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Aus dem Auto ausgesperrt – was tun?


Es gehört zu den Klassikern: Man ist in Eile und schlägt die Autotür zu. Das Auto verschließt sich automatisch. Aber der Autoschlüssel befindet sich noch im Auto. Wie du dich aus der ärgerlichen Situation befreien kannst, nachdem du aus deinem Auto ausgesperrt wurdest, erfährst du in diesem Artikel.

 

Prophylaxe ist der beste Schutz gegen das Selbst-Aussperren


Wir können gut verstehen, dass es dich nervt, wenn wir dir nun eine vernünftige Vorsorge ans Herz legen, du dich aber bereits aus deinem Auto ausgesperrt hast. Zu den Wegen zurück ins Auto liest du im nächsten Absatz. Trotzdem – oder erst recht nachdem du dich schon einmal aus deinem eigenen Auto ausgesperrt hast – solltest du wissen, wie einfach du ein solch stressiges Szenario vermeiden kannst. Die Lösung ist einfach: Der Zweitschlüssel. Du solltest den Zweitschlüssel zu deinem Auto immer sicher zuhause aufbewahren. So ersparst du dir Stress, Kosten und Mühen, falls du dich mal aus deinem Auto aussperren solltest. Falls du keinen Zweitschlüssel zu deinem Auto hast, solltest du wissen, dass du es nicht bei allen Autoschlüsseln möglich ist, sie von einem Schlüsseldienst nachmachen zu lassen. Das kann der Schlüsseldienst vor Ort schnell beurteilen. Vor allem Multifunktions-Schlüssel von neueren Autos können nicht so einfach kopiert werden. Hier bleibt nur noch der Gang zum Vertragshändler, bei dem du dann einen Zweitschlüssel bestellen kannst. Vergiss nicht, Führerschein, Personalausweis, Zweitschlüssel sowie idealerweise auch den Fahrzeugbrief mitzunehmen, um dich als Eigentümer deines Fahrzeuges ausweisen zu können.

Aus dem Auto ausgesperrt: diese Maßnahmen sind möglich
Ist es bereits zu spät und liegt kein Ersatzschlüssel vor, der sich schnell und einfach beschaffen lässt, gibt es oft mehrere Möglichkeiten, wie du dein Auto wieder öffnen kannst. Zuallererst wollen natürlich auch wir unsere Hilfe anbieten: Je nach Fall (Welches Automodell? Wo liegt der Schlüssel? Wie ist das Auto verschlossen?) können wir dein Auto mit speziellen Werkzeugen recht unkompliziert wieder öffnen. Manche Versicherungen übernehmen diese Kosten sogar. Ansonsten könnte auch der Pannendienst behilflich sein – die Öffnung ist jedoch selbst für Mitglieder meist nicht kostenlos. Schlüsseldienste könnten ebenfalls auf die Öffnung von verschlossenen Autos spezialisiert sein und hier eine Lösung parat haben.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © LauraTara, Pixabay (Header-Bild); FotoBader, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

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Unfall im Ausland: Wie verhält man sich richtig?

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Ein Unfall ist immer eine nervenaufreibende Angelegenheit. Wenn es im Ausland kracht, sind Autofahrer noch einmal mehr verunsichert. Wir sagen dir heute, wie du dich bei einem Unfall im Ausland richtig verhalten solltest.

 

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Darf ich nach einem Glühwein noch Auto fahren?

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Gibt es auch für dich keinen Weihnachtsmarktbesuch ohne Glühwein? Dann solltest du jetzt genau aufpassen – vor allem, wenn du mit dem Auto anreisen willst.

 

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Ernst Prost sorgt für sichere Arbeitsplätze

Ernst Prost sorgt für sichere Arbeitsplätze

Heute meldete der Eigentümer von LIQUI MOLY, dass er zum Jahreswechsel seine Unternehmensanteile an die Würth-Gruppe verkauft.

