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Was bringt eine regelmäßige Autowäsche und -pflege?


Wie lieb und teuer sind den Deutschen ihre Autos wirklich? Ein möglicher Gradmesser dafür lässt sich in den Waschstraßen bundesweit beobachten. 41 Prozent der deutschen Autofahrer pflegen das eigene Fahrzeug sehr regelmäßig mindestens einmal im Monat, während andere da weniger enthusiastisch sind – das zeigt eine repräsentative forsa Studie mit aktuellen Erkenntnissen über das Autowaschverhalten der befragten deutschen Autofahrer.

 

Regelmäßige Autowäsche: Mehr als nur Sauberkeit


Die aktuelle Studie „Einstellungen zum eigenen Auto“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt befasst sich u. a. damit, wie und wie oft die deutschen Autofahrer ihre Autos waschen. Demnach besucht mit 41 Prozent mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer mindestens einmal im Monat eine Waschanlage, immerhin 32 Prozent der deutschen Autos bekommen einmal im Quartal eine gründliche Außenreinigung. Für 21 Prozent der Befragten hat die Außenpflege ihres Fahrzeugs geringere Priorität: Sie waschen es nur ein oder zweimal im Jahr.
Ähnliche Studienergebnisse ergaben sich auch für die Innenreinigung. 42 Prozent der befragten Autofahrer säubern Sitze, Böden & Co. mindestens einmal pro Monat, weitere 31 Prozent wischen und saugen ihre Fahrerkabine einmal im Quartal. Echte Putzfans sind selten: Nur 3 Prozent der Autofahrer widmen sich jede Woche dem Innenraum ihres Fahrzeugs.

Auch die Frage nach dem „Wie“ beantwortet die Studie im Zusammenhang mit dem Waschverhalten der deutschen Autofahrer. Dabei entscheidet sich eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer, nämlich 39 Prozent, für ein Pflegeprogramm der mittleren Qualität, z. B mit Hochdruckvorwäsche, Felgenreinigung, Waschen, Glanzspülung und Trocknen. Für ein Drittel der deutschen Autofahrer reicht das Basis-Programm, während für 25 Prozent nur die Premium-Variante mit Intensivschaum, Unterbodenwäsche, Lackschutz bzw. Wachs gut genug ist für das eigene Fahrzeug. Trotzdem schauen sie dabei auf die Kosten: Für immerhin 76 Prozent der befragten Teilnehmer überschreiten die jährlichen Ausgaben für die Autowäsche einen Betrag von 100 Euro nicht. Lediglich vier Prozent lassen sich die Wagenpflege im Jahr 200 Euro und mehr kosten.

Dabei hat die regelmäßige Pflege des Autos nicht nur optische Vorteile. Die Autowäsche hilft auch dabei, Lackschäden durch hartnäckige Verschmutzungen oder Streusalz und daraus eventuell entstehende Roststellen zu vermeiden, wodurch auch der Wert des Fahrzeugs erhalten bleibt. Zudem weiß Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof: „Kleine Steinschläge können immer mal passieren und stellen eine Schwachstelle in der Windschutzscheibe dar, die beim nächsten Mal leicht reißen kann. Wenn man den kleinen Schaden aber auf einer sauberen Scheibe rechtzeitig erkennt, ist er mit wenig Aufwand reparierbar.“

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von CosmosDirekt)
Bildquellen: © paulbr75, Pixabay (Header-Bild); VintageBlue, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Das ATR-Nachwuchsförderprogramm „Trainingscamp der Champs“ für angehende Kfz-Profis startet im Januar 2020 in die zweite Runde. Die Azubi-Schulung geht über zwei Tage, ist kostenlos und offen für Auszubildende ab dem 2. Lehrjahr aus allen freien Mehrmarkenwerkstätten in Deutschland. Der beste Teilnehmer jedes Camps fährt Mitte 2020 zum großen Finale nach Hamburg. Dort messen sich die Besten nochmals und machen untereinander aus, wer von ihnen der Azubi-Champion des Jahres ist. „

Pate der Camps 2020 ist das Unternehmen HELLA, das auch das zusätzliche Siegerevent für alle Finalteilnehmer im Herbst 2020 im HELLA Globe in Lippstadt ausrichtet.

