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Kein anderes Auto in Sicht – muss ich eigentlich immer blinken?


Mit der Zeit verlernt ein Autofahrer zwar keine grundlegenden Fahrmanöver, kann jedoch etwas gleichgültiger werden, was bestimmte Verkehrsregeln angeht. So erreicht uns häufig die Frage, ob man denn wirklich immer blinken müsse, selbst wenn kein anderes Auto in der Nähe sei. In unserem heutigen Artikel haben wir die Antwort.

 

Autofahrer müssen immer blinken – ohne Ausnahme


Viele Verkehrsteilnehmer vergessen, beim Abbiegen oder Spurwechsel den Blinker zu setzen oder Handzeichen zu geben. Doch wenn ein Fahrer nicht klar kommuniziert, was er vorhat, kann es zu Missverständnissen und Unfällen kommen, wie das Goslar Institut, die Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e. V. mitteilt. Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a. D., erklärt: "Ob Bequemlichkeit, Egoismus oder Regel-Unkenntnis, es gibt keine Ausrede für Blinkmuffel. Der Verkehrsraum ist ein sozialer Raum, in dem es ohne Kommunikation nicht geht. Blinken und Handzeichen sind einfache nonverbale Handlungen, die jeder beherrscht und die helfen, Absichten mitzuteilen und unnötige Konflikte, Frustration und Unfälle zu vermeiden."
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt klar vor, in welchen Situationen der Blinker oder das Handzeichen erforderlich sind – beispielsweise beim Abbiegen, Wechsel der Fahrspur, Überholen, Umfahren eines Hindernis, Anfahren aus Halte- und Parkposition oder bei der Ausfahrt aus einem Kreisverkehr. In jedem Fall gilt: Die Fahrtrichtungsanzeige muss immer gegeben werden, auch wenn keine anderen Verkehrsteilnehmer in direkter Nähe sind. Dadurch wird sie ein Automatismus, genau wie das Anschnallen oder der Schulterblick.
Irgendwann oder irgendwie darf allerdings auch nicht geblinkt werden. Die Fahrtrichtungsanzeige muss "rechtzeitig und eindeutig" erfolgen. Ein Auto- oder Motorradfahrer darf nicht nur einmal das Blinkzeichen geben, da dies leicht übersehen werden kann. Für einen Radfahrer gilt, dass er sich falsch verhält, wenn er das Handzeichen erst gibt, wenn er sich schon im Abbiege- oder Überholvorgang befindet. Auch darf er nicht nur einen Finger abspreizen, sondern muss klar erkennbar die Hand heraushalten.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von Goslar Institut)
Bildquellen: © MichaelGaida, Pixabay (Header-Bild); MichaelGaida, Pixabay (Fließtext-Bild)

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WERKSTATT DES VERTRAUENS - im 13. Jahr den bisherigen Erfolg wieder geknackt

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Da war unser City-Flitzer zu klein. 8 volle Postkörbe mussten zum Wochenende transportiert werden. Vielen, vielen Dank an die über 2.000 mutigen Unternehmer/innen aus freien Werkstätten, die sich auch dieses Jahr wieder zur Wahl stellten.

„Ein besseres Signal an alle Autofahrer als diese gemeinsame Aktion mit der Teileindustrie, dem Großhandel, den Systemzentralen und der freien Werkstatt kann es für die Qualität der Freien nicht geben.“ (Ausführlich berichten wir in den nächsten Ausgaben unseres Fachmagazins FREIE WERKSTATT, 11-2017.)

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Der Auffahrende ist meist schuld an einem Autounfall – aber nicht immer. Wenn zwei Autos beim rückwärts Ausparken auf einem Parkplatz zusammenstoßen, haften beide zur Hälfte – aber nur, wenn beide bei der Kollision tatsächlich...

 

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Der Stern hat recherchiert und bestätigt, dass was Sie tagtäglich erfahren: Es wird bei der Schadensregulierung gespart. „Erst als Anwalt Klöck auf die Rechtsprechung des BGH verwies, wurde der Betrag ausgezahlt“ steht auf S. 98 in der Ausgabe vom 30.11.2017. „Laut BGH darf sich der Geschädigte auf die Richtigkeit der Angaben eines anerkannten Gutachters grundsätzlich verlassen. Und wird die Reparaturrechnung vom Kunden voll bezahlt, gilt das für den BGH als aussagekräftiges Indiz für ihre Erforderlichkeit.“

In der Liste der Unternehmen, bei denen Verkehrsanwälte häufig Probleme bei der Regulierung von Haftpflichtschäden berichten, sind unter den ersten Fünfplatzierten die HUK-Coburg, dann folgen die VHV, die Allianz, HDI und Kravag.

 

Bildquelle: Jorma Bork pixelio.de

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Auf Deutschlands Straßen sind immer mehr Autos unterwegs, an denen ein Kennzeichen mit einem "E" am Ende angebracht ist. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Nummernschild, das nur für ganz bestimmte Autos beantragt werden kann. Alles, was damit einhergeht, erfährst du in diesem Artikel.

