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Trotz RDKS: Reifendruck regelmäßig prüfen, um Unfälle zu vermeiden


Wer mit zu geringem Druck in den Autoreifen fährt, geht ein erhöhtes Unfallrisiko ein. Außerdem sind ein höherer Kraftstoffverbrauch sowie eine kürzere Lebensdauer der Reifen die Folge. Deshalb ist es wichtig, den Reifendruck nicht nur vor längeren Fahrten, sondern auch im Alltag alle 14 Tage zu kontrollieren. Das gilt auch für neuere Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem.

 

Der Reifendruck macht den Unterschied


Fahren mit Minderdruck ist gefährlich. Vor allem in Kurven und bei Spurwechsel kann das Fahrzeug ein instabiles Fahrverhalten zeigen. Zu niedriger Druck kann zudem bei Fahrerassistenzsystemen wie etwa ABS und ESP zu Fehlfunktionen und auf nasser Fahrbahn zu längeren Bremswegen führen. Im Extremfall kann sich der Reifen bei hoher Beanspruchung sogar von innen her auflösen und plötzlich ausfallen. Bei solchen „Reifenplatzern“ besteht eine hohe Unfallgefahr. Minderdruck führt außerdem vor allem an der Reifenschulter zu stärkerem Abrieb.
Einen absolut druckdichten Reifen gibt es nicht. Bei jedem Reifen lässt mit der Zeit der Druck nach. Eine regelmäßige Reifendruckkontrolle ist deshalb für jeden Fahrer unverzichtbar. Wir empfehlen: alle 14 Tage. Wichtig dabei: Den Druck immer am kalten Reifen prüfen, also gleich zu Beginn der Fahrt. Die korrekten Druckwerte für normale und für volle Beladung findet der Fahrer in der Regel auf einem Aufkleber an der B-Säule oder in der Tankklappe.

Ein zu hoher Reifendruck ist ebenfalls keine Lösung. Er beeinträchtigt zwar nicht die strukturelle Haltbarkeit des Reifens, bringt aber Nachteile: Auf trockener Fahrbahn kann sich der Bremsweg verlängern, außerdem kann sich das Kurvenverhalten durch geringere Seitenführungskräfte verschlechtern. Zudem lässt der Federungskomfort nach, und die Reifen nutzen sich stärker in der Mitte der Lauffläche ab.
Moderne Pkw und Wohnmobile sind seit November 2014 ab Werk mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet. Dieses System entbindet den Fahrer aber nicht von der Pflicht, regelmäßig selbst die Reifen zu checken. Bei einer Warnmeldung heißt es, umgehend den Reifendruck prüfen und wenn nötig anpassen. Aber Achtung: Bei betriebswarmen Pneus ist zu beachten, dass der Druck im Reifen bei Wärme ansteigt. Deshalb keinesfalls Luft ablassen, sonst ist der Druck bei kaltem Reifen zu gering.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von DEKRA)
Bildquellen: © BeyondTimelines, Pixabay (Header-Bild); stevepb, Pixabay (Fließtext-Bild)

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„Wie kann ich online die Daten des Herstellers abrufen?“ ist eine oft gestellte Frage bei Werkstattschulungen und Werkstatttagungen. In Eisenach, bei der Partner-Plus-Jahrestagung der CARAT, hat Dirk Marichal von der Adis-Technology GmbH die Problematik dargestellt. „Bei VW gibt es einen vierstufigen Anmeldeprozess – erWin-Anmeldung – Betriebsnummer – GeKo (Geheimnis- und Komponentenschutz) z. B. Führungszeugnis und Secur-ID. Das Prozedere kann drei bis vier Monate dauern. Dann sind Sie bei einem Hersteller freigeschaltet.“

Für Werkstätten übernimmt EuroDFT diese Aufgabe, die bis zu 2.000 € (für alle Hersteller) kostet. Darüber hinaus kann auch mit EuroDFT ein Support gebucht werden, der alle Wartungen und Aktualisierungen einpflegt. „Wenn Volkswagen beispielsweise die Software updatet, so erhalten unsere Partnerwerkstätten auch direkt über ein Update. Sie müssen sich um nichts kümmern, sondern haben mit dem Knopfdruck alle aktuellen Daten.“

Sie können natürlich auch die Arbeit selbst übernehmen und sich bei den einzelnen Herstellerportalen anmelden. Dazu hat Trainmobil eine Liste aller Datenportale auf der Internetseite hinterlegt: https://www.trainingsfinder.de/hersteller

