale Stickoxid-Konvertierung müssen die Abgase mehr als 200 Grad heiß sein – eine Temperatur, die gerade bei Stadtfahrten oft nicht erreicht wird. Grund dafür sind Staus oder Stop-and-go-Verkehr, welche die Abgasanlage auskühlen lassen. Das neue Thermomanagement von Bosch gleicht diesen Nachteil aus, indem es die Abgastemperatur aktiv steuert.

Braucht es für die Temperatursteuerung im Abgasstrang einen Zusatzheizer auf 48-Volt-Basis oder vergleichbare zusätzliche Bauteile?

Der neue Bosch Diesel-Antrieb basiert auf am Markt verfügbaren Komponenten und ist nicht auf ein zusätzliches 48-Volt-Bordnetz angewiesen.

Wird der Diesel durch die neue Bosch-Technik deutlich teurer?

Die Diesel-Technik von Bosch basiert auf vorhandenen und serienerprobten Komponenten. Der entscheidende Fortschritt basiert auf einer neuen Kombination vorhandener Maßnahmen. Zusätzliche Hardware-Komponenten sind nicht notwendig. Der Diesel wird emissionsarm und bleibt trotzdem bezahlbar.

Verliert der Diesel durch die neue Technik seinen Spritspar- und Klimavorteil?

Nein, klares Ziel der Entwickler war es, die Stickoxid-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig den CO2-Vorteil zu erhalten. Der Diesel behält also seinen Klimaschutz-Vorteil.

Falschfahrer: Diese Maßnahmen gibt es in Deutschland

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Falschfahrer, auch Geisterfahrer genannt, sind der Albtraum eines jeden Autofahrers. Nicht selten endet es tödlich, wenn Verkehrsteilnehmer mit einem Falschfahrer zusammenstoßen. Deswegen gibt es auch in Deutschland clevere Maßnahmen zur Vermeidung von Falschfahrern. Wir zeigen dir, wie diese aussehen.

Hamburger Startup Carpooling

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Über eine App vermittelt Wunder innerhalb einer Stadt Mitfahrgelegenheiten mit Privatpersonen. Bezahlt wird in der Regel mit Trinkgeld. In Deutschland ist der Service verboten. Er verstoße gegen das Personenbeförderungsgesetz, lautet die Begründung der Behörden.

Digitalisierung im Gebrauchtwagenkauf

Digitalisierung im Gebrauchtwagenkauf

Früher war alles anders: Wer sich für einen Gebrauchtwagen interessierte, blätterte in den Anzeigenblättern oder schaute bei seinem Händler vor Ort. Heute informieren sich 78 % online, so das Ergebnis einer Studie von Ipsos im Auftrag von Dekra. Insgesamt wurden 1.000 Personen befragt.

Wenn sich Kunden Gebrauchtwagenangebote online ansehen, legen sie vor allem Wert auf Nutzerfreundlichkeit (84 Prozent) und Bedienbarkeit (80 Prozent). Gleich danach folgt der Wunsch, die Qualität der Händler mit Bewertungen beurteilen zu können: 68 Prozent finden das wichtig. Damit rangiert dieser Punkt noch vor Fahrzeugvergleichen, Preisanalysen oder Fahrberichten. Bei Recherchen außerhalb des Internets suchen die Kunden zu 59 Prozent ihre Informationen beim Händler vor Ort. Gespräche mit Freunden, Kollegen, Verwandten spielen für 41 Prozent der Studienteilnehmer eine Rolle.

Was die Gebrauchtwagen-Anschaffung anbelangt, wird zu 49 Prozent der Offline-Kauf beim Auto- oder Gebrauchtwagenhändler bevorzugt. Aber online holt auf: 33 Prozent informieren sich nicht nur im Netz, sondern kaufen dort auch. Ebenfalls interessant: Ankaufportale haben einen hohen Bekanntheitsgrad (74 Prozent), werden aber vergleichsweise wenig genutzt (18 Prozent).

 

Bildquelle: Thorben Wengert pixelio.de

Verschmutzte Straßen: Vorsicht vor Land- und Baumaschinen

Verschmutzte Straßen: Vorsicht vor Land- und Baumaschinen

Das Auto ist gerade frisch gewaschen, da fährt man schon wieder auf eine total verschmutzte Straße zu. Was erstmal nur wie ein "dreckiges" Ärgernis klingt, kann ganz schön gefährlich werden: Autos und Motorräder könnten wegrutschen, Land- und Baumaschinen stellen häufig ein Hindernis dar.

430 Namensschildchen für die ELN-Jahrestagung in München – neuer Rekord!

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„Auf geht’s!“ zu einem erfolgreichen Mehrmarken-Handelsjahr 2018. Unter diesem Motto versammelte sich in München die wohl größte Zahl an Fahrzeug-Großhändlern auf einem Marktplatz in Europa. 

