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Unfall als Fahrschüler – wer haftet?


Wer als Fahrschüler an der Seite des Ausbilders im Straßenverkehr unterwegs ist, hat meist keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, wer haftet, wenn mit dem Auto der Fahrschule ein Unfall passiert. Das ist auch nicht nötig, da in aller Regel die Haftpflichtversicherung der Fahrschule aufkommt, wenn ein Fahrschüler einen Schaden anrichtet.

 

In der Regel haftet der Fahrschüler nicht


Wie eingangs bereits erwähnt, müssen sich Fahrschüler im Normalfall keine Sorgen bei einem Unfall machen, da die Haftpflichtversicherung einspringt. Allerdings kann es auch vorkommen, dass ein Fahrschüler zumindest teilweise für die Folgen eines Unfalls herangezogen wird, wenn er oder sie eine Mitschuld trägt. Das berichtet das „Goslar Institut“. Auch für einen Unfall während der Ausbildung zum Motorradführerschein kommt normalerweise der Fahrlehrer auf.
Fahranfänger haben meist alle Hände voll damit zu tun, während der Ausfahrten mit dem Fahrlehrer möglichst wenig falsch zu machen. Doch da aller Anfang bekanntlich schwer ist, kann es dabei zu Unfällen kommen. Zwar verfügen Fahrschulautos über ein zweites Paar Fußpedale für den Fahrlehrer, über die er nötigenfalls in das Geschehen eingreifen kann, wenn der Fahrschüler „Mist baut“. Aber Fehler der Fahrschüler lassen sich nicht immer ausbügeln, manchmal kommt es eben auch zu einem Unfall. In einer solchen Situation muss sich der Fahranfänger meist keine Gedanken darüber machen, wer für die dabei entstandenen Schäden haftet.

Denn § 2 Absatz 15 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) stellt dazu fest: „Wer zur Ausbildung, zur Ablegung der Prüfung oder zur Begutachtung der Eignung oder Befähigung ein Kraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen führt, muss dabei von einem Fahrlehrer oder einem Fahrlehreranwärter im Sinne des Fahrlehrergesetzes begleitet werden. Bei den Fahrten nach Satz 1 sowie bei der Hin- und Rückfahrt zu oder von einer Prüfung oder einer Begutachtung gilt im Sinne dieses Gesetzes der Fahrlehrer oder der Fahrlehreranwärter als Führer des Kraftfahrzeugs, wenn der Kraftfahrzeugführer keine entsprechende Fahrerlaubnis besitzt“. Somit kommt die Versicherung des Fahrlehrers als Fahrzeugführer für den entstandenen Unfallschaden auf.

Eine Mitschuld kann den Fahrschüler nur treffen, wenn er oder sie bereits einen bestimmten Ausbildungsstand erreicht hat und der Unfall eindeutig aufgrund etwa von Fahrlässigkeit verursacht wurde. Das setzt voraus, dass der Fahrschüler aufgrund seiner fortgeschrittenen Ausbildungssituation und unter Berücksichtigung seiner jeweiligen Fähigkeiten und Kenntnisse den Unfall hätte vermeiden können. Was im konkreten Einzelfall immer zu beweisen wäre.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von Goslar Institut)
Bildquellen: © Hans, Pixabay (Header-Bild); hbernard119, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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BGH Urteil vom 15.05.2018 – Dashcams!

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Mietwagenkosten – der Hintergrund

Mietwagenkosten – der Hintergrund

Nach einem Verkehrsunfall ist sowohl das beschädigte Fahrzeug instand zu setzen als auch der Geschädigte bei Bedarf mobil zu halten. Dies mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, ist in der Praxis aber immer wieder mit Herausforderungen verbunden und der Streit um die Erstattung der Kosten eines Unfallersatzwagens nahezu immer vorprogrammiert.Dass dem so ist, liegt indes nicht nur an den Kürzungen- und Einsparbemühungen der Versicherer, sondern zum Großteil auch an dem Fehlen eines bundeseinheitlichen Mietpreisspiegels. Der „Normaltarif“, der für die Inanspruchnahme eines Unfallersatzwagens und die zuzusprechende Entschädigung zugrunde zu legen ist, variiert daher und kann, abhängig von dem jeweiligen Gericht, sowohl nach den Listen von Fraunhofer, Schwacke oder dem Mittelwert nach „Fracke“ ermittelt werden.

