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Gefährliches Frostschutzmittel: Was sollten Eltern wissen?


Fast jeder Autofahrer hält im Winter einen Vorrat an Frostschutzmitteln im Auto oder in der Garage bereit. Die meisten Mittel enthalten Ethylenglykol oder Stoffe auf Ethylen-Basis. Sie senken den Gefrierpunkt von Kühl- und Scheibenwaschflüssigkeiten und verhindern so, dass diese gefrieren. So weit, so praktisch. Doch Ethylenglykol und Ethylen haben auch eine zweite Seite: Sie sind schon in geringen Mengen giftig. Darauf weist die Aktion „Das Sichere Haus (DSH)“, Hamburg, hin.

 

Frostschutzmittel: Vor allem Kinder stark gefährdet


„Wer mehr als einen Schluck der Frostschutzflüssigkeiten trinkt, riskiert Vergiftungen mit Atmungs- und Nierenfunktionsstörungen“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH. Tückisch ist, dass die Anzeichen für eine Vergiftung wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Erbrechen erst zeitverzögert auftreten. Oft werden diese Symptome dann nicht mehr mit dem Frostschutzmittel in Verbindung gebracht.
Gefährdet sind vor allem Kinder, die den oft süßlich riechenden und attraktiv eingefärbten Frostschutz mit trinkbarer Limonade verwechseln können. Deshalb müssen Frostschutzmittel stets in der Originalverpackung an einem Ort lagern, den Kinder nicht erreichen können.


Erste Hilfe bei Vergiftungen mit Frostschutzmitteln:

  1. Gabe von Medizinkohle: Kohlekompretten saugen das Gift im Magen auf. Es wird auf natürlichem Wege ausgeschieden. 
  2. Anruf in einem Giftinformationszentrum. Dabei den Frostschutzmittel-Behälter zur Hand haben, damit die Zusammensetzung geklärt werden kann. 
  3. Bei Haut- und Augenkontakt: mit Wasser abwaschen oder ausspülen. 
  4. Bei Symptomen wie Erbrechen oder Atemnot sofort den Rettungsdienst rufen (112).

 

Frostschutz und Kühlflüssigkeit: Warum ist die Farbe so wichtig?


Die Kühlflüssigkeit des Motors muss vor Durchfrieren mittels eines Zusatzes von Frostschutz geschützt sein. Es sollte vor dem Winter kontrolliert werden, bis zu wieviel Minusgraden sie das System schützt. Das kann bei einem ebenso umfangreichen wie wichtigen Wintercheck in der Werkstatt erledigt werden. Wird festgestellt, dass zu wenig Frostschutz eingefüllt ist, muss anhand der auf dem Kanister vorhandenen Umrechnungstabelle entsprechend nachgefüllt werden. So garantiert etwa ein 55-prozentiger Anteil eine Frostsicherheit bis -45 Grad Celsius. Eine Überdosierung bringt keinen Vorteil und sollte vermieden werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Farbe des Frostschutzmittels gelenkt werden: Es muss die gleiche Farbe haben wie die im Kühler vorhandene Flüssigkeit, also blau, rot oder grün. Sie darf nicht gemischt werden, da sie speziell auf das jeweilige Fahrzeug angepasst ist. Wer nicht auf Frostschutzmittel achtet, sollte wissen: Friert der Kühler ein, ist die Weiterfahrt gestoppt und eine Reparatur fällig.
Wie wichtig ausreichend frische Bremsflüssigkeit ist, versteht sich von selbst. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, sie zieht Wasser an. Wird der Wasseranteil zu hoch, kann die Bremsanlage unter Umständen komplett ausfallen, und so der Tritt aufs Pedal ins Leere gehen. Wichtig außerdem: Einen Blick auf den Termin für den nächsten Ölwechsel werfen.
Ebenfalls absolutes Muss in der kalten Jahreszeit: Immer für ausreichend Frostschutz im Wischwasser sorgen. Am besten bei jeder Fahrt zur Tankstelle überprüfen. Je nach Witterung sollte der Schutz bis mindestens minus 10, besser bis minus 20 Grad Celsius reichen. Für klare Sicht sorgen auch neue Wischerblätter. Hinterlassen die Scheibenwischer einen Schmierfilm, erst einmal überprüfen, ob Scheibe und Gummis wachs- und fettfrei sind. Dazu beides mit Alkohol reinigen. Schmieren die Wischer dann immer noch: Austauschen!