„Damit stelle ich den Fortbestand von LIQUI MOLY und Méguin für eine Zeit sicher, wenn ich selbst einmal nicht mehr am Steuerrad stehen sollte“, so Ernst Prost. Er bleibt weiter Geschäftsführer des Unternehmensverbunds.

Im Schreiben an seine Mitarbeiter betont Ernst Prost, dass alles bleibt wie es ist. „Aber vorausschauend und umsichtig zu agieren, heißt, die Weichen rechtzeitig zu stellen. Und das tue ich jetzt. In dem wir die LIQUI MOLY/Meguin dem Firmenverbund Würth angliedern, haben wir den erfolgreichen Fortbestand meines und unseres gemeinsamen Lebenswerks mit tausenden von Arbeitsplätzen in Ulm, Saarlouis, bei unseren Tochterfirmen in verschiedenen Ländern und bei unseren Kunden in der ganzen Welt sichergestellt.“

Zur Würth-Gruppe besteht eine lange Beziehung. Seit fast 20 Jahren ist die Würth-Gruppe stiller Teilhaber bei LIQUI MOLY – schon damals eine Absicherung gegen Unwägbarkeiten. Zwar ist die Würth-Gruppe mit über 70.000 Mitarbeitern und 12,5 Mrd. Euro Umsatz ungleich größer als LIQUI MOLY, aber sie ist ebenfalls ein Familienunternehmen. Ernst Prost: „Deswegen weiß ich LIQUI MOLY und Méguin bei der Würth-Gruppe in guten Händen.“

Abgesehen von dem Eigentümerwechsel im Hintergrund ändert sich nichts. LIQUI MOLY bleibt ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Würth-Gruppe, Ernst Prost bleibt Geschäftsführer und auch für die Beschäftigten ändert sich nichts. „Wer mich kennt, weiß, dass bei mir die Mitunternehmer im Vordergrund stehen“, so Ernst Prost. „Es wäre ja auch unsinnig, am Erfolgskurs der letzten Jahre etwas zu ändern. Es geht genauso weiter wie bisher – nur eben unter einem größeren Dach, das mehr Schutz bietet.“

Außenspiegel kaputt – darf ich trotzdem fahren?

Außenspiegel kaputt – darf ich trotzdem fahren?

Ob bei einem Parkvorgang oder der Fahrt durch eine enge Straße – ein Schaden am Außenspiegel ist schnell entstanden und immer recht ärgerlich. Ist der Außenspiegel kaputt, fragen sich viele Autofahrer, ob sie trotzdem noch weiterfahren dürfen.

 

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Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Ohne den direkten Kontakt und die Nähe zu Ihnen in der Werkstatt und das jahrzehntelange Vertrauen in die Arbeit als Fachmagazin FREIE WERKSTATT in Zusammenarbeit mit der Mister A.T.Z.-Initiative für freie Werkstätten als Sprachrohr und Lobby würde diese Arbeit nicht so erfolgreich sein.

Darum haben wir auch in 2017 wieder auf einem Gemeinschaftsstand mit anderen Branchenaktivitäten auf wichtigen Hausmesse des Teilegroßhandels teilgenommen.

Marion Micheli-Kaufhold (Geschäftsführerin) war einige Tage selbst auf dem Stand aktiv und konnte viele langjährige Freunde und aktive Begleiter unserer Arbeit persönlich begrüßen. Hier wurden die gemeinsame Branchenaktion WERKSTATT DES VERTRAUENS vorgestellt und Teilnehmer aus der Werkstattebene gewonnen.

„Neben den regelmäßigen Treffen im Arbeitskreis „Ideennetzwerk“ aus mitarbeitenden Ehefrauen oder leitenden Mitarbeiterinnen aus der Werkstatt kann ich so Anregungen, Kritik und auch Lob für unsere weiteren Aktivitäten entgegennehmen,“ so Marion Micheli-Kaufhold.

Stell‘ dir vor, du druckst demnächst deine Bremssättel selber aus

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Beim Bugatti soll es schon möglich sein, der Titan-Bremssattel wird mit einem 3-D.Drucker hergestellt. Bevor er für die Serie eingesetzt wird, sollen erst Fahrversuche starten. Schichtweise wird Titan aufgetragen und vier Laser schmelzen formgebend das Titanpulver. 45 Stunden dauert der Druck, um einen Bremssattel nach diesem Verfahren herzustellen.