Das mag in Bezug auf die Praxis widersinnig erscheinen, in Bezug auf die Bestimmungen des Prozessrechts ist es aber durchaus stimmig. Denn die Ermittlung der Schadenshöhe und des damit ersatzfähigen angemessenen "Normaltarifs" für die Anmietung eines Ersatzfahrzeugs nach einem Kfz- Unfall ist Sache des mit der Angelegenheit befassten Richters. Und dieser ist in seiner Entscheidungsfindung an keinerlei Vorgaben gebunden. In der für den Richter bei der Ermittlung der Höhe des Schadens maßgeblichen Norm des § 287 der Zivilprozessordnung heißt es lediglich „entscheidet... das Gericht unter Würdigung aller Umstände nach freier Überzeugung“. Eine Schätzgrundlage ist nicht genannt.

Und da der BGH den Instanzgerichten bei der Feststellung der Mietwagenkosten einen weiten Spielraum eingeräumt hat, sind die Gerichte in der Wahl der Schätzungsgrundlage frei.Welche Schätzungsgrundlage ein Gericht bei der Entscheidung zur Höhe der zu erstattenden Mietwagenkosten nun einmal bemüht unterscheidet sich mitunter regional recht stark.

Kanzlei Voigt Praxistipp
Die obigen Ausführungen geben einen Eindruck der Komplexität der Ermittlung des angemessenen und „richtigen“ Schadenersatzes. Die Mietwagenkosten sollten daher nicht „ins Blaue hinein“, sondern abgestimmt auf die jeweilige Gerichtspraxis geltend gemacht werden. Die Mehrzahl der Gerichte dürfte mittlerweile die Mittelwertmethode (Fracke) anwenden, wonach zur Schätzung des regional üblichen Normaltarifs die jeweilig anzusetzenden Werte für die reinen Miettarife der Schwacke-Liste und des Fraunhofer Instituts zu mitteln und die ersatzfähigen Nebenkosten nach Maßgabe der Schwacke-Liste hinzuzusetzen sind. Oft genug werden nämlich erstattungsfähige Nebenkosten nicht mit abgerechnet, wie zum Beispiel der Zuschlag für einen zweiten Fahrer, die Vollkaskoversicherung mit entsprechender Haftungsreduzierung, Winterräder oder eine Anhängerkupplung. Zudem gibt es auch immer noch Gerichte, welche die höheren Werte nach Schwacke zugrunde legt.

Wir kennen die bundesweite Rechtsprechung und zeigen Ihnen auf, welche Kosten in Ihrer Region durchsetzbar sind.

Verfasser: Torge Rudek Fachanwalt für Verkehrsrecht. Niederlassungsleiter Kanzlei Voigt Bremen und Bremerhaven.
Newsletter für Kooperationspartner, März/April 2018, Roger Kaldeuer, Senior Account Manager, Telefon 0173-2755477

Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH
Ruhrallee 9, 44139 Dortmund
Tel. 0231 600082-20
www.kanzlei-voigt.de

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Auf die Hitzewelle folgt nicht selten eine Gewitterfront. Dabei teilen viele Menschen die Annahme, dass man im Auto am sichersten vor einem Gewitter und möglichen Blitzeinschlag ist, wenn man nicht gerade zuhause ist. Doch ist dem wirklich so?

