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Frauenparkplätze: Wie sind die gesetzlichen Regelungen?


Vor kurzem verklagte ein Autofahrer eine Stadt in Bayern, weil es dort Frauenparkplätze gab und er sich benachteiligt fühlte. Er bekam teilweise Recht. Stellt sich die Frage, wie die gesetzlichen Regelungen bezüglich Parkplätzen für Frauen aussehen.

 

Frauenparkplätze: StVO vs. Hausrecht


Fakt ist: Frauenparkplätze sind nicht gesetzlich in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Siehst du als Autofahrer ein Schild, das auf einen Frauenparkplatz hinweist, wirst du dich auf einer privaten Anlage befinden, z. B. in einem Parkhaus oder auf einem Supermarktparkplatz. Frauenparkplätze können nämlich nur auf privaten Parkplätzen ausgewiesen werden, sie gehören dann zur Hausordnung, an die sich der Parkende halten auch muss. Im vorliegenden Fall aus Januar 2019 klagte ein Jura-Student gegen die Stadt Eichstätt – und bekam sogar Recht: Die Frauenparkplätze, die er vorfand, befanden sich nämlich auf einem öffentlichen Parkplatz der Stadt und waren damit nicht rechtens. Die Stadt muss dem Gerichtsurteil nach die Beschilderung nun ändern und darf lediglich die Bitte aussprechen, dass nur Frauen dort parken.

 

Deswegen machen Frauenparkplätze Sinn


Das Verwaltungsgericht München entschied zwar, dass die Stadt die aktuelle Beschilderung ändern müsse, ging jedoch nicht auf die Vorwürfe des Klägers ein, dass Frauenparkplätze Frauen und Männer diskriminieren würden. Sie würden suggerieren, dass Frauen schwach und Männer nicht schutzbedürftig seien. Dabei machen Frauenparkplätze durchaus Sinn: Statistisch betrachtet ist das Risiko einer Vergewaltigung bei Frauen um ein Vielfaches höher als bei Männern. Auch in Eichstätt war die Vergewaltigung einer Frau im Jahr 2016 Grund für die Ausweisung von Frauenparkplätzen. Sie befinden sich meist in direkter Nähe zum Ein- und Ausgang des Parkhauses bzw. der angeschlossenen Lokalität. 

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © blickpixel, Pixabay (Header-Bild); JayMantri, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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Das Bundesförderprogramm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ des BMVI trifft auf eine große Nachfrage. Bereits im ersten Förderaufruf sind mehr als 1.300 Anträge gestellt worden, die jetzt durch die BAV Aurich als Projektträger in der Reihenfolge des Antragseingangs bearbeitet werden.

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Wie gefährlich ist Alkohol im Straßenverkehr wirklich? – Eine repräsentative Befragung nahm sich dem heiklen Thema an, mit bedenklichen Ergebnissen und Autofahrer-Zugeständnissen.

 

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FSD stellt die Prüfung nach StVG sicher

FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH - Zentrale Stelle nach StVG (Straßenverkehrsgesetz)

Fit dafür, dass auch in Zukunft die HU mit innovativer Prüftechnik durchgeführt werden kann

Im Rahmen einer von Kfz-Meister Holger Winter organisierten Rundreise besuchten wir die FSD in Radeberg. Dipl. Ing. Jürgen Bönninger und Kfz-Meister Jens Grohmann nahmen sich viel Zeit, um die wichtige Arbeit der FSD mit über 150 Mitarbeitern an 2 Standorten vorzustellen.

„Wir müssen unsere Prüforganisationen und Prüfingenieure und Sachverständigen auf die modernsten Pkw mit allen elektronischen Elementen aktuell halten. Mit dem SPAdapter21 wurde dazu ein modernes, praxisnahes Prüfwerkzeug ermittelt, welches für die Untersuchungen nach § 29 StVZO entwickelt wurde.“ Ein Kernsatz in der FSD, der mich überzeugte. „Ohne Schnittstelle ist keine ordentliche Prüfung nach der StVG möglich.“ Das ist Fakt. (Wir berichten in den nächsten Ausgaben von FREIE WERKSTATT ausführlich.)

EUROMASTER baut Angebot aus

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Für die Franchisepartner von EUROMASTER stehen nun mehr Consultants für die Beratung von strategischen und wirtschaftlichen Fragen und mehr Trainer für Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung.

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Wie schleppe ich richtig ab?

