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Abgelaufener "TÜV": Darf das Ordnungsamt ein Bußgeld erteilen?


Wenn der Termin zur Hauptuntersuchung schon überfällig ist, kann es für den Fahrzeughalter ungemütlich werden. Denn nicht erst die Polizei kann eine Strafe erteilen. Auch das Ordnungsamt darf dein Auto auf HU-Fälligkeit überprüfen und ggf. ein Bußgeld verhängen.

 

HU-Plakette abgelaufen: Bußgeld droht auch vom Ordnungsamt


Der Redaktion von FREIE WERKSTATT erreichte die Frage einer Autofahrerin, ob auch das Ordnungsamt im Falle einer abgelaufenen HU-Plakette ein Bußgeld verhängen darf oder ob dies nur der Polizei vorbehalten sei. Die Antwort ist einfach: Ja, auch die Politessen und Politeure des lokalen Ordnungsamts dürfen dich belangen, wenn der Termin zur nächsten Hauptuntersuchung (HU) bereits überfällig ist. Im Gegensatz zur Polizei darf das Ordnungsamt im Regelfall zwar nicht in den fließenden Verkehr eingreifen, kann jedoch stehende Fahrzeuge und ihre HU-Plakette überprüfen und die Halter wegen abgelaufener Siegel bestrafen. "Wer die Untersuchung hinauszögert und der TÜV abgelaufen ist, muss laut Bußgeldkatalog und Bußgeldtabelle mit einem Bußgeld von bis zu 60 Euro rechnen," schreibt Bussgeldkatalog.org. "Bei der Fälligkeit gilt grundsätzlich, dass Autos nach der Erstzulassung erstmals nach drei Jahren zur Hauptuntersuchung müssen, danach beträgt das Untersuchungsintervall zwei Jahre."

 

HU-Termin überschritten: Diese Strafen fallen an


Was passiert denn, wenn Fahrzeughalter den Termin bei der Prüfstelle versäumen?
Wenn du zu einem bereits vereinbarten Termin in einer Prüfstelle deiner Wahl nicht zur HU erscheinst, wird von den Prüfstellen selbst meist keine Strafe erhoben. Grundsätzlich darf die Hauptuntersuchung selbst jedoch nicht überzogen werden. Wenn dies doch geschehen sollte und du mit abgelaufener Plakette durch die Gegend fährst, bist du als Fahrzeughalter verantwortlich und wirst vom Gesetzgeber zur Rechenschaft gezogen. Dabei fallen folgende Strafen an:

  • HU um mehr als 2 Monate überzogen: 15 Euro Strafe
  • HU zwischen 4 und 8 Monaten überzogen: 25 Euro Strafe
  • HU um mehr als acht Monate überzogen: 60 Euro Strafe und 1 Punkt in Flensburg

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © succo, Pixabay (Header-Bild); andreas160578, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Auch in Deutschland hat der Anteil an Onlinekäufern von Autoteilen im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent zugenommen. Der deutsche Online-Teilekäufer von heute ist dabei keineswegs ausschließlich der Offlinekäufer und Bastler „von gestern“, der nie eine Werkstatt besucht und Arbeiten am eigenen Fahrzeug vorzugsweise selbst durchführt: Tatsächlich sind rund 30 Prozent der Onlinekäufer nach eigenen Angaben erst durch das Internet zum Teilekauf gekommen, während sie dies vorher ihrer Werkstatt überlassen haben. Beinahe 50 Prozent der Onlinekäufer lassen ihre im Internet erworbenen Ersatz- oder Zubehörteile in einer Werkstatt einbauen. Im Fall von online gekauften Reifen liegt dieser Anteil sogar bei rund 75 Prozent. Dies zeigen Ergebnisse des „AutoTeileOnlineMonitor“ (ATOM), mit dem die Forscher seit Jahren kontinuierlich die Entwicklung von e-Commerce im Automotive Aftersales beobachten.

