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Neue Studie zeigt, welchen Stellenwert das Auto noch immer hat


Prestigeobjekt, Freiheit auf vier Rädern oder einfach nur die bequemste Art, um von A nach B zu kommen? Bei Autos gehen die Meinungen zwar weit auseinander, gefahren werden sie aber weiter trotzdem gern. Laut einer aktuellen Studie wollen sich 35 Prozent der Autofahrer in den nächsten 18 Monaten einen anderen Wagen zulegen – immer weniger Menschen können sich außerdem vorstellen, auf ihr Auto zu verzichten.

 

Autos lassen die Herzen der Deutschen noch immer höher schlagen


Der Kauf eines Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagens lässt die Herzen der Autofahrer in Deutschland unverändert höher schlagen. Mehr als jeder Dritte plant innerhalb der nächsten 18 Monate einen Fahrzeugwechsel. Dabei ist das Interesse an Gebrauchtwagen deutlich gestiegen. Deutsche Premiumhersteller stehen hoch im Kurs während Volumenmarken an Bedeutung verlieren. Das belegt die aktuelle Studie „Trends beim Autokauf“ des Tankstellen-Marktführers Aral, die mittlerweile seit 2003 in der neunten Auflage vorliegt und das private Pkw-Kaufverhalten beleuchtet. Die repräsentative Studie unter 1.001 Befragten zeigt auch, dass das Kaufinteresse für Hybrid- und Elektrofahrzeuge wächst. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung an die Reichweite und die Ladedauer von Elektroautos. Und obwohl immer mehr Fahrerassistenzsysteme als Vorboten autonomer Fahrzeuge zum Alltag gehören, können sich immer weniger Befragte vorstellen, das Lenkrad vollständig aus der Hand zu geben.

 

Welche Autos wir am liebsten kaufen


Großes Kaufinteresse, Gebrauchtwagen stärker gefragt: 35 Prozent der Studienteilnehmer beabsichtigen, sich in den kommenden 18 Monaten einen Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagen zuzulegen. Das entspricht zwar einem Rückgang von sechs Prozentpunkten gegenüber der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2017, doch im Langfristvergleich liegt das Kaufinteresse weit über dem Durchschnitt. Zwischen den Jahren 2003 und 2011 schwankte es in einem schmalen Korridor zwischen 18 und 26 Prozent und erreichte erst danach ein deutlich höheres Niveau. Was aktuell auffällt: Immer mehr potenzielle Autokäufer sehen sich in den günstigeren Segmenten um. Wollte sich vor zwei Jahren noch jeder Vierte ein fabrikneues Fahrzeug kaufen, fällt dieser Anteil um 11 Prozentpunkte auf nur noch 14 Prozent. Bei den Jahreswagen ergibt sich ein leichtes Minus von einem Prozentpunkt auf ein Kaufinteresse von 9 Prozent. Die Gewinner der aktuellen Erhebung sind Gebrauchtwagen, denn ihr Anteil verdoppelt sich von 6 auf 12 Prozent und erreicht das höchste jemals ermittelte Niveau.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von ARAL)
Bildquellen: © klickblick, Pixabay (Header-Bild); Pexels, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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Viele Cabrios und Motorräder verschwinden spätestens im November wieder von der Straße. Sie werden vorübergehend außer Betrieb gesetzt und erst im Frühjahr bei schönem wieder Wetter hervorgeholt. Hier kann eine Ruheversicherung von Vorteil sein.

 

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Wallboxen im Test – das sollten Autofahrer wissen

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Wer sich ein Elektroauto zulegt, braucht eine Ladestation für zuhause – eine sogenannte Wallbox. Nachdem der ADAC bereits 2018 zwölf Geräte getestet hat, wurden nun sechs weitere Wallboxen einem Systemvergleich unterzogen. Berücksichtigt wurden dabei auch Modelle, die beim ersten Test noch nicht verfügbar waren.

