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„Woche der Wiederbelebung“: was auch Autofahrer wissen sollten

 

Es sind besorgniserregende Zahlen: Nur jeder zehnte Deutsche überlebt einen plötzlichen Herzstillstand, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die Helferquote nur bei 39 Prozent liegt. Dabei kann jeder mit drei einfachen Schritten helfen und womöglich Leben retten.

 

#heldkannjeder – Herzdruckmassage kann Leben retten


Deutschlandweit erleiden jährlich über 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand – und nur jeder zehnte Betroffene überlebt. Der Grund: Bereits innerhalb von drei bis fünf Minuten kommt es aufgrund von Sauerstoffmangel zu Schäden am Gehirn. Der gerufene Rettungsdienst benötigt durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Patienten. Diese Zeit kann durch Herzdruckmassage eines Laien oder eines Ersthelfers überbrückt werden – aber nur 39 Prozent der Deutschen helfen aktiv. In anderen europäischen Ländern liegt die Quote bei bis zu 80 Prozent.
Aus diesem Grund hat die ADAC-Stiftung gemeinsam mit zahlreichen Partnern in der „Woche der Wiederbelebung“ ab dem 16. September 2019 eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Laienreanimation gestartet. Zusammen mit der Pépinière Stiftung, dem Deutschen Rat für Wiederbelebung, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie bundesweit über 100 Verkehrsunternehmen, Städten, Gemeinden und Landkreisen wird im Rahmen der Aufklärungskampagne gezeigt, dass jeder helfen kann. Mit Plakaten und Infoscreens an öffentlichen Plätzen sowie in Bussen und Bahnen soll die breite Öffentlichkeit über das Einmaleins der Wiederbelebung – die Schritte Prüfen (Atmung überprüfen), Rufen (Notruf wählen), Drücken (Herzdruckmassage durchführen) – aufgeklärt werden. Dabei wird der Slogan „#heldkannjeder“ verwendet.
Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung: „Durch die Kampagne zur Laienreanimation möchte die ADAC Stiftung mehr Menschen ermutigen und befähigen, in einem Notfall Hilfe zu leisten. Unser Ziel ist es, dass jeder die einfachen Schritte 'Prüfen, Rufen, Drücken' beherrscht und anwendet.“
Der Aktionszeitraum der Kampagne endet am 16. Oktober 2019 mit einer Veranstaltung in Köln anlässlich des weltweiten Tags der Wiederbelebung, dem „World Restart a Heart Day“.
Ausführliche Informationen zur Kampagne und den drei Schritten zum Leben Retten sind unter stiftung.adac.de zu finden.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von ADAC)
Bildquellen: © bhossfeld, Pixabay (Header-Bild); Golda, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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Reichweiten-Angst

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Anfang dieses Jahres hat das Beratungsunternehmen McKinsey bei deutschen Autofahrern drei Hauptgründe ermittelt, die sie vom Kauf eines Elektrofahrzeugs abschrecken würden: Rund 25 % seien die E-Mobile einfach zu teuer. Ebenfalls eine Viertel der Befragten gab an, dass die Reichweite immer noch zu gering sei. Und jeder Fünfte beklagte die mangelhafte Ladeinfrastruktur.

Was die „Reichweiten-Angst“ betrifft, hat JATO Dynamics recherchiert und kommt zu dem Ergebnis, dass die Sorge, auf dem Weg zum Ziel mit leerem Akku liegen zu bleiben, nicht mehr wirklich begründet ist. Es sei denn, man sei auf dem Weg im Urlaub in den Süden von Europa.

Die durchschnittliche Reichweite von Batterieelektrofahrzeugen in Deutschland betrug im ersten Quartal 2015 gerade einmal 160 Kilometer. Der Wert bis Ende 2016 hat sich auf gut 395 Kilometer mehr als verdoppelt. Danach verlief die Kapazitätskurve allerdings nicht mehr kontinuierlich aufwärts. Im Gegenteil: Mit regelmäßigen Auf und Abs fiel die durchschnittliche Reichweite bis zum zweiten Quartal 2018 auf rund 381 Kilometer. Doch seit dem dritten Quartal haben die Batteriehersteller gute Arbeit geleistet, denn die Reichweite stieg auf durchschnittlich 516 Kilometer im zweiten Quartal 2019 an. Dass diese sogenannte Reichweitenangst wohl mehr ein psychologisches als ein technisches Problem ist, machen auch Zahlen der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) deutlich: 80 % der Deutschen legen jeden Tag nur knapp 40 Kilometer mit dem Wagen zurück.

