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Fahren mit alten Autoreifen: Kein Problem oder doch gefährlich?


Als Autofahrer solltest du die Reifen deines Fahrzeugs normalerweise nach acht bis zehn Jahren austauschen, je nachdem, wieviel du unterwegs bist. Doch wusstest du auch: Wenn Fahrzeuge nur selten bewegt werden, könnte das Material der Autoreifen sogar schneller verschleißen.

 

Reifen stehender Fahrzeuge könnten schneller altern


Wohnmobile, Wohnwagen, Anhänger oder Cabrios: Viele dieser Fahrzeuge sind nur während der Saison oder bei besonderen Gelegenheiten auf der Straße unterwegs. Doch auch wenn sie nur stehen, altern bei diesen Fahrzeugen die Reifen. Das Material wird rissig und porös – und das je nach Standort mitunter deutlich schneller als bei Wagen, die häufig in Bewegung sind. Bereits nach rund sechs Jahren kann dann die Unfallgefahr deutlich erhöht sein, weil die Bremswirkung poröser, rissiger Reifen geringer ist und das Fahrzeug auf nassen Straßen leichter ins Rutschen kommt. Zudem können die Reifen schneller platzen.
Autofahrer sollten deshalb auch bei selten genutzten Fahrzeugen den Zustand und das Alter der Reifen im Blick haben – und nicht nur die Profiltiefe. Der Herstellungszeitraum ist auf dem Reifen vermerkt und ist meistens von außen ablesbar. Die ersten beiden Ziffern dieser so genannten DOT-Nummer geben die Produktionswoche, die beiden anderen das Produktionsjahr an. So kannst du feststellen, ob ein Austausch der Reifen nötig ist und das kann auch der Fall sein, wenn die Reifen noch mehr als die notwendigen 1,6 mm Profil haben.
Weitere wichtige Hinweise:
Der Gesetzgeber macht keine Vorgaben für den Austausch von Autoreifen – mit einer Ausnahme: Für Anhänger mit einer 100 km/h- Zulassung sind nur Reifen bis zu einem Alter von sechs Jahren erlaubt.
Vor dem Sommerurlaub oder anderen längeren Fahrten empfiehlt es sich, die Reifen von uns prüfen zu lassen. Auch beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen oder umgekehrt lohnt sich ein genauer Blick auf die Reifen, den wir gerne für dich vornehmen.
Risse und andere Schäden an den Reifen gelten bei der Hauptuntersuchung als Mangel.
Sind mangelhafte Reifen die Ursache für einen Unfall, ist unter Umständen auch der Versicherungsschutz in Gefahr.

Bist du nicht sicher, ob du mit deinen Autoreifen weiterhin fahren solltest, kannst du gerne bei uns vorbeischauen. Wir beraten dich kompetent!

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von R+V)
Bildquellen: © LeeTravathan, Pixabay (Header-Bild); pixel2013, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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Die gute Nachricht: Unsere Autos werden immer sicherer, dank zahlreicher Fahrassistenzsysteme. Die schlechte Nachricht: Es gibt mittlerweile so viele Fahrassistenzsysteme, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann und das neueste Sicherheitsfeature gar nicht mehr mitbekommt. Deswegen findest du in diesem Artikel eine Übersicht der wichtigsten Fahrassistenzsysteme.

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Haftungsausschluss zum Audrucken

Hier finden Sie einen Haftungsausschluss, falls ihr Kunde die Reparatur mit mitgebrachten Teilen wünscht.
(s. FREIE WERKSTATT Ausgabe 9-2018, S. 18).

Dieser Haftungsausschluss ist ein unverbindlicher Vorschlag von Dr. Wolf-Henning Hammer, RA Kanzlei Voigt, in Zusammenarbeit mit FREIE WERKSTATT.

Was ist eigentlich die Richtgeschwindigkeit?

Was ist eigentlich die Richtgeschwindigkeit?

Hast du schon mal von der sogenannten Richtgeschwindigkeit gehört? Gerade im Rahmen von Diskussionen über ein Tempolimit wird der Begriff oft genannt und auch aus der Fahrschule solltest du die Richtgeschwindigkeit kennen. In diesem Artikel wollen wir dein Wissen etwas auffrischen und erklären dir, was es mit der Richtgeschwindigkeit auf sich hat und was du beachten solltest.