Ablauf: 20 Trainingstermine für je 12 Teilnehmer in ganz Deutschland sind angesetzt. Sie werden in den Verkaufshäusern der ATR-Gesellschafter STAHLGRUBER, PV Automotive und Matthies stattfinden. „Am ersten Trainingstag sehen wir uns erstmal die Grundlagen der Elektronik an und tauchen dann tiefer in die Themen Bordnetzelektronik und Motorelektronik bei Benziner und Diesel ein – das ist mein Spezialgebiet. Am zweiten Tag dreht sich dann alles um Lichttechnik“, sagt Steve Wiedmann, Kraftfahrzeugtechnikermeister mit langjähriger Werkstatterfahrung und Trainer der diesjährigen Camps. „Klar starten wir erst mit ein wenig Theorie, das muss sein. Aber die Praxis ist uns viel wichtiger. Die Teilnehmer wissen hinterher, welche Technik in einem Teil steckt und worauf es bei einer Reparatur konkret ankommt. So können sie das Gelernte direkt im Betrieb anwenden.“

Am Ende jedes Camps müssen die Teilnehmer in einer schriftlichen Prüfung zeigen, was sie aus dem Camp mitgenommen haben. Darin werden auch Themen abgefragt, die nicht Teil der Schulung waren, die angehende Mechatronikerinnen und Mechatroniker ab dem zweiten Lehrjahr aber draufhaben müssten. „Zurzeit werden die Aufgaben von Kfzlern immer umfangreicher, die Fahrzeuge immer komplexer im Aufbau. Die Camps sind für alle freien Kfz-Betriebe, die gerade unter diesen Umständen darauf achten, ihre Azubis zu echten Profis auszubilden“, so Edith Pisching von der ATR SERVICE GmbH.

Mehr Infos über das Nachwuchsförderprogramm für angehende Kfz-Mechatronikerinnen und Mechatroniker unter www.campderchamps.de

Bildquelle: ATR

Frauen und Männer im Handwerk: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

Frauen und Männer im Handwerk: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

Rund 32 % macht der Anteil der Frauen im Handwerk in Deutschland aus. Eine aktuelle Umfrage1 im Handwerk im Auftrag des Mietbekleidungsanbieters CWS zeigt Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf.

Der Großteil der weiblichen Handwerker würde sich wieder für den eigenen Beruf entscheiden. Mit 79,5 % sind es minimal mehr als bei den Männern mit 79,3 %. Die Gründe, die für Frauen gegen das Handwerk sprechen, unterscheiden sich jedoch von den Kollegen. Männer geben vor allem die hohe körperliche Belastung an (73,3 %), das empfinden Frauen nur zu 54,5 % als hinderlich. Sie stören hingegen insbesondere auch die unattraktiven Arbeitszeiten (48,5 %) an ihrem Beruf (Männer: 29,3 %). Ein großer Unterschied besteht zudem in der Zufriedenheit mit dem eigenen Einkommen. Während 53 % der Männer zufrieden sind, so geben nur 36,6 % der weiblichen Mitarbeiter an, mit ihrem Gehalt zufrieden zu sein.

Frauen sind weniger davon überzeugt, dass das Handwerk in der Gesellschaft anerkannt ist. 64,3 % der Männer finden, dass das Handwerk anerkannt ist und sogar 22,3 %, sehr anerkannt. Nur 57,2 % der Handwerkerinnen sind der Meinung, dass das Handwerk anerkannt ist und nur 14,3 % empfinden große Anerkennung.

Die Ergebnisse der aktuellen Handwerkerumfrage zeigen, dass sich nur 51 % der Frauen genauso anerkannt fühlen wie ihre männlichen Kollegen. Beide Geschlechter sind hingegen sehr stolz darauf, im Handwerk beschäftigt zu sein.

1 Die Handwerkerumfrage wurde durch Conoscope im Auftrag von CWS online im November 2018 durchgeführt. Es wurden 527 Handwerker zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind nach Geschlecht und Alter repräsentativ.

 Bildquelle: CWS

 

Autozulieferer ZF mit Umsatz- und Gewinnwarnung

Autozulieferer ZF mit Umsatz- und Gewinnwarnung

In den letzten Wochen häufen sich die Umsatz- und Gewinnwarnungen von Autoherstellern und auch von Zulieferern in Deutschland. Die ZF Friedrichshafen AG hat aufgrund der eskalierenden Handelsfehde zwischen den USA und China ihre Jahresprognose um eine Milliarde Euro gesenkt.

