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Fahrsicherheitstraining: Wie geht Autofahren trotz Rollstuhl?


Für viele Menschen bedeutet Autofahren noch immer eine gewisse Art von Freiheit. Für die einen mehr, für die anderen weniger. Doch besonders Menschen mit Behinderung schätzen es, mobil zu sein und dies auch trotz Behinderung zu bleiben. Genau hier kann ein Fahrsicherheitstraining weiterhelfen.

 

Das bringt ein Fahrsicherheitstraining bei körperlichen Behinderungen


Rund 14.000 Beschäftigte erleiden jährlich bei einem Arbeitsunfall so schwere Verletzungen, dass eine bleibende Behinderung die Folge ist, so registrieren es die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung. Mit speziellen Rehabilitationsmaßnahmen kann jedoch eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben und die Gesellschaft ermöglicht werden. Dazu gehört auch das von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gemeinsam mit dem Automobilclub Europa (ACE) regelmäßig angebotene Fahrsicherheitstraining „Mobil? Aber klar!“. Allein durch die BG BAU wurden nach eigenen Angaben nur im Jahr 2018 mehr als 46.700 Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführt – das zeigt das große Interesse an den Konzepten zur Wiedereingliederung in ein Leben mit erhöhter Mobilität. Eine der Maßnahmen ist das Fahrsicherheitstraining „Mobil? Aber klar!“. Es wurde speziell für Menschen mit Behinderungen entwickelt, die mit ihren eigenen Autos trainieren wollen. Auf dem Programm des dreitägigen Trainings stehen, neben dem Austesten der eigenen Grenzen, Stressbewältigung im Verkehrsalltag, Erste Hilfe und Ladungssicherung, auch mögliche Unterstützung durch Assistenzsysteme, wie elektronische Stabilitätsprogramme (ESP) oder Bremsassistenten.
Seit die BG BAU das Fahrsicherheitstraining im Jahr 2011 erstmals als Pilotprojekt und seit 2014 als Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft einführte, haben bereits 188 versicherte Menschen mit Behinderungen allein an Grundseminaren der Standorte Linowsee, Mainz und Jesewang teilgenommen. Das Ziel: Betroffene sollen mit ihren behindertengerecht umgebauten Fahrzeugen sicher umgehen können, um mobil zu bleiben oder zu werden. So haben Unfallverletzte die Möglichkeit wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Seit Mitte 2019 wird neben den Grundkursen zudem ein Aufbauseminar angeboten, durch die sich versicherte Personen, die schon am Grundkurs teilnahmen, beispielsweise mit neuen technischen Fahrzeugausstattungen, aktuellen Verladesystemen oder Elektrofahrzeugen vertraut machen können.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von BG BAU)
Bildquellen: © arembowski, Pixabay (Header-Bild); paulbr75, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

Technik-Tipp Hits: 55242

Ausgabe 3-2019 erschien am 15.03.2019als…

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Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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Fix Auto startet in Ludwigslust

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Ein weiterer Unternehmer hat sich für die Partnerschaft mit dem weltweiten Unfallreparaturnetzwerk Fix Auto entschieden: Seit Ende vergangenen Jahres bietet das Autohaus W.-R. Hildesheim Inhaber Knut Hildesheim e. Kfm. seine K&L-Dienstleistungen als Fix Auto Ludwigslust an.

Der gelernte Karosseriebauer Knut Hildesheim arbeitet bereits seit 2000 in dem Autohaus mit angeschlossener Karosserieabteilung und hat den elterlichen Betrieb vor zwei Jahren übernommen. Jetzt will er das Unfallreparaturgeschäft weiter ausbauen, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen zu können.

„Wir wollen vorbereitet sein und uns einen Vorsprung verschaffen“
Derzeit bearbeitet an den Standorten in Ludwigslust und Crivitz ein Team von vier Karosseriebauern, sieben Lackierern und drei administrativen Kräften die Unfall- sowie Karosserie-, Lack- und Autoglasschäden der Kunden. Zusätzlich bietet das Autohaus Hildesheim auch mechanische Arbeiten an und ist Volkswagen e-Mobilitätspartner. Knut Hildesheim erklärt: „Die zukünftige Betriebsgröße ist ein entscheidender Faktor hinsichtlich der betriebswirtschaftlichen Tragfähigkeit von Karosserie- und Lackierbetrieben.“ Vor diesem Hintergrund geht er davon aus, dass es bei tendenziell stagnierendem Branchenumsatz und rückläufigen Renditen in den Werkstätten künftig weniger Betriebe geben wird. „Wir wollen hier vorbereitet sein und uns sogar einen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb verschaffen. Neben größeren Betriebseinheiten wird die Prozessoptimierung eine wichtige Aufgabe zur Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Ergebnisse in unseren Betrieben. Hier kommt mit Fix Auto ein professioneller Partner mit einem weltweiten Netzwerk und enormem Erfahrungsvorsprung ins Spiel. Nur mit einem solchen Netzwerk ist es möglich, auch die zukünftigen Anforderungen der Versicherungen und Herstellervorgaben zu 100 Prozent zu erfüllen.“