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7 Tipps zum Mietwagen im Urlaub

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Wer in den Ferien das Urlaubsland auf eigene Faust erkunden und bei Ausflügen gerne flexibel bleiben will, kann auf eine Vielzahl von Mietwagen-Angeboten zurückgreifen. Mit den folgenden Tipps bist du als Urlauber auf der sicheren Seite und tappst nicht in teure Kostenfallen.

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Die Online-Nachfrage nach Autoteilen steigt

Die Online-Nachfrage nach Autoteilen steigt

Immer mehr Autofahrer kaufen Ersatzteile, Reifen und Zubehör im Internet

Weltweit geben 29 Prozent aller Käufer von Autoersatzteilen, Reifen oder Zubehör an, ihren letzten Teilekauf über das Internet getätigt zu haben. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres. In Westeuropa liegt der Online-Anteil unter Autoteilekäufern mittlerweile bei 36 Prozent. Besonders stark ist das Wachstum in Asien. In China hat der Online-Käuferanteil innerhalb eines Jahres von 23 Prozent auf 40 Prozent zugenommen. Im Unterschied dazu zeigen Nordamerika oder auch Osteuropa kaum Zuwächse. In Ländern wie Russland, Polen oder der Ukraine kommt hinzu, dass der Anteil derjenigen Autofahrer, die überhaupt Autoteile kaufen, insgesamt eher rückläufig ist. Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der aktuellen Connected Life Studie mit über 70.000 Befragten in 56 Ländern.

Auch in Deutschland hat der Anteil an Onlinekäufern von Autoteilen im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent zugenommen. Der deutsche Online-Teilekäufer von heute ist dabei keineswegs ausschließlich der Offlinekäufer und Bastler „von gestern“, der nie eine Werkstatt besucht und Arbeiten am eigenen Fahrzeug vorzugsweise selbst durchführt: Tatsächlich sind rund 30 Prozent der Onlinekäufer nach eigenen Angaben erst durch das Internet zum Teilekauf gekommen, während sie dies vorher ihrer Werkstatt überlassen haben. Beinahe 50 Prozent der Onlinekäufer lassen ihre im Internet erworbenen Ersatz- oder Zubehörteile in einer Werkstatt einbauen. Im Fall von online gekauften Reifen liegt dieser Anteil sogar bei rund 75 Prozent. Dies zeigen Ergebnisse des „AutoTeileOnlineMonitor“ (ATOM), mit dem die Forscher seit Jahren kontinuierlich die Entwicklung von e-Commerce im Automotive Aftersales beobachten.

Der AutoTeileOnlineMonitor verdeutlicht: Digitalisierung und e-Commerce verändern tradierte Kundenbeziehungen im Automotive Aftersales nachhaltig. Immer mehr Autofahrer emanzipieren sich von ihrer Werkstatt und lösen den Teilekauf aus ihrem Werkstattbesuch heraus.

Wohin die Reise zukünftig noch gehen könnte, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie: Rund ein Drittel aller Autofahrer findet es grundsätzlich interessant, den Einkauf von Autoteilen im Bedarfsfall zukünftig vom eigenen Fahrzeug, unter Beachtung einer vorab festlegbaren Regel wie z.B. immer das günstigste Autoteile einer bestimmten Marke zu ordern, selbstständig durchführen zu lassen. Überdurchschnittlich stark ausgeprägt ist dieses Interesse bei jüngeren Fahrern bis 35 Jahren und unter den Nutzern von Premium-Fahrzeugmarken.

Bildquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

 

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Ohne den direkten Kontakt und die Nähe zu Ihnen in der Werkstatt und das jahrzehntelange Vertrauen in die Arbeit als Fachmagazin FREIE WERKSTATT in Zusammenarbeit mit der Mister A.T.Z.-Initiative für freie Werkstätten als Sprachrohr und Lobby würde diese Arbeit nicht so erfolgreich sein.