 

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Studie warnt: Telefonieren auf der Autobahn sind 250 Meter im Blindflug

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Ablenkung am Steuer als Unfallursache wird von vielen unterschätzt. Die Brille aus dem Etui nesteln oder ins Navigationsgerät tippen – die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr ist in jedem Fall eingeschränkt. Eine Studie im Auftrag von ADAC und ÖAMTC hat die Meter Blindflug ermittelt, die Fahrer jeweils unterwegs sind, wenn sie durch verschiedene Tätigkeiten abgelenkt werden.

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So verhalten sich Autofahrer im Stau richtig

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Obwohl ein Stau für viele Autofahrer eine alltägliche Situation ist, wissen manche von ihnen dennoch nicht, wie sie sich richtig zu verhalten haben. Denn im Stau müssen einige Dinge beachtet und wichtige Regeln befolgt werden. Das richtige Verhalten eines einzelnen Autofahrers kann dabei Leben retten.

 

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Vorsicht Wild: auch Motorradfahrer in Gefahr!

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Wildunfälle machen etwa fünf Prozent aller Straßenverkehrsunfälle aus. Kollisionen mit Rehen, Hirschen und Wildschweinen passieren dabei nicht nur mit Pkw und Lkw, auch Motorradfahrer sind davor nicht gefeit.

 

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Motorrad- oder Rollerunfall: Das kann wirklich schützen

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Ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Spritztour am Wochenende: Roller- und Motorradfahren sind in der schönen Jahreszeit beliebt, doch das Unfallrisiko gegenüber Autofahren ist 16 Mal höher. Neben einem Sicherheitscheck des Zweirads sind defensives und vorausschauendes Fahren lebenswichtig, aber vor allem auch eine gute Schutzausrüstung.

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Erste Hilfe am Unfallort ist keine Selbstverständlichkeit – aber lebenswichtig

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Am 14. September ist der Tag der Ersten Hilfe. In diesem Zusammenhang wurde in einer Umfrage ermittelt, wie es um die Bereitschaft zur ersten Hilfe in der Bevölkerung steht. Das ernüchternde Ergebnis: Erste Hilfe ist immer noch keine Selbstverständlichkeit – obwohl sie Leben retten kann.

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„Woche der Wiederbelebung“: was auch Autofahrer wissen sollten

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Es sind besorgniserregende Zahlen: Nur jeder zehnte Deutsche überlebt einen plötzlichen Herzstillstand, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die Helferquote nur bei 39 Prozent liegt. Dabei kann jeder mit drei einfachen Schritten helfen und womöglich Leben retten.

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In Baustellen: Lieber sicher rechts, als ängstlich links fahren

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Baustellen auf den Autobahnen gehören zum automobilen Alltag. Vor allem in den Sommermonaten und bis Oktober prägen sie laut dem Statistischen Bundesamt das Fernstraßenbild. Derzeit gibt es bundesweit etwa 550. So nötig Baustellen sind, sie behindern leider auch den Verkehrsfluss.

Erstes Hardware-Nachrüstsystem für Diesel

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Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die erste Allgemeine Betriebserlaubnis zur Nachrüstung älterer Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 erteilt – für ein System des Anbieters Dr Pley für Volvo-Modelle.

„Ein kleiner, wegweisender Schritt ist getan. Es ist jedoch keine Zeit, sich auf der ersten Genehmigung eines Nachrüstsystems auszuruhen, das nur einzelne Diesel-Fahrzeugmodelle sauber macht. Im Sinne der Luftreinhaltung müssen alle betroffenen Fahrzeuge nachgerüstet werden. Kürzlich erlassene Fahrverbote in Berlin und drohende Fahreinschränkungen in NRW belegen: Wenn das KBA bremst, dann auf Kosten der Verbraucher“, so die Botschaft von Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE „Die Autohersteller müssen die Kosten für die Nachrüstung vollständig übernehmen und damit betroffene Verbraucher für den Wertverlust ihres Pkw entschädigen. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass es die Hersteller waren, die dreckige Diesel als sauber verkauft haben.“

Bundesweit geht es um sechs Millionen Fahrzeuge mit der Euro-5-Norm. Bisher haben nur wenige Autohersteller zugesagt, Diesel-Fahrzeugbesitzer zu unterstützen – und das auch nur mit bis zu 3.000 Euro in den sogenannten Intensivstädten – also Städten mit besonders hoher Luftbelastung.