Bildquelle: JATO Dynamics

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Bei Automodellen mit digitalen Tachometern kann der Kilometerstand ohne großen Aufwand manipuliert werden – nicht nur im Tacho, sondern auch in allen anderen Steuergeräten. In diesem Artikel erfährst du, was Tachobetrug ist und was du als Autofahrer tun kannst.

Haftungsprobleme bei dienstlicher Nutzung privater E-Scooter

Haftungsprobleme bei dienstlicher Nutzung privater E-Scooter

Knapp zwei Monate nachdem die Verordnung und damit die Zulassung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) am Straßenverkehr in Kraft getreten ist, häufen sich Unfälle bei frei nutzbaren E-Scootern und es wird immer deutlicher, dass weitere Regelungen notwendig sind. „Es sind Spiel-, Spaß und Sportfahrzeuge, die wir für die betriebliche Nutzung aus Sicherheitsgründen nicht empfehlen können“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF).

Vorsicht ist geboten, wenn Mitarbeiter auf Dienstreisen ihren privaten E-Scooter einsetzen oder die in vielen Städten frei verfügbaren Fahrzeuge während der Dienstzeit spontan nutzen. Unfälle mit Personenschäden während der dienstlichen Nutzung können problematisch werden. Unternehmen müssen das im Blick haben. Der BVF empfiehlt ein klares Nutzungsverbot während dienstlicher Einsätze auszusprechen – bezogen auf die frei angebotenen Scooter.

Wenn es sich um einen betrieblich eingesetzten E-Scooter handelt, dann muss der Fuhrpark- oder Mobilitätsverantwortliche selbstverständlich eine Ein- und Unterweisung durchführen und bei den zulassungspflichtigen Fahrzeugen über die rechtliche Einordnung informieren. Die Berufsgenossenschaft (BG) wird verstärkt darauf achten, dass die E-Scooter die innerbetrieblich eingesetzt werden, auch in der Gefährdungsbeurteilung aufgenommen und das Risiko bewertet wurde – „Die BG empfiehlt Vorgaben wie Helmpflicht, reflektierende Kleidung etc. Das muss der Arbeitgeber entsprechend der Bewertung vorgeben. Die Verantwortung liegt bei dienstlicher Nutzung also auch bei den Unternehmen“, unterstreicht Schäfer. Die Nutzung im betrieblichen Einsatz erfordert selbstredend die Berücksichtigung aller berufsgenossenschaftlichen Regeln und der Unfallverhütungsvorschriften.

 

Motorrad- oder Rollerunfall: Das kann wirklich schützen

Motorrad- oder Rollerunfall: Das kann wirklich schützen

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Spritztour am Wochenende: Roller- und Motorradfahren sind in der schönen Jahreszeit beliebt, doch das Unfallrisiko gegenüber Autofahren ist 16 Mal höher. Neben einem Sicherheitscheck des Zweirads sind defensives und vorausschauendes Fahren lebenswichtig, aber vor allem auch eine gute Schutzausrüstung.

Autofahren in der dunklen Jahreszeit: Was verunsichert Autofahrer? Schlechte Sicht bzw. eine nasse, spiegelnde Fahrbahn verunsichert 72 Prozent bzw. 65 Prozent der deutschen Autofahrer in der Dunkelheit. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Bei 64 Prozent lös

Autofahren in der dunklen Jahreszeit: Was verunsichert Autofahrer?

Schlechte Sicht bzw. eine nasse, spiegelnde Fahrbahn verunsichert 72 Prozent bzw. 65 Prozent der deutschen Autofahrer in der Dunkelheit. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Bei 64 Prozent löst demnach auch das Auf- oder Abblendlicht anderer Verkehrsteilnehmer eine starke Verunsicherung aus.

Wie wirken sich Assistenzsysteme auf die Unfallbilanzen aus?

Wie wirken sich Assistenzsysteme auf die Unfallbilanzen aus?

Mit Assistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen sollen weniger Unfälle im Straßenverkehr passieren, aber sind die Effekte wirklich zu spüren? Experten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben untersucht, wie sich die neue Technik tatsächlich auswirkt.

Laut GDV-Prognose werden die Entschädigungsleistungen der Kfz-Versicherer bis 2035 im Vergleich zu 2015 durch die neuen Systeme um 7 bis maximal 15 Prozent sinken. Im Bezugsjahr 2015 hatten die Versicherer Schäden in Höhe von rund 22 Milliarden Euro reguliert. „Die neuen Systeme machen das Autofahren zwar sicherer, sie verbreiten sich im Fahrzeugbestand aber nur langsam und machen Reparaturen im Schadenfall teurer. Auf absehbare Zeit hat der technologische Fortschritt also nur geringen Einfluss auf das Schadengeschehen“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.