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt; mit Material von Das Sichere Haus
Bildquellen: © qimono, Pixabay (Header-Bild); OpenIcons, Pixabay (Fließtext-Bild)

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Wie wirken sich Assistenzsysteme auf die Unfallbilanzen aus?

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Mit Assistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen sollen weniger Unfälle im Straßenverkehr passieren, aber sind die Effekte wirklich zu spüren? Experten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben untersucht, wie sich die neue Technik tatsächlich auswirkt.

Laut GDV-Prognose werden die Entschädigungsleistungen der Kfz-Versicherer bis 2035 im Vergleich zu 2015 durch die neuen Systeme um 7 bis maximal 15 Prozent sinken. Im Bezugsjahr 2015 hatten die Versicherer Schäden in Höhe von rund 22 Milliarden Euro reguliert. „Die neuen Systeme machen das Autofahren zwar sicherer, sie verbreiten sich im Fahrzeugbestand aber nur langsam und machen Reparaturen im Schadenfall teurer. Auf absehbare Zeit hat der technologische Fortschritt also nur geringen Einfluss auf das Schadengeschehen“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.

Den größten Effekt auf Kfz-Haftpflichtschäden haben Notbremsassistenten sowie Park- und Rangierassistenten, die bis 2035 jeweils zu Einsparungen von rund 5 bis 10 Prozent führen könnten. Schäden am eigenen Auto werden am besten mit einem Park- und Rangierassistenten vermieden, der nicht nur warnt, sondern das Auto auch lenkt und bremst – ein solches System könnte bei den Kaskoschäden bis 2035 Einsparungen von rund 4 bis knapp 8 Prozent erreichen.

Die grundlegenden Erkenntnisse der Studie sind:

  1. Assistenzsysteme haben auf viele Schäden keinen Einfluss.
    Ein Autobahnpilot hilft gegen Autodiebe ebenso wenig wie eine Einparkhilfe vor Steinschlag, Hagel oder Marderbissen schützt. Auch der beste Notbremsassistent ändert nichts an den physikalischen Gesetzen für den Bremsweg eines Autos.
  2. Die neue Technik verhindert in der Praxis weniger Schäden als in der Theorie.
    In Baustellenbereichen oder bei widriger Witterung können Assistenzsysteme an Grenzen stoßen, zudem nutzen die Fahrer die Systeme nicht durchgehend. Im realen Straßenverkehr werden daher weniger Schäden verhindert, als es unter idealen Bedingungen möglich wäre.
  3. Die Systeme verbreiten sich langsam.
    Neue Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen werden nur für Neuwagen angeboten und auch hier zunächst für wenige. Erst viele Jahre nach der Markteinführung ist die neue Technik in nahezu allen Fahrzeugen vorhanden.
  4. Zusätzliche Technik macht Reparaturen teurer.
    Der Einbau weiterer Sensoren und neuer Technik erhöht im Schadenfall die Reparaturkosten. Ein Assistenzsystem macht etwa den Austausch einer Windschutzscheibe um rund 30 Prozent teurer.

Eine ausführliche Zusammenfassung der GDV-Studie mit den Ergebnissen zu einzelnen Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen finden Sie hier: Download der Studie

Bildquelle: GDV

Gehört der Umgang mit Assistenzsystemen in die Fahrerlaubnisprüfung?

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Nicht nur Lenken, Kuppeln oder Schulterblick, sondern auch der Umgang mit digitalen Sicherheitssystemen wie intelligenten Geschwindigkeitsreglern oder aktiven Spurwechselassistenten sollten künftig in der Fahrschule unterrichtet werden. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.000 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des TÜV-Verbandes ergeben.

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Mit der Umstellung auf die Sommerzeit erhöht sich das Risiko für Wildunfälle. Autofahrern, die nun eine Stunde früher oft noch in der Dämmerung unterwegs sind, empfiehlt der ADAC in den nächsten Wochen besonders aufmerksam zu fahren.

