1. Skip to Menu
  2. Skip to Content
  3. Skip to Footer

 

„Tipp tipp tot“ – bei jedem 3. Unfall sind Smartphones im Spiel


Vielleicht sind sie dir auch schon mal aufgefallen, die großen Plakate an Autobahnen, die mit Sprüchen wie „Tipp tipp tot“ auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer hinweisen. Aktuelle Zahlen beweisen: Diese Warnungen machen durchaus Sinn, um noch mehr Autofahrern ins Gewissen zu rufen, wie oft Smartphones bei einem Unfall eine tragende Rolle spielen.

 

Smartphone-Nutzung am Steuer ist weit verbreitet – und tödlich


„Tipp tipp tot“ – mit dieser drastischen Zusammenfassung versucht das Bundesverkehrsministerium (BMVI) seit vergangenem Jahr an Autobahnen vor den Folgen der Handynutzung am Steuer zu warnen.
Doch jüngste Erhebungen zeigen, dass immer noch zu viele Autofahrer auch unterwegs nicht die Finger von ihrem Smartphone lassen können. Das hat zur Folge, dass laut Studien inzwischen jeder dritte Verkehrsunfall darauf zurückzuführen ist, dass die Fahrerin oder der Fahrer abgelenkt waren – insbesondere durch Handys. Der Automobilclub „Mobil in Deutschland“ beobachtete im Rahmen einer mehrwöchigen Verkehrszählung wie viele Autofahrer sich am Steuer mit ihrem Smartphone beschäftigen. Ergebnis: Jeder 16. Autofahrer bediente am Steuer zugleich sein Handy – um einen Termin zu checken, eine Nachricht abzusetzen oder nur schnell einen „unaufschiebbaren“ Anruf zu tätigen. Umgerechnet entspricht die Zahl dieser „Handysünder“ 6,32 Prozent. Dieser Prozentsatz gilt allein für den Mittleren Ring in München, den täglich rund 160.000 Autos passieren, was rund 10.000 durch das Smartphone abgelenkte Autofahrer pro Tag bedeutet. Das sind 10.000 Gefahrenquellen pro Tag, die einen Unfall verursachen, im schlimmsten Fall sogar ein Menschenleben kosten könnten. Dabei sind Auffahrunfälle noch als die harmloseste Variante anzusehen. Zusammenstöße mit Radfahrern oder Fußgängern hingegen enden vielfach nicht nur mit einem Blechschaden.

Experten warnen seit Jahren vor dem gefährlichen Blindflug im Auto, wenn die Person am Steuer sich mehr mit dem Smartphone beschäftigt, anstatt auf das Verkehrsgeschehen zu achten. Tatsache ist nämlich, dass jeder, der bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h nur eine Sekunde lang unaufmerksam ist, in dieser Zeit rund 27 Meter „blind“ zurücklegt, also ohne mitzubekommen, was im Verkehr um sie oder ihn herum geschieht. Ist die Aufmerksamkeit dann wieder da, ist es oft schon zu spät.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von Goslar Institut)
Bildquellen: © petto123, Pixabay (Header-Bild); TheDigitalWay, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

FREIE WERKSTATT Hits: 55018

Read more: FREIE...

Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

Technik-Tipp Hits: 49948

Ausgabe 3-2019 erschien am 15.03.2019als…

Read more: Technik-Tipp&he...

Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

Read more: Verkehrsblatt&h...

Termine

Letzter Monat Juli 2019 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 27 1 2 3 4 5 6 7
week 28 8 9 10 11 12 13 14
week 29 15 16 17 18 19 20 21
week 30 22 23 24 25 26 27 28
week 31 29 30 31

weitere Meldungen

Risiko Landstraße: Warum die Straßen so gefährlich sind

Risiko Landstraße: Warum die Straßen so gefährlich sind

In Deutschland wird diskutiert: Brauchen Autobahnen ein Tempolimit, weil sie so gefährlich sind? – Dabei wird oft vergessen: Die meisten tödlichen Autounfälle auf Deutschlands Straßen passieren nach wie vor auf Landstraßen. In den letzten Jahren hat sich die Gefahr auf Landstraßen nicht gelegt. In diesem Artikel erfährst du, warum diese so gefährlich sind.