Ruheversicherung: Welche Autofahrer brauchen diesen Schutz?

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Kfz-Versicherung: Das sollten Fahranfänger und junge Fahrer beachten

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Für viele ist der Ausbildungsbeginn der Startschuss in die finanzielle Unabhängigkeit und mit ihr ist auch das erste eigene Auto verbunden. Egal ob geleast oder gekauft, für die Zulassung ist eine Autoversicherung nötig. Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen Fahranfänger die Wartezeit auf eine höhere Schadensfreiheitsklasse verkürzen können.

Roadtrip: Das sind die schönsten Autostrecken

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Für viele Menschen bedeutet Autofahren Freiheit. Einfach reinsetzen, losfahren und unabhängig sein. Das ist, was nicht wenige Autofahrer an ihren Autos so zu schätzen wissen. Da bietet es sich doch an, einen Blick auf die schönsten Autostrecken in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu werfen – der nächste Roadtrip kommt bestimmt.

Wie oft kommen Kunden mit einem kaputten Autoschlüssel zu Ihnen?

Wie oft kommen Kunden mit einem kaputten Autoschlüssel zu Ihnen?

Wie oft haben Sie einen Gebrauchtwagen zum Verkauf, bei dem ein Schlüssel nicht mehr tut oder schäbig aussieht? Die Firma Vangerow in Reutlingen bietet bundesweit die Reparatur von Autoschlüsseln an – zum Festpreis von 49 Euro brutto.  

Bei dem Preis kann die Autoschlüssel-Reparatur eine echte Alternative zu einem neuen Schlüssel und auch beim Auto-Verkauf eine Wertsteigerung sein. Zu den Standard-Reparaturen gehören: Tausch von Bart, Gehäuse, Spulen, Kondensatoren, Infrarot, Tasten, Löten von Tasten. Sollte eine Reparatur nicht möglich sein, fallen lediglich die Kosten für den Rückversand an (5,95 Euro). https://vangerow.de/autoschluessel-reparatur-beim-spezialisten/

HELLA wächst im Geschäftsjahr 2018/2019 stärker als der Automobilsektor

HELLA wächst im Geschäftsjahr 2018/2019 stärker als der Automobilsektor

Der global aufgestellte Automobilzulieferer HELLA hat das Geschäftsjahr 2018/2019 (1. Juni 2018 bis 31. Mai 2019) mit einer Verbesserung von Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. So ist der währungs- und portfoliobereinigte Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % gestiegen.

„Die Rahmenbedingungen haben sich für HELLA im zurückliegenden Geschäftsjahr spürbar verschlechtert. Die weltweite Fahrzeugproduktion befindet sich insgesamt im Rückwärtsgang“, sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung. „Dass wir uns dennoch deutlich besser als der Markt entwickelt haben, liegt vor allem an unserem soliden Geschäftsmodell mit innovativen Licht- und Elektroniklösungen für die großen automobilen Markttrends sowie an unserer breiten internationalen Aufstellung.“ So ist HELLA im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere in Nord-, Mittel- und Südamerika mit einem Umsatzanstieg von 13 % stark gewachsen, aber auch in Europa hat sich das Geschäft mit einem Wachstum von über 6 % positiv entwickelt. Dadurch konnten Nachfrageschwankungen in anderen wichtigen Absatzmärkten, wie z.B. China, ausgeglichen werden.

Angesichts der weiterhin hohen Unsicherheiten im Marktumfeld sowie der weiter rückläufigen Branchenentwicklung erwartet HELLA mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 6,5 bis 7,5 % (Vorjahr portfoliobereinigt: 8,4 %). „Auf kurze Sicht wird sich die Automobilkonjunktur nicht erholen. Vielmehr gehen wir von weiter rückläufigen Märkten aus“, sagte Dr. Rolf Breidenbach. „Trotz dieser Herausforderungen haben wir aufgrund unserer strategischen Ausrichtung und unseres gut gefüllten Auftragsbuchs aber dennoch das Potenzial, auch zukünftig stärker als der Automobilmarkt zu wachsen und langfristig vom Branchenwandel zu profitieren.“