Darum haben wir auch in 2017 wieder auf einem Gemeinschaftsstand mit anderen Branchenaktivitäten auf wichtigen Hausmesse des Teilegroßhandels teilgenommen.

Marion Micheli-Kaufhold (Geschäftsführerin) war einige Tage selbst auf dem Stand aktiv und konnte viele langjährige Freunde und aktive Begleiter unserer Arbeit persönlich begrüßen. Hier wurden die gemeinsame Branchenaktion WERKSTATT DES VERTRAUENS vorgestellt und Teilnehmer aus der Werkstattebene gewonnen.

„Neben den regelmäßigen Treffen im Arbeitskreis „Ideennetzwerk“ aus mitarbeitenden Ehefrauen oder leitenden Mitarbeiterinnen aus der Werkstatt kann ich so Anregungen, Kritik und auch Lob für unsere weiteren Aktivitäten entgegennehmen,“ so Marion Micheli-Kaufhold.

Die häufigsten Fragen nach Tempoverstößen

Die häufigsten Fragen nach Tempoverstößen

Rund 2,8 Millionen Autofahrer bekommen jährlich Punkte in Flensburg, weil sie mindestens 21 Stundenkilometer zu schnell unterwegs waren. Wenn‘s geblitzt hat, sind der Schreck und die Verunsicherung groß. War ich wirklich so schnell? Wurde überhaupt richtig gemessen? Bekomme ich Punkte oder gar ein Fahrverbot?

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Nun ist es (fast) offiziell: LKQ kauft STAHLGRUBER

Nun ist es (fast) offiziell: LKQ kauft STAHLGRUBER
Die LKQ Corporation (‚LKQ Corp.‘), einer der führenden Kfz-Teilehändler Europas, hat am 11. Dezember 2017 den Kaufvertrag mit der Stahlgruber GmbH unterzeichnet. Der Kaufpreis entspricht einem Unternehmenswert von ca. 1,5 Mrd. €. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Behörden.

Bei der Auswahl des strategischen und langfristigen Investors spielte insbesondere auch das Wohl der Mitarbeiter eine tragende Rolle. „Durch den Zusammenschluss mit LKQ Corp. kann STAHLGRUBER seine herausragende Marktposition im europäischen Kfz-Teilemarkt halten und weiter ausbauen“, so Heinz Reiner Reiff, CEO (Chief Executive Officer) STAHLGRUBER Otto Gruber AG.

„STAHLGRUBER hat in der Vergangenheit ein überdurchschnittliches Wachstum im Vergleich zum Markt bewiesen und passt aufgrund seiner hervorragenden Reputation ideal zu unserer Unternehmenskultur. Wir sind stolz, die ca. 6.600 STAHLGRUBER Mitarbeiter in der LKQ-Familie willkommen zu heißen. Wir sind überzeugt, dass wir mit vereinten Kräften immensen Wert für unsere Kunden und Aktionäre schaffen und Wachstumspotentiale für die gesamte Gruppe realisieren“, so Dominick Zarcone, President und CEO der LKQ Corporation.

LKQ Corp. (www.lkqcorp.com) ist ein führender Anbieter im internationalen Kfz-Teilemarkt mit Niederlassungen in Nordamerika, Europa und Taiwan und einer Marktkapitalisierung von ca. US$ 12 Mrd.

Mietwagenkosten – der Hintergrund

Mietwagenkosten – der Hintergrund

Nach einem Verkehrsunfall ist sowohl das beschädigte Fahrzeug instand zu setzen als auch der Geschädigte bei Bedarf mobil zu halten. Dies mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, ist in der Praxis aber immer wieder mit Herausforderungen verbunden und der Streit um die Erstattung der Kosten eines Unfallersatzwagens nahezu immer vorprogrammiert.Dass dem so ist, liegt indes nicht nur an den Kürzungen- und Einsparbemühungen der Versicherer, sondern zum Großteil auch an dem Fehlen eines bundeseinheitlichen Mietpreisspiegels. Der „Normaltarif“, der für die Inanspruchnahme eines Unfallersatzwagens und die zuzusprechende Entschädigung zugrunde zu legen ist, variiert daher und kann, abhängig von dem jeweiligen Gericht, sowohl nach den Listen von Fraunhofer, Schwacke oder dem Mittelwert nach „Fracke“ ermittelt werden.