Die ZF Friedrichshafen AG hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Umsatz von rund 18,4 Milliarden Euro erzielt. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf rund 650 Millionen Euro. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und des auch perspektivisch schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds hat das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2019 angepasst. ZF rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen 36 und 37 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge zwischen vier und fünf Prozent.

„Dieser Betrag kann uns nicht zufriedenstellen. Wir steuern gegen, indem wir partiell unsere Kapazitäten anpassen. Zudem leiten wir weitere Maßnahmen ein, um die Ergebnisqualität wieder zu verbessern“, sagt ZF-Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer. „Gleichwohl wird ZF unverändert in zukunftsgerichtete Technologien, wie Elektromobilität und autonomes Fahren, investieren.“ Wo sich indes konjunkturell bedingte Rückgänge zeigten, werde das Unternehmen Investitionen in bestehende Geschäftsfelder zurückstellen oder reduzieren.

 

ZKF informiert: WLTP-Nachweis im Einzelgenehmigungsverfahren

ZKF informiert: WLTP-Nachweis im Einzelgenehmigungsverfahren

Es fehlt derzeit eine einheitliche Rechtsauslegung.in der Frage des WLTP-Nachweises für vervollständigte Fahrzeuge, deren Basis nach WLTP homologiert wurden und die vom Fahrzeughersteller festgelegten Grenzen der maximalen Masse oder Stirnfläche überschreiten. Für diese Fahrzeuge kann mit den Berechnungstools der Hersteller kein CO2-Nachweis erstellt werden, weshalb eine Zulassung von den Behörden verweigert werden kann. Vor diesem Hintergrund sind zukünftig Probleme bei der Erstzulassung von Fahrzeugen in Verbindung mit dem dafür notwendigen Abgasnachweis zu befürchten.

Der ZKF hält es zur Wahrung der Rechtssicherheit für unbedingt notwendig, dass in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium und allen Bundesländern eine sachgerechte Lösung in dieser WLTP-Problematik erreicht werden muss. Eine in den Bundesländern einheitlich angewandte Verfahrensweise ist erforderlich, damit keine Wettbewerbsverzerrung innerhalb der Bundesrepublik entsteht und ein „Zulassungstourismus“ vermieden wird. Um eine möglichst bundeseinheitliche Regelung zu finden, ist der ZKF - in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Metall - derzeit mit den Ministerien und den Prüfgesellschaften im Gespräch. Beide Verbände vertreten bundesweit über 800 Unternehmen des herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbaus.

Zu einer weiteren Gesprächsrunde hat der ZKF die europäischen Transporter-Hersteller, Prüfgesellschaften und Verbände der Branche zum „2. Erfahrungsaustausch WLTP“ nach Friedberg eingeladen, um über den aktuellen Stand der WLTP-Berechnungstools und die weitere Entwicklung zu beraten. Die große Beteiligung hat gezeigt, wie wichtig und dringend die Thematik WLTP für die Branche ist und dass der ZKF mit dieser Veranstaltung eine Plattform für einen konstruktiven Austausch schaffen konnte.

Fakt ist: Jeder Fahrzeughersteller wird zum Stichtag 1.9.2019 ein Online-Berechnungstool zur Bestimmung des CO2-Wertes nach Vervollständigung von Basisfahrzeugen zur Verfügung haben.

Die Aufbauhersteller müssen jedoch davon ausgehen, dass zukünftig nicht mehr jeder Umbau oder jede Art von Aufbau die vorgegebenen Grenzwerte für Masse und Stirnfläche erfüllen kann. Diese Grenzwerte sind je nach Hersteller und Modell unterschiedlich, weshalb die Vorgaben rechtzeitig beachtet werden müssen.

Grundsätzliche Ausnahmen können die Fahrzeughersteller nicht machen, weil die Fahrzeuge zukünftig dem ISC-Monitoring unterliegen, das die Übereinstimmung der Emissionen von in Betrieb befindlichen Fahrzeugen überwacht. Werden die Schadstoffwerte im Falle einer RDE-Überprüfung überschritten, drohen den Fahrzeugherstellern empfindliche Strafzahlungen. Nach europäischer Gesetzgebung werden lediglich Fahrzeuge, die nach Erstzulassung verändert wurden, von diesem Monitoring ausgenommen.