Geschäftsbericht zum Download

Bildquelle: HELLA

Schutz vor Hackern bei Diagnose vernetzter Fahrzeuge: Hella Gutmann-Lösung für autorisierte Diagnose

Schutz vor Hackern bei Diagnose vernetzter Fahrzeuge: Hella Gutmann-Lösung für autorisierte Diagnose

Die zunehmende Vernetzung moderner Fahrzeuge mit dem Internet und untereinander sowie die Einführung teilautonomer Fahrfunktionen erfordern neue Maßnahmen bezüglich der Datensicherheit. Die Fahrzeughersteller arbeiten deshalb an neuen Sicherheitskonzepten, um Hackerangriffe auf Fahrzeugdaten und -elektronik möglichst zu verhindern. Ähnlich der Firewall für Computer wird die 'Carwall' moderne Fahrzeuge in Zukunft vor unberechtigten Zugriffen schützen. Im Zuge dessen wird auch der offene Datenfluss über die OBD-Schnittstelle stark eingeschränkt werden. Bis dato gewohnte Umfänge sollen dann ausschließlich authentifizierten Technikern vorbehalten sein.

Hella Gutmann-Kunden müssen sich keine Sorgen machen, eine praxisgerechte Lösung wird erarbeitet, um den Anwendern der Hella Gutmann-Diagnosegeräte auch an künftigen Fahrzeugmodellen Diagnose in gewohntem Umfang und auf legale Weise zu ermöglichen.

Entsprechende Authentifizierungs-Funktionen werden im Rahmen von Software-Updates zur Verfügung gestellt. Über den genauen Implementierungszeitpunkt wird gesondert informiert.

Autounfall im Ausland – viele Autofahrer sorgen sich um Rechtslage

Autounfall im Ausland – viele Autofahrer sorgen sich um Rechtslage

Gerade erst die Landesgrenze passiert und im nächsten Moment passiert etwas Unvorhergesehenes. Wenn die Fahrt ins Reiseland durch einen Unfall unterbrochen wird, ist die Urlaubsfreude getrübt. Laut einer repräsentativen Umfrage würde sich bei einem Unfall im Ausland mehr als die Hälfte der deutschen Autofahrer Sorgen wegen der anderen Rechtslage bzw. Vorschriften machen.

Autozulieferer ZF mit Umsatz- und Gewinnwarnung

Autozulieferer ZF mit Umsatz- und Gewinnwarnung

In den letzten Wochen häufen sich die Umsatz- und Gewinnwarnungen von Autoherstellern und auch von Zulieferern in Deutschland. Die ZF Friedrichshafen AG hat aufgrund der eskalierenden Handelsfehde zwischen den USA und China ihre Jahresprognose um eine Milliarde Euro gesenkt.

Die ZF Friedrichshafen AG hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Umsatz von rund 18,4 Milliarden Euro erzielt. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf rund 650 Millionen Euro. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und des auch perspektivisch schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds hat das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2019 angepasst. ZF rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen 36 und 37 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge zwischen vier und fünf Prozent.

„Dieser Betrag kann uns nicht zufriedenstellen. Wir steuern gegen, indem wir partiell unsere Kapazitäten anpassen. Zudem leiten wir weitere Maßnahmen ein, um die Ergebnisqualität wieder zu verbessern“, sagt ZF-Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer. „Gleichwohl wird ZF unverändert in zukunftsgerichtete Technologien, wie Elektromobilität und autonomes Fahren, investieren.“ Wo sich indes konjunkturell bedingte Rückgänge zeigten, werde das Unternehmen Investitionen in bestehende Geschäftsfelder zurückstellen oder reduzieren.

 

Was vor allem Radfahrer über LKW-Abbiegeassistenten wissen sollten

Was vor allem Radfahrer über LKW-Abbiegeassistenten wissen sollten

37 Unfälle des Jahres 2017 mit Beteiligung von Lastkraftwagen und Fahrrädern endeten für die Radfahrer tödlich. Besonders das Rechtsabbiegen und die toten Winkel bergen die größten Gefahren. Um schwere Unfälle dieser Art künftig zu vermeiden, werden bei Lkw zunehmend Abbiegeassistenten eingesetzt.

