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Kfz-Beleuchtung: Trotz neuer Systeme regelmäßig kontrollieren


Moderne Autos verfügen über allerlei technische Helferlein, Systeme und Assistenten, die auch bei defekter Beleuchtung sofort eine Warnung abgeben. Doch das ist gewiss nicht ausreichend und ersetzt die eigene, menschliche Überprüfung nicht.

 

Beleuchtung: Im Zweifel hilft die Werkstatt weiter


Beleuchtete Fahrzeuge sind im Straßenverkehr immer besser zu erkennen. Das gilt natürlich in den Wintermonaten, aber auch in der Sommerzeit. So sind Motorradfahrer verpflichtet, bei jeder Fahrt das Abblendlicht einzuschalten, damit sich die recht kleine Silhouette ihres Fahrzeugs für andere Verkehrsteilnehmer zumindest optisch vergrößert. Pkw-Fahrern ist es nach wie vor freigestellt, ob sie auch am Tage das Abblendlicht einschalten. So wird das Abblendlicht manchmal selbst bei einsetzender Dämmerung, starker Bewölkung oder Regen vergessen – besonders auf vielbefahrenen Straßen. Ein Grund, weshalb seit 2014 ein automatisches Tagfahrlicht für Neuzulassungen gesetzlich vorgeschrieben ist. „Das Tagfahrlicht ist nur nach vorne ausgerichtet und nicht so hell wie das Abblendlicht“, sagt Steffen Mißbach von TÜV Rheinland. „Das sorgt für einen geringeren Strom- beziehungsweise Spritverbrauch. Das Einschalten des Abblendlichts ist bei schlechter werdenden Sichtverhältnissen aber zwingend erforderlich.“
Bei vielen Autos der neueren Generationen wird die Beleuchtung von einer Lichtautomatik gesteuert, die sich nach den äußeren Bedingungen richtet. Zudem sind Systemen vorhanden, die dem Fahrer Defekte am Fahrzeug melden. Dazu gehören beispielsweise auch kaputte Leuchtmittel in den Scheinwerfern.

Autofahrer sollten vor jeder Fahrt die Beleuchtung kontrollieren und regelmäßig vom Schmutz befreien. Bei der Prüfung der Bremslichter helfen spiegelnde Flächen oder aber die Hilfe vom Beifahrer oder Nachbarn. „Ist ein Leuchtmittel defekt, sollte lieber die Werkstatt aufgesucht werden, um auf Nummer sicher zu gehen. Gerade die neueren Systeme sind relativ komplex“, rät Mißbach.

Bei mangelnder Beleuchtung drohen u. a. folgende Bußgelder:

  • Beleuchtung nicht vorschriftsmäßig benutzt, nicht rechtzeitig abgeblendet oder Beleuchtungseinrichtungen in verdecktem oder verschmutztem Zustand benutzt: 20 Euro Bußgeld
  • 25 Euro Bußgeld bei gleichzeitiger Gefährdung
  • 35 Euro Bußgeld bei Sachbeschädigung
  • Nur mit Stand­licht oder auf einer Straße mit durch­gehender, ausrei­chender Beleuch­tung mit Fern­licht gefahren: 10 Euro Bußgeld 
  • 15 Euro Bußgeld bei gleichzeitiger Gefährdung
  • 35 Euro Bußgeld bei Sachbeschädigung
  • Kein Abblend­licht am Tage trotz Sicht­behin­derung durch Nebel, Schnee­fall oder Regen benutzt: 25 Euro Bußgeld innerorts; 60 Euro Bußgeld außerorts

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von TÜV Rheinland)
Bildquellen: © NickyPe, Pixabay (Header-Bild); InstaWalli, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Der Großteil der weiblichen Handwerker würde sich wieder für den eigenen Beruf entscheiden. Mit 79,5 % sind es minimal mehr als bei den Männern mit 79,3 %. Die Gründe, die für Frauen gegen das Handwerk sprechen, unterscheiden sich jedoch von den Kollegen. Männer geben vor allem die hohe körperliche Belastung an (73,3 %), das empfinden Frauen nur zu 54,5 % als hinderlich. Sie stören hingegen insbesondere auch die unattraktiven Arbeitszeiten (48,5 %) an ihrem Beruf (Männer: 29,3 %). Ein großer Unterschied besteht zudem in der Zufriedenheit mit dem eigenen Einkommen. Während 53 % der Männer zufrieden sind, so geben nur 36,6 % der weiblichen Mitarbeiter an, mit ihrem Gehalt zufrieden zu sein.

Frauen sind weniger davon überzeugt, dass das Handwerk in der Gesellschaft anerkannt ist. 64,3 % der Männer finden, dass das Handwerk anerkannt ist und sogar 22,3 %, sehr anerkannt. Nur 57,2 % der Handwerkerinnen sind der Meinung, dass das Handwerk anerkannt ist und nur 14,3 % empfinden große Anerkennung.

Die Ergebnisse der aktuellen Handwerkerumfrage zeigen, dass sich nur 51 % der Frauen genauso anerkannt fühlen wie ihre männlichen Kollegen. Beide Geschlechter sind hingegen sehr stolz darauf, im Handwerk beschäftigt zu sein.

1 Die Handwerkerumfrage wurde durch Conoscope im Auftrag von CWS online im November 2018 durchgeführt. Es wurden 527 Handwerker zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind nach Geschlecht und Alter repräsentativ.

 Bildquelle: CWS

 

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