1. Skip to Menu
  2. Skip to Content
  3. Skip to Footer

Die Online-Nachfrage nach Autoteilen steigt

Immer mehr Autofahrer kaufen Ersatzteile, Reifen und Zubehör im Internet

Weltweit geben 29 Prozent aller Käufer von Autoersatzteilen, Reifen oder Zubehör an, ihren letzten Teilekauf über das Internet getätigt zu haben. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres. In Westeuropa liegt der Online-Anteil unter Autoteilekäufern mittlerweile bei 36 Prozent. Besonders stark ist das Wachstum in Asien. In China hat der Online-Käuferanteil innerhalb eines Jahres von 23 Prozent auf 40 Prozent zugenommen. Im Unterschied dazu zeigen Nordamerika oder auch Osteuropa kaum Zuwächse. In Ländern wie Russland, Polen oder der Ukraine kommt hinzu, dass der Anteil derjenigen Autofahrer, die überhaupt Autoteile kaufen, insgesamt eher rückläufig ist. Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der aktuellen Connected Life Studie mit über 70.000 Befragten in 56 Ländern.

Auch in Deutschland hat der Anteil an Onlinekäufern von Autoteilen im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent zugenommen. Der deutsche Online-Teilekäufer von heute ist dabei keineswegs ausschließlich der Offlinekäufer und Bastler „von gestern“, der nie eine Werkstatt besucht und Arbeiten am eigenen Fahrzeug vorzugsweise selbst durchführt: Tatsächlich sind rund 30 Prozent der Onlinekäufer nach eigenen Angaben erst durch das Internet zum Teilekauf gekommen, während sie dies vorher ihrer Werkstatt überlassen haben. Beinahe 50 Prozent der Onlinekäufer lassen ihre im Internet erworbenen Ersatz- oder Zubehörteile in einer Werkstatt einbauen. Im Fall von online gekauften Reifen liegt dieser Anteil sogar bei rund 75 Prozent. Dies zeigen Ergebnisse des „AutoTeileOnlineMonitor“ (ATOM), mit dem die Forscher seit Jahren kontinuierlich die Entwicklung von e-Commerce im Automotive Aftersales beobachten.

Der AutoTeileOnlineMonitor verdeutlicht: Digitalisierung und e-Commerce verändern tradierte Kundenbeziehungen im Automotive Aftersales nachhaltig. Immer mehr Autofahrer emanzipieren sich von ihrer Werkstatt und lösen den Teilekauf aus ihrem Werkstattbesuch heraus.

Wohin die Reise zukünftig noch gehen könnte, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie: Rund ein Drittel aller Autofahrer findet es grundsätzlich interessant, den Einkauf von Autoteilen im Bedarfsfall zukünftig vom eigenen Fahrzeug, unter Beachtung einer vorab festlegbaren Regel wie z.B. immer das günstigste Autoteile einer bestimmten Marke zu ordern, selbstständig durchführen zu lassen. Überdurchschnittlich stark ausgeprägt ist dieses Interesse bei jüngeren Fahrern bis 35 Jahren und unter den Nutzern von Premium-Fahrzeugmarken.

Bildquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

 

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

FREIE WERKSTATT Hits: 55437

Read more: FREIE...

Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

Technik-Tipp Hits: 50498

Ausgabe 3-2019 erschien am 15.03.2019als…

Read more: Technik-Tipp&he...

Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

Read more: Verkehrsblatt&h...

Termine

Letzter Monat August 2019 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 31 1 2 3 4
week 32 5 6 7 8 9 10 11
week 33 12 13 14 15 16 17 18
week 34 19 20 21 22 23 24 25
week 35 26 27 28 29 30 31

weitere Meldungen

Control-Expert baut aus

Control-Expert baut aus
Wer kennt sie nicht, die ärgerlichen Kürzungen von Control-Expert bei Reparaturrechnungen der Kfz-Werkstätten? Aktuell arbeiten 600 Mitarbeiter an weltweit 14 Standorten. Rund sechs Millionen Kfz-Schäden werden geprüft und abgewickelt. Die gekürzten Summen müssen schon erheblich sein, um diesen Kostenaufwand zu betreiben.

Weiterlesen: Control-Expert...

Miete für Stellplätze: So teuer ist Parken in deutschen Großstädten

Miete für Stellplätze: So teuer ist Parken in deutschen Großstädten

Eine halbe Stunde einen Parkplatz suchen und am nächsten Tag entdeckt man wieder eine neue Schramme an der Stoßstange. Wer nicht jeden Tag suchen und sein Auto sicher abgestellt wissen möchte, kommt um einen Stellplatz nicht herum. Doch dieser Luxus hat seinen Preis.

Weiterlesen: Miete für...

EU schreibt ab 2022 Fahrassistenzsysteme vor

EU schreibt ab 2022 Fahrassistenzsysteme vor

Die EU will mithilfe von Fahrzeugassistenzsystemen bis 2050 die Zahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr möglichst auf null reduzieren. Zu diesem Zweck sollen für neue Autos ab Mai 2022 sowie für bereits auf dem Markt befindliche Modelle ab Mai 2024 rund 30 Assistenzsysteme vorgeschrieben werden.