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DAT-Report 2018: Verlag Kaufhold war bei der Präsentation vor Ort

DAT-Report 2018: Verlag Kaufhold war bei der Präsentation vor Ort

Der aktuelle DAT-Report analysiert repräsentativ den Gebrauchtwagenkauf, Neuwagenkauf und das Werkstattverhalten der Endverbraucher in Deutschland. Er gibt zudem Auskunft über das Nutzungsverhalten und die Einstellungen der Autokäufer und Pkw-Halter zu ihrem Automobil.

Wir fassen einige Ergebnisse zusammen, eine Auswahl der Ergebnisse als pdf-Datei unter: Download als PDF im neuen DAT-Report-Layout inklusive Grafiken).

Rückgang bei Diesel-Gebrauchtwagen im einstelligen Bereich: Laut KBA wurden 2017 13,2% weniger Neuzulassungen mit Dieselmotor und 2,7% weniger Besitzumschreibungen als im Vorjahr registriert.

Etwa die Hälfte glaubt an bezahlbare Nachrüstlösungen: 48% der Neuwagen- und 42% der Gebrauchtwagenkäufer denkt, dass Industrie und Politik eine Lösung für den Großteil der von möglichen Fahrverboten betroffenen Pkw anbieten wird.

Skepsis zur Zukunft des Diesels gewachsen: Im Vergleich zur Befragung für den DAT-Report aus dem Vorjahr wuchs die der Anteil der befragten Autokäufer um 10 Prozentpunkte auf 38%, wenn es um die Bejahung der Frage geht „Wird die Bedeutung des Diesels in Zukunft abnehmen?“.

Einfluss und Nutzung des Internets beim Autokauf unverändert hoch: Wer einen Internetzugang hat, nutzt diesen für die Informationsbeschaffung – das gilt für 80% der Neuwagenkäufer und 78% der Gebrauchtwagenkäufer. Zwischen 20% und 25% aller Autokäufer haben wegen des Internets die Marke gewechselt. 15% haben ihren Neuwagen über ein Neuwagenportal erworben.

Reichweite und Ladeinfrastruktur hindern beim Kauf eines E-Autos: Während generell von allen Käufern die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos als Haupthinderungsgrund für den Kauf genannt wurden, haben diejenigen Käufer, die sich intensiv mit neuen Technologien beschäftigen (43% aller Neuwagenkäufer), eine andere Meinung. Sie kauften kein E-Auto wegen der zu geringen Reichweite und der fehlenden Ladeinfrastruktur. Der Hinderungsgrund „Anschaffungspreis“ landete erst auf Rang 3.

Hohe Werkstatttreue und Zufriedenheit: 82% aller Pkw-Halter lassen Wartungs- und Reparaturarbeiten immer in derselben Werkstatt durchführen. Nur 3% sind mit ihrer Werkstatt unzufrieden – 78% dagegen außerordentlich zufrieden, 18% zufrieden.

Persönliches Gespräch wichtig: Bei einer anstehenden großen Inspektion wünschen sich 61% eine ausführliche Dialogannahme, 36% bevorzugen es, nur den Schlüssel zu übergeben und dies mit einem kurzen Gespräch zu verbinden.

Bedeutung des Internets wächst: Von allen Pkw-Haltern würden 34% einen Wartungsauftrag, 27% einen Reparaturauftrag online buchen. Gestiegen im Vergleich zum Vorjahr ist der Reifenkauf im Internet (von 21% auf 23%), der Kauf von Öl für den Ölwechsel (von 32% auf 38%) und – wer selbst am Auto Hand anlegt – der Kauf von Autoteilen (von 19% auf 21%).

Aggressionen am Steuer – warum Autofahrer sich lieber zurückhalten sollten

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Kennst du das auch? – Auf der Straße wirst du plötzlich zu einem ganz anderen Menschen. Auch, wenn du eigentlich friedlich und gelassen bist, könntest du im Auto regelmäßig an die Decke gehen und reagierst mit Aggression auf andere Verkehrsteilnehmer und ihre (vermeintlichen) Fehler. Aggressionen am Steuer sind recht natürlich, jedoch trotzdem sehr gefährlich.

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Schützen Sie sich vor Cyberkriminalität

Schützen Sie sich vor Cyberkriminalität

Online-Banking, Fitness-Tracker, Hotelbuchung: Viele Anwendungen im Internet lassen sich mittlerweile auch über das Smartphone regeln. Doch genau wie beim Laptop, dem PC oder dem Tablet können Sie auch bei der Smartphone-Nutzung Opfer von Cyberkriminalität und Betrug werden. Daher ist es wichtig, sein Smartphone und seine Daten ausreichend zu sichern und beim Surfen im Internet vorsichtig zu sein.