Derzeit ist die Bestimmung des CO2-Wertes mit Hilfe der Berechnungstools nur für vervollständigte Basisfahrzeuge mit Euro 6 Motoren erforderlich, die unter dem Prüfzyklus WLTP fallen. Die Emissionswerte von Motoren größerer Fahrzeuge, die der Schadstoffklasse Euro VI unterliegen, werden auf dem Motorenprüfstand ermittelt und können für vervollständigte Fahrzeuge übernommen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass zukünftig für sämtliche Fahrzeuge nach Aufbaumontage ein CO2-Nachweis erbracht werden muss. Die EU arbeitet bereits an Vorschriften für die CO2 -Zertifizierung von Lkw und deren Aufbauten, Bussen und Anhängern.

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik sowie der Bundesverband Metall setzen sich auch weiterhin für praktikable Zulassungsbedingungen der Fahrzeuge ihrer Aufbauhersteller- Mitglieder im Rahmen der neuesten WLTP-Regelungen ein und werden über neue Ergebnisse kurzfristig berichten. Veröffentlichungen, die bereits zum heutigen Stand eine bundeseinheitliche Vorgehensweise vorgeben, sind kritisch zu bewerten.

Autofahrerbefragung: riskantes Unwissen bei Kalibrierung

Autofahrerbefragung: riskantes Unwissen bei Kalibrierung

Sicherheit (78,2 %), Sparsamkeit (67,1 %) und Komfort (61,9 %) – dies sind unter den Befragten die wichtigsten Aspekte an einem Auto. Besonders Frauen (82,9 %) ist der Sicherheitsaspekt wichtig. Fast zwei Drittel der Befragten (63,5 %) kennen aus dem Stehgreif mindestens ein Fahrerassistenzsystem vom Spurhalteassistenten bis zur Reifendruckkontrolle. Mehr als die Hälfte der befragten Frauen (57,7 %) können auf Anhieb einen oder mehrere Assistenten benennen, während es ungestützt unter den Männern 67,9 % sind. Das sind die Ergebnisse einer repräsentative Umfrage* des Marktforschungsinstituts respondi im Auftrag von Carglass®. Viele kennen Fahrerassistenzsysteme, aber nur 55 % der Befragten können mit dem Begriff Kalibrierung etwas anfangen.

Notwendigkeit der Kalibrierung ist vielen unklar
Unabhängig davon, um was für ein Auto es sich handelt, haben alle eines gemein: Hat es eine Frontkamera an Bord, muss diese nach einem Scheibentausch kalibriert werden. Das bedeutet, dass die Messinstrumente auf die Korrektheit überprüft werden und bei vorhandenen Abweichungen neu eingestellt werden. Immerhin mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Befragten Autofahrer können sich unter dem Begriff Kalibrierung etwas vorstellen. Aber 4,1 Prozent verbinden damit etwas anderes und satte 40,9 Prozent haben keine Vorstellung, was mit dem Begriff gemeint ist. Dabei ist eine solche nach einem Scheibentausch unerlässlich für die korrekte Funktionsweise der Fahrerassistenzsysteme. Beispiel Spurhalteassistent – bereits eine Abweichung des Kamerawinkels um 1° kann bei einem Spurhalteassistenten auf 100 Metern zu Abweichungen bis zu 1,75 Metern führen und stellt damit ein Sicherheitsrisiko dar.

Tipp: Der schriftliche Nachweis einer erfolgreichen Kalibrierung sollten Sie Ihrem Kunden zusammen mit der Rechnung überreichen. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen.

*Umfragebedingungen: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der respondi AG, an der vom 21. bis 27. Oktober 2019 1.000 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung unter allen Führerscheinbesitzern, die über ein eigenes Auto verfügen und als Hauptfahrer für dessen Wartung und Instandhaltung verantwortlich sind.

Bildquelle: Carglass®

Akku, Reichweite, Ladung – wie verhalten sich Elektroautos im Winter?

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Fahren im Winter stellt Elektroautos und E-Scooter vor besondere Herausforderungen. Nicht nur das Laden der Batterie unterliegt speziellen Bedingungen, auch das Anfahren auf Eis und Schnee ist bei E-Mobilen anders als auf trockener Fahrbahn. Was im Einzelnen wichtig ist, erfährst du in diesem Artikel.

Wie erkenne ich einen guten Verbandskasten fürs Auto?

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Taugliches Verbandmaterial kann Leben retten und gehört in jedem Fahrzeug zur sicherheitsrelevanten Ausstattung. Nach einem Autounfall mit Verletzten kann die Hilfe während der ersten Minuten entscheidend sein. Deswegen sollten sich Autofahrer auf einen guten Verbandskasten verlassen können – doch wie erkennt man diesen?