Weiterlesen: EU schreibt ab...

Rettungsgasse bilden: Darf ich den Standstreifen überfahren?

Rettungsgasse bilden: Darf ich den Standstreifen überfahren?

Bei Stau gilt: Sofort Rettungsgasse bilden! – So einfach das klingt, so selten funktioniert es in der Realität. Nicht selten gibt es News-Meldungen über schwere Unfälle auf Autobahnen und nicht funktionierende Rettungsgassen. Manche Autofahrer sind ignorant, andere wiederum sind einfach verunsichert und wissen nicht genau, was sie machen dürfen, um eine Rettungsgasse zu bilden.

Weiterlesen: Rettungsgasse...

Was müssen Autofahrer bei Sonnenbrillen beachten?

Was müssen Autofahrer bei Sonnenbrillen beachten?
Seit Ostern gilt die Sommerzeit. Und ohne das Wagnis einer langfristigen Wettervorhersage eingehen zu wollen, lässt sich vermuten, dass die Sonnen-stunden pro Tag nun in der nächsten Zeit wohl deutlich zunehmen werden. Die Sommerzeit ist also Sonnenbrillenzeit. Doch...

 

Weiterlesen: Was müssen...

EUROMASTER baut Angebot aus

EUROMASTER baut Angebot aus
Für die Franchisepartner von EUROMASTER stehen nun mehr Consultants für die Beratung von strategischen und wirtschaftlichen Fragen und mehr Trainer für Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung.

Weiterlesen: EUROMASTER baut...

Mit welchen Schuhen darf ich kein Auto fahren?

Mit welchen Schuhen darf ich kein Auto fahren?
Annika K. aus Wiesbaden:
Ich habe gehört, dass es verboten ist, mit Flip-Flops Auto zu fahren und dass die Kfz-Versicherung bei einem Unfall nicht für den Schaden aufkommt. Stimmt das...

 

Weiterlesen: Mit welchen...

Karosserieteile deutlich zu teuer!

Karosserieteile deutlich zu teuer!

Er existiert immer noch, der Designschutz, der eine Gefährdung für unseren Freien Reparaturmarkt ist. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern sind die sichtbaren Karosserieteile in Deutschland um einen vielfachen Faktor teurer, was folgende Beispiele aus einer Studie (Preisvergleich von ECAR) belegen:

Weiterlesen: Karosserieteile...

430 Namensschildchen für die ELN-Jahrestagung in München – neuer Rekord!

430 Namensschilder für die ELN-Jahrestagung in München – neuer Rekord!

„Auf geht’s!“ zu einem erfolgreichen Mehrmarken-Handelsjahr 2018. Unter diesem Motto versammelte sich in München die wohl größte Zahl an Fahrzeug-Großhändlern auf einem Marktplatz in Europa. Im Sheraton Hotel und dem benachbarten Westin Hotel, beide am Arabellapark, präsentierte die ELN-Fahrzeughandelsbörse an zwei Tagen ein Feuerwerk von Events. Gleichzeitig war es die erste Tagung unter der Leitung des neuen ELN-Geschäftsführers Markus Hamacher.

Der Freitag (23.02.2018) startete mit Vorträgen, Workshops und Schulungen in drei Seminarräumen gleichzeitig. Weil auch der Bundesverband freier Kfz-Importeure (BfI) parallel seine Jahrestagung abhielt, konnten die Teilnehmer beider Veranstaltungen den vom BfI angebotenen Vortrag von Prof. Hannes Brachat besuchen. Abends trafen sich bereits rund 250 Fachbesucher im Westin zum geselligen Get-Together und Netzwerken bei bayrisch-deftiger Kost.

Der Samstag (24.02.) war wieder der traditionelle Haupt-Handelstag. An diesem Tag bildete ELN wieder seinen virtuellen B2B-Marktplatz in der 3-D-Welt im gesamten Erdgeschoß des Arabellahotels ab. Die etwa 280 Wiederverkäufer flanierten zwischen 25 Großhändlern, sammelten Einkaufsgutscheine ein, verhandelten und kauften ein. Umrahmt wurde der Marktplatz von 22 Ausstellern, die – ebenso wie die meisten Großhändler – für diesen Event besondere Tagungs-Sonderangebote bereithielten. Gleichzeitig liefen die Vorträge in den separaten Seminarräumen weiter. So wurde beispielsweise das neue ELN-Fahrzeughandels-System vom Verkaufstrainer Marco Paffenholz vorgestellt. Kennzeichnend für die Gesamtorganisation war wieder die familiäre Atmosphäre, wo jeder Besucher seine Zeit frei einteilen und alte Bekannte treffen konnte.

Das Highlight des Handelstages war eine spezielle Live-Auktion des ELN-Partners Autobid.de. Versteigert wurden 30 ausgewählte Gebrauchtwagen mit der Besonderheit, dass die Tagungsteilnehmer vor Ort als Live-Bieter mit den zugeschalteten europaweiten Online-Bietern in direkten Biet-Wettbewerb gehen konnten. Unter echter Versteigerungs-Atmosphäre gingen fünf der angebotenen Autos direkt an Tagungsbesucher.