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Autofahrerbefragung: riskantes Unwissen bei Kalibrierung

Autofahrerbefragung: riskantes Unwissen bei Kalibrierung

Sicherheit (78,2 %), Sparsamkeit (67,1 %) und Komfort (61,9 %) – dies sind unter den Befragten die wichtigsten Aspekte an einem Auto. Besonders Frauen (82,9 %) ist der Sicherheitsaspekt wichtig. Fast zwei Drittel der Befragten (63,5 %) kennen aus dem Stehgreif mindestens ein Fahrerassistenzsystem vom Spurhalteassistenten bis zur Reifendruckkontrolle. Mehr als die Hälfte der befragten Frauen (57,7 %) können auf Anhieb einen oder mehrere Assistenten benennen, während es ungestützt unter den Männern 67,9 % sind. Das sind die Ergebnisse einer repräsentative Umfrage* des Marktforschungsinstituts respondi im Auftrag von Carglass®. Viele kennen Fahrerassistenzsysteme, aber nur 55 % der Befragten können mit dem Begriff Kalibrierung etwas anfangen.

Notwendigkeit der Kalibrierung ist vielen unklar
Unabhängig davon, um was für ein Auto es sich handelt, haben alle eines gemein: Hat es eine Frontkamera an Bord, muss diese nach einem Scheibentausch kalibriert werden. Das bedeutet, dass die Messinstrumente auf die Korrektheit überprüft werden und bei vorhandenen Abweichungen neu eingestellt werden. Immerhin mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Befragten Autofahrer können sich unter dem Begriff Kalibrierung etwas vorstellen. Aber 4,1 Prozent verbinden damit etwas anderes und satte 40,9 Prozent haben keine Vorstellung, was mit dem Begriff gemeint ist. Dabei ist eine solche nach einem Scheibentausch unerlässlich für die korrekte Funktionsweise der Fahrerassistenzsysteme. Beispiel Spurhalteassistent – bereits eine Abweichung des Kamerawinkels um 1° kann bei einem Spurhalteassistenten auf 100 Metern zu Abweichungen bis zu 1,75 Metern führen und stellt damit ein Sicherheitsrisiko dar.

Tipp: Der schriftliche Nachweis einer erfolgreichen Kalibrierung sollten Sie Ihrem Kunden zusammen mit der Rechnung überreichen. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen.

*Umfragebedingungen: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der respondi AG, an der vom 21. bis 27. Oktober 2019 1.000 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung unter allen Führerscheinbesitzern, die über ein eigenes Auto verfügen und als Hauptfahrer für dessen Wartung und Instandhaltung verantwortlich sind.

Bildquelle: Carglass®

„Sprinter-Klasse“ – was Fahrer über ihre Kastenwagen wissen sollten

„Sprinter-Klasse“ – was Fahrer über ihre Kastenwagen wissen sollten

Sperrige Wagenmaße, keine Heckscheibe und ein großer Radstand. Bei großen Kastenfahrzeugen, auch als Sprinterklasse bekannt, unterscheiden sich Fahrverhalten und Sichtbedingungen im Vergleich zu normalen Pkw erheblich. Deswegen sollten Autofahrer einiges wissen und beachten, bevor sie sich hinter das Steuer eines Sprinters setzen.

Sicher fahren bei Eis und Schnee – wie gehts das?

Sicher fahren bei Eis und Schnee – wie gehts das?

Nicht jeder freut sich, wenn man im Winter über Eis und Schnee rutschen, rodeln, schlittern oder sonst wie gleiten kann. Was für Wintersportler und Kinder ein Vergnügen ist, stellt für Kraftfahrer häufig eine echte Herausforderung dar. Denn um im Auto sicher durch Schnee und Eis zu gelangen, sind einige wichtige Punkte zu beachten. Am besten ist es, so zu fahren, dass man brenzlige Situationen möglichst erst gar nicht entstehen lässt.

MAHLE schnürt ein Klima-Paket für Werkstätten

MAHLE schnürt ein Klima-Paket für Werkstätten

Um Werkstätten in der Klimasaison zu unterstützen, bietet Mahle ein Thermopaket, dass sowohl technische als auch werbliche Unterstützung beinhaltet. Mit dem Handbuch für Kältemittel- und Ölfüllmengen lassen sich schnell und sicher die Füllmengen nachschlagen. Die Werbematerialien klären die AutofahrerInnen auf, warum ein Klima-Check bzw. ein Klimaservice notwendig ist. Denn: Sicherheit, Gesundheit, Wirtschaftlichkeit - diese Argumente lassen keinen Autofahrer kalt.