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Bleibt ein Auto liegen oder springt es nicht mehr an, hilft oft nur noch das Abschleppen. Aber Vorsicht: Nicht jedes Auto darf einfach an den Haken genommen werden. Und: Einige Regeln sind zu beachten...

 

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SMART als Elektroflitzer

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Ab 2020 soll es den SMART aus dem Hause Daimler als 2-Sitzer nur noch als E-Mobil geben. Das betrifft auch die Mietwagenflotte. Der in letzter Zeit öffentlich gemachte hohe Benzinverbrauch (6-8 Liter) und der CO2 Ausstoß zwingen wohl dazu. 

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Tipps gegen kalte Hände am Steuer

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Wenn die Temperaturen draußen fallen, haben viele Menschen mit kalten Händen zu kämpfen. Oft machen sich die "Eisgriffel" besonders am Steuer eines Autos bemerkbar. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich. Deswegen haben wir heute 5 Tipps parat, damit deine Hände auch im Auto schön warm bleiben.

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WERKSTATT DES VERTRAUENS - im 13. Jahr den bisherigen Erfolg wieder geknackt

WERKSTATT DES VERTRAUENS - im 13. Jahr den bisherigen Erfolg wieder geknackt

Es ist einfach eine tolle Gemeinschaftsaktion, die hier zwischen freien Werkstätten und deren zufriedenen Kunden seit 2005 jedes Jahr neu aufgelegt wird. Unsere Mitarbeiterin musste das letzte Wochenende zur Auswertung, Kontrolle und zum Einscannen verwenden und hat bisher schon 121.171 gültige Stimmen ausgezählt. ABER: Weitere Postkörbe warten noch auf die Auswertung- 

Da war unser City-Flitzer zu klein. 8 volle Postkörbe mussten zum Wochenende transportiert werden. Vielen, vielen Dank an die über 2.000 mutigen Unternehmer/innen aus freien Werkstätten, die sich auch dieses Jahr wieder zur Wahl stellten.

„Ein besseres Signal an alle Autofahrer als diese gemeinsame Aktion mit der Teileindustrie, dem Großhandel, den Systemzentralen und der freien Werkstatt kann es für die Qualität der Freien nicht geben.“ (Ausführlich berichten wir in den nächsten Ausgaben unseres Fachmagazins FREIE WERKSTATT, 11-2017.)

Mit verschneitem Kennzeichen fahren – droht ein Bußgeld?

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Dass man die Scheiben im Winter von Schnee und Eis befreien muss, weiß jeder Autofahrer. Doch wusstest du auch, dass du nicht mit verschneitem Kennzeichen fahren darfst?

 

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Sprüh es auf jede Wand: Erhalt der Herstellergarantie

Sprüh es auf jede Wand: Erhalt der Herstellergarantie

Auch die CARAT reagiert auf die A.T.U-Kampagne und klärt die Autofahrer über den Unterschied zwischen Gewährleistung und Herstellergarantie auf und weist auf den Erhalt der Herstellergarantie hin bei Wartung und Reparatur in ad AUTO DIENSTEN.

Erhalt der Herstellergarantie in der freien Autowerkstatt?
Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gewährleistung und Herstellergarantie?

Ob neues oder älteres Auto, wer sicher unterwegs sein will und hohe Kosten aufgrund nicht frühzeitig erkannter Mängel vermeiden möchte, muss regelmäßig zum Check. Nur wo lassen Sie den am besten durchführen? Wie stelle ich sicher, dass meine Herstellergarantie erhalten bleibt? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gewährleistung und Herstellergarantie? Erfahren Sie jetzt mehr!

Der Unterschied Herstellergarantie und Gewährleistung

Autos können von zwei verschiedenen Sicherungsmitteln abgedeckt werden: von der Gewährleistung und der Herstellergarantie.

  • Die Gewährleistung ist eine gesetzliche Haftung, die für den Zeitraum von zwei Jahren ab Kauf gilt und im BGB festgeschrieben ist. Sie ist unabhängig vom Hersteller und Fahrzeugtyp.
  • Die Herstellergarantie beim Kauf eines Neuwagens ist dagegen eine freiwillige Leistung des Herstellers und kann daher von Hersteller zu Hersteller sowohl im Umfang, als auch in den abgedeckten Sachfeldern variieren. So kann diese Garantie deutlich länger laufen als der gesetzliche Schutz. Sie kann ihn außerdem ergänzen, etwa als Garantie auf Lack, Mobilität, Laufleistung oder gegen eine Durchrostung. Sie kann außerdem an bestimmte Bedingungen gebunden sein – wie die regelmäßige Inspektion.

ad AUTO DIENST arbeitet streng nach Herstellervorgaben und stellt somit den Erhalt Ihrer Herstellergarantie sicher

Die regelmäßige Inspektion ist häufig ein Kriterium, um den Erhalt der Herstellergarantie sicherzustellen. Aber muss ich dazu in die ggf. teurere Vertragswerkstatt? Oder kann es auch eine freie Werkstatt sein?