Einen stimmungsvollen Ausklang des Mehrmarkenhandels-Wochenendes bot der betont bayrische Samstagabend mit der Stimmungskapelle „Bergvagabunden“ und einer Schuhplattlergruppe im Paulaner-Gewölbekeller, gleich nebenan im Westin-Hotel. Alle Teilnehmer waren eingeladen, am Abend in Tracht zu erscheinen, um diesem urigen Event noch mehr Flair zu verleihen. Tatsächlich boten die über 300 Gäste ein buntes (Trachten-)Bild und kamen sehr schnell in Stimmung, tanzten und sangen mit der Band.

Die nächste ELN-Jahrestagung mit Mehrmarken-Handelstag findet am 22. und 23. März 2019 im Borussiapark Mönchengladbach statt, direkt im Stadiongebäude. Das derzeit noch im Bau befindliche Hotel unmittelbar daneben ist für die Tagung bereits komplett vorgebucht. Eine Location, auf die sich schon die ganze große ELN-Familie freut.

 

Kontakt:

Walter Schiel,

S&S Internet Systeme GmbH, Urftstraße 64, 451239 Mönchengladbach

02166-989 70-0

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Darum ist Übergepäck bei Urlaubsreisen ein echter Risikofaktor

Darum ist Übergepäck bei Urlaubsreisen ein echter Risikofaktor
Hand aufs Herz: Wie viele Autobesitzer checken vor der Urlaubsfahrt das zugelassene Gesamtgewicht, bevor sie ihr Gepäck verstauen? Tatsache ist: Die Wenigsten tun dies. Und genau dies kann zu lebensgefährlichen Situationen führen, wie ein Test des ADAC ergab...

 

Weiterlesen: Darum ist...

Weitere Aktuelle Meldungen

Classic Cars – ein Milliarden-Markt im Wandel

Classic Cars – ein Milliarden-Markt im Wandel

Es gibt eine neue Studie der BBE Automotive, die den Markt „für Youngtimer und Oldtimer unter die Lupe genommen hat. „Classic Cars – Milliarden-Markt im Wandel“ wurde u.a. vom Verband der Automobilindustrie (VDA), vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) unterstützt.

Ein paar Fakten aus der Studie:

Es gibt rund 2,2 Millionen Oldtimer (ab 30 Jahre) und Youngtimer (ab 20 Jahre).

Der deutsche Classic-Car-Markt der echten Freizeit-Youngtimer und Oldtimer hat ein Volumen von rund 10 Mrd. Euro.

Der Markt wächst aktuell vor allem durch preiswerte Fahrzeuge aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Darunter sind auch viele Volumenmodelle.

Die Branche muss sich allerdings auf neue Zielgruppen einstellen, die mehr als bisher auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achten.

Classic Cars der Zukunft sind nicht mehr nur die in der Vergangenheit immer teurer gewordenen Premiummodelle. Volumenmodelle der 1980er und 1990er Jahre werden immer interessanter. Gekauft werden diese aus den gleichen emotionalen Gründen wie teurere Oldtimer: Spaß am Fahren, Erinnerung an alte Zeiten. Die Ausgabebereitschaft beim Erwerb dieser Klassiker ist aber begrenzt. Die Studie zeigt gleichzeitig eine Abkühlung der Verkaufspreise von Oldtimern der Premiummarken. Die Angebotspreise für Klassiker wie Mercedes SL und Porsche 911er sind unter Druck. Bei historischen Volumenmodellen wie dem VW Käfer werden hingegen Preissteigerungen beobachtet.

Die Studienautoren erwarten in den kommenden Jahren einen jährlichen Zuwachs um etwa 70.000 Fahrzeuge, die den Sprung über die 30-Jahres-Hürde schaffen. Neben Premiumfabrikaten sind das insbesondere Cabrios, Coupés und Sportwagen, aber auch die ehemaligen DDR- bzw. osteuropäischen Marken, die über eine eingeschworene Community verfügen.

Mehr Infos zur Studie:

https://www.bbe-automotive.de/images/PressePDF/PressePdf2018/Bestellfolder_ClassicCars_Studie-2018.pdf

Wie wirken sich Assistenzsysteme auf die Unfallbilanzen aus?

Wie wirken sich Assistenzsysteme auf die Unfallbilanzen aus?

Mit Assistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen sollen weniger Unfälle im Straßenverkehr passieren, aber sind die Effekte wirklich zu spüren? Experten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben untersucht, wie sich die neue Technik tatsächlich auswirkt.

Laut GDV-Prognose werden die Entschädigungsleistungen der Kfz-Versicherer bis 2035 im Vergleich zu 2015 durch die neuen Systeme um 7 bis maximal 15 Prozent sinken. Im Bezugsjahr 2015 hatten die Versicherer Schäden in Höhe von rund 22 Milliarden Euro reguliert. „Die neuen Systeme machen das Autofahren zwar sicherer, sie verbreiten sich im Fahrzeugbestand aber nur langsam und machen Reparaturen im Schadenfall teurer. Auf absehbare Zeit hat der technologische Fortschritt also nur geringen Einfluss auf das Schadengeschehen“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.