Weiterlesen: Risiko...

Kindersitztest: Was macht einen sicheren Sitz aus?

Kindersitztest: Was macht einen sicheren Sitz aus?

Um die Sicherheit von Kindern im Auto zu erhöhen, testen der ADAC und die Stiftung Warentest regelmäßig neue Kindersitzmodelle. Der aktuelle Test zeigt: Die meisten Kindersitze sind sicher. Dabei muss günstig nicht immer gleich schlecht bedeuten.

 

Weiterlesen: Kindersitztest:...

Gut und günstig, das sind freie Werkstätten

Gut und günstig, das sind freie Werkstätten
Viele Autofahrer in Deutschland entscheiden sich bei einer Wartung oder einer Reparatur für eine Freie Werkstatt. Diese markenungebundenen Betriebe können Leistungen oft spürbar preisgünstiger anbieten. Nicht selten sprechen aber auch praktische Gründe für die Freie Werkstatt...

Weiterlesen: Gut und günstig,...

Vorsicht: Bußgeldbescheide per Mail sind ein gefährlicher Fake

Vorsicht: Bußgeldbescheide per Mail sind ein gefährlicher Fake

Wenn ein Brief mit dem Siegel der Stadtkasse im Briefkasten liegt, ahnen viele Autofahrer bereits, worum es gehen könnte. In letzter Zeit häufen sich jedoch Berichte von vermeintlichen Verkehrssündern, die Bußgeldbescheide direkt in ihr E-Mail-Postfach bekommen. Was sie meist nicht wissen: Behörden dürfen einen Bußgeldbescheid gar nicht elektronisch versenden. Bei diesen Mails handelt es sich um einen gefährlichen Fake.

Weiterlesen: Vorsicht:...

Kennen Sie schon die neue EU-Datenschutz-Verordnung?

Kennen Sie schon die neue EU-Datenschutz-Verordnung?

am 25. Mai 2018 kommt sie, die DSG-VO. Es soll damit europaweit ein einheitlicher Datenschutz gelten. Besondere Sorgfalt muss bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung aufgewendet werden. In der Einwilligungserklärung für E-Mail-Marketing muss ein Hinweis auf das Widerrufrechts stehen, z. B. „Ich möchte aktuelle Angebote und Informationen der Firma AB per E-Mail erhalten. Ich kann meine Einwilligung jederzeit widerrufen…“ 

In der aktuellen Ausgabe FREIE WERKSTATT können Sie bereits die Fakten lesen. Ein Leitfaden zur DSG-VO ist bereits in Bearbeitung.

 

Bildquelle: Thorben Wengert pixelio.de

Wie Raser und Drängler beim Überholen verunsichern

Wie Raser und Drängler beim Überholen verunsichern

Fast ein Drittel der Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland (32 Prozent) lassen sich beim Überholen durch Raser und Drängler auf der Autobahn verunsichern. Dies ergab eine repräsentative Befragung von knapp 2.000 Personen, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Marktforschungsinstitut Ipsos im April 2018 durchgeführt wurde. Das hat Folgen.

Weiterlesen: Wie Raser und...

Darum muss ich meine Bremsen pflegen und warten lassen!

Darum muss ich meine Bremsen pflegen und warten lassen!
Was ist wichtiger im Auto? Die Bremsen oder das Gas? Die Antwort ist eindeutig. Und schon deshalb muss das Bremssystem gut gepflegt und regelmäßig getestet werden. Wie das am besten geht, erklärt der TÜV SÜD...

 

Weiterlesen: Darum muss ich...