Was beim Überholen auf der Autobahn wichtig ist

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Eine aktuelle forsa-Umfrage zeigt, dass Autofahrer auf Autobahnen gerne mal gegen grundsätzliche Regeln verstoßen, um schneller an ihr Ziel zu kommen. Dabei riskieren sie oft sogar ihr Leben, denn waghalsiges Überholen kann auf Autobahnen extrem gefährlich sein. Wir sagen dir, was du wissen solltest.

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

2017 wurden 28 % aller Onlineshops mindestens einmal abgemahnt, 2015 waren es noch jeder fünfte. Das ergab eine Umfrage des Händlerbunds, einem europaweit tätigen Netzwerk von mehreren Tausend Händlern.

Auch wenn einige Abmahnungen gerecht sind, so sind doch die meisten Formfehler, wie beispielsweise ein fehlendes Impressum, eine fehlerhafte AGB oder eine unlautere Werbeaussage, z. B. TÜV und AU im Haus oder Pkw-EnVKV im Kleingedruckten. Oft mahnen Rechtsanwälte und Abmahnvereine ab, weil es ein lukratives Geschäft ist. Aufgrund winziger Formfehler auf den Webseiten der Händler wird Kasse gemacht.

Ursprünglich war das Verfahren dazu gedacht, kleinere Konflikte nicht vor Gericht austragen zu müssen. Es galt als unbürokratisch, kostengünstig und entlastend für die Gerichte. Heute ist von der Idee nicht mehr viel übrig. Die Abmahnprofis nutzen jeden Fehler gnadenlos aus. Für die Betreiber kleiner Onlineshops ist das eine enorme Belastung. Bereits eine einzige Abmahnung kann 500 bis 1000 Euro kosten, oftmals kommen gleich mehrere. Mehr als die Hälfte der Gewerbetreibenden fühlt sich laut einer Studie von "Trusted Shops" deshalb in ihrer Existenz bedroht. (https://cdn2.hubspot.net/hubfs/603347/1-TX_B2B/Whitepaper/171123_TEX_Abmahnstudie%202017.pdf)

In einer Abmahnung stellen die Anwälte bis zu 1000 Euro für den ersten Verstoß in Rechnung und rufen zusätzlich eine hohe fünfstellige Streitsumme auf. Damit will man die Händler einschüchtern. Der Gewerbetreibende hat dann zwei Möglichkeiten. Zum einen kann er die Summe bezahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Darin ist dann geregelt, dass der Betreiber den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen darf, sonst droht eine Vertragsstrafe von mehreren Tausend Euro. Bei erneutem Regelverstoß kann der Abmahner die Summe ganz ohne Gerichtsverfahren eintreiben - und zwar pro Fehler. Fehlt bei 100 Produkten eine Information, wird die Vertragsstrafe 100 Mal fällig.

Weil das Problem seit Jahren wächst, haben sich im Juni 2017 zehn große Wirtschaftsverbände, darunter der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Handelsverband Deutschland und der Digitalverband Bitkom zusammengetan. In einem Papier prangern sie den Missbrauch von Abmahnungen an und fordern ein Eingreifen der Bundesregierung. Es könne nicht sein, dass ein eigentlich sinnvolles Verfahren so schamlos ausgenutzt werde. Über die Vorschläge und Lösungsansätze lesen Sie mehr hier:

www.osnabrueck.ihk24.de/blob/osihk24/recht_und_fair_play/Download/3786150/a87c4e41f67a7485a9fab73346413ea2/Abmahnmissbrauch-lang-data.pdf

Bildquelle: Thorben Wengert_pixelio.de

"Das Geschäftsmodell Autohaus steht zur Disposition" Stefan Reindel ( IfA)(WiWo 42)

"Das Geschäftsmodell Autohaus steht zur Disposition" Stefan Reindel ( IfA)(WiWo 42)

"Die Zeit der der Paläste mit Platz für über 50 mehr Neufahrzeugen ist vorbei." sagt Burkhard Weller (Osnabrück) 

Waren es im Jahre 2000 noch über 18.000 selbstständige Autohändler so waren es 2017 gerade mal noch 6.700 und bis 2020 erwartet man das diese Zahl bis 4.500 also auf 1/4 zu 2000 sinkt. Alleine der Verkauf von Ersatz- und Verschleißteilen die Werkstatt bringt Gewinne und einen Deckungsbeitrag III . 

Fazit: Das macht deutlich warum sich die Autohersteller aktuell um den Verkauf von Teilen und mit Angeboten von MEHRMarkenkonzepten agiert und in der Schublade hat für Sie, die ca. 18.000 freien Werkstätten Vor allem in dünnbesiedelten, ländlichen Bereichen. 

Dies mag interessant sein, prüfen Sie aber genau mit welcher Marke Sie in Ihrem Einzugsbereich punkten und Kunden behalten und Neukunden finden können. Wägen Sie genau ab ob sich ein Vertrag dazu lohnt, ob Sie wirklich mit einer neuen Marke an der Werkstatt werben wollen oder ob unter dem Druck des Marktes die Autoindustrie nicht auch zu Zugeständnissen bereit ist.