Den größten Effekt auf Kfz-Haftpflichtschäden haben Notbremsassistenten sowie Park- und Rangierassistenten, die bis 2035 jeweils zu Einsparungen von rund 5 bis 10 Prozent führen könnten. Schäden am eigenen Auto werden am besten mit einem Park- und Rangierassistenten vermieden, der nicht nur warnt, sondern das Auto auch lenkt und bremst – ein solches System könnte bei den Kaskoschäden bis 2035 Einsparungen von rund 4 bis knapp 8 Prozent erreichen.

Die grundlegenden Erkenntnisse der Studie sind:

  1. Assistenzsysteme haben auf viele Schäden keinen Einfluss.
    Ein Autobahnpilot hilft gegen Autodiebe ebenso wenig wie eine Einparkhilfe vor Steinschlag, Hagel oder Marderbissen schützt. Auch der beste Notbremsassistent ändert nichts an den physikalischen Gesetzen für den Bremsweg eines Autos.
  2. Die neue Technik verhindert in der Praxis weniger Schäden als in der Theorie.
    In Baustellenbereichen oder bei widriger Witterung können Assistenzsysteme an Grenzen stoßen, zudem nutzen die Fahrer die Systeme nicht durchgehend. Im realen Straßenverkehr werden daher weniger Schäden verhindert, als es unter idealen Bedingungen möglich wäre.
  3. Die Systeme verbreiten sich langsam.
    Neue Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen werden nur für Neuwagen angeboten und auch hier zunächst für wenige. Erst viele Jahre nach der Markteinführung ist die neue Technik in nahezu allen Fahrzeugen vorhanden.
  4. Zusätzliche Technik macht Reparaturen teurer.
    Der Einbau weiterer Sensoren und neuer Technik erhöht im Schadenfall die Reparaturkosten. Ein Assistenzsystem macht etwa den Austausch einer Windschutzscheibe um rund 30 Prozent teurer.

Eine ausführliche Zusammenfassung der GDV-Studie mit den Ergebnissen zu einzelnen Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen finden Sie hier: Download der Studie

Bildquelle: GDV

Autopromotec: Im Mai schlägt das Herz der Automobilindustrie in Bologna

Autopromotec: Im Mai schlägt das Herz der Automobilindustrie in Bologna

Wollen Sie in neue Hebebühnen, Achsvermessung oder Bremsenprüfstand investieren, können sich aber noch nicht entscheiden?

Dann lohnt sich ein Besuch auf der Autopromotec. Die internationale Fachmesse für Automobilausrüstung und den Kfz-Aftermarket hält vom 22. bis zum 26. Mai 2019 in Bologna spannende Neuerungen bereit:

Ravaglioli wird in Halle 30 A43/B36 auf über 500m² neben bewährten Produkten auch zahlreiche Neuheiten vorstellen. Im Fokus stehen die Produktbereiche Hebetechnik, Reifenservice, Achsvermessung, Prüfstraßen sowie die vernetzte Werkstatt. Eine der Neuheiten ist die 4-Säulen Achsvermessungs-Hebebühne 4000-Serie – mit Mercedes-Benz Freigabe.

BlitzRotary zeig wtird in Halle 19 C32 auf über 300m² neben bewährten Produkten auch zahlreiche Neuheiten präsentieren. Im Fokus stehen die Produktbereiche Pkw/Lkw-Hebetechnik, Drucklufttechnik, Reifenservice, Achsvermessung, Prüfstraßen sowie Batterieservice. Als Neuheiten wurden die Vertikal-Scherenhebebühne V55/V65 – mit Freigaben führender Automobilhersteller und das 3D-Achsmessgerät SPEED angekündigt.

HAWEKA AG präsentiert auf über 100 m² Ausstellungsfläche ein breites Spektrum an Produkten. Im Fokus steht AXIS2000, das neue Laser-Achsmesssystem für Nutzfahrzeuge, welches als elektronischer Einstieg speziell für kleine und mittlere Betriebe konzipiert wurde. Die beiden HAWEKA-Messestände befinden sich in Halle 19, Stand C70 sowie auf dem Außengelände 42, Stand B60.

Messebesucher können sich gemäß ihrem jeweiligen beruflichen Interesse schnell und unproblematisch orientieren dank des überarbeiten Ausstellungskonzept. Eine eigene Sektion ist außerdem erstmals dem Motorsport gewidmet, dessen Verbundenheit zu den verschiedenen Ausstellern mit einer eigenen Kennzeichnung der im Rennsport verwendeten Teile kenntlich gemacht ist. Mit einer deutlich größeren Ausstellungsfläche von insgesamt 162.000 m2 (4.000 m 2 mehr als 2017) bietet die Autopromotec einer neuen Rekordzahl an Ausstellern Platz.