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Früher oder später trifft es jeden Autofahrer und er strandet mit einer Reifenpanne am Straßenrand. Spätestens dann wird sich zeigen, wie wichtig das Mitführen eines Wagenhebers sein kann. Wir sagen dir in diesem Artikel, wieso.

 

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Worauf ich beim rückwärtsfahren achten muss

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Einmal kurz in den Rückspiegel schauen und dann Gas geben, das reicht beim Rückwärtsfahren mit Sicherheit nicht aus. Das beweist nicht zuletzt der tragische Fall, bei dem ein Kleinkind kurz vor dem Wegfahren unbemerkt...



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Karosserieteile deutlich zu teuer!

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Er existiert immer noch, der Designschutz, der eine Gefährdung für unseren Freien Reparaturmarkt ist. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern sind die sichtbaren Karosserieteile in Deutschland um einen vielfachen Faktor teurer, was folgende Beispiele aus einer Studie (Preisvergleich von ECAR) belegen:

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Orkan und Schnee: Vorsicht, wenn plötzlich Eis und Schnee von Autodächern fliegen

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Wir erleben momentan eine stürmische Zeit: Über einige Teile des Landes fegten sogar Orkane hinweg. Was die Wenigsten dabei bedenken: Autodächer stellen besonders bei eisigen Temperaturen eine große Gefahr im Sturm dar. Wenn der Wind Eisplatten und Schneemassen vom Autodach fegt, kann das ganz schön gefährlich werden – und teuer.

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Weitere Aktuelle Meldungen

Leser-Gewinnspiel: ERNST lädt 10 Werkstätten zum DPF-Training

Leser-Gewinnspiel: ERNST lädt 10 Werkstätten zum DPF-Training

Die Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren ist ein aktuelles und äußerst komplexes System. Ein wichtiger Bestandteil ist der Dieselpartikelfilter, der aber nur korrekt funktionieren kann, wenn alle peripheren Komponenten einwandfrei arbeiten. Für eine erfolgreiche Fehlerdiagnose bietet ERNST zusammen mit der Hamburger Firma Trainmobil ein Tagestraining für den Werkstätten an. Das Training vermittelt Grundlagen über Dieseleinspritzsysteme, Abgasrückführung, Dieselpartikelfilter und SCR-Katalysatoren. Der Teilnehmer lernt, wie die Systemkomponenten bei den unterschiedlichen Betriebszuständen arbeiten und welche Werte Sensoren und Aktoren an die Steuergeräte liefern. Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings ist darüber hinaus der Praxisteil, in dem die genaue Bauteilprüfung mit unterschiedlichen Mess- und Prüftechniken erfolgt. Für die strukturierte Fehlersuche und einen optimierten Reparaturablauf wird mit Prüflisten am Fahrzeug gearbeitet.

Interessierte Werkstätten können am 15.03.2019 ein umfassendes und praxisorientiertes DPF-Training von ERNST in Hagen gewinnen. Wer weiß wofür die Abkürzungen „SiC“ und „Cor“ stehen, schreibt uns eine E-Mail bis zum 31. Januar 2019 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sollten mehr als 10 Personen die richtige Lösung senden, entscheidet das Los.

Alle Teilnehmer sollten über gefestigte Kenntnisse im Bereich Dieselmechanik und in der Anwendung von Messtechnik bzw. Diagnosesystemen verfügen.

Werkstattpartner, deren Anreise über 100 km beträgt, wird eine Anreise am Vorabend empfohlen.

ERNST hat für diese Werkstätten ein Hotelzimmerkontingent und übernimmt die Übernachtungskosten.

