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Was sind die größten Bußgeldfallen für Autofahrer im Winter?


Gerade jetzt im Winter sollten Autofahrer ganz besonders auf ihr Verhalten im Straßenverkehr achten, um sich und andere zu schützen. Die frühzeitige Instandsetzung des Fahrzeugs spielt bei Nässe, Glatteis und Schnee eine besonders große Rolle. Denn noch immer werden zu viele Autofahrer vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht. Das birgt nicht nur vermeidbare Gefahren, sondern führt auch zu saftigen Strafen...

 

Das sind die 5 größten Bußgeldfallen im Winter


Der Winter steht vor der Tür – und damit auch das nervige Eiskratzen in der Früh. Laut einer repräsentativen Studie der Tankstellenkette HEM mit 2.568 befragten Personen gibt es für die Deutschen in der kalten Jahreszeit nichts Ärgerlicheres als das morgendliche Enteisen des eigenen Fahrzeugs (79 Prozent). Kein Wunder, dass jeder Zweite deshalb gern schon mal den Motor laufen lässt und das Auto vorheizt, während er die Scheiben von Eis und Schnee befreit. Was dabei jedoch nicht bedacht oder sogar billigend in Kauf genommen wird: Ein laufender Motor beim Eiskratzen schadet nicht nur der Umwelt, sondern wird vom Staat auch mit einer Geldbuße von zehn Euro bestraft. Ein recht hoher Preis für ein paar Minuten weniger frieren. HEM die fünf größten Bußgeldfallen auf winterlichen Straßen zusammengestellt, basierend auf einer Marktforschungsstudie:

  1. Bei Schneefall ohne Licht oder zu schnell gefahren: Sobald die Sicht durch Schnee oder Schneeregen eingeschränkt wird, heißt es „Licht an!“ für Deutschlands Autofahrer – und das auch bei Tag. Innerorts wartetsonst ein Bußgeld von 25 Euro, außerorts fallen bis zu 75 Euro an, wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Und auch die Geschwindigkeitsbegrenzung ist bei eingeschränkter Sicht unbedingt einzuhalten. Ansonsten winken nicht nur mindestens 80 Euro Strafe, sondern auch ein Punkt in Flensburg. 
  2. Schnee auf dem Autodach liegen lassen: Nur Scheiben, Blinker, Rücklicht, Scheinwerfer und Autokennzeichen freischaufeln reicht nicht! Das Autodach wird in der Eile oft bewusst vergessen – und das kann gefährlich werden: Der nachfolgende Verkehr und auch die eigene Sicht könnten durch herabfallenden Schnee behindert werden. Hier drohen 25 Euro Geldbuße. 
  3. Skigepäck oder Tannenbaum nicht ordnungsgemäß verstaut: Auf dem Weg in die Ferien schnell die Skier auf das Autodach schnallen oder zu Weihnachten den Tannenbaum in den Kofferraum legen? Aber bitte ordnungsgemäß! Die Investition in einen Dachträger und eine professionelle Anbringung kann sich lohnen, denn wer hier sündigt, wird mit Geldbußen von 20 Euro bis 200 Euro haftbar gemacht. Vorsicht gilt aber auch beim Transport in der Fahrerkabine: Ungesicherte Gegenstände können bei einer Vollbremsung mit voller Wucht nach vorn katapultiert werden. 
  4. Fehlender Sicherheitsabstand trotz Regen, Schnee und Glätte: Bei starkem Regen- oder Schneefall ist nicht nur die Sicht eingeschränkt, auch der Bremsweg auf glatter Fahrbahn verlängert sich und die Gefahr des Aquaplanings steigt. Ein angemessener Sicherheitsabstand sollte deshalb nicht nur auf Autobahnen und Landstraßen eingehalten werden, sondern auch in geschlossenen Ortschaften. In Städten und Gemeinden gilt ein gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand von 15 Metern, bei Schnee und Regen sollte er je nach Sicht- und Straßenverhältnissen aber mindestens 30 Meter betragen. Ein Verstoß wird sonst je nach Geschwindigkeit mit bis zu 400 Euro Buße, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot bestraft. 
  5. Mit Sommerreifen oder heruntergefahrenem Profil unterwegs: Wer bei Glätte, Eis und Schneefall noch mit Sommerreifen unterwegs ist, zahlt nicht nur eine Strafe von 60 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg - bei einem Verkehrsunfall verdoppelt sich das Bußgeld sogar und der Versicherungsschutz kann wegfallen! Also lieber rechtzeitig einen Termin zum Reifenwechsel vereinbaren und beim nächsten Tanken auch direkt die Beschaffenheit und den Luftdruck des Reifens überprüfen. Mindestens 1,6 Millimeter tief sollte das Profil des Reifens laut Gesetz sein – der ADAC rät bei Winter- und Ganzjahresreifen sogar zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von HEM)
Bildquellen: © makunin, Pixabay (Header-Bild); Pexels, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