Schmiermittel: Halle 28 und 29

Karosserie: Halle 26 und 29

Diagnosegeräte: Halle 30

Ausrüstung für Fahrzeughebung und Werkstätten: Halle 14 und 19

Reifen: Hallen 15, 20 und 22

Ersatzteile & Komponenten: Hallen 16, 18 und 21

Alle Neuigkeiten über die Autopromotec 2019 und zum Tagungskalender der AutopromotecEDU finden Interessierte im Internet unter: www.autopromotec.com  oder auf Facebook (www.facebook.com/Autopromotec) bzw Twitter (twitter.com/Autopromotec): @Autopromotec e #Autopromotec2019

Initiative „Autopromotec Motorsport“

Anlässlich der vom 22. bis 26. Mai 2019 in Bologna geplanten Messe präsentiert Autopromotec erstmals die Initiative „Autopromotec Motorsport“, eine vom ACI Sport und der Motorsportabteilung des ANFIA (Italienischer Verband der Automobil-Zuliefererindustrie) unterstützte Initiative, die den Unternehmen gewidmet ist, die durch ihre Innovation und eine große Motorsportleidenschaft Wettkampfgeschichte geschrieben haben. Alle Aussteller mit einer direkten Verbindung zur Motorsportwelt haben, sind ein wiedererkennbares Symbol gekennzeichnet: die ikonische schwarz-weiß gekachelte Flagge mit einem „Autopromotec Motorsport“-Logo.

Im Rahmen von AutopromotecEDU präsentiert die Initiative "Autopromotec Motorsport“ außerdem eine fachspezifische Vortragsreihe zu Themenfeldern, die den Motorsport-Wettbewerbsbereich mit dem After-Sales-Sektor verbinden, so etwa die fortlaufende Forschung zur weiteren Verbesserung der Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung: „Der Motorsport als Forschungsbereich für Produktinnovation” (22. Mai, Link Room, 14:30/16:30 Uhr) und „Warum der Konkurrenzkampf im Motorsport nur mit hochqualifizierten und spezialisierten Personal gewonnen wird” (24. Mai, Link Room, 10:00/13:00 Uhr). Die Vorträge dienen dabei außerdem als eine wichtige Schnittstelle zwischen den Unternehmen, Fachkräften, Institutionen und Studenten, um den Wachstum in dieser prestigeträchtigen und wirtschaftlich bedeutsamen Branche durch Vernetzung weiter voranzutreiben.

Alle Neuigkeiten über die Autopromotec 2019 und zum Tagungskalender der AutopromotecEDU finden Interessierte im Internet unter: www.autopromotec.com oder den folgenden Social-Media-Kanälen:

Was ist WERKSTATT DES VERTRAUENS überhaupt?

Was ist WERKSTATT DES VERTRAUENS überhaupt?

Diese Frage stellen mir immer wieder interessierte Kunden auf Messen, bei Events oder am Telefon. Viele sehen das Gütesiegel mit dem blauen Auto bei Kollegen oder in der Werbung. Handelt es sich hier um ein neues Werkstattsystem oder eine Auszeichnung, die man sich einfach kaufen kann?
Beide Fragen kann ich jedes Mal ganz deutlich verneinen.

Denn WERKSTATT DES VERTRAUENS ist ein Gütesiegel, welches den ausgezeichneten Betrieben zufriedene Kunden nachweist. Mittlerweile können sich Kfz-Betriebe in den drei Kategorien Kfz-Mechanik, Kfz-Lack- und Karosserie sowie Neu- und Gebrauchtwagenhandel auszeichnen lassen. Diese Auszeichnungen sind nicht käuflich zu erwerben, denn jeder einzelne Betrieb bewirbt sich zur Teilnahme und erhält für seine Teilnahmegebühr lediglich ein Startpaket, ohne die Garantie, eines der Siegel jemals führen zu dürfen.
Fakt ist: Mehr als 30 Prozent aller Unternehmer, die sich für die Teilnahme an WERKSTATT DES VERTRAUENS interessieren und das Startpaket bestellen, schaffen es später nicht, das Gütesiegel verliehen zu bekommen.

Dabei sind die Anforderungen keinesfalls unmöglich, denn jeder Betrieb muss über den Aktionszeitraum in der Lage sein, die Stimmen von mindestens 50 zufriedenen Kunden zu erhalten. Der Kunde bewertet für das Gütesiegel die jeweilige Werkstatt und wählt sie damit zu seiner persönlichen WERKSTATT DES VERTRAUENS.
Somit ist für diese Auszeichnung keine Jury oder Expertengruppe notwendig, denn der Kunde sollte in jedem Fall immer derjenige sein, dem Ihr Unternehmen gefällt und der in Ihre Leistungen vertraut.

Für die vielen Betriebe bietet das Siegel die Möglichkeit, sich ein volles Jahr als geprüfte
WERKSTATT DES VERTRAUENS zu bezeichnen und mit der Kunden-Auszeichnung zu werben.
Geben Sie einfach einmal „Werkstatt des Vertrauens“ in Ihre Google Bildersuche ein und sehen Sie, wie vielfältig die erfolgreichen Kollegen das Gütesiegel im eigenen Marketing und der Gewinnung von Neukunden einsetzen.