Mit einem Klick auf den gewünschten Hersteller haben Sie sofort Zugriff auf

•           den Link zur Registrierung

•           den Link zum Digitalen Serviceheft

•           den Kosten zur Nutzung der Portalfunktionen

•           den Link zu den Betriebsanleitungen

•           den Link zu den Rückrufaktionen

•           den Link zu den offen Infos und Software

•           den Link zu den Rettungskarten

•           die Supporthinweise

•           die Besonderheiten

FSD stellt die Prüfung nach StVG sicher

FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH - Zentrale Stelle nach StVG (Straßenverkehrsgesetz)

Fit dafür, dass auch in Zukunft die HU mit innovativer Prüftechnik durchgeführt werden kann

Im Rahmen einer von Kfz-Meister Holger Winter organisierten Rundreise besuchten wir die FSD in Radeberg. Dipl. Ing. Jürgen Bönninger und Kfz-Meister Jens Grohmann nahmen sich viel Zeit, um die wichtige Arbeit der FSD mit über 150 Mitarbeitern an 2 Standorten vorzustellen.

„Wir müssen unsere Prüforganisationen und Prüfingenieure und Sachverständigen auf die modernsten Pkw mit allen elektronischen Elementen aktuell halten. Mit dem SPAdapter21 wurde dazu ein modernes, praxisnahes Prüfwerkzeug ermittelt, welches für die Untersuchungen nach § 29 StVZO entwickelt wurde.“ Ein Kernsatz in der FSD, der mich überzeugte. „Ohne Schnittstelle ist keine ordentliche Prüfung nach der StVG möglich.“ Das ist Fakt. (Wir berichten in den nächsten Ausgaben von FREIE WERKSTATT ausführlich.)

Stell‘ dir vor, du druckst demnächst deine Bremssättel selber aus

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Beim Bugatti soll es schon möglich sein, der Titan-Bremssattel wird mit einem 3-D.Drucker hergestellt. Bevor er für die Serie eingesetzt wird, sollen erst Fahrversuche starten. Schichtweise wird Titan aufgetragen und vier Laser schmelzen formgebend das Titanpulver. 45 Stunden dauert der Druck, um einen Bremssattel nach diesem Verfahren herzustellen.

Pfingstferien: Tipps für eine stressfreie Autoreise

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Dass die Deutschen am liebsten mit dem Auto verreisen, ist kein Geheimnis. Das sorgt jedoch für volle Straßen an Ferientagen und langen Wochenenden. So werden auch an Pfingsten viele Autofahrer starke Nerven benötigen. Deswegen bekommen sie in diesem Artikel Tipps, wie die nächste Autoreise nicht zur Stress-Reise wird.

BILSTEIN E-TRAINING. Online Live-Schulung aus der BILSTEIN Werkstatt zum Thema Aktive Dämpfungs-& Luftfedersysteme.

BILSTEIN E-TRAINING
Online Live-Schulung aus der BILSTEIN Werkstatt zum Thema Aktive Dämpfungs-& Luftfedersysteme

AKTIVE SYSTEME – INHALTE DES TRAININGS.
Bei diesem BILSTEIN e-Training erhalten Sie direkt anwendbare Informationen über moderne und zukunftsweisende Fahrwerktechnik.

In immer mehr Fahrzeugmodellen werden aktive Dämpfungs- und Luftfedersysteme verbaut. Bei diesem Training lernen Sie den Aufbau und die Funktion der einzelnen Systeme kennen. Dazu gehören besonders die elektronischen Fahrwerksysteme, die in der Erstausrüstung eingesetzt werden.

 

Zusätzlich werden die Montagehinweise beim Aus- und Einbau einer Luftfeder erklärt und besprochen. Am besten werden auch Sie gleich aktiv – und melden sich an! 

Wo: Interaktive Online-Schulung, direkt an Ihrem PC oder mobilen Gerät.
Wann: 14. März 2019, 17.30 Uhr. Wir sehen uns!

Gleich anmelden!


• Sie erhalten wertvolle Hinweise für den korrekten Einbau neuer und hochleistungsfähiger BILSTEIN-Gasdruckstoßdämpfer.
• Sie erfahren alles über die häufigsten Fahrzeugmängel.
• Sie erkennen Fahrwerkfehler.
• Sie können aktive Dämpfungs- und Luftfedersysteme entsprechend den Herstellervorgaben verbauen.

IHRE VORTEILE:
Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem BILSTEIN e-Training sind Ihnen Aufbau und Funktion elektrischer Schwingungsdämpfer sowie Luftfedersysteme ein Begriff.