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Es fehlt derzeit eine einheitliche Rechtsauslegung.in der Frage des WLTP-Nachweises für vervollständigte Fahrzeuge, deren Basis nach WLTP homologiert wurden und die vom Fahrzeughersteller festgelegten Grenzen der maximalen Masse oder Stirnfläche überschreiten. Für diese Fahrzeuge kann mit den Berechnungstools der Hersteller kein CO2-Nachweis erstellt werden, weshalb eine Zulassung von den Behörden verweigert werden kann. Vor diesem Hintergrund sind zukünftig Probleme bei der Erstzulassung von Fahrzeugen in Verbindung mit dem dafür notwendigen Abgasnachweis zu befürchten.

Der ZKF hält es zur Wahrung der Rechtssicherheit für unbedingt notwendig, dass in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium und allen Bundesländern eine sachgerechte Lösung in dieser WLTP-Problematik erreicht werden muss. Eine in den Bundesländern einheitlich angewandte Verfahrensweise ist erforderlich, damit keine Wettbewerbsverzerrung innerhalb der Bundesrepublik entsteht und ein „Zulassungstourismus“ vermieden wird. Um eine möglichst bundeseinheitliche Regelung zu finden, ist der ZKF - in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Metall - derzeit mit den Ministerien und den Prüfgesellschaften im Gespräch. Beide Verbände vertreten bundesweit über 800 Unternehmen des herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbaus.

Zu einer weiteren Gesprächsrunde hat der ZKF die europäischen Transporter-Hersteller, Prüfgesellschaften und Verbände der Branche zum „2. Erfahrungsaustausch WLTP“ nach Friedberg eingeladen, um über den aktuellen Stand der WLTP-Berechnungstools und die weitere Entwicklung zu beraten. Die große Beteiligung hat gezeigt, wie wichtig und dringend die Thematik WLTP für die Branche ist und dass der ZKF mit dieser Veranstaltung eine Plattform für einen konstruktiven Austausch schaffen konnte.

Fakt ist: Jeder Fahrzeughersteller wird zum Stichtag 1.9.2019 ein Online-Berechnungstool zur Bestimmung des CO2-Wertes nach Vervollständigung von Basisfahrzeugen zur Verfügung haben.

Die Aufbauhersteller müssen jedoch davon ausgehen, dass zukünftig nicht mehr jeder Umbau oder jede Art von Aufbau die vorgegebenen Grenzwerte für Masse und Stirnfläche erfüllen kann. Diese Grenzwerte sind je nach Hersteller und Modell unterschiedlich, weshalb die Vorgaben rechtzeitig beachtet werden müssen.

Grundsätzliche Ausnahmen können die Fahrzeughersteller nicht machen, weil die Fahrzeuge zukünftig dem ISC-Monitoring unterliegen, das die Übereinstimmung der Emissionen von in Betrieb befindlichen Fahrzeugen überwacht. Werden die Schadstoffwerte im Falle einer RDE-Überprüfung überschritten, drohen den Fahrzeugherstellern empfindliche Strafzahlungen. Nach europäischer Gesetzgebung werden lediglich Fahrzeuge, die nach Erstzulassung verändert wurden, von diesem Monitoring ausgenommen.