Mit der Inspektion außerhalb Ihrer zugeordneten Vertragswerkstatt verlieren Sie die Herstellergarantie – darauf weist Sie zumindest so mancher Automobilbauer hin. Dies stimmt jedoch so nicht. Seit dem Jahr 2010 kann der Hersteller eines Wagens die Garantie nicht mehr ohne weiteres mit der Nutzung der von ihm präferierten Fachwerkstatt verbinden. Dies ist durch die EU-Kommission bzw. die KFZ-GVO 461/2010 in Verbindung mit Ihren Leitlinien geregelt. So dürfen Serviceleistungen wie Wartung und Inspektion auch in freien Werkstätten durchgeführt werden, ohne dass hierbei die Garantie gefährdet wird. Wichtig dabei ist jedoch: Die durchgeführten Arbeiten müssen nach Herstellervorgaben erfolgen.

Dies ist auch für freie Werkstätten kein Problem. Durch moderne Werkstatttechnik sowie die ausschließliche Verwendung von Ersatzteilen in Originalteil-Qualität* werden Arbeiten bei unseren ad AUTO DIENST Werkstätten streng nach besagten Herstellervorgaben umgesetzt. So bleibt bei einer Inspektion die Herstellergarantie in vollem Umfang erhalten. Die Stempel im Serviceheft gelten also. Übrigens: Auch um Verschleiß oder Unfallschäden dürfen sich freie Werkstätten kümmern – die Herstellergarantie bleibt unter Einhaltung der Herstellervorgaben auch hier erhalten.

* Original-Ersatzteile nach Definition der Kfz-GVO (EU) 461/2010 i. V. m. der ergänzenden Leitlinie Rn. 19. 

 

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Dementi: Doch keine Million Elektroautos bis 2020

Dementi: Doch keine Million Elektroautos bis 2020

Die Experten haben von Anfang an nicht an die Zulassungszahl von einer Million E-Autos in Deutschland geglaubt, nun hat auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel dieses Ziel ad acta gelegt. Der Kommentar von Peter Schwierz zeigt auf, dass die Abkehr vom Millionen-Ziel der Elektromobilität am Ende helfen kann.

www.electrive.net/2017/05/16/keine-million-elektroautos-und-das-ist-auch-gut-so/

Nachfolger gesucht

Wirtschaftlich gesunder Kfz-Familienbetrieb in der Nähe von Nürnberg sucht Nachfolger

Ein mittelgroßer Kfz- und Karosseriefachbetrieb in Bayern sucht einen am Anfang selbstständig mitarbeitenden Kfz-Meister mit Option der Werkstattübernahme. Vertraglich werden 1.000 € brutto fixiert und die eigenständige Arbeit kommt dazu. Die Familie wird Sie umfassend einarbeiten und nach einer Einigung den gesamten Kundenstamm übergeben. Bitte bewerben Sie sich mit Ihrem Lebenslauf, einem Bild und einer kurzen Selbstbeschreibung direkt über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir leiten Ihre Bewerbung weiter und stellen den Kontakt zur Eigentümerfamilie her.

Werbung mit Herstellerlogos, ein diffiziles Rechtsthema

Werbung mit Herstellerlogos, ein diffiziles Rechtsthema

Wenn eine freie Werkstatt mit dem Logo eines Herstellers wirbt, z. B. große Inspektion für alle VW (Logo), dann muss mit einer Abmahnung gerechnet werden. Laut BGH A/ I ZR 33/10 wurde im April 2011 bereits eine Werkstatt abgemahnt, weil sie die Bildmarke des Herstellers genutzt hat, ohne dass eine Lizenz vorlag. Anders bei Verwendung der Wortmarke. Repariert eine freie Werkstatt die Fahrzeuge verschiedener Hersteller, darf sie die Wortmarke in der Werbung nutzen, beispielsweise Inspektion für Audi, BMW, Mercedes, VW etc. Vorausgesetzt, die Werbung verstößt nicht gegen die guten Sitten.