 

Shell Helix Roadshow: Labor zum Anfassen

Shell Helix Roadshow: Labor zum Anfassen

Wie heisst es so schön: Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg zum Propheten kommen. Shell will Handel und Werkstatt über die Shell Pure Technology informieren, die Vorteile aufzeigen und auch das Marketingpaket vorstellen. 30 Mal macht der Truck von Shell in ganz Deutschland Halt und lädt alle Interessierten ein, sich im “Labor auf Rädern” umzuschauen. Ende April startete das Projekt bereits in Kleve und wird bis Ende Juni werden die Experten von Shell Rede und Antwort stehen. Bei Interesse fragen Sie Ihren Großhändler, der in Zusammenarbeit mit Shell die Termine der Roadshow organisiert.

Stopps und Termine der Shell Helix Roadshow 2019:

  • 3. Juni Minden
  • 4. Juni Köln
  • 5. Juni Münster
  • 6. Juni Bünde
  • 7. Juni Dortmund
  • 8. Juni Pulheim
  • 12. Juni Bremen
  • 13. Juni Bremen
  • 14. Juni Oldenburg
  • 17. Juni Magdeburg
  • 18. Juni Braunschweig
  • 19. Juni Hamburg
  • 20. Juni Flensburg

https://www.youtube.com/watch?v=qJXRrtfS4FQ

 

Bild: Shell

 

 

Reichweitenangst der Verbraucher

Reichweitenangst der Verbraucher

Die Aussage, dass an der Elektromobilität kein Weg mehr vorbeiführt, unterschreiben inzwischen die meisten Verbraucher. Nach den Ergebnissen des Automobilbarometer 2019 von Consors Finanz sind weltweit 84 % der Auffassung, dass die alternative Antriebstechnik eine vielversprechende Zukunft hat. Als eines der größten Kaufhindernisse entlarvt die Studie dabei jedoch die Sorge, mit einem Elektroauto nicht weit genug fahren zu können. Für 42 % der Befragten kommt ein Erwerb aus diesem Grund nicht infrage. In Deutschland sagen das sogar 69 %. 38 % der deutschen Befragten würden sich erst dann für ein Elektroauto entscheiden, wenn die Batterie mindestens 500 Kilometer durchhält. Dabei legen die wenigsten Autofahrer solche Strecken pro Tag wirklich zurück, so die Studienergebnisse.

Die Studie zeigt auch sehr deutlich: Die Reichweitenangst ist ein Hindernis, das in erster Linie im Kopf der Verbraucher existiert. Im Durchschnitt legen sie gerade einmal 51 Kilometer an einem Wochentag zurück. In Deutschland sind es sogar nur 43 Kilometer. Lediglich zehn Autofahrten im Jahr sind weltweit durchschnittlich länger als 400 Kilometer unterwegs – in Deutschland nur acht.

„Dennoch darf der psychologische Effekt einer ausreichenden Versorgung nicht unterschätzt werden“, glaubt Bernd Brauer. „Der Erfolg des E-Autos ist stark abhängig von der Infrastruktur.“ Professor Carbon ergänzt: „Sobald nur eine einzige Schnellladesäule in erfahrbarer Weite vorhanden ist, sinkt auch drastisch die Reichweitenangst.“

Die vollständige Studie kann abgerufen werden unter https://studien.consorsfinanz.de.

Bildquelle: Consors Finanz

Lightyear One – erstes Langstrecken-Solarauto der Welt

Lightyear One – erstes Langstrecken-Solarauto der Welt

Lightyear, ein Pionier auf dem Gebiet der sauberen Mobilität, wurde 2016 von Absolventen des Solar Team Eindhoven gegründet, das 2013, 2015 und 2017 die Bridgestone World Solar Challenge gewonnen hat. Seit Firmengründung hat Lightyear bereits mehrere Auszeichnungen, Förderungen und Support von wichtigen Investoren erhalten. „Durch diese Unterstützung konnten wir einen funktionstüchtigen Prototyp für das erste Langstrecken-Solarauto innerhalb von nur zwei Jahren entwickeln. Wir haben bereits über hundert Fahrzeuge verkauft. Mit dem Lightyear One wollen wir zeigen, dass wir mit unserer Technologie eines der nachhaltigsten Autos des Marktes bauen können, das gleichzeitig hohen Komfort bietet.“

