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Umfrage bestätigt Liebe der Deutschen zum Automobil


In dieser Woche beginnt die IAA, die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main, eine der größten Veranstaltungen dieser Art. Die Stimmung auf dem Messegelände scheint jedoch getrübt, denn viele wichtige Automobilhersteller sind gar nicht erst nach Frankfurt gekommen. Ist die Sparte nur im Umbruch oder beginnt hier eine Talfahrt? In einer Umfrage wurden die Autofahrer repräsentativ nach ihren Einstellungen zum Auto, zu den Kaufabsichten und zu den alternativen Energien befragt – mit einem schönen Ergebnis!

 

Trend-Tacho: Deutschland bleibt ein Autoland


Für 97 Prozent der vom KÜS-Trend-Tacho Befragten ist der Besitz eines Autos wichtig bis sehr wichtig. Die Zahl weist Deutschland als Autoland aus. Für die Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Einkauf oder für Freizeit und Urlaub ist das Auto die Nummer eins.
Wenn es um die Verkehrswege geht, dann finden 86 Prozent das Autobahnnetz zumindest gut ausgebaut. Weniger gute Bewertungen erhalten der öffentliche Personennahverkehr, die Radwege und die Gehwege. Gäbe es einen besseren öffentlichen Personennahverkehr, dann wäre dieser für 58 Prozent der Befragten eine gute Ergänzung des Mobilitätsbedarfs. In den nächsten 12 Monaten planen 17 Prozent die Anschaffung eines E-Bikes oder Pedelecs und immerhin schon 9 Prozent wenige Wochen nach der Zulassung für den Verkehr einen E-Scooter, also einen Tretroller mit Elektroantrieb.
Interessant wird es auch, wenn es um alternative Antriebe geht. Bei Elektroautos wären 35 Prozent bereit zum Kauf, wenn sich die Reichweite deutlich erhöhen würde. Den Hybridantrieb halten über die Hälfte der Befragten, 51 Prozent, für eine sinnvolle Zukunftstechnologie.
Die lieben Steuern! Begrüßen würde es eine Mehrheit, wenn alternative Antriebsarten bei den Kfz-Steuern begünstigt würden. Beim Elektroantrieb sind es 53 Prozent, bei der Brennstoffzelle 52 Prozent, bei Plug-in-Hybriden 49 Prozent und bei den gasgetriebenen Fahrzeugen 43 Prozent. Umgekehrt würden 47 Prozent der vom Trend-Tacho befragten Autofahrer bei einer Erhöhung der Kfz-Steuer für Diesel-Fahrzeuge auf ihr damit betriebenes Auto verzichten.
Und dann ist da noch die Frage nach der Digitalisierung der automobilen Welt. 61 Prozent der Autofahrer können sich nicht vorstellen, in zehn Jahren in einem autonom fahrenden Fahrzeug zu sitzen (37 Prozent eher nicht, 24 Prozent auf keinen Fall). Anders sieht es bei der Nutzung digitaler Komfortdienste aus. So schätzen beispielsweise 39 Prozent die Verkehrsinformationen live, also die intelligente Routenplanung, 38 Prozent die Nachrichten und 34 Prozent möchten nicht auf digital eingespielte Gefahren- oder Wetterwarnungen verzichten. Die Schlusslichter in der Befragung bilden etwa der Concierge Service, also ein direkter Assistenz- und Auskunftsdienst des jeweiligen Herstellers mit 4 Prozent und die Nutzung des Smartphones als Autoschlüssel mit 5 Prozent.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von KÜS)
Bildquellen: © Propina, Pixabay (Header-Bild); reverent, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Foto: e.GO Mobile AG

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Mit Tempo 100 auf der Landstraße und plötzlich springt ein Reh vors Auto: Zusammenstöße mit Tieren gehören besonders im Herbst zu den häufigsten Autounfällen. Ob die Kfz-Versicherung den Schaden übernimmt, hängt von der Art des Tieres ab – und vom Versicherungsvertrag.