Das Urteil ausführlich nachzulesen unter: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&az=I%20ZR%2033/10&nr=57742

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

BGH Urteil vom 15.05.2018 – Dashcams!

BGH Urteil vom 15.05.2018 – Dashcams!

Am 15.05.2018 hat der BGH verkündet, dass die Aufnahmen von Dashcams als Beweismittel herangezogen werden dürfen, wenn es nach einem Unfall im Prozess darum geht, seine Unschuld zu beweisen. Da viele Autofahrer nun der Auffassung sind, dass sie ihre Fahrten umfassend und über einen längeren Zeitraum aufzeichnen können, ohne dass rechtliche Konsequenzen drohen, ist die Nachfrage nach Dashcams seitdem deutlich angestiegen. 

DAT-Report 2018: Verlag Kaufhold war bei der Präsentation vor Ort

DAT-Report 2018: Verlag Kaufhold war bei der Präsentation vor Ort

Der aktuelle DAT-Report analysiert repräsentativ den Gebrauchtwagenkauf, Neuwagenkauf und das Werkstattverhalten der Endverbraucher in Deutschland. Er gibt zudem Auskunft über das Nutzungsverhalten und die Einstellungen der Autokäufer und Pkw-Halter zu ihrem Automobil.

Wir fassen einige Ergebnisse zusammen, eine Auswahl der Ergebnisse als pdf-Datei unter: Download als PDF im neuen DAT-Report-Layout inklusive Grafiken).

Rückgang bei Diesel-Gebrauchtwagen im einstelligen Bereich: Laut KBA wurden 2017 13,2% weniger Neuzulassungen mit Dieselmotor und 2,7% weniger Besitzumschreibungen als im Vorjahr registriert.

Etwa die Hälfte glaubt an bezahlbare Nachrüstlösungen: 48% der Neuwagen- und 42% der Gebrauchtwagenkäufer denkt, dass Industrie und Politik eine Lösung für den Großteil der von möglichen Fahrverboten betroffenen Pkw anbieten wird.

Skepsis zur Zukunft des Diesels gewachsen: Im Vergleich zur Befragung für den DAT-Report aus dem Vorjahr wuchs die der Anteil der befragten Autokäufer um 10 Prozentpunkte auf 38%, wenn es um die Bejahung der Frage geht „Wird die Bedeutung des Diesels in Zukunft abnehmen?“.

Einfluss und Nutzung des Internets beim Autokauf unverändert hoch: Wer einen Internetzugang hat, nutzt diesen für die Informationsbeschaffung – das gilt für 80% der Neuwagenkäufer und 78% der Gebrauchtwagenkäufer. Zwischen 20% und 25% aller Autokäufer haben wegen des Internets die Marke gewechselt. 15% haben ihren Neuwagen über ein Neuwagenportal erworben.

Reichweite und Ladeinfrastruktur hindern beim Kauf eines E-Autos: Während generell von allen Käufern die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos als Haupthinderungsgrund für den Kauf genannt wurden, haben diejenigen Käufer, die sich intensiv mit neuen Technologien beschäftigen (43% aller Neuwagenkäufer), eine andere Meinung. Sie kauften kein E-Auto wegen der zu geringen Reichweite und der fehlenden Ladeinfrastruktur. Der Hinderungsgrund „Anschaffungspreis“ landete erst auf Rang 3.

Hohe Werkstatttreue und Zufriedenheit: 82% aller Pkw-Halter lassen Wartungs- und Reparaturarbeiten immer in derselben Werkstatt durchführen. Nur 3% sind mit ihrer Werkstatt unzufrieden – 78% dagegen außerordentlich zufrieden, 18% zufrieden.

Persönliches Gespräch wichtig: Bei einer anstehenden großen Inspektion wünschen sich 61% eine ausführliche Dialogannahme, 36% bevorzugen es, nur den Schlüssel zu übergeben und dies mit einem kurzen Gespräch zu verbinden.

Bedeutung des Internets wächst: Von allen Pkw-Haltern würden 34% einen Wartungsauftrag, 27% einen Reparaturauftrag online buchen. Gestiegen im Vergleich zum Vorjahr ist der Reifenkauf im Internet (von 21% auf 23%), der Kauf von Öl für den Ölwechsel (von 32% auf 38%) und – wer selbst am Auto Hand anlegt – der Kauf von Autoteilen (von 19% auf 21%).