Agenda für den 15.03.19 bei Ernst Wandhofener Str. 2 in 58099 Hagen

Ab 9.00 Uhr:     Empfang der Werkstattpartner in Hagen

9.15 Uhr:          Begrüßung und Kurzvorstellung

9.45 Uhr:          DPF-Training: Theoretischer Grundlagenteil

12.00 Uhr:        Diskussionsrunde und anschl. gemeinsame Mittagspause

13.00 Uhr:        DPF-Training: Praxisteil

15.00 Uhr:        Abschlussdiskussion bei Kaffee & Kuchen

EUROMASTER baut Angebot aus

EUROMASTER baut Angebot aus
Für die Franchisepartner von EUROMASTER stehen nun mehr Consultants für die Beratung von strategischen und wirtschaftlichen Fragen und mehr Trainer für Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung.

Gespräch zur Mobilität: Offene Telematik Plattform vorgestellt

Gespräch zur Mobilität: Offene Telematik Plattform vorgestellt

Die Verbände ADAC, GDV, GVA, VdTÜV und ZDK hatten für den 28. November 2018 gemeinsam zu einem Gespräch zur Mobilität nach Berlin geladen. Dabei diskutierten u.a. Vertreter der Branche und politische Entscheidungsträger darüber, wie ein diskriminierungsfreier Zugang zu Fahrzeugdaten und zum Kunden für Dritte sichergestellt werden kann, um wettbewerbsschädliche und verbraucherunfreundliche Datenmonopole zu verhindern. Einem Impulsvortrag von Prof. Achim Wambach PhD, Vorsitzender der Monopolkommission, der in seinen Ausführungen die Herausforderungen der Digitalisierung im Pkw-Aftermarket aus wettbewerbsrechtlicher Sicht beleuchtete, schloss sich eine gemeinsame Diskussion hochrangiger Branchenvertreter mit u.a. den Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek (CDU/CDU) und Oliver Luksic (FDP) an. Aus Sicht der Verbände, die zu dem Gespräch geladen hatten, bildet die Offene Telematik Plattform im vernetzten Fahrzeug eine wettbewerbs- und verbraucherfreundliche Lösung.

 

Bildquelle: Claudia Pfleging

SMART als Elektroflitzer

SMART als Elektroflitzer
Ab 2020 soll es den SMART aus dem Hause Daimler als 2-Sitzer nur noch als E-Mobil geben. Das betrifft auch die Mietwagenflotte. Der in letzter Zeit öffentlich gemachte hohe Benzinverbrauch (6-8 Liter) und der CO2 Ausstoß zwingen wohl dazu. 

Reifenwechselsaison und ihre Folgen: Ein Berg von Überstunden

Reifenwechselsaison und ihre Folgen: Ein Berg von Überstunden

Laut einer Befragung unter deutschen Arbeitnehmern ist der fehlende Ausgleich angefallener Überstunden Grund Nummer 1 für eine Kündigung.

Gefragt wurden 1.000 Arbeitnehmer, warum die Mitarbeiter nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder kündigen (Quelle: Karriereberatung von Rundstedt).

Die Top 3 Gründe:

Rund 68 % der Teilnehmer gaben an, dass sie kündigen würden bzw. es bereits taten, wenn geleistete Mehrarbeit nicht honoriert wird – sei es durch einen Freizeitausgleich oder durch Bezahlung.

Der zweithäufigste Grund dafür, dass Mitarbeiter wieder aus dem Job austreten, bezieht sich übrigens auf ein schlechtes Betriebsklima. Rund 65 % der Befragten gab an, dass sie kündigen würden, wenn das kollegiale Umfeld bzw. die Chemie unter den Kollegen nicht stimmt.

Auf Platz drei mit rund 60 % steht zu hoher Streß. Enormer Leistungsdruck, enge Timings oder zu hoch gesteckte Zielen bewirken, dass viele Mitarbeiter sich nach einer neuen Stelle umsehen.

TIPP: Halten Sie das Überstundenkonto Ihrer Mitarbeiter im Auge und setzen Sie eine klare Überstundenregelung auf.

Wie entsteht eigentlich Stau?

Wie entsteht eigentlich Stau?