Das mag in Bezug auf die Praxis widersinnig erscheinen, in Bezug auf die Bestimmungen des Prozessrechts ist es aber durchaus stimmig. Denn die Ermittlung der Schadenshöhe und des damit ersatzfähigen angemessenen "Normaltarifs" für die Anmietung eines Ersatzfahrzeugs nach einem Kfz- Unfall ist Sache des mit der Angelegenheit befassten Richters. Und dieser ist in seiner Entscheidungsfindung an keinerlei Vorgaben gebunden. In der für den Richter bei der Ermittlung der Höhe des Schadens maßgeblichen Norm des § 287 der Zivilprozessordnung heißt es lediglich „entscheidet... das Gericht unter Würdigung aller Umstände nach freier Überzeugung“. Eine Schätzgrundlage ist nicht genannt.

Und da der BGH den Instanzgerichten bei der Feststellung der Mietwagenkosten einen weiten Spielraum eingeräumt hat, sind die Gerichte in der Wahl der Schätzungsgrundlage frei.Welche Schätzungsgrundlage ein Gericht bei der Entscheidung zur Höhe der zu erstattenden Mietwagenkosten nun einmal bemüht unterscheidet sich mitunter regional recht stark.

Kanzlei Voigt Praxistipp
Die obigen Ausführungen geben einen Eindruck der Komplexität der Ermittlung des angemessenen und „richtigen“ Schadenersatzes. Die Mietwagenkosten sollten daher nicht „ins Blaue hinein“, sondern abgestimmt auf die jeweilige Gerichtspraxis geltend gemacht werden. Die Mehrzahl der Gerichte dürfte mittlerweile die Mittelwertmethode (Fracke) anwenden, wonach zur Schätzung des regional üblichen Normaltarifs die jeweilig anzusetzenden Werte für die reinen Miettarife der Schwacke-Liste und des Fraunhofer Instituts zu mitteln und die ersatzfähigen Nebenkosten nach Maßgabe der Schwacke-Liste hinzuzusetzen sind. Oft genug werden nämlich erstattungsfähige Nebenkosten nicht mit abgerechnet, wie zum Beispiel der Zuschlag für einen zweiten Fahrer, die Vollkaskoversicherung mit entsprechender Haftungsreduzierung, Winterräder oder eine Anhängerkupplung. Zudem gibt es auch immer noch Gerichte, welche die höheren Werte nach Schwacke zugrunde legt.

Wir kennen die bundesweite Rechtsprechung und zeigen Ihnen auf, welche Kosten in Ihrer Region durchsetzbar sind.

Verfasser: Torge Rudek Fachanwalt für Verkehrsrecht. Niederlassungsleiter Kanzlei Voigt Bremen und Bremerhaven.
Newsletter für Kooperationspartner, März/April 2018, Roger Kaldeuer, Senior Account Manager, Telefon 0173-2755477

Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH
Ruhrallee 9, 44139 Dortmund
Tel. 0231 600082-20
www.kanzlei-voigt.de

„Das habe ich nicht gewusst!“ 5 Tipps für erfolgreiches Werkstattmarketing

„Das habe ich nicht gewusst!“ 5 Tipps für erfolgreiches Werkstattmarketing

Dieser Satz begegnet mir häufig im Gespräch mit Autofahrern, wenn es um die Leistungsfähigkeit freier Werkstätten geht. Aber es ist logisch, denn Autofahrer fahren nur zu Kfz-Werkstätten, wenn sich unübliche Geräusche, ein Leistungsabfall o.ä. bemerkbar machen und natürlich bei einer Routineprüfung, einer Inspektion oder wenn die HU fällig ist.

Weiterlesen: „Das habe ich...

Weitere Aktuelle Meldungen

Nein zur Schummelsoftware

Nein zur Schummelsoftware

In der letzten Woche vermehrten sich die Schlagzeilen rund um den Diesel, nachdem auch der Rückruf beim Porsche Cayenne Diesel mit 3-LiterMotor veröffentlicht wurde und Diesel-Fahrverbote für Düsseldorf, München, Stuttgart und auch Berlin angedroht wurden. Dem Selbstzünder bzw. den Herstellern wird das Vertrauen entzogen, die Regierung setzt einen Abgas-Untersuchungsausschuss zur Kontrolle ein.