Verwaltungsgericht Stuttgart: Diesel-Fahrverbote ab 1. Januar 2018 rechtlich umsetzbar und verhältnismäßig

Verwaltungsgericht Stuttgart: Diesel-Fahrverbote ab 1. Januar 2018 rechtlich umsetzbar und verhältnismäßig

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit seinem Urteil der Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Baden-Württemberg in vollem Umfang stattgegeben. Die DUH forderte insbesondere die Einführung von umfassenden Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet spätestens zum 1. Januar 2018. Ganzjährige Diesel-Fahrverbote in der Stuttgarter Umweltzone, so das Gericht, seien unausweichlich, rechtlich zulässig und stellten keinen Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit dar.

Ihre Meinung ist gefragt: Online-Befragung zur Zukunft des Kfz-Gewerbes

Ihre Meinung ist gefragt: Online-Befragung zur Zukunft des Kfz-Gewerbes

Die BBE erstellt im Auftrag des ZDK die Studie „Kfz-Gewerbe 2025“ und möchte über eine Online-Befragung erfahren, wie die Kfz-Unternehmen (Autohäuser, Werkstätten) Zukunftsthemen, wie Personalsuche, Digitalisierung etc., einschätzen. Auf Basis der Antworten erhalten die Teilnehmer am Ende der Befragung eine kostenfreie individuelle Auswertung für ihren Betrieb. Der Teilnehmer erfährt, wie gut sich das eigene Unternehmen im Branchenvergleich etwa in Fragen der Digitalisierung und Mitarbeiterqualifizierung auf künftige Aufgaben vorbereitet.

Die einzelnen Antworten fließen wiederum anonym in eine Gesamtstudie ein. Die Teilnehmer erhalten die Studienergebnisse nach Beendigung der Befragung. Die Studie selbst ist im September 2018 nach Auswertung der Ergebnisse kostenlos über den ZDK verfügbar.

Die Befragung ist über diesen Link zu erreichen:

http://survey.befragungs-server.de/cgi-bin/askiaext.dll?Action=StartSurvey&SurveyName=20_617_ZDK_Studie_2018

Wenn der Autokauf zur Qual der Wahl wird

Wenn der Autokauf zur Qual der Wahl wird

Die Automobilindustrie überfordert die Autokäufer mit immer neuen Fahrzeugmodelle und Ausstattungen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Nürnberger Marktforschung puls bei 1.007 Autokäufern in Deutschland. Jede noch so kleine Nische wird mit spezifischen Fahrzeugmodellen und unzähligen Ausstattungsvarianten besetzt. Dieser „Dschungel an Möglichkeiten“ überfordert den Auto-Interessierten bei der Wahl des passenden Fahrzeugs.

Begrüßte die Hälfte der Befragten 2016 die große Fahrzeugauswahl fanden 2018

37 % der Neuwagen-Interessenten die zunehmende Angebotsvielfalt eher verwirrend,

29 % gefällt eine deutlich geringere Auswahl.

„Die Stimmung der Auto-Interessenten kippt offensichtlich in Richtung Kundenverwirrung“, kommentiert puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Die „Customer Confusion beim Autokauf“ hat kaufbremsende Folgen: 39 % der Neuwagen-Interessenten verschieben wegen der zunehmenden Qual der Wahl sogar ihren Autokauf. Eine Lösung liegt in der Formel „Be simple“, also in der Reduktion der Variantenvielfalt. Dabei ist zu fragen, wo Kunden Variantenvielfalt honorieren und wo nicht? Auch darauf gibt die puls Studie eine Antwort: Kunden schätzen Auswahl vor allem bei Komfortausstattungen (z. B. Sitzheizung, Multifunktionslenkrad) und der Motorisierung, bei Innenausstattungen (z. B. Ledervarianten, Schiebedach) ist Variantenvielfalt dagegen weniger wichtig.

„Es kommt für den Handel und die Verkäufer mehr denn je darauf an, durch eine sichtbare Strukturierung des Fahrzeugangebots, eine aktive Bedarfsanalyse und eine darauf aufsetzende Beratung Orientierung bei der Wahl des passenden Fahrzeugs zu geben und so die Kaufentscheidung zu beschleunigen“, empfiehlt puls Chef Weßner.

Autobatterie: Ein Check verhindert Kältetod

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Wenn die Temperaturen nur noch mit einen Minus davor zweistellig werden, kann das der Autobatterie ganz schön zusetzen. Ein rechtzeitiger Check in der Werkstatt hilft jedoch, größere Schäden zu verhindern. Mehr dazu erfährst du in diesem Artikel.