Digitale Lösungen mit System
Eine weitere große Herausforderung sieht Knut Hildesheim derzeit in der Integration neuer Medien, die in den internen Prozessen, aber auch in der Kommunikation mit Kunden und Systemanbietern zum Einsatz kommen. Auch hierbei erhält er professionelle Unterstützung durch das Franchise-System. Hildesheim ist sich sicher: „Wenn der Markt so etwas fordert, müssen wir dem folgen. Folgen wir nicht, verschwinden wir vom Markt. Das klingt brutal, ist aber Fakt. Je eher sich Betriebe dem stellen, desto zukunftssicherer sind die Arbeitsplätze und die Wertschöpfung in den Unternehmen.“

Auch für Kfz-Betriebe interessant
Das Autohaus W.-R. Hildesheim ist bereits der zweite Volkswagen-Markenbetrieb, der dem Franchise-System beitritt. „Fix Auto ist nicht nur für Karosserie- und Lackierbetriebe ein interessanter Partner, sondern kann auch Kfz-Werkstätten dabei unterstützen, ihr Unfallschadengeschäft solider und langfristig profitabel aufzustellen“, ist Roy de Lange, Geschäftsführer von Fix Auto in Deutschland überzeugt. „Wir begrüßen Knut Hildesheim und sein Team und sind stolz darauf, dass mit Fix Auto Ludwigslust ein weiterer motivierter Franchise-Nehmer unser Netzwerk bereichert.“ Der Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern ergänzt: „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit Fix Auto und sind überzeugt, eine wichtige Weiche für die Zukunft gestellt zu haben.“

Bildunterschrift: Teil der Partnerschaft ist ein einheitliches Erscheinungsbild aller Fix Auto-Betriebe. In Ludwigslust und Crivitz beginnen in den kommenden Wochen die Maßnahmen zur Anpassung der Innen- und Außengestaltung. 

Foto: Fix Auto

„Der Faktor Mensch entscheidet“ – Das digitale Farbtonmanagement von Standox im Alltagstest

„Der Faktor Mensch entscheidet“ – Das digitale Farbtonmanagement von Standox im Alltagstest

In vielen Werkstätten läuft das Farbtonmanagement mittlerweile digital. Mit dem elektronischen Farbtonmessgerät Genius iQ und der Farbsoftware Standowin iQ unterstützt die Lackmarke Standox die Betriebe dabei, ihre Abläufe effizienter zu gestalten. Soweit die Theorie – doch wie klappt es mit der digitalisierten Farbtonmessung in der betrieblichen Praxis?

Der Karosserie- und Lackierbetrieb Alrutz aus Georgsmarienhütte bei Osnabrück ist schrittweise auf das digitale Farbtonmanagement umgestiegen. Geschäftsführer Dirk Alrutz zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung: Unter dem Strich, so hat er festgestellt, bringt ihm die Digitaltechnik eine enorme Zeitersparnis. Sein Team, so erklärt er, arbeite mit dem System deutlich wirtschaftlicher, da selbst ausgefallene Mischfarbtöne schnell und zuverlässig ermittelt werden können.