Dichtes Auffahren ist eine teure Gefahr

Dichtes Auffahren ist eine teure Gefahr

Es ist eine der häufigsten Unfallursachen: zu dichtes Auffahren. So drohen nicht nur hohe Strafen, wenn Autofahrer zu wenig Sicherheitsabstand zum Vordermann einhalten. Häufig kommt es zu schweren Unfällen, obwohl diese vermeidbar wären. Kein Wunder also, dass die Polizei konsequent gegen Drängler vorgeht und diese auch hart bestraft.

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

In Ihrem Kundenstamm befinden sich garantiert auch Kunden die von den negativen Auswirkungen des Dieselskandals betroffen sind. Die Frist für einen möglichen Schadenersatz läuft Ende 2018 aus. Was können Sie tun? Welche Chance haben die Autobesitzer? Wer kann, bezahlbare, Hilfe bieten?

Im Gespräch mit einem Meisterkollegen aus einer freien Werkstatt erfuhren wir, dass er die betroffenen Kunden angesprochen und auf einen Rechtsanwalt verweisen hat der ein interessantes Angebot zur Schadenssicherung bietet. Das wollten wir genau wissen und haben dazu ein Interview mit RA Dr. Klaus Lubitz aus Münster geführt.

Der Druck auf die Hersteller für ein faires Angebot an die Geschädigten ist umso größer, je mehr Autobesitzer ihre Ansprüche anmelden.“ RA Lubitz

Lesen Sie und entscheiden Sie, ob Sie Ihren betroffenen Kunden diese Hilfe anbieten wollen. Die Chancen zu einem Schadensersatz zu kommen, sind gewachsen. Gerichte haben klare Urteile (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/diesel-skandal-meister-goetze-kaempft-gegen-volkswagen-1.4083208) gesprochen und die Politik setzt die Verursacher dieser Schäden unter Druck.

FW: Können Sie kurz den Kern des Abgasskandals beschreiben?

RA Lubitz: Der Abgasskandal hat dem Volkswagen-Konzern die schwerste Krise der Unternehmensgeschichte beschert. Ausgelöst wurde sie dadurch, dass die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) den Volkswagen-Konzern überführt hat, bei Dieselfahrzeugen in den USA eine Software verwendet zu haben, die erkennt, ob Messungen im Realverkehr oder bei einem offiziellen Abgastest erfolgen. Die Messungen im Realverkehr liegen um ein Mehrfaches höher als die Ergebnisse im Testverfahren.

Im September 2015 gibt Volkswagen die Manipulation der Abgaswerte bei Diesel-Motoren aufgrund der Veröffentlichung der US-Umweltbehörde zu. Aufgrund eines Vergleichs zwischen Volkswagen und US-Kunden kommen auf VW in den USA Kosten in Höhe von bis 16,5 Milliarden USD (15,2 Milliarden Euro) zu.

In Deutschland soll ein Software-Update für Abhilfe sorgen. Zehntausende Modelle des VW-Geländewagens Touareg müssen wegen verbotener Abgastechnik zurückgerufen werden. VW weigert sich aber, den Besitzern der betroffenen Dieselfahrzeuge in Deutschland Schadensersatz zu leisten.

FW: Welche rechtlichen Möglichkeiten hat der Fahrzeugeigentümer?

RA Lubitz: Klagemöglichkeiten gibt es sowohl gegen den Autohändler als auch gegen den Autohersteller.

Gegen den Autohändler kommen in erster Linie Ansprüche aus Rückabwicklung/Schadensersatz aufgrund Sachmangelhaftung in Frage. Allerdings gilt hier die kurze zweijährige Verjährungsfrist. Erfolgsversprechender dürften daher Ansprüche gegen den Autohersteller aus unerlaubter Handlung sein. Hier verjähren die Ansprüche erst nach drei Jahren ab Kenntnis der Umstände, somit frühestens Ende 2018.