Im letzten Jahr bildeten sich jeden Tag im Schnitt 2.000 Staus – das waren rund 745.000 Staus im gesamten Jahr. Zig Stunden werden die Autofahrer auch dieses Jahr wieder in Staus stehen und sich während der Wartezeit vielleicht fragen: Wie entsteht eigentlich ein Stau? – In unserem heutigen Beitrag wollen wir diese Frage beantworten.

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

2017 wurden 28 % aller Onlineshops mindestens einmal abgemahnt, 2015 waren es noch jeder fünfte. Das ergab eine Umfrage des Händlerbunds, einem europaweit tätigen Netzwerk von mehreren Tausend Händlern.

Auch wenn einige Abmahnungen gerecht sind, so sind doch die meisten Formfehler, wie beispielsweise ein fehlendes Impressum, eine fehlerhafte AGB oder eine unlautere Werbeaussage, z. B. TÜV und AU im Haus oder Pkw-EnVKV im Kleingedruckten. Oft mahnen Rechtsanwälte und Abmahnvereine ab, weil es ein lukratives Geschäft ist. Aufgrund winziger Formfehler auf den Webseiten der Händler wird Kasse gemacht.

Ursprünglich war das Verfahren dazu gedacht, kleinere Konflikte nicht vor Gericht austragen zu müssen. Es galt als unbürokratisch, kostengünstig und entlastend für die Gerichte. Heute ist von der Idee nicht mehr viel übrig. Die Abmahnprofis nutzen jeden Fehler gnadenlos aus. Für die Betreiber kleiner Onlineshops ist das eine enorme Belastung. Bereits eine einzige Abmahnung kann 500 bis 1000 Euro kosten, oftmals kommen gleich mehrere. Mehr als die Hälfte der Gewerbetreibenden fühlt sich laut einer Studie von "Trusted Shops" deshalb in ihrer Existenz bedroht. (https://cdn2.hubspot.net/hubfs/603347/1-TX_B2B/Whitepaper/171123_TEX_Abmahnstudie%202017.pdf)

In einer Abmahnung stellen die Anwälte bis zu 1000 Euro für den ersten Verstoß in Rechnung und rufen zusätzlich eine hohe fünfstellige Streitsumme auf. Damit will man die Händler einschüchtern. Der Gewerbetreibende hat dann zwei Möglichkeiten. Zum einen kann er die Summe bezahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Darin ist dann geregelt, dass der Betreiber den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen darf, sonst droht eine Vertragsstrafe von mehreren Tausend Euro. Bei erneutem Regelverstoß kann der Abmahner die Summe ganz ohne Gerichtsverfahren eintreiben - und zwar pro Fehler. Fehlt bei 100 Produkten eine Information, wird die Vertragsstrafe 100 Mal fällig.

Weil das Problem seit Jahren wächst, haben sich im Juni 2017 zehn große Wirtschaftsverbände, darunter der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Handelsverband Deutschland und der Digitalverband Bitkom zusammengetan. In einem Papier prangern sie den Missbrauch von Abmahnungen an und fordern ein Eingreifen der Bundesregierung. Es könne nicht sein, dass ein eigentlich sinnvolles Verfahren so schamlos ausgenutzt werde. Über die Vorschläge und Lösungsansätze lesen Sie mehr hier:

www.osnabrueck.ihk24.de/blob/osihk24/recht_und_fair_play/Download/3786150/a87c4e41f67a7485a9fab73346413ea2/Abmahnmissbrauch-lang-data.pdf

Bildquelle: Thorben Wengert_pixelio.de

Im Risiko allein gelassen … als Unternehmer gegängelt

Im Risiko allein gelassen … als Unternehmer gegängelt

So unser Fazit bei der Analyse der unterschiedlichen Aktivitäten im Kfz-Reparaturmarkt 2018. Alle Welt stürzt sich auf digitale Prozesse, wie Auftrags- und Terminvermittlung, auf Onlline-Adress- und Teileverkaufsbörsen. Sie schießen nur so aus dem Boden und sind meistens von Agenturen und Start-Up mit Kapital von branchenfremden Investoren ausgestattet, ohne jede Verantwortung für Sie, die ca. 18.000 freien und inhabergeführten Kfz-Werkstätten.