Der AutoTeileOnlineMonitor verdeutlicht: Digitalisierung und e-Commerce verändern tradierte Kundenbeziehungen im Automotive Aftersales nachhaltig. Immer mehr Autofahrer emanzipieren sich von ihrer Werkstatt und lösen den Teilekauf aus ihrem Werkstattbesuch heraus.

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Bildquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

 

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„Auf geht’s!“ zu einem erfolgreichen Mehrmarken-Handelsjahr 2018. Unter diesem Motto versammelte sich in München die wohl größte Zahl an Fahrzeug-Großhändlern auf einem Marktplatz in Europa. Im Sheraton Hotel und dem benachbarten Westin Hotel, beide am Arabellapark, präsentierte die ELN-Fahrzeughandelsbörse an zwei Tagen ein Feuerwerk von Events. Gleichzeitig war es die erste Tagung unter der Leitung des neuen ELN-Geschäftsführers Markus Hamacher.

Der Freitag (23.02.2018) startete mit Vorträgen, Workshops und Schulungen in drei Seminarräumen gleichzeitig. Weil auch der Bundesverband freier Kfz-Importeure (BfI) parallel seine Jahrestagung abhielt, konnten die Teilnehmer beider Veranstaltungen den vom BfI angebotenen Vortrag von Prof. Hannes Brachat besuchen. Abends trafen sich bereits rund 250 Fachbesucher im Westin zum geselligen Get-Together und Netzwerken bei bayrisch-deftiger Kost.

Der Samstag (24.02.) war wieder der traditionelle Haupt-Handelstag. An diesem Tag bildete ELN wieder seinen virtuellen B2B-Marktplatz in der 3-D-Welt im gesamten Erdgeschoß des Arabellahotels ab. Die etwa 280 Wiederverkäufer flanierten zwischen 25 Großhändlern, sammelten Einkaufsgutscheine ein, verhandelten und kauften ein. Umrahmt wurde der Marktplatz von 22 Ausstellern, die – ebenso wie die meisten Großhändler – für diesen Event besondere Tagungs-Sonderangebote bereithielten. Gleichzeitig liefen die Vorträge in den separaten Seminarräumen weiter. So wurde beispielsweise das neue ELN-Fahrzeughandels-System vom Verkaufstrainer Marco Paffenholz vorgestellt. Kennzeichnend für die Gesamtorganisation war wieder die familiäre Atmosphäre, wo jeder Besucher seine Zeit frei einteilen und alte Bekannte treffen konnte.

Das Highlight des Handelstages war eine spezielle Live-Auktion des ELN-Partners Autobid.de. Versteigert wurden 30 ausgewählte Gebrauchtwagen mit der Besonderheit, dass die Tagungsteilnehmer vor Ort als Live-Bieter mit den zugeschalteten europaweiten Online-Bietern in direkten Biet-Wettbewerb gehen konnten. Unter echter Versteigerungs-Atmosphäre gingen fünf der angebotenen Autos direkt an Tagungsbesucher.

Einen stimmungsvollen Ausklang des Mehrmarkenhandels-Wochenendes bot der betont bayrische Samstagabend mit der Stimmungskapelle „Bergvagabunden“ und einer Schuhplattlergruppe im Paulaner-Gewölbekeller, gleich nebenan im Westin-Hotel. Alle Teilnehmer waren eingeladen, am Abend in Tracht zu erscheinen, um diesem urigen Event noch mehr Flair zu verleihen. Tatsächlich boten die über 300 Gäste ein buntes (Trachten-)Bild und kamen sehr schnell in Stimmung, tanzten und sangen mit der Band.

Die nächste ELN-Jahrestagung mit Mehrmarken-Handelstag findet am 22. und 23. März 2019 im Borussiapark Mönchengladbach statt, direkt im Stadiongebäude. Das derzeit noch im Bau befindliche Hotel unmittelbar daneben ist für die Tagung bereits komplett vorgebucht. Eine Location, auf die sich schon die ganze große ELN-Familie freut.

 

Kontakt:

Walter Schiel,

S&S Internet Systeme GmbH, Urftstraße 64, 451239 Mönchengladbach

02166-989 70-0

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