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Was ist eigentlich die Richtgeschwindigkeit?


Hast du schon mal von der sogenannten Richtgeschwindigkeit gehört? Gerade im Rahmen von Diskussionen über ein Tempolimit wird der Begriff oft genannt und auch aus der Fahrschule solltest du die Richtgeschwindigkeit kennen. In diesem Artikel wollen wir dein Wissen etwas auffrischen und erklären dir, was es mit der Richtgeschwindigkeit auf sich hat und was du beachten solltest.

 

Richtgeschwindigkeit: Das solltest du wissen


Blinker setzen, Gas geben und mit 200 Stundenkilometern überholen: auf vielen deutschen Autobahnen ist das kein Problem. Wer fährt, will schließlich ankommen und das möglichst schnell. Also freie Fahrt für freie Bürger? Immerhin gibt es viele deutsche Autobahnen, auf denen kein Schild die Geschwindigkeit vorschreibt. Doch einfach Gas zu geben, birgt durchaus Tücken. Deswegen gibt es auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen eine sogenannte Richtgeschwindigkeit, die bei 130 Stundenkilometern liegt – egal, ob dies durch das entsprechende Verkehrszeichen angezeigt wird oder nicht. Die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h ist – wie ihr Name schon verrät – eine Empfehlung, nach der sich Autofahrer richten sollten. Wer deutlich schneller fährt, begeht zwar weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit, doch passiert ein Unfall, droht dem Fahrer meist eine Mithaftung von bis zu 30 Prozent. Der Grund: Wegen der hohen Geschwindigkeit erhöht sich die vom Auto ausgehende Betriebsgefahr. Gut zu wissen: Das Verkehrszeichen, das an die Richtgeschwindigkeit erinnern soll, ist quadratisch und zeigt eine weiße 130 auf blauem Grund.

 

Beweislast liegt beim "Schnellfahrer"


Der Autofahrer, den sich die Rechtsprechung wünscht, hält sich an die Richtgeschwindigkeit. Dies gilt besonders für Nachtfahrten. Fährt jemand schneller und es kommt zum Unfall, liegt die Beweislast beim "Schnellfahrer": Er muss beweisen, dass die Karambolage auch passiert wäre, wenn er sich an die Richtgeschwindigkeit gehalten hätte. Kann er das nicht, trifft ihn nach gängiger Rechtsauffassung automatisch ein Teil der Schuld. Welche Umstände zum Unfall führten, spielt dabei keine Rolle. Bei Autobahnunfällen – speziell beim Fahrspurwechsel von rechts nach links – ist die Richtgeschwindigkeit besonders häufig ein Thema.
Es ist also sowohl mit Blick auf die Verkehrssicherheit als auch aus versicherungstechnischer Sicht sinnvoll, sich an die Richtgeschwindigkeit zu halten. 

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von HUK)
Bildquellen: © knollzw, Pixabay (Header-Bild); Sponchia, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Wenn sich Kunden Gebrauchtwagenangebote online ansehen, legen sie vor allem Wert auf Nutzerfreundlichkeit (84 Prozent) und Bedienbarkeit (80 Prozent). Gleich danach folgt der Wunsch, die Qualität der Händler mit Bewertungen beurteilen zu können: 68 Prozent finden das wichtig. Damit rangiert dieser Punkt noch vor Fahrzeugvergleichen, Preisanalysen oder Fahrberichten. Bei Recherchen außerhalb des Internets suchen die Kunden zu 59 Prozent ihre Informationen beim Händler vor Ort. Gespräche mit Freunden, Kollegen, Verwandten spielen für 41 Prozent der Studienteilnehmer eine Rolle.

Was die Gebrauchtwagen-Anschaffung anbelangt, wird zu 49 Prozent der Offline-Kauf beim Auto- oder Gebrauchtwagenhändler bevorzugt. Aber online holt auf: 33 Prozent informieren sich nicht nur im Netz, sondern kaufen dort auch. Ebenfalls interessant: Ankaufportale haben einen hohen Bekanntheitsgrad (74 Prozent), werden aber vergleichsweise wenig genutzt (18 Prozent).

 

Bildquelle: Thorben Wengert pixelio.de

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„Bei den Audi-Motoren EA888 wurden zu schmale Ölabstreifringe (1,8 und 2,0 Hubraum) verbaut, die zu einem drastischen Ölverbrauch führen. Ein weiterer Nebeneffekt der zu schmalen Ringe: An den Kolben kommt es zu Verkokungen, die im Extremfall bis zum Motorschaden führen können.“

Das Problem wurde in Auto Bild veröffentlicht und auch, wie der Hersteller auf einen Kulanzantrag reagiert. Kennen Sie auch das Problem bei Ihren Kundenfahrzeugen? Haben Ihre Kunden einen solchen Motor eingebaut, dann sollten Sie „pro aktiv“ werden. Informieren Sie Ihre Kunden bevor es zu spät ist.

Denn: Laut Audi wurden 785.000 Motoren mit den zu schmalen Ringen (Ersatzteilnummer 06 J 198 151 H) von 2008 bis Mitte 2011gebaut. Je nach Fahrweise und Lastbereich droht bei ihnen ab etwa 40.000 bis 70.000 Kilometern ein deutlich messbarer Ölverbrauch. Ab hier vergehen in der Regel weitere 10.000 bis 20.000 Kilometer, ehe der Verbrauch auf mehr als einen Liter je 1000 Kilometer ansteigen kann.

Quelle: http://www.autobild.de/artikel/oel-saufende-tfsi-motoren-11525331.html

Bildquelle: EvilSemmy_pixelio.de

 

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