Kulanz…ein immer wiederkehrendes Thema

Kulanz…ein immer wiederkehrendes Thema
Ein langjähriger Stammkunde einer Freien Werkstatt fährt einen VW-Touran, Bj. 2013. Alle Inspektionen und Wartungen wurden in dieser dafür kompetenten Freien Werkstatt zur Zufriedenheit des Kunden ausgeführt. Bei dem km-Stand 62.683 musste nach einer Störung der Klimaanlage das Bedienteil ausgetauscht werden.

Weiterlesen: Kulanz…ein immer...

Pollenfilter: So fahren Allergiker besser Auto

Pollenfilter: So fahren Allergiker besser Auto

Sommer, Sonne und Sonnenschein steht für die schönste Zeit des Jahres. Nicht jedoch, wenn man unter einer Pollenallergie leidet. Allergiker plagen sich bei gutem Wetter mit einer juckenden Nase, tränenden Augen und Erkältungssymptomen herum. Beim Autofahren kann sich die Allergie verschärfen: Die Klimaanlage saugt die Luft von außen an – mitsamt der Pollen. Eine Lösung sind hier Pollenfilter.

Weiterlesen: Pollenfilter: So...

Sofort tanken fahren? – Das solltest du tun, wenn die Tank-Leuchte brennt

Sofort tanken fahren? – Das solltest du tun, wenn die Tank-Leuchte brenn

Wenn die Kontrollleuchte mit dem Tanken-Symbol im Cockpit aufleuchtet, kriegen viele Autofahrer erstmal einen kleinen Schreck. Fragen wie "Kann ich noch ein paar Kilometer weiter fahren?" kommen bei dem ein oder anderen Fahrer auf und könnten verunsichern. Was du tun und wissen solltest, wenn die Tank-Leuchte brennt, erfährst du in diesem Artikel.

Weiterlesen: Sofort tanken...

Weitere Aktuelle Meldungen

Wer haftet bei einem Unfall durch beidseitiges Rückwärtsfahren

Wer haftet bei einem Unfall durch beidseitiges Rückwärtsfahren?
Der Auffahrende ist meist schuld an einem Autounfall – aber nicht immer. Wenn zwei Autos beim rückwärts Ausparken auf einem Parkplatz zusammenstoßen, haften beide zur Hälfte – aber nur, wenn beide bei der Kollision tatsächlich...

 

Wie Kontrollen und Fahrzeugnkenntnis für mehr Sicherheit sorgen können

Wie Kontrollen und Fahrzeugnkenntnis für mehr Sicherheit sorgen können

Spurhalteassistent, Abstandsregler oder Parkautomatik – durch moderne Technologien ist das Autofahren heute viel einfacher und sicherer als noch vor 20 Jahren. Aber ist das wirklich so? Die aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Unfällen im Straßenverkehr sprechen eine andere Sprache: 3.265 Menschen sind im Jahr 2018 auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen, Tendenz steigend.

Längere Autofahrt? – Nicht ohne ausreichend Schlaf & Stopps!

Längere Autofahrt? – Nicht ohne ausreichend Schlaf & Stopps!

In den Urlaub geht es für die meisten Deutschen am liebsten mit dem Auto, der Flexibilität wegen. Doch dabei sollte stets klar sein: Eine längere Autofahrt ist eine Ausnahmesituation für Erwachsene und Kinder. Deswegen sind einige Dinge zu beachten.

Neuer Service für Freie Werkstätten: Paketannahme

Neuer Service für Freie Werkstätten: Paketannahme

Laut Wirtschaftswoche sind 5.300 Stellen offen und der Online-Handel boomt weiter in Deutschland. Gerade im anstehenden Weihnachtsgeschäft drohen Engpässe. Und es wird noch schlimmer: Bis 2025 würden mehr als drei Milliarden Pakete verschickt, so die Prognose des Hermes-Deutschlandchefs Frank Rausch.

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Strafe und Bußgeld für zu langsames Fahren – geht das?

Viele Autofahrer regen sich immer mal wieder über "Sonntagsfahrer" und "lahme Schnecken" auf, die viel zu langsam unterwegs sind und damit den gesamten Verkehr aufhalten. Da stellt sich die Frage, ob es eine Strafe und ein Bußgeld für zu langsames Fahren gibt. Wir klären auf.