Wollen Sie sich ebenfalls von Ihren Kunden auszeichnen lassen?
Folgen Sie einfach diesen drei Schritten und werden Sie selbst zur WERKSTATT DES VERTRAUENS:

  1. Bewerben Sie sich für die Teilnahme unter: www.werkstatt-des-vertrauens.de/startpakete
  2. Sammeln Sie im Aktionszeitraum mindestens 50 Stimmen Ihrer Kunden.
  3. Erhalten Sie das Gütesiegel und werben Sie offiziell mit Ihren zufriedenen Kunden.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Wettbewerb oder ähnlichen Themen?
Dann nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu mir auf:

Marius Kaufhold
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 02330 918319

HELLA konzentriert sich auf seine Kern-Geschäftsfelder Zukünftig gibt es keine Hella-Pinguine mehr

HELLA konzentriert sich auf seine Kern-Geschäftsfelder - Zukünftig gibt es keine Hella-Pinguine mehr

Zum Ende des Geschäftsjahres 2017/2018 hat HELLA in der Bilanzpressekonferenz nicht nur das Umsatzwachstum - Konzernumsatz steigt um 7,2 % auf 7,1 Milliarden Euro – veröffentlicht, sondern auch die Tatsache, dass man sich aus dem Großhandels-Geschäft und aus dem Thermomanagement zurückzieht. Die Thermomanagement-Aktivitäten werden zum 31.12.2019 an Mahle übergeben. Die dänischen und polnischen Großhandelsaktivitäten FTZ und Inter-Team werden verkauft. „Diese Geschäftsfelder passen nicht mehr zur Strategie „Technologieführerschaft, Marktführerschaft (Platz 1-3) und Geld verdienen“. Wir sind kein Klima-Kühlungsspezialist“, so Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung. Man wolle mit innovativen Licht- und Elektroniklösungen weiterwachsen.

Der Ausbau des weltweiten HELLA Netzwerks würde vorangetrieben. Mit neuen Elektronikwerken in Shanghai, Indien, Mexiko und die gerade angelaufene Produktion in Litauen bietet HELLA neue Schlüsselkomponenten für das assistierte bzw. automatisiertes Fahren an. Das neue Joint Venture Lichtwerk in China wird die Kapazitäten im Bereich Fahrzeugbeleuchtung deutlich erweitern. Das Automotive-Segment erhöhte sich im Geschäftsjahr 2017/2018 um 8,0 % auf 5,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,0 Milliarden Euro) und soll auch laut Prognose weiter profitabel wachsen.

Fristverlängerung für Lichteinstellung

Fristverlängerung für Lichteinstellung
Alle vor dem Jahre 2015 schon für die „HU-Scheinwerfer-Prüfrichtlinie“ vom 20.02.2014 (Richtlinie zur Überprüfung der Scheinwerfereinstellung von Kraftfahrzeugen bei der Hauptuntersuchung (HU) nach § 29 StVZO) aktivierten Kfz-Betriebe (bestehende Prüfstützpunkte/Prüfplätze) bekommen als Schonfrist eine Verlängerung bis zum 01.01.2018. 

So transportierst du Gasflaschen richtig im Auto

So transportierst du Gasflaschen richtig im Auto

Im Sommer werden sie wieder massenhaft verkauft: Gasflaschen, gefüllt mit Propan- oder Butangas. Wer über einen Gasgrill verfügt, kommt um die mehrere Kilogramm schweren Gasflaschen nicht herum. Logisch, dass diese meist mit dem Auto transportiert werden. Doch dabei gilt es einiges zu beachten, um gefährliche Situationen zu vermeiden.

Telefonieren am Steuer – so kommst du sicher an

Telefonieren am Steuer – so kommst du sicher an

Ständig erreichbar zu sein, kann im Auto nicht nur teuer werden. Autofahrer, die am Steuer zum Smartphone greifen, um zu telefonieren, setzen nicht selten ihr Leben aufs Spiel. Es gibt wertvolle Tipps, die Autofahrer, wenn sie am Steuer nicht auf ihr Telefon verzichten können, kennen sollten.

Wenn das Auto plötzlich streikt: Wer hilft mir jetzt?

Wenn das Auto plötzlich streikt: Wer hilft mir jetzt?

Manchen Autofahrern widerfährt sie nie, anderen ist sie schon viel zu oft passiert: Die Autopanne. Der Ärger ist meist groß, wenn das Auto plötzlich streikt. Viele Autofahrer wissen nicht, was in einer solchen Situation die ersten, wichtigen Schritte sind und wer dann weiterhelfen kann.

Über Werbas mit Kollegen Spezialwerkzeuge austauschen

Nicht jede Werkstatt kann sich jedes Spezialwerkzeug anschaffen bzw. will darin investieren. Warum besitzen, wenn teilen reicht? Den Sharing-Gedanken nimmt Werbas auf und bietet Werkstätten eine Plattform an, um unter Kollegen Werkzeuge auszutauschen. „Werkzeuginhaber können kostenlos ihre Spezialwerkzeuge in unserem geschützten WERBAS-Kundencenter veröffentlichen. 

WERBAS-Kunden finden hier das gesuchte Werkzeug. Beide Parteien können dann Kontakt untereinander aufnehmen und den Verleih untereinander regeln. Wir von WERBAS stellen lediglich die Plattform dafür bereit“, erklärt Klaus König, zuständig für Organisation und Marketing
bei der Werbas AG.