ZKF informiert: WLTP-Nachweis im Einzelgenehmigungsverfahren

ZKF informiert: WLTP-Nachweis im Einzelgenehmigungsverfahren

Es fehlt derzeit eine einheitliche Rechtsauslegung.in der Frage des WLTP-Nachweises für vervollständigte Fahrzeuge, deren Basis nach WLTP homologiert wurden und die vom Fahrzeughersteller festgelegten Grenzen der maximalen Masse oder Stirnfläche überschreiten. Für diese Fahrzeuge kann mit den Berechnungstools der Hersteller kein CO2-Nachweis erstellt werden, weshalb eine Zulassung von den Behörden verweigert werden kann. Vor diesem Hintergrund sind zukünftig Probleme bei der Erstzulassung von Fahrzeugen in Verbindung mit dem dafür notwendigen Abgasnachweis zu befürchten.

Der ZKF hält es zur Wahrung der Rechtssicherheit für unbedingt notwendig, dass in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium und allen Bundesländern eine sachgerechte Lösung in dieser WLTP-Problematik erreicht werden muss. Eine in den Bundesländern einheitlich angewandte Verfahrensweise ist erforderlich, damit keine Wettbewerbsverzerrung innerhalb der Bundesrepublik entsteht und ein „Zulassungstourismus“ vermieden wird. Um eine möglichst bundeseinheitliche Regelung zu finden, ist der ZKF - in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Metall - derzeit mit den Ministerien und den Prüfgesellschaften im Gespräch. Beide Verbände vertreten bundesweit über 800 Unternehmen des herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbaus.

Zu einer weiteren Gesprächsrunde hat der ZKF die europäischen Transporter-Hersteller, Prüfgesellschaften und Verbände der Branche zum „2. Erfahrungsaustausch WLTP“ nach Friedberg eingeladen, um über den aktuellen Stand der WLTP-Berechnungstools und die weitere Entwicklung zu beraten. Die große Beteiligung hat gezeigt, wie wichtig und dringend die Thematik WLTP für die Branche ist und dass der ZKF mit dieser Veranstaltung eine Plattform für einen konstruktiven Austausch schaffen konnte.

Fakt ist: Jeder Fahrzeughersteller wird zum Stichtag 1.9.2019 ein Online-Berechnungstool zur Bestimmung des CO2-Wertes nach Vervollständigung von Basisfahrzeugen zur Verfügung haben.

Die Aufbauhersteller müssen jedoch davon ausgehen, dass zukünftig nicht mehr jeder Umbau oder jede Art von Aufbau die vorgegebenen Grenzwerte für Masse und Stirnfläche erfüllen kann. Diese Grenzwerte sind je nach Hersteller und Modell unterschiedlich, weshalb die Vorgaben rechtzeitig beachtet werden müssen.

Grundsätzliche Ausnahmen können die Fahrzeughersteller nicht machen, weil die Fahrzeuge zukünftig dem ISC-Monitoring unterliegen, das die Übereinstimmung der Emissionen von in Betrieb befindlichen Fahrzeugen überwacht. Werden die Schadstoffwerte im Falle einer RDE-Überprüfung überschritten, drohen den Fahrzeugherstellern empfindliche Strafzahlungen. Nach europäischer Gesetzgebung werden lediglich Fahrzeuge, die nach Erstzulassung verändert wurden, von diesem Monitoring ausgenommen.

Derzeit ist die Bestimmung des CO2-Wertes mit Hilfe der Berechnungstools nur für vervollständigte Basisfahrzeuge mit Euro 6 Motoren erforderlich, die unter dem Prüfzyklus WLTP fallen. Die Emissionswerte von Motoren größerer Fahrzeuge, die der Schadstoffklasse Euro VI unterliegen, werden auf dem Motorenprüfstand ermittelt und können für vervollständigte Fahrzeuge übernommen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass zukünftig für sämtliche Fahrzeuge nach Aufbaumontage ein CO2-Nachweis erbracht werden muss. Die EU arbeitet bereits an Vorschriften für die CO2 -Zertifizierung von Lkw und deren Aufbauten, Bussen und Anhängern.