ZF Friedrichshafen AG erhält Zustimmung der WABCO-Aktionäre zur geplanten Übernahme

ZF Friedrichshafen AG erhält Zustimmung der WABCO-Aktionäre zur geplanten Übernahme

 

Die Aktionäre von WABCO stimmten am 27. Juni 2019 mit 68,44 % der Transaktion zu, die ZF und WABCO Ende März gemeinsam angekündigt hatten. Im Rahmen der Transaktion wird ZF alle ausstehenden Aktien von WABCO für 136,50 US-Dollar pro Aktie in bar erwerben. Die Transaktion unterliegt weiterhin üblichen Vollzugsbedingungen, darunter die Genehmigung durch alle relevanten Aufsichtsbehörden.

Wolf-Henning Scheider, Vorstandsvorsitzender von ZF, sagte: „Dass die WABCO-Aktionäre dieser wichtigen Transaktion zugestimmt haben, ist auch eine Bestätigung der ZF-Strategie. ZF kann gemeinsam mit WABCO einen integrierten Systemanbieter für Nutzfahrzeugtechnik bilden und damit langfristig Wert und Sicherheit für unsere Kunden, Mitarbeiter und Gesellschafter schaffen. Gemeinsam werden wir die Zukunft der Technologien und Services für Effizienz, Sicherheit, Automatisierung und Vernetzung im Nutzfahrzeugbereich gestalten.“

ZF erwartet, dass die Transaktion in den ersten Monaten 2020 abgeschlossen werden kann.

Hamburger Startup Carpooling

Hamburger Startup Carpooling

Über eine App vermittelt Wunder innerhalb einer Stadt Mitfahrgelegenheiten mit Privatpersonen. Bezahlt wird in der Regel mit Trinkgeld. In Deutschland ist der Service verboten. Er verstoße gegen das Personenbeförderungsgesetz, lautet die Begründung der Behörden.

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

Abmahnungen mit System: Internet-Shops vs. Abmahnvereine

2017 wurden 28 % aller Onlineshops mindestens einmal abgemahnt, 2015 waren es noch jeder fünfte. Das ergab eine Umfrage des Händlerbunds, einem europaweit tätigen Netzwerk von mehreren Tausend Händlern.

Auch wenn einige Abmahnungen gerecht sind, so sind doch die meisten Formfehler, wie beispielsweise ein fehlendes Impressum, eine fehlerhafte AGB oder eine unlautere Werbeaussage, z. B. TÜV und AU im Haus oder Pkw-EnVKV im Kleingedruckten. Oft mahnen Rechtsanwälte und Abmahnvereine ab, weil es ein lukratives Geschäft ist. Aufgrund winziger Formfehler auf den Webseiten der Händler wird Kasse gemacht.

Ursprünglich war das Verfahren dazu gedacht, kleinere Konflikte nicht vor Gericht austragen zu müssen. Es galt als unbürokratisch, kostengünstig und entlastend für die Gerichte. Heute ist von der Idee nicht mehr viel übrig. Die Abmahnprofis nutzen jeden Fehler gnadenlos aus. Für die Betreiber kleiner Onlineshops ist das eine enorme Belastung. Bereits eine einzige Abmahnung kann 500 bis 1000 Euro kosten, oftmals kommen gleich mehrere. Mehr als die Hälfte der Gewerbetreibenden fühlt sich laut einer Studie von "Trusted Shops" deshalb in ihrer Existenz bedroht. (https://cdn2.hubspot.net/hubfs/603347/1-TX_B2B/Whitepaper/171123_TEX_Abmahnstudie%202017.pdf)

In einer Abmahnung stellen die Anwälte bis zu 1000 Euro für den ersten Verstoß in Rechnung und rufen zusätzlich eine hohe fünfstellige Streitsumme auf. Damit will man die Händler einschüchtern. Der Gewerbetreibende hat dann zwei Möglichkeiten. Zum einen kann er die Summe bezahlen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Darin ist dann geregelt, dass der Betreiber den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen darf, sonst droht eine Vertragsstrafe von mehreren Tausend Euro. Bei erneutem Regelverstoß kann der Abmahner die Summe ganz ohne Gerichtsverfahren eintreiben - und zwar pro Fehler. Fehlt bei 100 Produkten eine Information, wird die Vertragsstrafe 100 Mal fällig.