Den größten Effekt auf Kfz-Haftpflichtschäden haben Notbremsassistenten sowie Park- und Rangierassistenten, die bis 2035 jeweils zu Einsparungen von rund 5 bis 10 Prozent führen könnten. Schäden am eigenen Auto werden am besten mit einem Park- und Rangierassistenten vermieden, der nicht nur warnt, sondern das Auto auch lenkt und bremst – ein solches System könnte bei den Kaskoschäden bis 2035 Einsparungen von rund 4 bis knapp 8 Prozent erreichen.

Die grundlegenden Erkenntnisse der Studie sind:

  1. Assistenzsysteme haben auf viele Schäden keinen Einfluss.
    Ein Autobahnpilot hilft gegen Autodiebe ebenso wenig wie eine Einparkhilfe vor Steinschlag, Hagel oder Marderbissen schützt. Auch der beste Notbremsassistent ändert nichts an den physikalischen Gesetzen für den Bremsweg eines Autos.
  2. Die neue Technik verhindert in der Praxis weniger Schäden als in der Theorie.
    In Baustellenbereichen oder bei widriger Witterung können Assistenzsysteme an Grenzen stoßen, zudem nutzen die Fahrer die Systeme nicht durchgehend. Im realen Straßenverkehr werden daher weniger Schäden verhindert, als es unter idealen Bedingungen möglich wäre.
  3. Die Systeme verbreiten sich langsam.
    Neue Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen werden nur für Neuwagen angeboten und auch hier zunächst für wenige. Erst viele Jahre nach der Markteinführung ist die neue Technik in nahezu allen Fahrzeugen vorhanden.
  4. Zusätzliche Technik macht Reparaturen teurer.
    Der Einbau weiterer Sensoren und neuer Technik erhöht im Schadenfall die Reparaturkosten. Ein Assistenzsystem macht etwa den Austausch einer Windschutzscheibe um rund 30 Prozent teurer.

Eine ausführliche Zusammenfassung der GDV-Studie mit den Ergebnissen zu einzelnen Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen finden Sie hier: Download der Studie

Bildquelle: GDV

Werden E-Scooter bald wie Autos behandelt

Werden E-Scooter bald wie Autos behandelt?

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Frauen und Männer im Handwerk: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

Frauen und Männer im Handwerk: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

Rund 32 % macht der Anteil der Frauen im Handwerk in Deutschland aus. Eine aktuelle Umfrage1 im Handwerk im Auftrag des Mietbekleidungsanbieters CWS zeigt Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf.

Der Großteil der weiblichen Handwerker würde sich wieder für den eigenen Beruf entscheiden. Mit 79,5 % sind es minimal mehr als bei den Männern mit 79,3 %. Die Gründe, die für Frauen gegen das Handwerk sprechen, unterscheiden sich jedoch von den Kollegen. Männer geben vor allem die hohe körperliche Belastung an (73,3 %), das empfinden Frauen nur zu 54,5 % als hinderlich. Sie stören hingegen insbesondere auch die unattraktiven Arbeitszeiten (48,5 %) an ihrem Beruf (Männer: 29,3 %). Ein großer Unterschied besteht zudem in der Zufriedenheit mit dem eigenen Einkommen. Während 53 % der Männer zufrieden sind, so geben nur 36,6 % der weiblichen Mitarbeiter an, mit ihrem Gehalt zufrieden zu sein.

Frauen sind weniger davon überzeugt, dass das Handwerk in der Gesellschaft anerkannt ist. 64,3 % der Männer finden, dass das Handwerk anerkannt ist und sogar 22,3 %, sehr anerkannt. Nur 57,2 % der Handwerkerinnen sind der Meinung, dass das Handwerk anerkannt ist und nur 14,3 % empfinden große Anerkennung.

Die Ergebnisse der aktuellen Handwerkerumfrage zeigen, dass sich nur 51 % der Frauen genauso anerkannt fühlen wie ihre männlichen Kollegen. Beide Geschlechter sind hingegen sehr stolz darauf, im Handwerk beschäftigt zu sein.

1 Die Handwerkerumfrage wurde durch Conoscope im Auftrag von CWS online im November 2018 durchgeführt. Es wurden 527 Handwerker zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind nach Geschlecht und Alter repräsentativ.