Wenn Sie Ihr Werkzeug an Kollegen verleihen wollen, dann schreiben Sie eine E-Mail an klaus.koenig(at)werbas-ag.com und teilen folgende Informationen mit:
• Bezeichnung / Beschreibung des Werkzeuges
• Für welches Fahrzeug
• Anwendungsbereich / bzw. Anwendungsfall
• Verleihgebühr
• Nur Abholung oder auch Versand möglich
• Kontaktdaten (Name/Tel.-Nummer/evtl. E-Mail)
• ein Bild/Foto (falls vorhanden)

Werbas veröffentlicht die Information in dem geschützten WERBAS-Kundencenter kostenlos.

Foto: ProMotor/Volz

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Ohne den direkten Kontakt und die Nähe zu Ihnen in der Werkstatt und das jahrzehntelange Vertrauen in die Arbeit als Fachmagazin FREIE WERKSTATT in Zusammenarbeit mit der Mister A.T.Z.-Initiative für freie Werkstätten als Sprachrohr und Lobby würde diese Arbeit nicht so erfolgreich sein.

Darum haben wir auch in 2017 wieder auf einem Gemeinschaftsstand mit anderen Branchenaktivitäten auf wichtigen Hausmesse des Teilegroßhandels teilgenommen.

Marion Micheli-Kaufhold (Geschäftsführerin) war einige Tage selbst auf dem Stand aktiv und konnte viele langjährige Freunde und aktive Begleiter unserer Arbeit persönlich begrüßen. Hier wurden die gemeinsame Branchenaktion WERKSTATT DES VERTRAUENS vorgestellt und Teilnehmer aus der Werkstattebene gewonnen.

„Neben den regelmäßigen Treffen im Arbeitskreis „Ideennetzwerk“ aus mitarbeitenden Ehefrauen oder leitenden Mitarbeiterinnen aus der Werkstatt kann ich so Anregungen, Kritik und auch Lob für unsere weiteren Aktivitäten entgegennehmen,“ so Marion Micheli-Kaufhold.

NEU: webbasiertes Werkstattportal der SPN

NEU: webbasiertes Werkstattportal der SPN

Dass die Digitalisierung in den Werkstätten Einzug gehalten hat, ist auf vielen Ebenen zu spüren – mal positiv, weil es Zeit und Arbeit spart, mal negativ, weil Prozesse einfacher und schneller laufen müssen, wie beispielsweise bei Freigaben von Versicherungen und Kürzungen von Werkstattrechnungen.

Diese Erfahrungen hat auch das SPN-Werkstattportal gemacht und sich ihrer Verantwortung gestellt. Gemeinsam mit den Partnerwerkstätten wurde an einer Lösung gearbeitet, die die Prozessqualität für alle Beteiligten erhöht. Gemeinsam mit der Allianz und SPN wurde eine Cloudlösung geschaffen. Das SPN-Portal in Kombination mit dem neuen Allianz Cloudprozess ist seit dem 7. Februar aktiv und lenkt Unfallschäden über das Werkstattnetz. Gestartet wurde mit knapp 40 Werkstätten im Testbetrieb.

Der neue Kostenvoranschlagprozess der Allianz in der SPN-Werkstattvermittlung:

  1. Kostenvoranschlag: Mit dem Import von Kunden- und Fahrzeugdaten aus dem Auftrag in das Kalkulationssystem entfällt der manuelle Übertrag durch die Werkstatt.
  2. Basisprüfung: Eine automatische Prüfung der SPN-Konditionen vor Versand des KV vermeidet spätere Korrekturaufwände. Bei der Mehrzahl der KV kann eine technische Freigabe bereits unmittelbar nach der Basisprüfung erfolgen.
  3. Fachliche Prüfung: Der „Expertenarbeitsplatz“ erspart der Werkstatt eine Neukalkulation, den erneuten KV-Versand, sowie die Wartezeit einer erneuten Prüfung und Freigabe. Die Werkstatt erhält KV-Korrekturen direkt von der Allianz (TID = Technischer Innendienst der Allianz) oder den Prüfdienstleistern in Form einer bereits angepassten elektronischen Kalkulation und einem Kalkulationsvergleich.
  4. Technische Freigabe: Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung erhält die Werkstatt unmittelbar die technische Freigabe.

Fazit: ControlExpert wird in diesem neuen Allianz Cloudprozess nicht mehr eingesetzt und damit entfallen Neukalkulationen durch den Betrieb und die Durchlaufzeiten der KV-Prüfung werden deutlich verkürzt.

Mehr zu dem Allianz Cloudprozess, den Kosten, Stundenverrechnungssätze und erste Erfahrungen der Testbetriebe lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift FREIE WERKSTATT, die am 18. April 2019 erscheint.

2030 werden bis zu 20 % aller Elektrofahrzeuge weltweit mit Brennstoffzellen angetrieben

2030 werden bis zu 20 % aller Elektrofahrzeuge weltweit mit Brennstoffzellen angetrieben

Bosch steigt in den Markt für mobile Brennstoffzellen ein und bereitet den Durchbruch der Technik für Lkw und Pkw vor. Wesentlich dafür ist der Stack, der als Herzstück einer Brennstoffzelle Wasserstoff in elektrische Energie wandelt. Zur Weiterentwicklung und Produktion von Stacks ist Bosch jetzt eine Kooperation mit dem schwedischen Hersteller von Brennstoffzellen-Stacks, Powercell Sweden AB, eingegangen. Die Vereinbarung sieht vor, dass beide Partner den Stack auf Basis der Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle (PEM) gemeinsam zur Serienreife weiterentwickeln und Bosch in Lizenz die Technik für den weltweiten Automotive-Markt in Serie fertigt. Der Stack ergänzt das Bosch-Portfolio an Brennstoffzellen-Komponenten und soll spätestens 2022 auf den Markt kommen.