Weil das Problem seit Jahren wächst, haben sich im Juni 2017 zehn große Wirtschaftsverbände, darunter der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Handelsverband Deutschland und der Digitalverband Bitkom zusammengetan. In einem Papier prangern sie den Missbrauch von Abmahnungen an und fordern ein Eingreifen der Bundesregierung. Es könne nicht sein, dass ein eigentlich sinnvolles Verfahren so schamlos ausgenutzt werde. Über die Vorschläge und Lösungsansätze lesen Sie mehr hier:

www.osnabrueck.ihk24.de/blob/osihk24/recht_und_fair_play/Download/3786150/a87c4e41f67a7485a9fab73346413ea2/Abmahnmissbrauch-lang-data.pdf

Bildquelle: Thorben Wengert_pixelio.de

Mitarbeitersuche leicht gemacht

Mitarbeitersuche leicht gemacht

Fachkräftemangel – ein oft genutztes Wort. Auch in vielen Kfz-Werkstätten stellt das Finden von qualifizierten Mitarbeiter/innen oder motivierten Auszubildenden ein großes Problem dar. Wie man die Suche auf digitalem Weg unterstützen kann, stellt Marius Kaufhold in der kommenden Ausgabe 4 von FREIE WERKSTATT anschaulich dar, sodass Sie hier selbst aktiv werden können. Freuen Sie sich auf das Heft, das am 18.04. erscheint! Eine Hilfe kann auch die Suchanzeige in Fachmedien, wie FREIE WERKSTATT, sein. Gerne platzieren wir Ihre Kleinanzeige in einer unserer Printausgaben. Parallel können Sie Ihre Kleinanzeige auch in unserem Newsletter schalten und so potentielle Interessenten erreichen. Die gilt z. B. auch, wenn Sie Ihren Betrieb verkaufen oder an einen Nachfolger verpachten möchten. Das Buchungsformular mit den angebotenen Größen der Kleinanzeige und den Preisen finden Sie hier. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche!

Das Buchngsformular können Sie durch Klick auf die Grafik runterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

Werden Sie aktiv und sichern Sie den Schadenersatz für Ihre Kunden!

In Ihrem Kundenstamm befinden sich garantiert auch Kunden die von den negativen Auswirkungen des Dieselskandals betroffen sind. Die Frist für einen möglichen Schadenersatz läuft Ende 2018 aus. Was können Sie tun? Welche Chance haben die Autobesitzer? Wer kann, bezahlbare, Hilfe bieten?

Im Gespräch mit einem Meisterkollegen aus einer freien Werkstatt erfuhren wir, dass er die betroffenen Kunden angesprochen und auf einen Rechtsanwalt verweisen hat der ein interessantes Angebot zur Schadenssicherung bietet. Das wollten wir genau wissen und haben dazu ein Interview mit RA Dr. Klaus Lubitz aus Münster geführt.

Der Druck auf die Hersteller für ein faires Angebot an die Geschädigten ist umso größer, je mehr Autobesitzer ihre Ansprüche anmelden.“ RA Lubitz

Lesen Sie und entscheiden Sie, ob Sie Ihren betroffenen Kunden diese Hilfe anbieten wollen. Die Chancen zu einem Schadensersatz zu kommen, sind gewachsen. Gerichte haben klare Urteile (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/diesel-skandal-meister-goetze-kaempft-gegen-volkswagen-1.4083208) gesprochen und die Politik setzt die Verursacher dieser Schäden unter Druck.

FW: Können Sie kurz den Kern des Abgasskandals beschreiben?