Zusätzlich gewinnen Sie mit etwas Glück ein Original BILSTEIN- Werkstattpaket, bestehend aus BILSTEIN Taschenlampe, Sitzschoner und Kotflügelschutz. 

Für wen ist das e-Training „Aktive Systeme“ interessant?
Dieses BILSTEIN e-Training bietet Profiwissen aus erster Hand für alle Mechaniker/-innen und Meister/-innen, die Fahrwerkreparaturen durchführen.

Warum BILSTEIN e-Training?
• Sie können von jedem Ort aus an der Schulung teilnehmen. Machen Sie z.B. einfach einen Werkstattabend von zuhause aus!
• Ihre Fragen werden direkt von unseren Experten im Live-Chat beantwortet.

Hitze im Auto – unterschätzte Gefahr für Mensch und Tier

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Jedes Jahr dasselbe: Die Medien berichten breit über die Gefahr von Mensch und Tier bei Hitze im Auto und trotzdem wiederholen sich traurige Zwischenfälle mit tödlichem Ausgang. Auch wir wollen wieder darauf hinweisen, wie schnell die Gefahr von Hitze im Auto unterschätzt werden kann.

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Lightyear One – erstes Langstrecken-Solarauto der Welt

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Lightyear, ein Pionier auf dem Gebiet der sauberen Mobilität, wurde 2016 von Absolventen des Solar Team Eindhoven gegründet, das 2013, 2015 und 2017 die Bridgestone World Solar Challenge gewonnen hat. Seit Firmengründung hat Lightyear bereits mehrere Auszeichnungen, Förderungen und Support von wichtigen Investoren erhalten. „Durch diese Unterstützung konnten wir einen funktionstüchtigen Prototyp für das erste Langstrecken-Solarauto innerhalb von nur zwei Jahren entwickeln. Wir haben bereits über hundert Fahrzeuge verkauft. Mit dem Lightyear One wollen wir zeigen, dass wir mit unserer Technologie eines der nachhaltigsten Autos des Marktes bauen können, das gleichzeitig hohen Komfort bietet.“

  • Das Fahrzeug ist aus Hightech-Materialien gefertigt, um das Gewicht so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten.
  • Der Lightyear One wird von vier voneinander unabhängigen Rädern angetrieben, sodass beim Transport vom Motor zum Rad keine Energie verloren geht.
  • Dach und Motorhaube bestehen aus fünf Quadratmetern integrierten Solarzellen aus Sicherheitsglas, die so stark sind, dass ein erwachsener Mann auf ihnen gehen kann, ohne Beulen zu verursachen.
  • Zusätzlich zur Solarenergie kann der Lightyear One an einer (Schnell-)Ladestation oder sogar an einer normalen Steckdose geladen werden.

Lex Hoefsloot betonte bei der Präsentation des Prototyps, wie wichtig es ist, jetzt zu handeln: „Der Lightyear One ist unsere große Chance, die Mobilität zum Besseren zu verändern. Da neue Technologien hohe Stückkosten beinhalten, müssen wir in einem exklusiven Markt starten. Der Lightyear One ist das erste Solarauto für Langstrecken mit erstaunlichen Spezifikationen. Die nächsten Modelle, die wir entwickeln wollen, werden deutlich weniger kosten. Darüber hinaus werden künftige Modelle für autonome und gemeinsame Fahrzeugflotten bereitgestellt, sodass der Kaufpreis auf eine große Gruppe von Nutzern aufgeteilt werden kann. In Kombination mit den niedrigen Betriebskosten des Fahrzeugs wollen wir Premiummobilität zu einem niedrigen Kilometerpreis bieten. Ein dritter, letzter Schritt wird sein, wirklich nachhaltige Autos zu bauen, die erschwinglicher in der Nutzung sind als die Kosten für das Benzin, das benötigt wird, um ein Verbrennungsauto zu fahren. Dies wird sich in naher Zukunft als unser wichtigster Wendepunkt erweisen und den Weg für einen hundertprozentig nachhaltigen Fuhrpark ebnen.“

Lightyear wird 2021 mit der Produktion des Lightyear One starten. Die ersten 100 Fahrzeuge sind bereits reserviert. Über die Internetseite www.lightyear.one können Käufer jetzt einen der 500 Lightyear Ones für eine Gebühr von 119.000 Euro (voraussichtliche Lieferung im Jahr 2021) reservieren.

Bildquelle: Lightyear

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