Nehmen Sie das Hotelgewerbe: Es werden monatliche Gebühren und Provisionen für die Vermittlung von Aufträgen und Übernachtungen fällig. Zu Anfang lag die Provision bei einem einstelligen Prozentsatz und heute werden bis zu 25 % der Auftragssumme eingefordert.

Auch in unserem Reparaturmarkt ein Trend
Vereinzelt kommen solche Angebote neben den Start-Ups etc. auch von traditionellen Handelsfirmen und Kooperationen. Sie werden angehalten mitzumachen, denn: "Ohne uns haben Sie als Einzelkämpfer in Zukunft keine Kunden mehr, keine Auslastung in der Werkstatt."

Totaler Bullshit. Reine Geldmacherei.
Fragen Sie sich, warum man Ihnen diese Angebote macht. Fragen Sie sich aber auch einmal, warum Ihre Kunden immer wieder kommen und wie Neukunden zu Ihnen gelangen. Die Antworten sind ganz einfach: Weil man Ihre Nähe schätzt, Ihren Service und Vertrauen zu Ihnen hat. Mitbewerber gab es immer schon. Mitbewerber haben -zig Millionen Werbeetat, verlängerte Garantie etc. gegen Sie eingesetzt …ohne Erfolg.

Sie haben es selbst in der Hand, mit Ihrer Smartphone-Generation über alle Social-Media-Kanäle, Stamm- und Neukunden jede Altersgruppe zu kommunizieren. (Schauen Sie unter www.online-kunden-turbo.de. Dort finden Sie ein attraktives Angebot, wie Sie Ihr Kunde in den sozialen Netzwerken findet.) Nutzen Sie die Angebote des Marktes, von Dienstleistern und von Vorlieferanten aus dem Handel, die Sie seit Jahren kennen und die Sie nicht zwingen zu deren Konditionen und Wohlwollen abhängig zu sein. Führen Sie Ihren Betrieb selbst, halten Sie sich und Ihre Mannschaft fit. Bestimmen Sie, was ein Service und eine Reparatur bei Ihnen kostet. Lassen Sie sich nicht zum abhängigen Erfüllungsgehilfen machen.

Autobutler oder Caroobi, um nur zwei zu nennen, sind nicht Ihre Freunde. Sie tragen kein Risiko, Sie sichern nicht Ihre Zukunft. Sie werden, mit Millionen aus Investorengeldern oder der Autoindustrie unterstützt und sind nur an Ihren Kundenadressen interessiert. Sobald sie hier Fuß gefasst haben, sobald Sie sich zu den vorgegebenen Konditionen und Festpreisen vertraglich binden, sind Sie verpflichtet mit allem Service drumherum zu arbeiten. Vielleicht wird Ihnen sogar, wie dies aktuell die Kfz-Versicherungen anbieten, das eingebaute Ersatz- und Verschleißteil angeliefert. Arbeiten Sie nicht nur für eine kleine unzureichende Provision aus den vom Kunden mitgebrachten Teilen.

(Dies ist ein Thema unserer Arbeit und wird auf unserem WERKSTATTFORUM am 19.-21. Januar 2019 ein Brennpunkt sein.)

Workshop EuroDFT

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Am heißesten Tag in diesem Jahr haben sich Kfz-Werkstattinhaber und -Mitarbeiter in der Werkstatt von Otto Kosmalla über die Programmierung von Steuergeräten von Euro 5- und Euro 6-Fahrzeugen informiert.

Gut und günstig, das sind freie Werkstätten

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Viele Autofahrer in Deutschland entscheiden sich bei einer Wartung oder einer Reparatur für eine Freie Werkstatt. Diese markenungebundenen Betriebe können Leistungen oft spürbar preisgünstiger anbieten. Nicht selten sprechen aber auch praktische Gründe für die Freie Werkstatt...