Ihr persönliches Mahle-Thermopaket können Sie anfordern: https://mahle-thermo-paket.agorate.de/

Die ersten 500 Interessenten bekommen das Paket direkt und kostenfrei in die Werkstatt geliefert.

Bildquelle: MAHLE

Wie gut sind Deutschlands Oldtimer in Schuss?

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Härtere Strafen: Wie teuer wird Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit jetzt?

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Die vom Bundesverkehrsministerium verabschiedete Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung hat neue Sanktionen für Geschwindigkeitsüberschreitungen und weitere Vergehen im Straßenverkehr festgelegt. Sie soll schnellstmöglich in Kraft treten. Das hat die Bundesregierung am 14. Februar 2020 angekündigt.

Was muss ich über die Lademöglichkeiten von E-Autos wissen?

Was muss ich über die Lademöglichkeiten von E-Autos wissen?

Bei Elektro-Fahrzeugen spielt nicht nur die Reichweite eine wichtige Rolle, sondern auch die Kombination aus guter Schnellladefähigkeit und effizientem Verbrauch. Erst damit wird ein E-Fahrzeug auch für längere Strecken einsetzbar. Doch wann ist ein E-Auto langstreckentauglich und was sollten Autofahrer über Schnellladetechnologien wissen?

So digital ist das Handwerk 2020

So digital ist das Handwerk 2020

Dachdecker lassen Drohnen fliegen, Optiker fertigen Brillengestelle mit dem 3D-Drucker, große Werkstätten behalten den Überblick über Ausrüstung und Maschinen mit Hilfe von Trackingsystemen: Die Digitalisierung durchdringt zunehmend das Handwerk – schon jeder zweite Betrieb in Deutschland (53 %) setzt digitale Technologien oder Anwendungen ein.

Laut der aktuellen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), für die 502 Handwerksbetriebe in Deutschland repräsentativ befragt wurden, ist Cloud Computing mit 27 % am weitesten verbreitet. Jeder achte Handwerksbetrieb (13 %) verwendet smarte Software, die zum Beispiel Arbeitszeiten automatisch nach Projektstatus einteilt, 12 % nutzen Trackingsysteme, mit denen sich Maschinen oder Betriebsmittel nachverfolgen lassen. Vorrausschauende Wartung, bei der mit Sensoren und Datenanalyse drohende Ausfälle von Anlagen frühzeitig erkannt werden, hat jeder zehnte Betrieb (10 %) im Einsatz. 3D-Technologien (7 %), Drohnen (5 %) und Roboter (5 %) liegen hingegen auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp erklärt: „Digitale Technologien können den Arbeitsalltag erleichtern, Zeit sparen und Abläufe in den Betrieben enorm vereinfachen. Die Chancen sind riesig – jeder sollte sie ergreifen und die Potenziale der Digitalisierung für sein Unternehmen heben.“

Zwei Drittel sehen die Digitalisierung vor allem als Chance
Insgesamt zwei Drittel (66 %) der Handwerksbetriebe sehen in der Digitalisierung grundsätzlich eine Chance. Mehr als die Hälfte der Betriebe (54 %) gibt an, dass die Digitalisierung zur Existenzsicherung des eigenen Unternehmens beiträgt. Gleichwohl ist die Digitalisierung für jeden zweiten Handwerksbetrieb in Deutschland (56 %) eine Herausforderung. 36 % geben an, Probleme dabei zu haben, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen zu bewältigen, 13 % betrachten sie gar als Risiko. „Wichtig ist, dass sich alle Betriebe mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen, um auch künftig am Markt bestehen zu können. Wir müssen und werden unsere Handwerksbetriebe noch stärker bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen unterstützen“, sagt ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte. Nur jeder fünfte Handwerksbetrieb (19 %) sagt bislang, die Digitalisierung habe Einfluss auf das eigene Geschäftsmodell. Und lediglich 21 % bieten neue Produkte und Dienstleistungen an. „Hier liegt noch großes Potential. Die Unternehmen können ihre Produkte und Dienstleistungen durch die Digitalisierung auf ganz neue Weise anbieten. Dadurch werden sie nicht nur serviceorientierter, sie bleiben vor allem wettbewerbsfähig“, betont Schulte. „Darüber muss sich jeder Handwerksbetrieb heute im Klaren sein.“