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PR- und Öffentlichkeitsarbeit: Malheur oder Absicht

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„… Komplizierte Elektronikprobleme können mit speziellen auf die Automarke abgestimmten Diagnosegeräten, die freien Werkstätten oftmals nicht zur Verfügung stehen, zügig ausgelesen und behoben werden. Wird ein Fehler dennoch mal nicht gefunden, können Vertragswerkstätten auf die Fehlerdatenbank des Herstellers zugreifen.“

Noch wissen wir nicht, welcher Autor hinter diesem Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 11. September 2019 steckt. Daher können wir auch noch nicht urteilen, ob sich hier ein Redakteur hat kaufen lassen oder ob er so unwissend ist. Aber wir bleiben am Ball, denn diese Aussagen sind ja hanebüchen. Leider finden solche Fehlurteile immer wieder Platz in den Tageszeitungen und Wochenblättern. Lesen Sie dazu den Artikel auf S. 5 in FREIE WERKSTATT 11.2019, die ab Mittwoch, 13. November 2019 online steht.

Was können Sie dagegen tun? Informieren Sie Ihre Redaktion vor Ort. Nutzen Sie die Pressetexte der Mister A.T.Z. GmbH, die Sie finden unter: https://www.misteratz.de/leistungen/presse-notiz/.

Schutz vor Hackern bei Diagnose vernetzter Fahrzeuge: Hella Gutmann-Lösung für autorisierte Diagnose

Schutz vor Hackern bei Diagnose vernetzter Fahrzeuge: Hella Gutmann-Lösung für autorisierte Diagnose

Die zunehmende Vernetzung moderner Fahrzeuge mit dem Internet und untereinander sowie die Einführung teilautonomer Fahrfunktionen erfordern neue Maßnahmen bezüglich der Datensicherheit. Die Fahrzeughersteller arbeiten deshalb an neuen Sicherheitskonzepten, um Hackerangriffe auf Fahrzeugdaten und -elektronik möglichst zu verhindern. Ähnlich der Firewall für Computer wird die 'Carwall' moderne Fahrzeuge in Zukunft vor unberechtigten Zugriffen schützen. Im Zuge dessen wird auch der offene Datenfluss über die OBD-Schnittstelle stark eingeschränkt werden. Bis dato gewohnte Umfänge sollen dann ausschließlich authentifizierten Technikern vorbehalten sein.

Hella Gutmann-Kunden müssen sich keine Sorgen machen, eine praxisgerechte Lösung wird erarbeitet, um den Anwendern der Hella Gutmann-Diagnosegeräte auch an künftigen Fahrzeugmodellen Diagnose in gewohntem Umfang und auf legale Weise zu ermöglichen.

Entsprechende Authentifizierungs-Funktionen werden im Rahmen von Software-Updates zur Verfügung gestellt. Über den genauen Implementierungszeitpunkt wird gesondert informiert.

Frauen und Männer im Handwerk: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

Frauen und Männer im Handwerk: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

Rund 32 % macht der Anteil der Frauen im Handwerk in Deutschland aus. Eine aktuelle Umfrage1 im Handwerk im Auftrag des Mietbekleidungsanbieters CWS zeigt Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf.

Der Großteil der weiblichen Handwerker würde sich wieder für den eigenen Beruf entscheiden. Mit 79,5 % sind es minimal mehr als bei den Männern mit 79,3 %. Die Gründe, die für Frauen gegen das Handwerk sprechen, unterscheiden sich jedoch von den Kollegen. Männer geben vor allem die hohe körperliche Belastung an (73,3 %), das empfinden Frauen nur zu 54,5 % als hinderlich. Sie stören hingegen insbesondere auch die unattraktiven Arbeitszeiten (48,5 %) an ihrem Beruf (Männer: 29,3 %). Ein großer Unterschied besteht zudem in der Zufriedenheit mit dem eigenen Einkommen. Während 53 % der Männer zufrieden sind, so geben nur 36,6 % der weiblichen Mitarbeiter an, mit ihrem Gehalt zufrieden zu sein.

Frauen sind weniger davon überzeugt, dass das Handwerk in der Gesellschaft anerkannt ist. 64,3 % der Männer finden, dass das Handwerk anerkannt ist und sogar 22,3 %, sehr anerkannt. Nur 57,2 % der Handwerkerinnen sind der Meinung, dass das Handwerk anerkannt ist und nur 14,3 % empfinden große Anerkennung.

Die Ergebnisse der aktuellen Handwerkerumfrage zeigen, dass sich nur 51 % der Frauen genauso anerkannt fühlen wie ihre männlichen Kollegen. Beide Geschlechter sind hingegen sehr stolz darauf, im Handwerk beschäftigt zu sein.

1 Die Handwerkerumfrage wurde durch Conoscope im Auftrag von CWS online im November 2018 durchgeführt. Es wurden 527 Handwerker zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind nach Geschlecht und Alter repräsentativ.

 Bildquelle: CWS

 

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