Was muss man über internationale Strafzettel wissen? Wie verhalte ich mich richtig?

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Durch eine neue europäische Datenbank werden alle europäischen Strafzettel zugestellt und vollstreckt.Wie funktioniert dieses System und werden beispielsweise auch Punkte übernommen? 

Über Werbas mit Kollegen Spezialwerkzeuge austauschen

Nicht jede Werkstatt kann sich jedes Spezialwerkzeug anschaffen bzw. will darin investieren. Warum besitzen, wenn teilen reicht? Den Sharing-Gedanken nimmt Werbas auf und bietet Werkstätten eine Plattform an, um unter Kollegen Werkzeuge auszutauschen. „Werkzeuginhaber können kostenlos ihre Spezialwerkzeuge in unserem geschützten WERBAS-Kundencenter veröffentlichen. 

WERBAS-Kunden finden hier das gesuchte Werkzeug. Beide Parteien können dann Kontakt untereinander aufnehmen und den Verleih untereinander regeln. Wir von WERBAS stellen lediglich die Plattform dafür bereit“, erklärt Klaus König, zuständig für Organisation und Marketing
bei der Werbas AG.

Wenn Sie Ihr Werkzeug an Kollegen verleihen wollen, dann schreiben Sie eine E-Mail an klaus.koenig(at)werbas-ag.com und teilen folgende Informationen mit:
• Bezeichnung / Beschreibung des Werkzeuges
• Für welches Fahrzeug
• Anwendungsbereich / bzw. Anwendungsfall
• Verleihgebühr
• Nur Abholung oder auch Versand möglich
• Kontaktdaten (Name/Tel.-Nummer/evtl. E-Mail)
• ein Bild/Foto (falls vorhanden)

Werbas veröffentlicht die Information in dem geschützten WERBAS-Kundencenter kostenlos.

Foto: ProMotor/Volz

Das muss ich bei einer Fahrt mit Anhänger beachten

Das muss ich bei einer Fahrt mit Anhänger beachten
Meistens passt es - bisweilen aber nicht. Überschreitet das Gepäck das zugelassene Gesamtgewicht für das Auto oder ist es einfach zu groß, kommt ein Anhänger zum Einsatz. Doch bei der Fahrt mit dem Anhängsel sollte man große Vorsicht walten lassen und ein paar wichtige Regeln beachten...

 

Freie Werkstatt oder Vertragswerkstatt?

Freie Werkstatt oder Vertragswerkstatt?
Ein Drittel (33 %) der deutschen Audi-, BMW- und Mercedes-Besitzer präferieren den Service freier Werkstätten, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung BearingPoint, für die 1.049 Autobesitzer im Premium-Segment in Deutschland, Großbritannien und Spanien befragt wurden. Bei jungen Autofahrern zwischen 26 und 35 Jahren sowie Kunden mit einem Monatseinkommen von unter 3.000 Euro steigt dieser Wert auf 42 bzw. 44 Prozent.

E-Learning bei Bilstein mit FREIE WERKSTATT

E-Learning bei Bilstein mit FREIE WERKSTATT

Es lag eine gewisse Anspannung in der Luft, sowohl bei den Bilsteinern als auch bei uns – der Redaktion –

bei dieser Premiere. Erstmalig präsentierten Rainer Popiol und Sascha Decker von Bilstein anwendbare Informationen über moderne und zukunftsweisende Fahrwerktechnik. Knapp 130 Teilnehmer haben die Stunde nach Feierabend (17:30 – 18:30 h) verfolgt und dazugelernt. Parallel wurde das Ganze moderiert, so dass Fragen, die von den Werkstätten kamen, direkt beantwortet werden konnten.

Fazit: Ein gelungener Auftakt, auf den weitere E-Seminare folgen. Das Bilstein E-Training „aktive Dämpfungs- und Luftfedersysteme“ ist gerade noch in der Aufbereitung. Sobald es bei YouTube online steht, geben wir Ihnen Bescheid. (cepe)

In der Ausgabe 4.2019 lesen Sie dazu mehr.