Investitionen in IT steigen an
Die gestiegene Bedeutung der Digitalisierung schlägt sich auch in den Investitionen nieder: 2020 wollen die Handwerksbetriebe in Deutschland im Durchschnitt je 2.110 Euro für die Anschaffung von Computern, Smartphones, Software oder anderen digitalen Gütern und Leistungen ausgeben – im Jahr 2016 waren es noch 1.460 Euro. Allerdings zählen die aus Sicht von drei Vierteln aller Handwerksbetriebe (76 %) als zu hoch angesehenen Investitionskosten auch zu den größten Hemmnissen der Digitalisierung. 47 % sagen, sie könnten sich viele digitale Anwendungen nicht leisten. „Digitalisierung erfordert finanzielle und auch personelle Anstrengungen“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Aber die Investitionen lohnen sich in jedem Fall.“ Zu weiteren Hemmnissen, die die Digitalisierung des Handwerks ausbremsen, zählen die Sorge um IT- und Datensicherheit (74 %), eine mangelnde Digitalkompetenz der Mitarbeiter (65 %) sowie eine unzureichende Internetversorgung (53 %).

Gute Berufsperspektiven für Handwerker mit Digitalkompetenz
Die Fachkräftesicherung stellt für viele Handwerksbetriebe eine große Herausforderung dar. So berichten 72 % von großen Problemen, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Digitalkompetenz ist dabei eine dringend benötigte Qualifikation – 2020 noch stärker als im Jahr 2017: Fast jeder Zweite (45 %) sagt, die derzeitigen eigenen Mitarbeiter bräuchten mehr Digitalkompetenz (2017: 40 %), 34 % benötigen mehr Mitarbeiter mit Digitalkompetenz (2017: 21 %). 37 % investieren gezielt in die digitale Fortbildung ihrer Angestellten (2017: 30 %). „Die Digitalisierung verändert auch das Arbeitsumfeld im Handwerk. Neue Berufszweige entstehen, bestehende Berufe verändern sich. Dem müssen wir Rechnung tragen und digitale Aspekte in der Ausbildung stärker in den Fokus rücken“, sagt ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte. Jeder vierte Handwerksbetrieb sieht hier die Politik am Zug: 23 % finden, digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung sollten staatlich stärker gefördert werden.

Bildquelle: bitkom

„Der Faktor Mensch entscheidet“ – Das digitale Farbtonmanagement von Standox im Alltagstest

„Der Faktor Mensch entscheidet“ – Das digitale Farbtonmanagement von Standox im Alltagstest

In vielen Werkstätten läuft das Farbtonmanagement mittlerweile digital. Mit dem elektronischen Farbtonmessgerät Genius iQ und der Farbsoftware Standowin iQ unterstützt die Lackmarke Standox die Betriebe dabei, ihre Abläufe effizienter zu gestalten. Soweit die Theorie – doch wie klappt es mit der digitalisierten Farbtonmessung in der betrieblichen Praxis?

Der Karosserie- und Lackierbetrieb Alrutz aus Georgsmarienhütte bei Osnabrück ist schrittweise auf das digitale Farbtonmanagement umgestiegen. Geschäftsführer Dirk Alrutz zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung: Unter dem Strich, so hat er festgestellt, bringt ihm die Digitaltechnik eine enorme Zeitersparnis. Sein Team, so erklärt er, arbeite mit dem System deutlich wirtschaftlicher, da selbst ausgefallene Mischfarbtöne schnell und zuverlässig ermittelt werden können.

