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Härtere Strafen gefordert: Kommt die Nachschulung für den Handy-Verstoß?


Ginge es nach Joachim Grote (CDU), Innenminister von Schleswig-Holstein, sollten sich die Strafen nach einem Handy-Verstoß am Steuer verschärfen: Eine verpflichtende Nachschulung soll die Verkehrssünder wieder auf den richtigen Weg bringen.

 

Handy-Verstoß: momentan bis 100 Euro Strafe – bald Nachschulung?


Joachim Grote (CDU) ist Innenminister von Schleswig-Holstein und in diesem Bundesland hat es 2018 mehr Verkehrstote gegeben als zuvor. "Die Landespolizei Schleswig-Holstein hat im letzten Jahr 16.509 Verstöße aufgedeckt, was eine Steigerung von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet," zitiert der STERN Schleswig-Holsteins Landespolizeidirektor Michael Wilksen im Rahmen der Präsentation des Verkehrssicherheitsberichtes 2018. Ablenkung sei nach wie vor eine zunehmende und oft unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr und wohl deswegen denke Grote über eine verpflichtende Handy-Nachschulung für autofahrende Handy-Nutzer nach, wie der STERN weiter schreibt. "Sie sollten dazu ein Wochenende in einem Seminar zur Verkehrserziehung verbringen müssen", sagte Grote auf Nachfrage den Lübecker Nachrichten. Die Geldstrafen seien zwar bereits erhöht worden, doch das würde nicht ausreichen, um die Autofahrer zu erziehen. Im vergangenen Jahr ertappte die Polizei laut Lübecker Nachrichten
16.509 Autofahrer, die verbotenerweise ihr Handy am Steuer benutzten: "Vor allem junge Leute würden zunehmend Nachrichten schreiben anstatt etwa über eine Freisprecheinrichtung zu telefonieren, sagt Grote. Er will das nicht länger hinnehmen."

Momentan werden Autofahrer, die mit einem Handy am Ohr oder in der Hand erwischt werden, mit einem Bußgeld von 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg bestraft. Werden dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, erhöht sich das Bußgeld auf 150 Euro, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot. Kommt es zu einem Unfall, sind 200 Euro zu zahlen, zwei Punkte in Flensburg werden erfasst und ein einmonatiges Fahrverbot wird angeordnet.

Nachschulungen für Autofahrer gibt es bereits, z. B. nach Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln. In einem solchen Fall wird häufig eine medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) angeordnet – umgangssprachlich wird diese Untersuchung auch "Idiotentest" genannt. Bei acht gesammelten Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei wird die Fahrerlaubnis entzogen und die MPU ist zu bestehen.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt
Bildquellen: © Pexels, Pixabay (Header-Bild); TheDigitalWay, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Was ist WERKSTATT DES VERTRAUENS überhaupt?

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Diese Frage stellen mir immer wieder interessierte Kunden auf Messen, bei Events oder am Telefon. Viele sehen das Gütesiegel mit dem blauen Auto bei Kollegen oder in der Werbung. Handelt es sich hier um ein neues Werkstattsystem oder eine Auszeichnung, die man sich einfach kaufen kann?
Beide Fragen kann ich jedes Mal ganz deutlich verneinen.

Denn WERKSTATT DES VERTRAUENS ist ein Gütesiegel, welches den ausgezeichneten Betrieben zufriedene Kunden nachweist. Mittlerweile können sich Kfz-Betriebe in den drei Kategorien Kfz-Mechanik, Kfz-Lack- und Karosserie sowie Neu- und Gebrauchtwagenhandel auszeichnen lassen. Diese Auszeichnungen sind nicht käuflich zu erwerben, denn jeder einzelne Betrieb bewirbt sich zur Teilnahme und erhält für seine Teilnahmegebühr lediglich ein Startpaket, ohne die Garantie, eines der Siegel jemals führen zu dürfen.
Fakt ist: Mehr als 30 Prozent aller Unternehmer, die sich für die Teilnahme an WERKSTATT DES VERTRAUENS interessieren und das Startpaket bestellen, schaffen es später nicht, das Gütesiegel verliehen zu bekommen.

Dabei sind die Anforderungen keinesfalls unmöglich, denn jeder Betrieb muss über den Aktionszeitraum in der Lage sein, die Stimmen von mindestens 50 zufriedenen Kunden zu erhalten. Der Kunde bewertet für das Gütesiegel die jeweilige Werkstatt und wählt sie damit zu seiner persönlichen WERKSTATT DES VERTRAUENS.
Somit ist für diese Auszeichnung keine Jury oder Expertengruppe notwendig, denn der Kunde sollte in jedem Fall immer derjenige sein, dem Ihr Unternehmen gefällt und der in Ihre Leistungen vertraut.

Für die vielen Betriebe bietet das Siegel die Möglichkeit, sich ein volles Jahr als geprüfte
WERKSTATT DES VERTRAUENS zu bezeichnen und mit der Kunden-Auszeichnung zu werben.
Geben Sie einfach einmal „Werkstatt des Vertrauens“ in Ihre Google Bildersuche ein und sehen Sie, wie vielfältig die erfolgreichen Kollegen das Gütesiegel im eigenen Marketing und der Gewinnung von Neukunden einsetzen.

Wollen Sie sich ebenfalls von Ihren Kunden auszeichnen lassen?
Folgen Sie einfach diesen drei Schritten und werden Sie selbst zur WERKSTATT DES VERTRAUENS:

  1. Bewerben Sie sich für die Teilnahme unter: www.werkstatt-des-vertrauens.de/startpakete
  2. Sammeln Sie im Aktionszeitraum mindestens 50 Stimmen Ihrer Kunden.
  3. Erhalten Sie das Gütesiegel und werben Sie offiziell mit Ihren zufriedenen Kunden.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Wettbewerb oder ähnlichen Themen?
Dann nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu mir auf:

Marius Kaufhold
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 02330 918319

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