Es gibt bereits eine Reihe von erstinstanzlichen Urteilen, die dem Betroffenen Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller zugesprochen haben. Allerdings gibt es hierzu noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung.

Den Schaden haben die Gerichte mit folgender Formel errechnet:

Bei Gebrauchtfahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / (zu erwartende Gesamtlaufleistung 200.000 km bis 300.000 km - Tachostand beim Kauf)

Bei Neufahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / zu erwartende Gesamtlaufleistung

Eine weitere rechtliche Möglichkeit besteht für die Fahrzeugeigentümer, die den Kaufpreis finanziert haben, da in vielen Fällen die Widerrufsbelehrungen in den Darlehensverträgen fehlerhaft sind. Da es sich bei dem Kaufvertrag für das Fahrzeug und dem Darlehensvertrag um ein sog. verbundenes Geschäft handelt, besteht für den Käufer in diesen Fällen die Möglichkeit, sich auch von dem Kaufvertrag zu lösen.

Abschließende Empfehlung: Es gibt zu den mit dem Dieselskandal verbundenen Fragen noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung. Eventuelle Klagen sind daher mit einem entsprechenden Kostenrisiko verbunden. Dieses Kostenrisiko kann aber ausgeschlossen werden durch den Abschluss einer Erfolgshonorarvereinbarung mit dem Rechtsanwalt bzw. durch den Abschluss eines Prozessfinanzierungsvertrages. In diesen Fällen trägt der Geschädigte kein Kostenrisiko. Dieses wird von dem Rechtsanwalt bzw. dem Prozessfinanzierer übernommen. Diese erhalten als Gegenleistung einen Teil des Erfolges.

Sie können sich direkt informieren unter:

RA Dr. Klaus Lubitz

Prinzipalmarkt 22

48143 Münster

T: 0251-9816990

Mobil: 0170-3071350

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Direkter Dialog mit der Werkstattebene

Ohne den direkten Kontakt und die Nähe zu Ihnen in der Werkstatt und das jahrzehntelange Vertrauen in die Arbeit als Fachmagazin FREIE WERKSTATT in Zusammenarbeit mit der Mister A.T.Z.-Initiative für freie Werkstätten als Sprachrohr und Lobby würde diese Arbeit nicht so erfolgreich sein.

Darum haben wir auch in 2017 wieder auf einem Gemeinschaftsstand mit anderen Branchenaktivitäten auf wichtigen Hausmesse des Teilegroßhandels teilgenommen.

Marion Micheli-Kaufhold (Geschäftsführerin) war einige Tage selbst auf dem Stand aktiv und konnte viele langjährige Freunde und aktive Begleiter unserer Arbeit persönlich begrüßen. Hier wurden die gemeinsame Branchenaktion WERKSTATT DES VERTRAUENS vorgestellt und Teilnehmer aus der Werkstattebene gewonnen.

„Neben den regelmäßigen Treffen im Arbeitskreis „Ideennetzwerk“ aus mitarbeitenden Ehefrauen oder leitenden Mitarbeiterinnen aus der Werkstatt kann ich so Anregungen, Kritik und auch Lob für unsere weiteren Aktivitäten entgegennehmen,“ so Marion Micheli-Kaufhold.

Dementi: Doch keine Million Elektroautos bis 2020

Dementi: Doch keine Million Elektroautos bis 2020

Die Experten haben von Anfang an nicht an die Zulassungszahl von einer Million E-Autos in Deutschland geglaubt, nun hat auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel dieses Ziel ad acta gelegt. Der Kommentar von Peter Schwierz zeigt auf, dass die Abkehr vom Millionen-Ziel der Elektromobilität am Ende helfen kann.

