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Section Control: Was sollten Autofahrer über die neuen Blitzer wissen?


Klassische Blitzer-Fotos waren gestern – heute wird nicht mehr nur an einem Punkt die Geschwindigkeit gemessen. Denn mit Section Control wird die Geschwindigkeit der Autofahrer über eine längere Strecke hinweg gemessen. Dieses System ist aus Datenschutz-Sicht jedoch fragwürdig, da von jedem Autofahrer zwei Fotos geschossen werden – auch, wenn gar kein Geschwindigkeitsverstoß vorliegt.

 

Section Control – neues Messverfahren in Kritik


Section Control misst nicht die Geschwindigkeit eines Verkehrsmittels an einem bestimmten Ort, sondern die durchschnittliche Geschwindigkeit über eine längere Strecke. Zu Beginn der Messstrecke erfasst eine Kamera jedes Fahrzeug mit KFZ-Kennzeichen. Am Ende erfasst eine zweite Kamera wieder jedes Verkehrsmittel und errechnet aus der Zeitspanne zwischen den beiden Kontrollpunkten, ob der Fahrzeugführer die vorgeschriebene Geschwindigkeit im Durchschnitt überschritten hat. Ist dies der Fall, nimmt eine weitere Kamera den Fahrer zur Identifikation auf. Wird kein Verstoß festgestellt, sollen die Daten wieder gelöscht werden.
Die Abschnittskontrolle wurde in Deutschland im Januar 2019 eingeführt und bereits im März auf Anordnung des Verwaltungsgerichts Hannover wegen einer fehlenden Rechtsgrundlage wiedereingestellt (Az. 7 A 850/19). Seit November 2019 ist die Abschnittskontrolle nun wieder aktiv. Doch hinsichtlich des Datenschutzes bleibt Section Control weiterhin fragwürdig. Um die Abschnittskontrolle wieder zum Laufen zu bringen, wurde dem niedersächsische Polizei- und Ordnungsbehördengesetz ein Paragraph mit der benötigten Rechtsgrundlage hinzugefügt (§ 32, Absatz 7 NPOG). So konnte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die Abschnittskontrolle im November als verfassungsmäßig erklären (Az 12 LC 79/19). Bisher gab es nur den Testlauf in Niedersachsen. Insgesamt ließe sich wohl erkennen, dass die Verkehrsteilnehmer seit der Einführung vorsichtiger fahren. Die Datenschutzfrage wird dabei jedoch nahezu außer Acht gelassen, wie die CODUKA GmbH („Geblitzt.de“) kritisiert: „Die Entscheidung in Niedersachsen hat nichts mit dem grundsätzlichen Problem von Section Control zu tun“, sagt Jan Ginhold, Geschäftsführer der CODUKA GmbH. „Zudem wirkt die Änderung des Gesetzes, die der Abschnittskontrolle überhaupt erst eine Rechtsgrundlage gibt, mehr als fragwürdig. Jeder Mensch hat das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung und die ist mit der Verfahrensweise dieser Geschwindigkeitsmessung nicht gegeben. Daten von allen Autofahrern, die an den Messgeräten vorbeifahren, werden zunächst gespeichert. Aus diesen Informationen kann anschließend ein genaues Bewegungsprofil erstellt werden. Science-Fiction wird hier zur Realität, bedenkt man, dass diese Technik irgendwann flächendeckend in einer Stadt oder gar bundesweit angewendet werden könnte. Die Ausdehnung ist schließlich das Ziel eines Testbetriebes.“
Aufgrund der möglichen Erstellung eines Bewegungsprofils erklärte das Bundesverfassungsgericht das automatische Erfassen von Nummernschildern zur Fahndung von Straftätern bereits im Oktober 2018 zum Teil für verfassungswidrig (1 BvR 2795/09, 1 BvR 3187/10). „Die vorangegangene Entscheidung der Bundesverfassungsrichter zeigt deutlich, dass Section Control auch weiterhin kritisch gesehen werden sollte. Die Diskussion um die Datenschutzfrage ist mit dem Urteil aus Niedersachsen zum Glück noch lange nicht zu Ende“, so Ginhold.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt; mit Material von CODUKA GmbH
Bildquellen: © Sponchia, Pixabay (Header-Bild); PublicDomainPictures, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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Frauen und Männer im Handwerk: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

Rund 32 % macht der Anteil der Frauen im Handwerk in Deutschland aus. Eine aktuelle Umfrage1 im Handwerk im Auftrag des Mietbekleidungsanbieters CWS zeigt Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf.

Der Großteil der weiblichen Handwerker würde sich wieder für den eigenen Beruf entscheiden. Mit 79,5 % sind es minimal mehr als bei den Männern mit 79,3 %. Die Gründe, die für Frauen gegen das Handwerk sprechen, unterscheiden sich jedoch von den Kollegen. Männer geben vor allem die hohe körperliche Belastung an (73,3 %), das empfinden Frauen nur zu 54,5 % als hinderlich. Sie stören hingegen insbesondere auch die unattraktiven Arbeitszeiten (48,5 %) an ihrem Beruf (Männer: 29,3 %). Ein großer Unterschied besteht zudem in der Zufriedenheit mit dem eigenen Einkommen. Während 53 % der Männer zufrieden sind, so geben nur 36,6 % der weiblichen Mitarbeiter an, mit ihrem Gehalt zufrieden zu sein.