 

Wann verjährt ein Bußgeldbescheid?

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Manchmal dauert es ziemlich lange, bis nach einer begangenen Ordnungswidrigkeit der Bußgeldbescheid bei dem Autofahrer eintrifft. Viele Bürger fragen sich: Wann verjährt eigentlich die Ordnungswidrigkeit und mein Bußgeldbescheid?

Müdigkeit beim Autofahren: Gründe, Auswirkungen und Vorsorge

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Wer müde Auto fährt, gefährdet sein eigenes Leben sowie das anderer Verkehrsteilnehmer. In diesem Artikel erfährst du mögliche Gründe für Müdigkeit, die Auswirkungen am Steuer und Tipps zur Vorsorge.

Toyota: Online-Terminbuchung inkl. Kostenvoranschlag

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Toyota Kunden können ihren Werkstatttermin online buchen. Mit nur wenigen Klicks wählen sie die gewünschte Leistung, den Wunschtermin sowie die Abgabe- und Abholzeit ihres Fahrzeugs. Nutzer können über drei unterschiedliche Wege ihren persönlichen Werkstatttermin vereinbaren – über das Kundenportal „Mein Toyota“, über die Webseite des lokalen Händlers oder über die nationale Internetseite von Toyota.

E-Call: Rettungsleitstellen beklagen

E-Call: Rettungsleitstellen beklagen

Probleme

Seit dem 1. April ist das automatische Notrufsystem eCall in allen Neuwagen Pflicht. Sensoren sollen einen Unfall erkennen und automatisch Rettungsleitstellen informieren. Diese beklagen jedoch technische Probleme.

Mit dem automatischen Notrufsystem eCall könnte man theoretisch wertvolle Zeit sparen – theoretisch. Denn obwohl die erforderliche Aufrüstung zum Empfang von eCall-Notrufen bei den Rettungsleitstellen weitgehend abgeschlossen ist, scheint es zum Start des neuen Notrufsystems Probleme zu geben. Zwar können die automatisch abgesetzten Notrufe mitsamt GPS-Ortsmarke empfangen werden, jedoch müssen diese vielerorts von Hand abgefertigt werden. Das berichtet die Wirtschaftswoche. Eine automatische Verarbeitung der Notrufe sei oft nicht möglich, weil eine direkte Datenübernahme technisch noch nicht möglich sei. So müssen die Rettungsleitstellen auch automatische Notrufe händische und wie bei "normalen" Telefon-Notrufen verarbeiten – dies kostet Zeit und macht den Zusatznutzen der eCalls fast wieder zugrunde.

Reifenwartung für Mobilitätsservices „On-Demand“

Reifenwartung für Mobilitätsservices „On-Demand“

Um noch effizienter Pkw-Flotten vor allem für gemeinschaftlich genutzte Mobilitätsdienstleister zu führen, hat der internationale Reifenhersteller Goodyear in den USA ein neues Geschäftsmodell aufgenommen. Gemeinsam mit dem Start-up STRATIM kann das Unternehmen die Fuhrparkwartung für Zehntausende von Fahrzeugen, die von mehr als 50 Mobilitätsdienstleistern aus über 25 Märkten in Nordamerika betrieben werden, überwachen.

„Der drastische Anstieg an gefahrenen Meilen pro Fahrzeug zieht einen erhöhten Bedarf an Reifenwartung und -reparatur nach sich. Auch die Anforderungen von Endverbrauchern an Komfort und Sicherheit einer Mobilitätsdienstleistung sind ein Treiber dieser Entwicklung“, sagt Chris Helsel, Chief Technology Officer bei Goodyear.

Das neue Programm hilft den Kunden von STRATIM dabei, den Reifenservice und -ersatz vorausschauend zu planen, was die Effizient des gesamten Reifenmanagements weiter steigert und die Betriebszeit der Fahrzeuge maximiert.

 

Bildquelle: Wandersmann / pixelio.de

Wichtiges Urteil zum Thema Räderwechsel

Wichtiges Urteil zum Thema Räderwechsel
Das Landgericht Heidelberg hat unter dem Aktenzeichen 1 S 9/10 ein wichtiges Thema gefällt: Der Hinweis auf einer Rechnung„ Radschrauben müssen nach 50-100 km nachgezogen werden.“ sei nicht ausreichend. Solche Erklärungen müssen mündlich abgegeben werden, wenn schriftlich dann...