 Bildquelle: CWS

 

Die beliebtesten Routen von Campingurlaubern im Sommer 2019

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Zu zweit ist Camping am schönsten: Wie der „Camping-Kompass 2019“ belegt, verreisen Camper am liebsten mit ihrem Partner für ein bis zwei Wochen. Mit der aktuellen Routenauswertung des ADAC wird nun auch verraten, wohin es Wohnmobile und Wohnwagen im Sommerurlaub 2019 zog und wohin der Trend weiter geht.

Erstes Hardware-Nachrüstsystem für Diesel

Erstes Hardware-Nachrüstsystem für Diesel

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die erste Allgemeine Betriebserlaubnis zur Nachrüstung älterer Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 erteilt – für ein System des Anbieters Dr Pley für Volvo-Modelle.

„Ein kleiner, wegweisender Schritt ist getan. Es ist jedoch keine Zeit, sich auf der ersten Genehmigung eines Nachrüstsystems auszuruhen, das nur einzelne Diesel-Fahrzeugmodelle sauber macht. Im Sinne der Luftreinhaltung müssen alle betroffenen Fahrzeuge nachgerüstet werden. Kürzlich erlassene Fahrverbote in Berlin und drohende Fahreinschränkungen in NRW belegen: Wenn das KBA bremst, dann auf Kosten der Verbraucher“, so die Botschaft von Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE „Die Autohersteller müssen die Kosten für die Nachrüstung vollständig übernehmen und damit betroffene Verbraucher für den Wertverlust ihres Pkw entschädigen. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass es die Hersteller waren, die dreckige Diesel als sauber verkauft haben.“

Bundesweit geht es um sechs Millionen Fahrzeuge mit der Euro-5-Norm. Bisher haben nur wenige Autohersteller zugesagt, Diesel-Fahrzeugbesitzer zu unterstützen – und das auch nur mit bis zu 3.000 Euro in den sogenannten Intensivstädten – also Städten mit besonders hoher Luftbelastung.

Autounfall im Ausland – viele Autofahrer sorgen sich um Rechtslage

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Gerade erst die Landesgrenze passiert und im nächsten Moment passiert etwas Unvorhergesehenes. Wenn die Fahrt ins Reiseland durch einen Unfall unterbrochen wird, ist die Urlaubsfreude getrübt. Laut einer repräsentativen Umfrage würde sich bei einem Unfall im Ausland mehr als die Hälfte der deutschen Autofahrer Sorgen wegen der anderen Rechtslage bzw. Vorschriften machen.

Neue Assistenzsysteme für Pkw in den Startlöchern

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Smarte Systeme wie Spurhalte- und Notbremsassistenten sind bereits seit Jahren in zahlreichen Pkw verbaut und machen Autofahrten sicherer. In Neufahrzeugen vorgeschrieben sind sie aber nicht. Denn die dafür notwendigen Regularien, welche die Anforderungen an diese Systeme festlegen, werden derzeit erst erarbeitet.

Wallboxen im Test – das sollten Autofahrer wissen

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Wer sich ein Elektroauto zulegt, braucht eine Ladestation für zuhause – eine sogenannte Wallbox. Nachdem der ADAC bereits 2018 zwölf Geräte getestet hat, wurden nun sechs weitere Wallboxen einem Systemvergleich unterzogen. Berücksichtigt wurden dabei auch Modelle, die beim ersten Test noch nicht verfügbar waren.

 

Autozulieferer ZF mit Umsatz- und Gewinnwarnung

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In den letzten Wochen häufen sich die Umsatz- und Gewinnwarnungen von Autoherstellern und auch von Zulieferern in Deutschland. Die ZF Friedrichshafen AG hat aufgrund der eskalierenden Handelsfehde zwischen den USA und China ihre Jahresprognose um eine Milliarde Euro gesenkt.

Die ZF Friedrichshafen AG hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Umsatz von rund 18,4 Milliarden Euro erzielt. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf rund 650 Millionen Euro. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und des auch perspektivisch schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds hat das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2019 angepasst. ZF rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen 36 und 37 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge zwischen vier und fünf Prozent.

„Dieser Betrag kann uns nicht zufriedenstellen. Wir steuern gegen, indem wir partiell unsere Kapazitäten anpassen. Zudem leiten wir weitere Maßnahmen ein, um die Ergebnisqualität wieder zu verbessern“, sagt ZF-Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer. „Gleichwohl wird ZF unverändert in zukunftsgerichtete Technologien, wie Elektromobilität und autonomes Fahren, investieren.“ Wo sich indes konjunkturell bedingte Rückgänge zeigten, werde das Unternehmen Investitionen in bestehende Geschäftsfelder zurückstellen oder reduzieren.