  • Das Fahrzeug ist aus Hightech-Materialien gefertigt, um das Gewicht so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten.
  • Der Lightyear One wird von vier voneinander unabhängigen Rädern angetrieben, sodass beim Transport vom Motor zum Rad keine Energie verloren geht.
  • Dach und Motorhaube bestehen aus fünf Quadratmetern integrierten Solarzellen aus Sicherheitsglas, die so stark sind, dass ein erwachsener Mann auf ihnen gehen kann, ohne Beulen zu verursachen.
  • Zusätzlich zur Solarenergie kann der Lightyear One an einer (Schnell-)Ladestation oder sogar an einer normalen Steckdose geladen werden.

Lex Hoefsloot betonte bei der Präsentation des Prototyps, wie wichtig es ist, jetzt zu handeln: „Der Lightyear One ist unsere große Chance, die Mobilität zum Besseren zu verändern. Da neue Technologien hohe Stückkosten beinhalten, müssen wir in einem exklusiven Markt starten. Der Lightyear One ist das erste Solarauto für Langstrecken mit erstaunlichen Spezifikationen. Die nächsten Modelle, die wir entwickeln wollen, werden deutlich weniger kosten. Darüber hinaus werden künftige Modelle für autonome und gemeinsame Fahrzeugflotten bereitgestellt, sodass der Kaufpreis auf eine große Gruppe von Nutzern aufgeteilt werden kann. In Kombination mit den niedrigen Betriebskosten des Fahrzeugs wollen wir Premiummobilität zu einem niedrigen Kilometerpreis bieten. Ein dritter, letzter Schritt wird sein, wirklich nachhaltige Autos zu bauen, die erschwinglicher in der Nutzung sind als die Kosten für das Benzin, das benötigt wird, um ein Verbrennungsauto zu fahren. Dies wird sich in naher Zukunft als unser wichtigster Wendepunkt erweisen und den Weg für einen hundertprozentig nachhaltigen Fuhrpark ebnen.“

Lightyear wird 2021 mit der Produktion des Lightyear One starten. Die ersten 100 Fahrzeuge sind bereits reserviert. Über die Internetseite www.lightyear.one können Käufer jetzt einen der 500 Lightyear Ones für eine Gebühr von 119.000 Euro (voraussichtliche Lieferung im Jahr 2021) reservieren.

Bildquelle: Lightyear

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

In Ihrem Kundenstamm befinden sich garantiert auch Kunden die von den negativen Auswirkungen des Dieselskandals betroffen sind. Die Frist für einen möglichen Schadenersatz läuft Ende 2018 aus. Was können Sie tun? Welche Chance haben die Autobesitzer? Wer kann, bezahlbare, Hilfe bieten?

Im Gespräch mit einem Meisterkollegen aus einer freien Werkstatt erfuhren wir, dass er die betroffenen Kunden angesprochen und auf einen Rechtsanwalt verweisen hat der ein interessantes Angebot zur Schadenssicherung bietet. Das wollten wir genau wissen und haben dazu ein Interview mit RA Dr. Klaus Lubitz aus Münster geführt.

Der Druck auf die Hersteller für ein faires Angebot an die Geschädigten ist umso größer, je mehr Autobesitzer ihre Ansprüche anmelden.“ RA Lubitz

Lesen Sie und entscheiden Sie, ob Sie Ihren betroffenen Kunden diese Hilfe anbieten wollen. Die Chancen zu einem Schadensersatz zu kommen, sind gewachsen. Gerichte haben klare Urteile (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/diesel-skandal-meister-goetze-kaempft-gegen-volkswagen-1.4083208) gesprochen und die Politik setzt die Verursacher dieser Schäden unter Druck.

FW: Können Sie kurz den Kern des Abgasskandals beschreiben?