www.electrive.net/2017/05/16/keine-million-elektroautos-und-das-ist-auch-gut-so/

Mitarbeitersuche leicht gemacht

Mitarbeitersuche leicht gemacht

Fachkräftemangel – ein oft genutztes Wort. Auch in vielen Kfz-Werkstätten stellt das Finden von qualifizierten Mitarbeiter/innen oder motivierten Auszubildenden ein großes Problem dar. Wie man die Suche auf digitalem Weg unterstützen kann, stellt Marius Kaufhold in der kommenden Ausgabe 4 von FREIE WERKSTATT anschaulich dar, sodass Sie hier selbst aktiv werden können. Freuen Sie sich auf das Heft, das am 18.04. erscheint! Eine Hilfe kann auch die Suchanzeige in Fachmedien, wie FREIE WERKSTATT, sein. Gerne platzieren wir Ihre Kleinanzeige in einer unserer Printausgaben. Parallel können Sie Ihre Kleinanzeige auch in unserem Newsletter schalten und so potentielle Interessenten erreichen. Die gilt z. B. auch, wenn Sie Ihren Betrieb verkaufen oder an einen Nachfolger verpachten möchten. Das Buchungsformular mit den angebotenen Größen der Kleinanzeige und den Preisen finden Sie hier. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche!

Das Buchngsformular können Sie durch Klick auf die Grafik runterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Telefonieren am Steuer – so kommst du sicher an

Telefonieren am Steuer – so kommst du sicher an

Ständig erreichbar zu sein, kann im Auto nicht nur teuer werden. Autofahrer, die am Steuer zum Smartphone greifen, um zu telefonieren, setzen nicht selten ihr Leben aufs Spiel. Es gibt wertvolle Tipps, die Autofahrer, wenn sie am Steuer nicht auf ihr Telefon verzichten können, kennen sollten.

Nach dem Forum ist vor dem Forum

Nach dem Forum ist vor dem Forum

Das 29. WERKSTATT- und IAM-BRANCHENFORUM liegt schon ein paar Tage zurück und wir haben die drei Tage noch sehr positiv in Erinnerung. Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen, Referenten und fleißige Helfer*innen, die ihren Beitrag für diesen Erfolg geleistet haben. Wir haben Ihnen alle Vorträge, die freigegeben wurden (HIER) und eine Auswahl an Fotos online (HIER) gestellt, so dass auch Sie die Tagung noch einmal Revue passieren lassen können.

In der ersten Ausgabe des Jahres FREIE WERKSTATT berichten wir auch sehr ausführlich über die Tagung und zeigen in der Fotogalerie ein paar Highlights. Ab Mittwoch können Sie bereits über die App FREIE WERKSTATT die Fachzeitschrift online lesen.

Wir arbeiten bereits an der nächsten Auflage des WERKSTATT- und IAM-BRANCHENFORUMs, recherchieren Themen und Referenten und suchen unser Motto. Denn in 2020 haben wir erneut ein Jubiläum zu feiern. Zum 30. Mal laden wir zu unserem Branchenkongress. Notieren Sie schon heute die Termine: 18. Januar 2020 Workshops, 19. + 20. Januar 2020 Kongress. Sie können sich online auch schon einbuchen: https://www.misteratz.gmbh/forum/formular-anmeldung

Winterreifenpflicht: So regeln das unsere Nachbarländer

Winterreifenpflicht: So regeln das unsere Nachbarländer

Die Regeln zur Winterreifenpflicht in Deutschland sollte mittlerweile jeder Autofahrer kennen. Doch wie handhaben das unsere Nachbarländer, welche Regeln gelten in Österreich & co. und welche Strafen könnten drohen?

 

 

Übersicht: Diese Tempolimits gibt es im europäischen Umland

Übersicht: Diese Tempolimits gibt es im europäischen Umland

Wenn es in den Urlaub über Grenzen hinweg geht, solltest du die verschiedenen Tempolimits in Europa kennen und einhalten. Für junge Fahrer gelten außerdem in vielen Ländern Sonderregelungen. Auch die Bußgelder unterscheiden sich von Land zu Land stark.

 

Miete für Stellplätze: So teuer ist Parken in deutschen Großstädten

Miete für Stellplätze: So teuer ist Parken in deutschen Großstädten

Eine halbe Stunde einen Parkplatz suchen und am nächsten Tag entdeckt man wieder eine neue Schramme an der Stoßstange. Wer nicht jeden Tag suchen und sein Auto sicher abgestellt wissen möchte, kommt um einen Stellplatz nicht herum. Doch dieser Luxus hat seinen Preis.