RA Lubitz: Der Abgasskandal hat dem Volkswagen-Konzern die schwerste Krise der Unternehmensgeschichte beschert. Ausgelöst wurde sie dadurch, dass die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) den Volkswagen-Konzern überführt hat, bei Dieselfahrzeugen in den USA eine Software verwendet zu haben, die erkennt, ob Messungen im Realverkehr oder bei einem offiziellen Abgastest erfolgen. Die Messungen im Realverkehr liegen um ein Mehrfaches höher als die Ergebnisse im Testverfahren.

Im September 2015 gibt Volkswagen die Manipulation der Abgaswerte bei Diesel-Motoren aufgrund der Veröffentlichung der US-Umweltbehörde zu. Aufgrund eines Vergleichs zwischen Volkswagen und US-Kunden kommen auf VW in den USA Kosten in Höhe von bis 16,5 Milliarden USD (15,2 Milliarden Euro) zu.

In Deutschland soll ein Software-Update für Abhilfe sorgen. Zehntausende Modelle des VW-Geländewagens Touareg müssen wegen verbotener Abgastechnik zurückgerufen werden. VW weigert sich aber, den Besitzern der betroffenen Dieselfahrzeuge in Deutschland Schadensersatz zu leisten.

FW: Welche rechtlichen Möglichkeiten hat der Fahrzeugeigentümer?

RA Lubitz: Klagemöglichkeiten gibt es sowohl gegen den Autohändler als auch gegen den Autohersteller.

Gegen den Autohändler kommen in erster Linie Ansprüche aus Rückabwicklung/Schadensersatz aufgrund Sachmangelhaftung in Frage. Allerdings gilt hier die kurze zweijährige Verjährungsfrist. Erfolgsversprechender dürften daher Ansprüche gegen den Autohersteller aus unerlaubter Handlung sein. Hier verjähren die Ansprüche erst nach drei Jahren ab Kenntnis der Umstände, somit frühestens Ende 2018.

Es gibt bereits eine Reihe von erstinstanzlichen Urteilen, die dem Betroffenen Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller zugesprochen haben. Allerdings gibt es hierzu noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung.

Den Schaden haben die Gerichte mit folgender Formel errechnet:

Bei Gebrauchtfahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / (zu erwartende Gesamtlaufleistung 200.000 km bis 300.000 km - Tachostand beim Kauf)

Bei Neufahrzeugen: Selbst gefahrene Kilometer * Kaufpreis / zu erwartende Gesamtlaufleistung

Eine weitere rechtliche Möglichkeit besteht für die Fahrzeugeigentümer, die den Kaufpreis finanziert haben, da in vielen Fällen die Widerrufsbelehrungen in den Darlehensverträgen fehlerhaft sind. Da es sich bei dem Kaufvertrag für das Fahrzeug und dem Darlehensvertrag um ein sog. verbundenes Geschäft handelt, besteht für den Käufer in diesen Fällen die Möglichkeit, sich auch von dem Kaufvertrag zu lösen.

Abschließende Empfehlung: Es gibt zu den mit dem Dieselskandal verbundenen Fragen noch keine höchstrichterliche Rechtsprechung. Eventuelle Klagen sind daher mit einem entsprechenden Kostenrisiko verbunden. Dieses Kostenrisiko kann aber ausgeschlossen werden durch den Abschluss einer Erfolgshonorarvereinbarung mit dem Rechtsanwalt bzw. durch den Abschluss eines Prozessfinanzierungsvertrages. In diesen Fällen trägt der Geschädigte kein Kostenrisiko. Dieses wird von dem Rechtsanwalt bzw. dem Prozessfinanzierer übernommen. Diese erhalten als Gegenleistung einen Teil des Erfolges.

