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Ohne Stress zur nächsten HU – so geht's


So manchem Auto- und Motorradbesitzer bereitet der anstehende Termin zur Hauptuntersuchung (HU) Stress. „Wird mein Fahrzeug ohne Beanstandung die Untersuchung bestehen, werden Mängel festgestellt, muss ich wiederkommen“, lauten erfahrungsgemäß die Überlegungen. Doch es geht ganz einfach auch ohne Stress zur nächsten HU.

 

Das sollten Autofahrer vor der nächsten HU wissen


Trotz aller Sorge: Wer sich darauf konzentriert, worauf es bei der Fahrzeugprüfung ankommt und was die Sachverständigen ins Augenmerk nehmen, kann sich beruhigt auf die Fahrt machen.
„Von den Sachverständigen unter die Lupe genommen wird die Verkehrssicherheit und Vorschriftsmäßigkeit, nicht der Betriebszustand“, sagt Eberhard Lang von TÜV SÜD. Im Klartext: Eine frische HU heißt noch lange nicht, dass das Fahrzeug in einem tadellosen Zustand ist.
Im Rahmen von Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfungen werden die gesamte Beleuchtung, Räder und Bereifung, Korrosion an Bauteilen sowie die Flüssigkeitsstände und Dichtheit der Aggregate in Augenschein genommen. Hinzu kommen die Kontrollen von Lenkung und Lenkspiel, Bremsen sowie den Ausrüstungen des Autos. Dazu zählen Rückspiegel, Kennzeichen und Plaketten sowie Signaleinrichtungen wie die Hupe. „Insbesondere die sicherheitsrelevanten Ausstattungen sollte man auch zwischen den HU-Terminen im Blick behalten“, empfiehlt Lang. Darunter fallen unter anderem Veränderungen am Fahrzeug und ihr ordnungsgemäßer Eintrag in die Fahrzeugpapiere oder aber einfach nur die funktionstüchtige Anhängersteckdose.

Eingeführt wurde die Hauptuntersuchung in Deutschland im Dezember 1951 für alle zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuge sowie Anhänger. Nach und nach etablierten sich ähnliche Regelungen in anderen Staaten. Seit Mai 2009 regelt eine entsprechende Richtlinie (2009/40/EG) für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Durchführung regelmäßiger Kontrollen der Kraftfahrzeugsicherheit sowie der Motoremissionen. In Deutschland finden sich die entsprechenden Regelungen in Paragraf 29 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). So soll sichergestellt werden, dass keine Fahrzeuge mit Sicherheitsmängeln am Straßenverkehr teilnehmen. „Im Laufe der Jahre und parallel zur technischen Entwicklung wurden die Prüfkataloge immer wieder angepasst“, erläutert der TÜV SÜD-Experte die Geschichte der HU. Für die Abgasuntersuchung (AU) im Rahmen der HU-Prüfung gilt beispielsweise seit letztem Jahr, dass die Messung der Abgase am Endrohr wieder vorgegeben ist.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von TÜV SÜD)
Bildquellen: © WolfBlur, Pixabay (Header-Bild); wir_sind_klein, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Vorsicht ist geboten, wenn Mitarbeiter auf Dienstreisen ihren privaten E-Scooter einsetzen oder die in vielen Städten frei verfügbaren Fahrzeuge während der Dienstzeit spontan nutzen. Unfälle mit Personenschäden während der dienstlichen Nutzung können problematisch werden. Unternehmen müssen das im Blick haben. Der BVF empfiehlt ein klares Nutzungsverbot während dienstlicher Einsätze auszusprechen – bezogen auf die frei angebotenen Scooter.

Wenn es sich um einen betrieblich eingesetzten E-Scooter handelt, dann muss der Fuhrpark- oder Mobilitätsverantwortliche selbstverständlich eine Ein- und Unterweisung durchführen und bei den zulassungspflichtigen Fahrzeugen über die rechtliche Einordnung informieren. Die Berufsgenossenschaft (BG) wird verstärkt darauf achten, dass die E-Scooter die innerbetrieblich eingesetzt werden, auch in der Gefährdungsbeurteilung aufgenommen und das Risiko bewertet wurde – „Die BG empfiehlt Vorgaben wie Helmpflicht, reflektierende Kleidung etc. Das muss der Arbeitgeber entsprechend der Bewertung vorgeben. Die Verantwortung liegt bei dienstlicher Nutzung also auch bei den Unternehmen“, unterstreicht Schäfer. Die Nutzung im betrieblichen Einsatz erfordert selbstredend die Berücksichtigung aller berufsgenossenschaftlichen Regeln und der Unfallverhütungsvorschriften.

 

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Über HELLA GmbH & Co. KGaA, Lippstadt: HELLA ist ein börsennotiertes, global aufgestelltes Familienunternehmen mit über 125 Standorten in rund 35 Ländern. Mit einem Umsatz von 7,0 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2018/2019 sowie 39.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt HELLA zu den führenden Automobilzulieferern. Spezialisiert auf innovative Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik ist HELLA seit mehr als hundert Jahren ein wichtiger Partner der Automobilindustrie sowie des Aftermarket. Darüber hinaus entwickelt, fertigt und vertreibt HELLA im Segment Special Applications Licht- und Elektronikprodukte für Spezialfahrzeuge.

 

Foto: e.GO Mobile AG