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Wie viele Autos fallen durch die Hauptuntersuchung?


Die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängel steigt leicht wieder an. Nach der aktuellen TÜV NORD-Statistik wiesen 22,7 Prozent der überprüften Autos erhebliche oder gefährliche Mängel auf (Vorjahr 22,1). Die Erhebung zeigt dennoch einen positiven Trend: Auch die Zahl der Fahrzeuge, die ganz ohne Mängel am Straßenverkehr teilnehmen, stieg gegenüber dem Vorjahr an – von 66,2 auf 67,9 Prozent.

 

So viele Autos fallen durch die Hauptuntersuchung, so viele schaffen sie


Die Statistik, für die mehr als 2 Millionen Hauptuntersuchungen bei TÜV NORD ausgewertet wurden, belegt, dass mehr als jedes fünfte Auto so schwerwiegende Mängel hat, dass es erst repariert werden muss, ehe die neue Plakette angebracht werden kann. Aber: Die Zahl der Fahrzeuge ohne Mängel ist im Vergleich zum Vorjahr auch gestiegen – und zwar von 66,2 auf 67,9 Prozent. Zusammen mit den 9,3 Prozent der Fahrzeuge, bei denen geringe Mängel gefunden wurden, erhalten somit insgesamt mehr als drei Viertel aller Autos (77,2 Prozent) bereits beim ersten Anlauf vom TÜV-Sachverständigen ihre Plakette. Die Zahl der verkehrsunsicheren Fahrzeuge, die sofort stillgelegt werden mussten, liegt mit 0,08 Prozent auf erfreulich niedrigem Niveau, ist aber auch leicht angestiegen (Vorjahr 0,06).
Das sind die Ergebnisse der statistischen Aufarbeitung aller Hauptuntersuchungen (HU), die an den mehr als 200 TÜV-Stationen und in über 10.000 TÜV NORD-Partnerwerkstätten von Mitte 2018 bis Mitte 2019 durchgeführt worden sind.
Die Ergebnisse sind sowohl in den Augen der TÜV-Sachverständigen als auch aus Sicht einer jeden Autowerkstatt ein Beleg für die Notwendigkeit der unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung, die in der Regel alle zwei Jahre fällig ist und bei der Fahrzeuge mit Mängeln in einen qualifizierten Reparaturbetrieb geschickt werden. Dadurch werden die Autofahrer angehalten, in einen guten technischen Zustand ihres Fahrzeugs zu investieren – zum Nutzen für die Sicherheit auf unseren Straßen.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von TÜV NORD)
Bildquellen: © WolfBlur, Pixabay (Header-Bild); WolfBlur, Pixabay (Fließtext-Bild)