5 Tipps für... ein sicheres Smartphone

• Das Smartphone mit einem vier- bis sechsstelligen Sperrcode sichern statt mit einem Wischmuster. Keine Standardkombination wählen (z. B. 1234).

• Apps und Spiele nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunterladen (z. B. Google Play, Apple AppStore)

• Updates installieren, sobald diese angeboten werden und regelmäßig Back-Ups durchführen, um alle Daten zu sichern.

• Persönliche Informationen nicht an Fremde herausgeben bzw. bei Anfragen von Unbekannten skeptisch sein. Nicht auf Links in verdächtigen E-Mails und Kurznachrichten klicken.

• Sensible Websites, auf denen man persönliche Daten eingeben muss, nicht aus öffentlichen WLAN-Netzwerken besuchen.

5 Tipps für... einen sicheren Computer

• Sichere Passwörter mit mindestens 8 Zeichen, bestehend aus Ziffern, Buchstaben und/oder Sonderzeichen verwenden. Unbedingt für alle Anwendungen unterschiedliche Passwörter nutzen!

• Gängige Sicherheitssoftware und Virenscanner installieren. Eine Firewall schützt Ihren Computer zusätzlich vor unberechtigten Zugriffen.

• Software von Betriebssystem, Internet- und Sicherheitsprogrammen immer aktuell halten. Hersteller bieten regelmäßig Updates, „Patches“ und „Service Packs“ an.

• Router gegen Hackerangriffe absichern. Ändern Sie den vorinstallierten W-LAN-Schlüssel und wählen Sie ein individuelles Passwort.

• Regelmäßig Backups anlegen, um wichtige Daten vor Verlust zu schützen.

Der Einkauf im Internet ist für viele eine zeitsparende und praktische Alternative zum regulären Einkauf im Geschäft. Die meisten Online-Shops und Internethändler sind seriös – dennoch gibt es immer wieder Kriminelle unter ihnen. Beim Online-Shopping sollten Sie daher immer vorsichtig sein, um nicht zum Opfer von Betrügern zu werden.

5 Tipps für... sicheres Online-Shopping

• Seriosität eines Shops im Impressum prüfen. Name des Anbieters, Adresse und möglichst Angaben zum Eintrag im Handelsregister sollten dort stehen.

• Bei sehr günstigen Angeboten Preisvergleich mit anderen Shops anstellen. Besteht große Preisdifferenz hierzu, Seriosität des Händlers prüfen.

• Gütesiegel wie „Trusted Shops“, „TÜV Süd Safer Shopping“, „Internet Privacy Standards“ und „Geprüfter Online-Shop EHI“ weisen auf vertrauenswürdige Online-Händler hin.

• Möglichst „auf Rechnung“ bestellen, um die Ware prüfen zu können, bevor sie bezahlt wird. Produkte, die nicht den Erwartungen entsprechen, können dann zurückgeschickt werden.

• Nur über eine sichere, verschlüsselte Verbindung auf einem Online-Shop einloggen bzw. einkaufen („https://“ und Schloss-Symbol in Browser-Adresszeile). Sichere Passwörter wählen.

In einem Smart Home sind die Haustechnik, Haushaltsgeräte sowie Komponenten der Unterhaltungselektronik miteinander vernetzt. Neben der Möglichkeit, Energie zu sparen und den Komfort zu steigern, kann mithilfe eines Smart Home-Systems der Einbruchschutz verbessert werden – beispielsweise wird durch eine automatische Licht- oder Rollladen-Steuerung Anwesenheit simuliert, wenn niemand Zuhause ist. Damit das Smart Home vor Einbrechern und Hackern gleichermaßen geschützt ist, müssen Sie auf die Sicherung der digitalen Vernetzung, der Software und des Internetzugangs achten, damit sich niemand unbefugt Zugang zum System und darüber zu Haus oder Wohnung verschaffen kann.

5 Tipps für... ein sicheres Smart Home

• Voreingestellte Passwörter durch individuelle Passwörter ersetzen (Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen).

• Den aktuellsten Verschlüsselungsstandard (WPA2) nutzen.

• Eine Firewall und ein Virenschutzprogramm installieren.

• Geräte nicht automatisch mit dem Internet verbinden lassen und abschalten, sobald sie nicht mehr benötigt werden.

• Türen immer mechanisch sichern. Auf Fingerprint-Systeme o. Ä. verzichten

 

Deswegen sollten Autofahrer einen Alkoholtest im Ausland nicht verweigern

Deswegen sollten Autofahrer einen Alkoholtest im Ausland nicht verweigern

In Deutschland können Autofahrer einen Alkoholtest erstmal verweigern. Dann werden sie meist auf die Wache gebeten und ein richterlicher Beschluss für einen Bluttest muss her. Wer jedoch im europäischen Ausland von der Polizei zum Alkoholtest aufgefordert wird, sollte sich nicht weigern. Denn in einigen Ländern drohen dafür hohe Strafen.

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