Sie können sich direkt informieren unter:

RA Dr. Klaus Lubitz

Prinzipalmarkt 22

48143 Münster

T: 0251-9816990

Mobil: 0170-3071350

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

MAHLE übernimmt Mehrheit von BrainBee

MAHLE übernimmt Mehrheit von BrainBee

Der MAHLE Konzern hat seine Beteiligung an BrainBee, einem Spezialisten für Automotive-Werkstattausrüstung, auf 80 Prozent der Anteile am Unternehmen aufgestockt.

Im September 2017 hat sich MAHLE mit 20 Prozent an dem italienischen Spezialisten für Werkstattausrüstung beteiligt und hat nun seine Anteile auf insgesamt 80 Prozent erhöht. „Die BrainBee-Kompetenz in Bereichen wie Klimaservice, Diagnose, Fluidmanagement und Abgasmessung ist eine hervorragende Ergänzung für unser Portfolio. In Zukunft können wir Kfz-Werkstätten und Fahrzeugherstellern ein noch größeres Spektrum an Ausrüstungen und Dienstleistungen anbieten“, sagt Olaf Henning, Geschäftsführer von MAHLE Aftermarket. „Das jüngste Ergebnis unserer bisherigen Zusammenarbeit ist das Abgasmessgerät EmissionPRO 180, das wir gemeinsam entwickelt haben. Weitere neue Beispiele werden wir der Öffentlichkeit auf der Automechanika im Herbst vorstellen.“

Lightyear One – erstes Langstrecken-Solarauto der Welt

Lightyear One – erstes Langstrecken-Solarauto der Welt

Lightyear, ein Pionier auf dem Gebiet der sauberen Mobilität, wurde 2016 von Absolventen des Solar Team Eindhoven gegründet, das 2013, 2015 und 2017 die Bridgestone World Solar Challenge gewonnen hat. Seit Firmengründung hat Lightyear bereits mehrere Auszeichnungen, Förderungen und Support von wichtigen Investoren erhalten. „Durch diese Unterstützung konnten wir einen funktionstüchtigen Prototyp für das erste Langstrecken-Solarauto innerhalb von nur zwei Jahren entwickeln. Wir haben bereits über hundert Fahrzeuge verkauft. Mit dem Lightyear One wollen wir zeigen, dass wir mit unserer Technologie eines der nachhaltigsten Autos des Marktes bauen können, das gleichzeitig hohen Komfort bietet.“

  • Das Fahrzeug ist aus Hightech-Materialien gefertigt, um das Gewicht so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten.
  • Der Lightyear One wird von vier voneinander unabhängigen Rädern angetrieben, sodass beim Transport vom Motor zum Rad keine Energie verloren geht.
  • Dach und Motorhaube bestehen aus fünf Quadratmetern integrierten Solarzellen aus Sicherheitsglas, die so stark sind, dass ein erwachsener Mann auf ihnen gehen kann, ohne Beulen zu verursachen.
  • Zusätzlich zur Solarenergie kann der Lightyear One an einer (Schnell-)Ladestation oder sogar an einer normalen Steckdose geladen werden.

Lex Hoefsloot betonte bei der Präsentation des Prototyps, wie wichtig es ist, jetzt zu handeln: „Der Lightyear One ist unsere große Chance, die Mobilität zum Besseren zu verändern. Da neue Technologien hohe Stückkosten beinhalten, müssen wir in einem exklusiven Markt starten. Der Lightyear One ist das erste Solarauto für Langstrecken mit erstaunlichen Spezifikationen. Die nächsten Modelle, die wir entwickeln wollen, werden deutlich weniger kosten. Darüber hinaus werden künftige Modelle für autonome und gemeinsame Fahrzeugflotten bereitgestellt, sodass der Kaufpreis auf eine große Gruppe von Nutzern aufgeteilt werden kann. In Kombination mit den niedrigen Betriebskosten des Fahrzeugs wollen wir Premiummobilität zu einem niedrigen Kilometerpreis bieten. Ein dritter, letzter Schritt wird sein, wirklich nachhaltige Autos zu bauen, die erschwinglicher in der Nutzung sind als die Kosten für das Benzin, das benötigt wird, um ein Verbrennungsauto zu fahren. Dies wird sich in naher Zukunft als unser wichtigster Wendepunkt erweisen und den Weg für einen hundertprozentig nachhaltigen Fuhrpark ebnen.“

Lightyear wird 2021 mit der Produktion des Lightyear One starten. Die ersten 100 Fahrzeuge sind bereits reserviert. Über die Internetseite www.lightyear.one können Käufer jetzt einen der 500 Lightyear Ones für eine Gebühr von 119.000 Euro (voraussichtliche Lieferung im Jahr 2021) reservieren.