Sorgfältige Vorbereitung ist unerlässlich
Allerdings sei gute Vorarbeit an der Altlackierung unerlässlich, da das Gerät bei verschmutzten oder verkratzten Oberflächen unter Umständen verfälschte Messergebnisse liefere. „Zuerst muss eine Stelle in der Nähe des Schadens gefunden werden, die groß genug ist, um das Messgerät aufzusetzen. Dann wird die Stelle gründlich gereinigt und poliert. Erst danach setzen wir die Messköpfe auf“, erklärt Alrutz seine Vorgehensweise für optimale Messergebnisse. Einige seiner Mitarbeiter sahen die Umstellung zunächst skeptisch, aber das, so Alrutz, sei nur menschlich. „Manche wollten anfangs ihre Gewohnheiten ungern ändern, andere waren hingegen schnell überzeugt. Mittlerweile ziehen alle an einem Strang, und die Arbeit mit Genius iQ geht allen Beteiligten routiniert von der Hand.“ 

Zügige Umstellung binnen weniger Tage
Gerrit Meyer, Inhaber des Lackierzentrums Nord in Bremen, ging einen anderen Weg: Als er vor zwei Jahren von Farbpaspeln auf digitales Farbtonmanagement umstellte, holte er sich die Standox Anwendungstechniker ins Haus. Sie unterstützten ihn bei der Einführung von Genius iQ und Standowin iQ und konnten selbst kritische Mitarbeiter schnell überzeugen. „In einer Übergangszeit zweigleisig zu fahren, das kam für mich nicht in Frage“, erklärt Meyer. Er entschied sich bewusst für eine zügige Umstellung. Es klappte: „Am ersten Tag hat uns der Anwendungstechniker alles erklärt, am zweiten haben wir das Erlernte selbstständig angewendet, und am dritten kam der Techniker nochmal wieder, um offene Fragen zu klären. An Tag 4 konnten wir schon digital durchstarten“, fasst Meyer die Blitzumstellung zusammen. Um die erworbenen Kenntnisse weiter zu vertiefen, buchte Meyer für sich und seine Lackierer zusätzlich noch ein weiteres Schulungsangebot. Dabei stand neben der intensiven Auseinandersetzung mit der Standowin-Software das Lackieren von Musterblechen im Mittelpunkt.

Farbtonabweichungen kommen nicht mehr vor
Dass die digitalen Tools selbst für Farbtöne aus Asien oder Brasilien im Handumdrehen die passende Farbformel ermitteln, beeindruckt selbst erfahrene Kollegen im Lackierzentrum Nord. Dies sei in so kurzer Zeit mit herkömmlichen Verfahren nicht machbar gewesen, ist sich Meyer sicher. „Früher standen wir oft mit zwei bis drei Mitarbeitern zusammen, um knifflige Farbtöne mit den Farbpaspeln zu ermitteln“, erinnert er sich. „Nicht selten kam dabei eine Farbtonabweichung heraus, die zusätzliche Arbeitszeit und Kosten verursachte. Das kommt nun zum Glück nicht mehr vor.“ Wenn doch mal ein Problem oder eine Frage auftaucht, hilft der Standox Service – und am nächsten Tag steht ein Anwendungstechniker vor der Tür.“

Bildquelle: Standox

WM SE: erster Spatenstich in Essen

WM SE: erster Spatenstich in Essen
Die WM SE kommissioniert jährlich ca. 45 Mio. Artikel vollautomatisch. Mehr als 130.000 Kunden werden mehrfach täglich „just in time“ über mehr als 220 Verkaufshäuser in Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Tschechien und der Slowakei beliefert. Um über zukünftige Herausforderungen optimal aufgestellt zu sein, investiert WM SE in ein neues Bauprojekt. Der erste offizielle Spatenstich erfolgte am 4. Dezember im Berthold-Beitz-Boulevard in Essen.

Das Bauprojekt „Essen 51“ entsteht auf einer Grundstücksfläche von 7.625 qm. Auf einer 2.500 qm großen dreigeschossigen Lagerfläche können zukünftig ca. 60.000 Pkw- und Nkw-Ersatzteile sowie Produkte aus den Bereichen Lack und Werkstattausrüstung gelagert werden. Ergänzt wird das Lager um eine 1.000 qm große Bürofläche inklusive eines modernen Schulungszentrums. Die offizielle Eröffnung des neuen Standorts ist für Juli 2020 geplant.

Bildunterschrift: Andreas Wiest (Vorstand Vertrieb Nord), Thorsten Huffert (Geschäftsführender Gebietsleiter) und Ted Bruno Silwa (Verkaufshausleiter) hat Dr. Gerald Wörner (Geschäftsführender Gesellschafter W&B Projektportfolio GmbH) beim ersten Spatenstich begleitet.

Bildquelle: WM SE