RA Lubitz: Der Abgasskandal hat dem Volkswagen-Konzern die schwerste Krise der Unternehmensgeschichte beschert. Ausgelöst wurde sie dadurch, dass die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) den Volkswagen-Konzern überführt hat, bei Dieselfahrzeugen in den USA eine Software verwendet zu haben, die erkennt, ob Messungen im Realverkehr oder bei einem offiziellen Abgastest erfolgen. Die Messungen im Realverkehr liegen um ein Mehrfaches höher als die Ergebnisse im Testverfahren.

Im September 2015 gibt Volkswagen die Manipulation der Abgaswerte bei Diesel-Motoren aufgrund der Veröffentlichung der US-Umweltbehörde zu. Aufgrund eines Vergleichs zwischen Volkswagen und US-Kunden kommen auf VW in den USA Kosten in Höhe von bis 16,5 Milliarden USD (15,2 Milliarden Euro) zu.

In Deutschland soll ein Software-Update für Abhilfe sorgen. Zehntausende Modelle des VW-Geländewagens Touareg müssen wegen verbotener Abgastechnik zurückgerufen werden. VW weigert sich aber, den Besitzern der betroffenen Dieselfahrzeuge in Deutschland Schadensersatz zu leisten.

FW: Welche rechtlichen Möglichkeiten hat der Fahrzeugeigentümer?

RA Lubitz: Klagemöglichkeiten gibt es sowohl gegen den Autohändler als auch gegen den Autohersteller.

Gegen den Autohändler kommen in erster Linie Ansprüche aus Rückabwicklung/Schadensersatz aufgrund Sachmangelhaftung in Frage. Allerdings gilt hier die kurze zweijährige Verjährungsfrist. Erfolgsversprechender dürften daher Ansprüche gegen den Autohersteller aus unerlaubter Handlung sein. Hier verjähren die Ansprüche erst nach drei Jahren ab Kenntnis der Umstände, somit frühestens Ende 2018.

Es gibt bereits eine Reihe von erstinstanzlichen Urteilen, die dem Betroffenen Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller zugesprochen haben. Allerdings gibt es hierzu noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung.

Den Schaden haben die Gerichte mit folgender Formel errechnet:

Bei Gebrauchtfahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / (zu erwartende Gesamtlaufleistung 200.000 km bis 300.000 km - Tachostand beim Kauf)

Bei Neufahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / zu erwartende Gesamtlaufleistung

Eine weitere rechtliche Möglichkeit besteht für die Fahrzeugeigentümer, die den Kaufpreis finanziert haben, da in vielen Fällen die Widerrufsbelehrungen in den Darlehensverträgen fehlerhaft sind. Da es sich bei dem Kaufvertrag für das Fahrzeug und dem Darlehensvertrag um ein sog. verbundenes Geschäft handelt, besteht für den Käufer in diesen Fällen die Möglichkeit, sich auch von dem Kaufvertrag zu lösen.

Abschließende Empfehlung: Es gibt zu den mit dem Dieselskandal verbundenen Fragen noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung. Eventuelle Klagen sind daher mit einem entsprechenden Kostenrisiko verbunden. Dieses Kostenrisiko kann aber ausgeschlossen werden durch den Abschluss einer Erfolgshonorarvereinbarung mit dem Rechtsanwalt bzw. durch den Abschluss eines Prozessfinanzierungsvertrages. In diesen Fällen trägt der Geschädigte kein Kostenrisiko. Dieses wird von dem Rechtsanwalt bzw. dem Prozessfinanzierer übernommen. Diese erhalten als Gegenleistung einen Teil des Erfolges.