Sorgfältige Vorbereitung ist unerlässlich
Allerdings sei gute Vorarbeit an der Altlackierung unerlässlich, da das Gerät bei verschmutzten oder verkratzten Oberflächen unter Umständen verfälschte Messergebnisse liefere. „Zuerst muss eine Stelle in der Nähe des Schadens gefunden werden, die groß genug ist, um das Messgerät aufzusetzen. Dann wird die Stelle gründlich gereinigt und poliert. Erst danach setzen wir die Messköpfe auf“, erklärt Alrutz seine Vorgehensweise für optimale Messergebnisse. Einige seiner Mitarbeiter sahen die Umstellung zunächst skeptisch, aber das, so Alrutz, sei nur menschlich. „Manche wollten anfangs ihre Gewohnheiten ungern ändern, andere waren hingegen schnell überzeugt. Mittlerweile ziehen alle an einem Strang, und die Arbeit mit Genius iQ geht allen Beteiligten routiniert von der Hand.“ 

Zügige Umstellung binnen weniger Tage
Gerrit Meyer, Inhaber des Lackierzentrums Nord in Bremen, ging einen anderen Weg: Als er vor zwei Jahren von Farbpaspeln auf digitales Farbtonmanagement umstellte, holte er sich die Standox Anwendungstechniker ins Haus. Sie unterstützten ihn bei der Einführung von Genius iQ und Standowin iQ und konnten selbst kritische Mitarbeiter schnell überzeugen. „In einer Übergangszeit zweigleisig zu fahren, das kam für mich nicht in Frage“, erklärt Meyer. Er entschied sich bewusst für eine zügige Umstellung. Es klappte: „Am ersten Tag hat uns der Anwendungstechniker alles erklärt, am zweiten haben wir das Erlernte selbstständig angewendet, und am dritten kam der Techniker nochmal wieder, um offene Fragen zu klären. An Tag 4 konnten wir schon digital durchstarten“, fasst Meyer die Blitzumstellung zusammen. Um die erworbenen Kenntnisse weiter zu vertiefen, buchte Meyer für sich und seine Lackierer zusätzlich noch ein weiteres Schulungsangebot. Dabei stand neben der intensiven Auseinandersetzung mit der Standowin-Software das Lackieren von Musterblechen im Mittelpunkt.

Farbtonabweichungen kommen nicht mehr vor
Dass die digitalen Tools selbst für Farbtöne aus Asien oder Brasilien im Handumdrehen die passende Farbformel ermitteln, beeindruckt selbst erfahrene Kollegen im Lackierzentrum Nord. Dies sei in so kurzer Zeit mit herkömmlichen Verfahren nicht machbar gewesen, ist sich Meyer sicher. „Früher standen wir oft mit zwei bis drei Mitarbeitern zusammen, um knifflige Farbtöne mit den Farbpaspeln zu ermitteln“, erinnert er sich. „Nicht selten kam dabei eine Farbtonabweichung heraus, die zusätzliche Arbeitszeit und Kosten verursachte. Das kommt nun zum Glück nicht mehr vor.“ Wenn doch mal ein Problem oder eine Frage auftaucht, hilft der Standox Service – und am nächsten Tag steht ein Anwendungstechniker vor der Tür.“

Bildquelle: Standox

Wie gefährlich kann Glühwein für Autofahrer werden?

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Zum Jahresende laden Weihnachtsmarktstände und Betriebsfeiern zum geselligen Beisammensein ein. Doch nach dem Genuss von Glühwein, Grog und Co. sollte die Wirkung und daraus folgende Gefahr von Restalkohol nicht unterschätzt werden.

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Tieferlegungen oder auch die Erhöhung des Fahrzeugaufbaus, etwa bei Geländewagen, sind mit die häufigsten am Serienfahrzeug vorgenommenen Änderungen. Doch auch für „höher“ oder „tiefer“ gelten klare Vorschriften, die Autofahrer und Tuning-Fans unbedingt kennen sollten.

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Sehen und gesehen werden – so muss in der dunklen Jahreszeit die Devise aller Verkehrsteilnehmer lauten. Dabei sollten nicht nur Autofahrer daran denken, dass es schon am Nachmittag erforderlich sein kann, das Abblendlicht einzuschalten. Auch „schwächere“ Verkehrsteilnehmer wie Motorradfahrer, E-Scooter-Fahrer und Fahrradfahrer sollten daran denken, dass sie bereits in den frühen Abendstunden schnell übersehen werden könnten.

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Für viele Autofahrer gehören die Stoßdämpfer zu solchen Fahrzeugkomponenten, die einfach da sind und die man irgendwann vergisst, weil man sie nicht mehr direkt bemerkt. Doch Stoßdämpfer sind für deine Sicherheit und deinen Komfort wichtige Bauteile, die du regelmäßig überprüfen lassen solltest. Spätestens, wenn sie defekt sind, ist der Gang in die Werkstatt erforderlich.