Derzeit ist die Bestimmung des CO2-Wertes mit Hilfe der Berechnungstools nur für vervollständigte Basisfahrzeuge mit Euro 6 Motoren erforderlich, die unter dem Prüfzyklus WLTP fallen. Die Emissionswerte von Motoren größerer Fahrzeuge, die der Schadstoffklasse Euro VI unterliegen, werden auf dem Motorenprüfstand ermittelt und können für vervollständigte Fahrzeuge übernommen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass zukünftig für sämtliche Fahrzeuge nach Aufbaumontage ein CO2-Nachweis erbracht werden muss. Die EU arbeitet bereits an Vorschriften für die CO2 -Zertifizierung von Lkw und deren Aufbauten, Bussen und Anhängern.

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik sowie der Bundesverband Metall setzen sich auch weiterhin für praktikable Zulassungsbedingungen der Fahrzeuge ihrer Aufbauhersteller- Mitglieder im Rahmen der neuesten WLTP-Regelungen ein und werden über neue Ergebnisse kurzfristig berichten. Veröffentlichungen, die bereits zum heutigen Stand eine bundeseinheitliche Vorgehensweise vorgeben, sind kritisch zu bewerten.

Sicher durch die Silvesternacht: Was sollten Autofahrer beachten?

Sicher durch die Silvesternacht: Was sollten Autofahrer beachten?

Sie heißen Moonraker, Electrum Vulcan oder Funtastic Rockets: In Deutschland wird das neue Jahr traditionell mit Leuchtfeuerwerk, Böllern und Raketen begrüßt. Dieser Brauch wurzelt in der vorchristlichen Tradition, an Silvester durch Lärm „böse Geister“ zu vertreiben. So schön die Silvesternacht auch werden mag – Autofahrer und -halter sollten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Kein Tempolimit – warum ist trotzdem eine Strafe wegen überhöhter Geschwindigkeit möglich?

Kein Tempolimit – warum ist trotzdem eine Strafe wegen überhöhter Geschwindigkeit möglich?

Deutschland ist auf der ganzen Welt für seine Autobahn bekannt. Dabei glauben viele Ausländer, dass wir auf der Autobahn so schnell fahren können, wie es das Auto zulässt. Doch in der Realität ist dem überhaupt nicht so. Denn das nicht vorhandene Tempolimit ist noch lange keine Lizenz zum Schnellfahren. Was viele nicht wissen: Auch, wenn es kein Tempolimit gibt, droht ein Bußgeld, wenn schneller als 130 km/h Richtgeschwindigkeit gefahren wird, obwohl die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen dies eigentlich nicht zulassen.

Schutz vor Hackern bei Diagnose vernetzter Fahrzeuge: Hella Gutmann-Lösung für autorisierte Diagnose

Schutz vor Hackern bei Diagnose vernetzter Fahrzeuge: Hella Gutmann-Lösung für autorisierte Diagnose

Die zunehmende Vernetzung moderner Fahrzeuge mit dem Internet und untereinander sowie die Einführung teilautonomer Fahrfunktionen erfordern neue Maßnahmen bezüglich der Datensicherheit. Die Fahrzeughersteller arbeiten deshalb an neuen Sicherheitskonzepten, um Hackerangriffe auf Fahrzeugdaten und -elektronik möglichst zu verhindern. Ähnlich der Firewall für Computer wird die 'Carwall' moderne Fahrzeuge in Zukunft vor unberechtigten Zugriffen schützen. Im Zuge dessen wird auch der offene Datenfluss über die OBD-Schnittstelle stark eingeschränkt werden. Bis dato gewohnte Umfänge sollen dann ausschließlich authentifizierten Technikern vorbehalten sein.

Hella Gutmann-Kunden müssen sich keine Sorgen machen, eine praxisgerechte Lösung wird erarbeitet, um den Anwendern der Hella Gutmann-Diagnosegeräte auch an künftigen Fahrzeugmodellen Diagnose in gewohntem Umfang und auf legale Weise zu ermöglichen.