Für Bosch liegt im Geschäft mit mobiler Brennstoffzellen-Technik langfristig Potenzial in Milliardenhöhe. Bis 2030 werden nach Bosch-Schätzung bis zu 20 % aller Elektrofahrzeuge weltweit mit Brennstoffzellen angetrieben.

Brennstoffzellen-Technik für Nutzfahrzeuge und Pkw

Die besten Chancen für einen breiten Einsatz der Brennstoffzellen-Technik sieht Bosch im Nutzfahrzeug-Markt. Die Flottenvorgaben der Europäischen Union für Lkw sehen bis 2025 eine Minderung der CO2-Emissionen um im Schnitt 15 %, bis 2030 um 30 % vor. Dieses Ziel lässt sich nach Ansicht von Bosch nur mit einer zunehmenden Elektrifizierung des Antriebs erreichen. Die Brennstoffzelle spielt hierfür eine entscheidende Rolle. Ausgehend von den Nutzfahrzeugen werden Brennstoffzellen-Antriebe von Bosch in der Zukunft dann auch im Pkw vermehrt zum Einsatz kommen. Dafür müssen jedoch sukzessive die Kosten für Brennstoffzellen-Systeme sinken. Größter Posten ist der Stack. Dieser macht bis zu zwei Drittel der Gesamtkosten eines Brennstoffzellen-Systems aus. „Durch die Industrialisierung und über die Verbreitung der Technik am Markt wird Bosch Skaleneffekte erzielen und an der Kostenschraube drehen“, sagt Hartung. Sinken müssen die Kosten auch noch bei Wasserstoff. Aktuell wird der Energieträger hauptsächlich für industrielle Anwendungen hergestellt mit einem Kilogrammpreis von oft mehr als fünf Euro. Mit steigender Produktion wird der Preis tendenziell noch fallen. Ein Kilogramm Wasserstoff enthält so viel Energie wie 3,3 Liter Diesel. Für 100 Kilometer benötigt ein 40 Tonner etwa neun bis zehn Kilogramm Wasserstoff.

Über 60 Stationen Wasserstoff-Tankstellen gibt es in Deutschland bereits– Tendenz steigend. Getankt wird Wasserstoff innerhalb weniger Minuten als hochkomprimiertes Gas. In der Brennstoffzelle, von der mehrere zusammengeschaltet den Stack ergeben, reagiert der Wasserstoff mit Sauerstoff. Dabei entsteht – neben Wasser als Überbleibsel – elektrische Energie. Diese kann entweder zum Laden einer Batterie im Fahrzeug genutzt werden, oder sie treibt direkt den elektrischen Motor an. Durch das flexible Kombinieren von zwei oder mehreren Stacks kann ein Leistungsportfolio von Pkw bis schweren Lkw abgedeckt werden.

P+R-Parkplätze im Test: Das sollten Autofahrer wissen

 

P+R-Parkplätze im Test: Das sollten Autofahrer wissen

Dass man nicht auf sein Auto verzichten muss und trotzdem etwas zum Umweltschutz beitragen kann, zeigen die zahlreichen P+R-Parkplätze im ganzen Land. „Park and Ride“ ermöglicht es Autofahrern, ihren Wagen an einer Straßenbahn- oder S-Bahn-Haltestelle zu parken und dann die Bahn zur Arbeit zu nehmen. Gerade in Zeiten zunehmender Umweltbelastung und voller Straßen in den Innenstädten hat der ADAC 60 Anlagen einem Test unterzogen.

Gespräch zur Mobilität: Offene Telematik Plattform vorgestellt

Gespräch zur Mobilität: Offene Telematik Plattform vorgestellt

Die Verbände ADAC, GDV, GVA, VdTÜV und ZDK hatten für den 28. November 2018 gemeinsam zu einem Gespräch zur Mobilität nach Berlin geladen. Dabei diskutierten u.a. Vertreter der Branche und politische Entscheidungsträger darüber, wie ein diskriminierungsfreier Zugang zu Fahrzeugdaten und zum Kunden für Dritte sichergestellt werden kann, um wettbewerbsschädliche und verbraucherunfreundliche Datenmonopole zu verhindern. Einem Impulsvortrag von Prof. Achim Wambach PhD, Vorsitzender der Monopolkommission, der in seinen Ausführungen die Herausforderungen der Digitalisierung im Pkw-Aftermarket aus wettbewerbsrechtlicher Sicht beleuchtete, schloss sich eine gemeinsame Diskussion hochrangiger Branchenvertreter mit u.a. den Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek (CDU/CDU) und Oliver Luksic (FDP) an. Aus Sicht der Verbände, die zu dem Gespräch geladen hatten, bildet die Offene Telematik Plattform im vernetzten Fahrzeug eine wettbewerbs- und verbraucherfreundliche Lösung.

 

Bildquelle: Claudia Pfleging