Bildquelle: Lightyear

Abo-Modelle für Autos, ein Konzept der Zukunft?

Abo-Modelle für Autos, ein Konzept der Zukunft?

Laut einer Studie von Oliver Wyman zeigt bereits jeder 4. Autofahrer Interesse am Auto-Abo. Drei von zehn der Befragten können sich vorstellen gegen eine monatliche Gebühr ein Fahrzeug aus einem definierten Pool inkl. Fahrzeugwechsel ohne Nebenkosten für Versicherung und Wartung zu zahlen.

Ob Software, Streamingdienste oder Fitnessstudios – das Geschäftsmodell Abonnement ist in vielen Branchen etabliert. Doch ein Abo für Autos? „Die Kunden sind erst dabei, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen“, sagt Joachim Deinlein, Partner bei Oliver Wyman. Auf den ersten Blick wirken die Zahlen ernüchternd, die die Strategieberatung in einer Umfrage unter 500 deutschen und 500 amerikanischen Teilnehmern erhoben hat: Demnach äußern nur 26 % in Deutschland und 14 % in den USA ein grundsätzliches Interesse an dieser Form der flexiblen Autonutzung.

Der wichtigste Aspekt die Wahl eines Auto-Abonnements ist für den Hersteller jedoch die größte Herausforderungen: „Es müssen zu Spitzenbedarfe gewisse Fahrzeuge vorgehalten werden, zum Beispiel im Sommer genügend Cabrios und im Winter ausreichend SUVs, die dann in anderen Jahreszeiten weniger gefragt sind,“ sagt Deinlein. „29 % in Deutschland würden am liebsten jede Woche mit einem neuen Auto vorfahren. Und die Sehnsucht nach großen Autos, etwa SUVs, steigt auffällig an.“

Anders als Car-Sharing spricht das Abo-Modell auffällig viele Kunden mit hoher Zahlungsbereitschaft an: 31 % gaben an, eine Monatsrate von über 1.000 Euro für akzeptabel zu halten, 23 % davon zeigten sich mit über 1.250 Euro einverstanden. Auf der anderen Seite sind 55 % aller in Deutschland befragten Konsumenten monatlich bereit, maximal 500 Euro für das Auto im Abo zu investieren, doch Deinlein betrachtet vor allem die Werte für das Premiumsegment als Ansporn: „Hersteller müssen einen Weg finden, diese Zahlungsbereitschaft auszuschöpfen.“

Schützen Sie Ihre Kunden vor Verletzungen und Strafe

Schützen Sie Ihre Kunden vor Verletzungen und Strafe
Im Jahre 2015 wurden 42,3 % aller Pkw-Mängel erst nach Ablauf der HU-Frist erkannt. So eine Studie der QM e.V. nach der Auswertung von 52 Millionen Hauptuntersuchungen. Die Quote von HU-Überziehern soll danach bei 33 % liegen. 

„Tipp tipp tot“ – bei jedem 3. Unfall sind Smartphones im Spiel

„Tipp tipp tot“ – bei jedem 3. Unfall sind Smartphones im Spiel

Vielleicht sind sie dir auch schon mal aufgefallen, die großen Plakate an Autobahnen, die mit Sprüchen wie „Tipp tipp tot“ auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer hinweisen. Aktuelle Zahlen beweisen: Diese Warnungen machen durchaus Sinn, um noch mehr Autofahrern ins Gewissen zu rufen, wie oft Smartphones bei einem Unfall eine tragende Rolle spielen.