Entsprechende Authentifizierungs-Funktionen werden im Rahmen von Software-Updates zur Verfügung gestellt. Über den genauen Implementierungszeitpunkt wird gesondert informiert.

Anzeige: Erfolgreich im Wettbewerb mit wiederaufgearbeiteten Ersatzteilen von Elstock und DRI

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Erfolgreich im Wettbewerb: mit wiederaufgearbeiteten Ersatzteilen von Elstock und DRI

Das Klima wird rauer: Der Wettbewerb zwischen freien Werkstätten und Vertragswerkstätten nimmt zu. Die Kunden wünschen sich eine günstige und dennoch hochwertige Reparatur. Wiederaufgearbeitete Ersatzteile von BORG Automotive erlauben der Werkstatt, mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis zu punkten.

BORG Automotive ist einer der drei größten Wiederaufarbeiter in Europa. Rund zwei Millionen Teile verkauft das Unternehmen im Jahr an freie Werkstätten. Das Besondere: Wiederaufgearbeitete Ersatzteile bieten bessere Margen als neue Original- oder Aftermarket-Produkte. Die Werkstatt kann den Kostenvorteil an den Kunden weitergeben oder den Gewinnanteil der Reparatur erhöhen.

Das Ganze funktioniert ohne Abstriche in Sachen Schnelligkeit und Qualität: BORG Automotive bietet eine hohe Marktabdeckung in allen Sortimenten und verfügt über eine leistungsfähige Logistik. Zudem nutzt BORG Automotive für das Remanufacturing ausschließlich gebrauchte Originalteile, die das Unternehmen über ein Pfandsystem gemeinsam mit dem Handel einsammelt.

Spezialisiert hat man sich auf Lichtmaschinen, Anlasser, Bremssättel, AGR-Ventile, Klimakompressoren, Lenksäulen, Lenkgetriebe und Servopumpen. Sie stehen Handel und Werkstatt unter den Marken Elstock und DRI zur Verfügung. In einem nach Qualitätsnorm ISO 9001:2015 zertifizierten, sechsstufigen Verfahren versetzt man gebrauchte Ersatzteile quasi in den Neuzustand. Eine gründliche Reinigung steht ebenso auf dem Produktionsplan wie der Austausch von Verschleiß- und Kleinteilen sowie eine abschließende, individuelle Funktionsprüfung nach Herstellervorgaben. Produziert wird in Europa.

Hinzu kommt: Der Umstieg auf wiederaufgearbeitete Ersatzzeile von BORG Automotive verursacht kaum Aufwand. Das passende Ersatzteil ist unter www.elstock.dk/de bzw. www.dri.dk/de sowie in TecDoc schnell gefunden. Ausgeliefert wird es mit Pfand, zwei Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung inklusive. Das ausgebaute Altteil wird einfach in der Verpackung des neuen Teils an den Handel zurückgegeben, der das Pfand wieder gutschreibt.

Breit aufgestellt: Das Sortiment von BORG Automotive deckt acht Produktgruppen ab.

Weitere Informationen unter www.borgautomotive.com

 

Bildquelle: Borg Automotive

Wie komme ich ohne Stau durch das verlängerte Wochenende?

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Am 31. Oktober ist Reformationstag, am 01. November Allerheiligen. In vielen Bundesländern steht damit ein verlängertes Wochenende an, das den ein oder anderen in ein wohlverdientes, langes Wochenende lockt. Dies könnte sich auch auf die Verkehrslage auf den deutschen Straßen wiederspiegeln, wie der ADAC weiß.

Was macht eigentlich einen guten Winterscheibenreiniger aus?

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Zum Reifenwechsel: Was sollten Autofahrer über das Reifenverhalten auf Schnee wissen?