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik sowie der Bundesverband Metall setzen sich auch weiterhin für praktikable Zulassungsbedingungen der Fahrzeuge ihrer Aufbauhersteller- Mitglieder im Rahmen der neuesten WLTP-Regelungen ein und werden über neue Ergebnisse kurzfristig berichten. Veröffentlichungen, die bereits zum heutigen Stand eine bundeseinheitliche Vorgehensweise vorgeben, sind kritisch zu bewerten.

Die beliebtesten Routen von Campingurlaubern im Sommer 2019

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Zu zweit ist Camping am schönsten: Wie der „Camping-Kompass 2019“ belegt, verreisen Camper am liebsten mit ihrem Partner für ein bis zwei Wochen. Mit der aktuellen Routenauswertung des ADAC wird nun auch verraten, wohin es Wohnmobile und Wohnwagen im Sommerurlaub 2019 zog und wohin der Trend weiter geht.

Wie wirken sich Assistenzsysteme auf die Unfallbilanzen aus?

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Mit Assistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen sollen weniger Unfälle im Straßenverkehr passieren, aber sind die Effekte wirklich zu spüren? Experten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben untersucht, wie sich die neue Technik tatsächlich auswirkt.

Laut GDV-Prognose werden die Entschädigungsleistungen der Kfz-Versicherer bis 2035 im Vergleich zu 2015 durch die neuen Systeme um 7 bis maximal 15 Prozent sinken. Im Bezugsjahr 2015 hatten die Versicherer Schäden in Höhe von rund 22 Milliarden Euro reguliert. „Die neuen Systeme machen das Autofahren zwar sicherer, sie verbreiten sich im Fahrzeugbestand aber nur langsam und machen Reparaturen im Schadenfall teurer. Auf absehbare Zeit hat der technologische Fortschritt also nur geringen Einfluss auf das Schadengeschehen“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.

Den größten Effekt auf Kfz-Haftpflichtschäden haben Notbremsassistenten sowie Park- und Rangierassistenten, die bis 2035 jeweils zu Einsparungen von rund 5 bis 10 Prozent führen könnten. Schäden am eigenen Auto werden am besten mit einem Park- und Rangierassistenten vermieden, der nicht nur warnt, sondern das Auto auch lenkt und bremst – ein solches System könnte bei den Kaskoschäden bis 2035 Einsparungen von rund 4 bis knapp 8 Prozent erreichen.

Die grundlegenden Erkenntnisse der Studie sind:

  1. Assistenzsysteme haben auf viele Schäden keinen Einfluss.
    Ein Autobahnpilot hilft gegen Autodiebe ebenso wenig wie eine Einparkhilfe vor Steinschlag, Hagel oder Marderbissen schützt. Auch der beste Notbremsassistent ändert nichts an den physikalischen Gesetzen für den Bremsweg eines Autos.
  2. Die neue Technik verhindert in der Praxis weniger Schäden als in der Theorie.
    In Baustellenbereichen oder bei widriger Witterung können Assistenzsysteme an Grenzen stoßen, zudem nutzen die Fahrer die Systeme nicht durchgehend. Im realen Straßenverkehr werden daher weniger Schäden verhindert, als es unter idealen Bedingungen möglich wäre.
  3. Die Systeme verbreiten sich langsam.
    Neue Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen werden nur für Neuwagen angeboten und auch hier zunächst für wenige. Erst viele Jahre nach der Markteinführung ist die neue Technik in nahezu allen Fahrzeugen vorhanden.
  4. Zusätzliche Technik macht Reparaturen teurer.
    Der Einbau weiterer Sensoren und neuer Technik erhöht im Schadenfall die Reparaturkosten. Ein Assistenzsystem macht etwa den Austausch einer Windschutzscheibe um rund 30 Prozent teurer.

Eine ausführliche Zusammenfassung der GDV-Studie mit den Ergebnissen zu einzelnen Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen finden Sie hier: Download der Studie

Bildquelle: GDV