Sie können sich direkt informieren unter:

RA Dr. Klaus Lubitz

Prinzipalmarkt 22

48143 Münster

T: 0251-9816990

Mobil: 0170-3071350

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Deutscher Fairness-Preis 2017 - Das sind Deutschlands fairste Werkstätten

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Rund 45.000 Kundenmeinungen zu mehr als 500 Unternehmen brachten die Entscheidung für den Deutschen Fairness-Preis 2017. Untersucht wurde unter anderem, ob Preise und Leistungen der Unternehmen in einem fairen Verhältnis stehen, ob sich Verbraucher auf die Aussagen der Anbieter verlassen können, ob transparent über Preisbestandteile und Vertragsbedingungen informiert wird und ob die Firmen bei Problemen kundenorientiert reagieren. 

Das muss ich bei einer Fahrt mit Anhänger beachten

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Meistens passt es - bisweilen aber nicht. Überschreitet das Gepäck das zugelassene Gesamtgewicht für das Auto oder ist es einfach zu groß, kommt ein Anhänger zum Einsatz. Doch bei der Fahrt mit dem Anhängsel sollte man große Vorsicht walten lassen und ein paar wichtige Regeln beachten...

 

EU-Förderung: Bauen Sie mit an der Schnell-Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

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Das Bundesförderprogramm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ des BMVI trifft auf eine große Nachfrage. Bereits im ersten Förderaufruf sind mehr als 1.300 Anträge gestellt worden, die jetzt durch die BAV Aurich als Projektträger in der Reihenfolge des Antragseingangs bearbeitet werden.

Mitarbeitersuche leicht gemacht

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Fachkräftemangel – ein oft genutztes Wort. Auch in vielen Kfz-Werkstätten stellt das Finden von qualifizierten Mitarbeiter/innen oder motivierten Auszubildenden ein großes Problem dar. Wie man die Suche auf digitalem Weg unterstützen kann, stellt Marius Kaufhold in der kommenden Ausgabe 4 von FREIE WERKSTATT anschaulich dar, sodass Sie hier selbst aktiv werden können. Freuen Sie sich auf das Heft, das am 18.04. erscheint! Eine Hilfe kann auch die Suchanzeige in Fachmedien, wie FREIE WERKSTATT, sein. Gerne platzieren wir Ihre Kleinanzeige in einer unserer Printausgaben. Parallel können Sie Ihre Kleinanzeige auch in unserem Newsletter schalten und so potentielle Interessenten erreichen. Die gilt z. B. auch, wenn Sie Ihren Betrieb verkaufen oder an einen Nachfolger verpachten möchten. Das Buchungsformular mit den angebotenen Größen der Kleinanzeige und den Preisen finden Sie hier. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche!

Das Buchngsformular können Sie durch Klick auf die Grafik runterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.apadio.de präsentiert sich auf der Motorshow in Essen

www.apadio.de präsentiert sich auf der Motorshow in Essen

Der Start ist gelungen. Die neue  B2C-Plattform zum Einkauf durch Autofahrer ist umgesetzt. Die erste Phase der neuen Online-Plattform für Räder, Reifen, Zubehör und Teile für alle Automarken und Jahrgänge präsentiert sich nun zum ersten Mal auf der Essen Motor Show vom 02.12.-10.12.2017 - vorgestellt von der R.O.D Leichtmetallräder GmbH, Weiden (ein Unternehmen der UNGER Group), in der Halle 12 Stand 12/B130. Im Januar 2018 präsentiert R.O.D dazu den B2B-Zugang mit Nettopreisen unter einem exklusiven Zugang für Kfz-Werkstätten. Interessierte freie Kfz-Werkstätten können sich dazu auf dem Messestand informieren. Interessenten melden sich direkt an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Online Teile und Zubehör passgenau identifizieren über die VIN aus dem Kfz-Schein.  Als Autofahrer zum Tagesnettopreis einkaufen. Mit Passgarantie, damit Retouren unnötig werden. Für den  Aus– und Einbau von Teilen direkt über hinterlegte, nahegelegene Kfz-Werkstätten ausgewählte apadio-Einbaupartner finden. Das ist einmalig. Das ist ein Angebot, bei welchem die Einbauwerkstatt neben dem Stundenverrechnungssatz auch aus den mitgebrachten Teile ihre Rendite aus den Einkäufen Internetaffiner Autofahrer generiert“, so Peter Ullman (Geschäftsführer R.O.D).