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Jede Schneeflocke ist ein kleines Wunder, ein einzigartiges Gebilde aus Milliarden von Eiskristallen. Und doch haben alle Flocken eines gemeinsam: sechs Ecken – genauer gesagt, eine 6-fache Symmetrie. Warum? Weil sich Wassermoleküle immer in einem Winkel von 60 oder 120 Grad anordnen. Dieses Wunder im Detail zu erforschen, hat sich der Reifenherstellers Goodyear zum Ziel gesetzt. In einem hoch technologischen Schneelabor untersuchen Wissenschaftler die Wechselwirkungen zwischen Schnee und Reifen, um die Mobilität im Winter weiter zu verbessern.

EVplus: WiWo-Redakteure machten den Praxistest

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Das Konzeptfahrzeug EVplus von ZF Friedrichshafen, ein doppelt motorisierter BMW, der eine gute Ökobilanz verspricht, wurde von der Redaktion WiWo in der Praxis getestet.

Rund tausend Kilometer sind WiWo-Redakteure in zehn Tagen mit dem Hybrid gefahren. Echte 136 km schaffte der 3-BMW elektrisch, obwohl ZF lediglich 100 Kilometer elektrische Fahrleistung am Stück garantierte. Eine starke Leistung. Mit dieser ZF-Entwicklung eines funktionierenden Volks-Hybrid sichert ZF den Verbleib von Verbrennern im Sinne der sauberen Umwelt.

Das wäre der Durchbruch für einen "sauberen" Verbrenner. Statt auf reine E-Mobilität zu setzen mit ihren Problemen der Infrastruktur von Ladestationen und der Unsicherheit der Autofahrer vor einer leeren Batterie. Die bisherigen Modelle eines Plug-in-Hybrid haben enttäuscht, denn elektrisch fahren sie nur selten, einige hatten selbst das Ladekabel noch nicht ausgepackt. (WiWo 43 vom 14.10.2019).

Das Interesse der Autohersteller sei groß, denn bereits drei Kunden hätten in Höhe von mehreren Milliarden Euro bestellt, laut ZF-Konzern Chef Scheider.

Bildquelle: ZF Friedrichshafen

Wenn die Temperaturen sinken: Was muss ich bei der Autobatterie beachten?

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Frost und Kälte belasten den Stromhaushalt im Auto extrem. Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung verbrauchen zusätzlich zu all den anderen „Stromfressern“ oft mehr Energie, als die Lichtmaschine liefern kann – vor allem im Kurzstreckenbetrieb. Hinzu kommt: Schon bei Temperaturen um minus 10 Grad können die Stromspeicher nur noch etwas mehr als die Hälfte ihrer normalen Kapazität bereitstellen. So schafft es am Ende der Akku besonders häufig bei Kälte nicht mehr, den Motor zu starten.

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Im November stiegen die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 299.200. So werden sich momentan viele Deutsche auf der Suche nach einer neuen Kfz-Versicherung befinden. Was du beim Versicherungsschutz für ein neues Auto beachten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

 

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Was macht ein Fahrzeug zum echten Traumauto? Diese Frage beantworteten die deutschen Autofahrer im Rahmen einer aktuellen repräsentativen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt. Mit 83 Prozent ganz vorne bei den unbedingten Wunscheigenschaften: eine umfassende Sicherheitsausstattung, gefolgt von einer hohen Umweltverträglichkeit des Autos (66 Prozent). Eine weniger wichtige Rolle spielen hingegen Innenausstattung, Design und Motorleistung.

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„Ein kleiner, wegweisender Schritt ist getan. Es ist jedoch keine Zeit, sich auf der ersten Genehmigung eines Nachrüstsystems auszuruhen, das nur einzelne Diesel-Fahrzeugmodelle sauber macht. Im Sinne der Luftreinhaltung müssen alle betroffenen Fahrzeuge nachgerüstet werden. Kürzlich erlassene Fahrverbote in Berlin und drohende Fahreinschränkungen in NRW belegen: Wenn das KBA bremst, dann auf Kosten der Verbraucher“, so die Botschaft von Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE „Die Autohersteller müssen die Kosten für die Nachrüstung vollständig übernehmen und damit betroffene Verbraucher für den Wertverlust ihres Pkw entschädigen. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass es die Hersteller waren, die dreckige Diesel als sauber verkauft haben.“

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