Kunst als stiller Botschafter für Klimaschutz

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Unter dieser Headline titelte die Lokalausgabe der WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU, die gemeinsamen Aktivitäten der Herdecker Künstlerin Rosi Reiß und dem Unternehmer Andre Bruchhäuser. www.wp.de/staedte/herdecke-wetter/herdecker-macht-kunst-als-botschaft-fuer-klimaschutz-tragbar-id226928457.html

Anlässlich der Flutkatastrophe an der Elbe vor 17 Jahren malte Rosi Reiß ein Bild, das in die heutigen weltweit zu spürenden Umweltaktivitäten passt. „Es ist für mich nach wie vor wichtig, mit meinem Bild vor Augen zu führen, wie wichtig Umweltschutz für uns alle ist.“

Zugunsten einer Spendenaktion wurde dieses Bild von der Mutter von Andre Bruchhäuser ersteigert und hing viele Jahre im Foyer der Druckerei Bruchhäuser. Durch die anhaltend zunehmende Sensibilität zum Klimaschutz kam Andre Bruchhäuser auf die Idee, dieses Bild als Grundlage für eine große Spendenaktion zu Gunsten von aktivem Umweltschutz zu verwenden.

Mit seiner Textildruckmaschine kann das Bild mit Ökotex 100, einer zertifizierten umweltfreundlichen Farbe auf Textilien für T-Shirt, Tragebeutel etc. gedruckt werden. Diese Artikel können gekauft werden, um einerseits sichtbar für Umweltschutz zu werben und andererseits aus dem Verkauf das großartige Projekt „Pacific Garbage Screening“ zu unterstützen. Die Architektin Marcella Hansch aus Aachen hat dieses Projekt ins Leben gerufen, um Flüsse und Meere vom Plastikmüll zu befreien. Mehr Infos unter: www.pacific-garbage-screening.de

„Das war für mich das Argument, um aktiv zu werden. Hinzu kommt: In unserer Branche beschweren sich zunehmend viele Kfz-Werkstätten über die zunehmende Verpackungsflut bei gelieferten Ersatzteilen“, so Marion Micheli-Kaufhold vom Verlag Kaufhold. Spontan hat sie für jede(n) der 20 Mitarbeiter ein T-Shirt in Auftrag gegeben, um diese Aktion sichtbar und finanziell zu unterstützen.

Wenn auch Sie die Aktion unterstützen möchten und Ihrer Kundschaft signalisieren wollen, dass Sie sich aktiv Umweltmaßnahme begleiten Werkstatt, können Sie T-Shirt oder Tragebeutel mit dem Motiv und Ihrer Adresse erwerben. Infos unter: wwww.das-klimashirt.de

Bildunterschrift: „Da rückt eine überdimensionale Säge einem stolzen Baum zu Leibe. Wassermassen ergießen sich über Landschaften und Dörfer, im Hintergrund dreht sich unsere Erde.“ WR

HELLA wächst im Geschäftsjahr 2018/2019 stärker als der Automobilsektor

HELLA wächst im Geschäftsjahr 2018/2019 stärker als der Automobilsektor

Der global aufgestellte Automobilzulieferer HELLA hat das Geschäftsjahr 2018/2019 (1. Juni 2018 bis 31. Mai 2019) mit einer Verbesserung von Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. So ist der währungs- und portfoliobereinigte Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % gestiegen.

„Die Rahmenbedingungen haben sich für HELLA im zurückliegenden Geschäftsjahr spürbar verschlechtert. Die weltweite Fahrzeugproduktion befindet sich insgesamt im Rückwärtsgang“, sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung. „Dass wir uns dennoch deutlich besser als der Markt entwickelt haben, liegt vor allem an unserem soliden Geschäftsmodell mit innovativen Licht- und Elektroniklösungen für die großen automobilen Markttrends sowie an unserer breiten internationalen Aufstellung.“ So ist HELLA im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere in Nord-, Mittel- und Südamerika mit einem Umsatzanstieg von 13 % stark gewachsen, aber auch in Europa hat sich das Geschäft mit einem Wachstum von über 6 % positiv entwickelt. Dadurch konnten Nachfrageschwankungen in anderen wichtigen Absatzmärkten, wie z.B. China, ausgeglichen werden.