Bildquelle: apadio

EU schreibt ab 2022 Fahrassistenzsysteme vor

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Die EU will mithilfe von Fahrzeugassistenzsystemen bis 2050 die Zahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr möglichst auf null reduzieren. Zu diesem Zweck sollen für neue Autos ab Mai 2022 sowie für bereits auf dem Markt befindliche Modelle ab Mai 2024 rund 30 Assistenzsysteme vorgeschrieben werden.

So sollten Autofahrer bei plötzlichem Starkregen reagieren

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Plötzliche Platzregen gehören leider zu den typischen Wetterszenarien im Sommer. Dann sollten Autofahrer sofort reagieren und ihre Geschwindigkeit verringern. Denn: Es droht Aquaplaning und damit der Verlust über die Kontrolle des eigenen Autos. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist meist auch noch die Sicht stark eingeschränkt.

Gesetzesänderung zur Gewährleistung: Ein- und Ausbaukosten

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Über die FREIE WERKSTATT-Gruppe bei Facebook wurde am 15. August 2019 das Thema Ein- und Ausbaukosten angefragt. Deshalb fassen wir für die Werkstätten noch einmal die Rechtslage zusammen:

Seit dem 01.01.2018 gelten die neuen bzw. neu gefassten Regelungen: § 439 Abs. 3 BGB (3)

Hat der Käufer die mangelhafte Sache gemäß ihrer Art und ihrem Verwendungszweck in eine andere Sache eingebaut oder an eine andere Sache angebracht, ist der Verkäufer im Rahmen der Nacherfüllung verpflichtet, dem Käufer die erforderlichen Aufwendungen für das Entfernen der mangelhaften und den Einbau oder das Anbringen der nachgebesserten oder gelieferten mangelfreien Sache zu ersetzen. (Quelle: https://www.ifhkoeln.de/fileadmin/ECC_Rechtstipp/ECC-Rechtstipp_2017-Nr-143-Mai-2017.pdf?

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in einer Broschüre des ZDH.

Bildquelle: ZDH

Parkplatzsuche: So könnten Sensoren clever weiterhelfen

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Die endlose Suche nach einem freien Parkplatz sorgt bei vielen Autofahrern regelmäßig für puren Stress. Sensoren könnten da weiterhelfen und einiges erleichtern. Die cleveren Gadgets können am Boden angebracht werden, den Parkraum überwachen und so auf freie Parkplätze hinweisen.

Nach dem Forum ist vor dem Forum

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Das 29. WERKSTATT- und IAM-BRANCHENFORUM liegt schon ein paar Tage zurück und wir haben die drei Tage noch sehr positiv in Erinnerung. Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen, Referenten und fleißige Helfer*innen, die ihren Beitrag für diesen Erfolg geleistet haben. Wir haben Ihnen alle Vorträge, die freigegeben wurden (HIER) und eine Auswahl an Fotos online (HIER) gestellt, so dass auch Sie die Tagung noch einmal Revue passieren lassen können.

In der ersten Ausgabe des Jahres FREIE WERKSTATT berichten wir auch sehr ausführlich über die Tagung und zeigen in der Fotogalerie ein paar Highlights. Ab Mittwoch können Sie bereits über die App FREIE WERKSTATT die Fachzeitschrift online lesen.

Wir arbeiten bereits an der nächsten Auflage des WERKSTATT- und IAM-BRANCHENFORUMs, recherchieren Themen und Referenten und suchen unser Motto. Denn in 2020 haben wir erneut ein Jubiläum zu feiern. Zum 30. Mal laden wir zu unserem Branchenkongress. Notieren Sie schon heute die Termine: 18. Januar 2020 Workshops, 19. + 20. Januar 2020 Kongress. Sie können sich online auch schon einbuchen: https://www.misteratz.gmbh/forum/formular-anmeldung