Wie Kontrollen und Fahrzeugnkenntnis für mehr Sicherheit sorgen können

Wie Kontrollen und Fahrzeugnkenntnis für mehr Sicherheit sorgen können

Spurhalteassistent, Abstandsregler oder Parkautomatik – durch moderne Technologien ist das Autofahren heute viel einfacher und sicherer als noch vor 20 Jahren. Aber ist das wirklich so? Die aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Unfällen im Straßenverkehr sprechen eine andere Sprache: 3.265 Menschen sind im Jahr 2018 auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen, Tendenz steigend.

Reinigungskosten bei Reparatur eines unfallbeschädigten Kfz

Reinigungskosten bei Reparatur eines unfallbeschädigten Kfz
Das Amtsgericht Rastatt hat mit Urteil vom 1. März 2016 entschieden, dass auch Reinigungskosten, die im Rahmen der Reparatur eines unfallbeschädigten Kfz anfallen, zu ersetzen sind. Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zu Grunde...

 

 

ZKF wehrt sich gegen Renditeabbau

ZKF wehrt sich gegen Renditeabbau

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) wehrt sich im Interesse seiner Mitgliedsbetriebe gegen die bereits unter Selbst-Kostenpreis liegenden Stundenverrechnungssätze der Versicherungen und gegen das aktuell zusätzlich ins Gespräch kommende Teilegeschäft. AXA und weitere Versicherungen bereiten die Lieferung der für eine Reparatur notwendigen Teile in Lieferung und Berechnung durch die Versicherung vor. Evtl. gegen einen prozentualen Ausgleich am benötigten Teil durch die Versicherung an die K+L Werkstatt.

Die verbauten Teile spielen eine dominierende Rolle in der Reparatur-Rechnung. Die Rendite daraus fehlt. Für die nächste Bilanz fehlt aber auch der gesamte Umsatz des K + L Betriebes. Bleibt die Frage: Was sagt die Hausbank dazu?

Wunschtraum, Euro- Grab oder Vision ?

Wunschtraum, Euro-Grab oder Vision?

„Wir wollen gemeinsam etwas Großes schaffen. Es ist aktuell DIE offene Lösung des IAM“ so Thomas Vollmar in einem Rundbrief an ad AUTO DIENST-Werkstätten und CARAT-Gesellschaftern und Teilelieferanten.

CARAT (ADI) und Partner stellen DRIVEMOTIVE als neue, geplante BRANCHENLÖSUNG gegen die Plattformen der Autohersteller (u. a. Mercedes me. BMW Connected) vor, um den freien Markt offen zu halten. Mitte Oktober in Berlin mit einem handverlesenen Teilnehmerkreis aus Industrie (BOSCH-CONTINENTAL-SCHAEFFLER-ZF) und Datenlieferanten wie Caruso und Carmunication, Versicherungen, wie HUK-Coburg und KRAVAG, Dongleanbieter Pace und zwei Werkstätten aus dem ad AUTO DIENST Kreis.

Markenübergreifend für den Autofahrer bei allen Fragen der Mobilität. Navigation, günstige Tankstelle, Mietwagen, Carsharing, Wetterbericht, Versicherung, Pannendienst, Blitzerwarner, plus E-Call, Parkplatzsuche und komfortable (preiswerte?) Lösungen für Wartung oder Reparatur. Ähnlich wie booking.com oder Wohnungsvermittlung airbnb. Dazu IT-Lösungen für Online-Terminvereinbarung, Online-Kommunikation. Anfang 2019 soll der Start erfolgen. Registrierungsunterlagen sollen kurzfristig zur Verfügung stehen. Über Kosten keine Aussage. Die Finanzierung sei sichergestellt.

Auf den ersten Blick eine Riesenaufgabe. ABER: Für alle angebotenen Leistungen gibt es bereits vorhandene Anbieter. Damit stehen die Fragen im Raum: Wo liegt der Nutzen für die freien Werkstätten? Wer kalkuliert die Preise für Teile und Lohn? Spielt der Autofahrer mit? Wird das Vorhaben nicht zum „Turmbau des IAM“? Wir werden CARAT einladen, sich auf unserer Tagung im Januar 2019 Ihren Fragen zu stellen.