Angesichts der weiterhin hohen Unsicherheiten im Marktumfeld sowie der weiter rückläufigen Branchenentwicklung erwartet HELLA mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 6,5 bis 7,5 % (Vorjahr portfoliobereinigt: 8,4 %). „Auf kurze Sicht wird sich die Automobilkonjunktur nicht erholen. Vielmehr gehen wir von weiter rückläufigen Märkten aus“, sagte Dr. Rolf Breidenbach. „Trotz dieser Herausforderungen haben wir aufgrund unserer strategischen Ausrichtung und unseres gut gefüllten Auftragsbuchs aber dennoch das Potenzial, auch zukünftig stärker als der Automobilmarkt zu wachsen und langfristig vom Branchenwandel zu profitieren.“

Geschäftsbericht zum Download

Bildquelle: HELLA

HELLA liefert Licht- und Elektronikprodukte für den e.GO Life

HELLA liefert Licht- und Elektronikprodukte für den e.GO Life

Der Automobilzulieferer HELLA hat verschiedene Licht- und Elektronikprodukte im neuen e.GO Life integriert, darunter Produkte, welche die Bremsfunktion unterstützen und zum spezifischen Erscheinungsbild beitragen. Das Fahrzeug ist seit Mitte des Jahres auf der Straße und ist das erste Elektroauto des Aachener Elektroautounternehmens e.GO Mobile. Gemeinsam mit e.GO Mobile entwickelte HELLA das Scheinwerferkonzept. Im Fokus dabei stand, das Fahrzeug über die Scheinwerfer zu differenzieren. „Das Fahrzeug sollte ein freundliches Gesicht bekommen, was wir mit runden LED-Hauptscheinwerfern umsetzten, die auch in einer Halogenvariante verfügbar sind. Darüber hinaus haben wir das Standarddesign grundlegend verändert, da die Scheinwerfer aus Sicht des Firmengründers eine Hommage an den Porsche 911er sein sollten“, sagt Michael Bock, Vertriebsleiter im Bereich Special Applications bei HELLA. Gegen Aufpreis wertet Bi-LED-Lichttechnik, bei der ein einziges Projektionsmodul mit einer LED-Lichtquelle das Abblend- und Fernlicht realisiert, das System nochmals auf. Neben der Scheinwerfertechnologie liefert HELLA für den e.GO Life noch weitere Lichtprodukte, etwa Nebelscheinwerfer, Rückstrahler aus der modularen Leuchten-Baureihe Shapeline, die dritte hochgesetzte Bremsleuchte, die Nebelschluss- und Rückfahrleuchte sowie eine Leseleuchte für den Innenraum. Auch aus dem Elektronikbereich haben verschiedene HELLA Produkte in das Fahrzeug Einzug gehalten, darunter Regenlichtsensoren und die Signalhupe. Als Highlight hat HELLA die neue Generation der elektrischen Vakuumpumpe (UP5) für die Bremsfunktion integriert. „Da in E-Fahrzeugen kein Verbrennungsmotor vorhanden ist, kommt eine elektrische Pumpe zum Einsatz, um den nötigen Unterdruck für das pneumatische Bremskraftverstärkungssystem zu erzeugen“, erklärt Bock. Die Steuerung der elektrischen Vakuumpumpe erfolgt über einen integrierten Drucksensor, der bei Erreichen festgelegter Schaltschwellen die Pumpe ein- bzw. ausschaltet. HELLA und e.GO setzen die Zusammenarbeit weiter fort. Mitte 2020 soll die Serienproduktion des Elektrobusses „e.GO Mover“ starten. Geplant sind zwei Varianten, eine mit Fahrerassistenzsystemen und als höchste Ausbaustufe ein vollautonom fahrender Minibus. Auch hierfür wird HELLA dann Licht- und Elektronikprodukte liefern.

Über HELLA GmbH & Co. KGaA, Lippstadt: HELLA ist ein börsennotiertes, global aufgestelltes Familienunternehmen mit über 125 Standorten in rund 35 Ländern. Mit einem Umsatz von 7,0 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2018/2019 sowie 39.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt HELLA zu den führenden Automobilzulieferern. Spezialisiert auf innovative Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik ist HELLA seit mehr als hundert Jahren ein wichtiger Partner der Automobilindustrie sowie des Aftermarket. Darüber hinaus entwickelt, fertigt und vertreibt HELLA im Segment Special Applications Licht- und Elektronikprodukte für Spezialfahrzeuge.

 

Foto: e.GO Mobile AG

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