Frauen sind weniger davon überzeugt, dass das Handwerk in der Gesellschaft anerkannt ist. 64,3 % der Männer finden, dass das Handwerk anerkannt ist und sogar 22,3 %, sehr anerkannt. Nur 57,2 % der Handwerkerinnen sind der Meinung, dass das Handwerk anerkannt ist und nur 14,3 % empfinden große Anerkennung.

Die Ergebnisse der aktuellen Handwerkerumfrage zeigen, dass sich nur 51 % der Frauen genauso anerkannt fühlen wie ihre männlichen Kollegen. Beide Geschlechter sind hingegen sehr stolz darauf, im Handwerk beschäftigt zu sein.

1 Die Handwerkerumfrage wurde durch Conoscope im Auftrag von CWS online im November 2018 durchgeführt. Es wurden 527 Handwerker zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind nach Geschlecht und Alter repräsentativ.

 Bildquelle: CWS

 

Drei Fragen an Ulrich Wohlgemuth, Coparts-Geschäftsführer

Drei Fragen an Ulrich Wohlgemuth, Coparts-Geschäftsführer

Von den Kfz-Unternehmern hören wir, dass notwendige Ersatzteile – vor allem im Bereich OE – nicht mehr geliefert werden können bzw. werden dürfen. Kennen Sie dies Problem? Hat sich Ihr Haus darauf eingestellt?

Wohlgemuth: OE-Teile: ja, das kennen wir. Lagerbestellungen sind nicht möglich. Nur kleinere auftragsbezogene Bestellungen. Bei den Lieferanten ist die Situation sehr unterschiedlich, Dispositionen wurden soweit möglich angepasst.

Wie steht es mit dem kompletten Sortiment: Gibt es aktuelle Engpässe? Können Sie schon einen Blick in die Zukunft werfen? Werden Sie garantiert in den kommenden Monaten lieferfähig sein?

Wohlgemuth: Klar gibt es Engpässe. Die Frage nach der zukünftigen Entwicklung hängt von so viel unterschiedlichen Faktoren ab, dass sie sich nicht seriös beantworten lässt. Alle tun was möglich ist.

Die Corona-Pandemie belastet die Werkstattebene sehr. Bieten die Coparts-Gesellschafter Sonder- oder Unterstützungsmaßnahmen für die Werkstattebene?

Wohlgemuth: Wir haben viel Informationsmaterial für unsere Systempartner in unserem Marketing Center bereitgestellt, um deren Kunden informieren zu können.  Zumindest haben wir den Vorteil, dass unsere G.A.S. mit dem Werkstattsystem ein systemrelevantes Unternehmen ist. Dies hängt mit den Service für die Post zusammen, die Autos der Post müssen laufen! Hierüber hat die G.A.S. bereits separat informiert.

Autofahrerbefragung: riskantes Unwissen bei Kalibrierung

Autofahrerbefragung: riskantes Unwissen bei Kalibrierung

Sicherheit (78,2 %), Sparsamkeit (67,1 %) und Komfort (61,9 %) – dies sind unter den Befragten die wichtigsten Aspekte an einem Auto. Besonders Frauen (82,9 %) ist der Sicherheitsaspekt wichtig. Fast zwei Drittel der Befragten (63,5 %) kennen aus dem Stehgreif mindestens ein Fahrerassistenzsystem vom Spurhalteassistenten bis zur Reifendruckkontrolle. Mehr als die Hälfte der befragten Frauen (57,7 %) können auf Anhieb einen oder mehrere Assistenten benennen, während es ungestützt unter den Männern 67,9 % sind. Das sind die Ergebnisse einer repräsentative Umfrage* des Marktforschungsinstituts respondi im Auftrag von Carglass®. Viele kennen Fahrerassistenzsysteme, aber nur 55 % der Befragten können mit dem Begriff Kalibrierung etwas anfangen.

Notwendigkeit der Kalibrierung ist vielen unklar
Unabhängig davon, um was für ein Auto es sich handelt, haben alle eines gemein: Hat es eine Frontkamera an Bord, muss diese nach einem Scheibentausch kalibriert werden. Das bedeutet, dass die Messinstrumente auf die Korrektheit überprüft werden und bei vorhandenen Abweichungen neu eingestellt werden. Immerhin mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Befragten Autofahrer können sich unter dem Begriff Kalibrierung etwas vorstellen. Aber 4,1 Prozent verbinden damit etwas anderes und satte 40,9 Prozent haben keine Vorstellung, was mit dem Begriff gemeint ist. Dabei ist eine solche nach einem Scheibentausch unerlässlich für die korrekte Funktionsweise der Fahrerassistenzsysteme. Beispiel Spurhalteassistent – bereits eine Abweichung des Kamerawinkels um 1° kann bei einem Spurhalteassistenten auf 100 Metern zu Abweichungen bis zu 1,75 Metern führen und stellt damit ein Sicherheitsrisiko dar.

Tipp: Der schriftliche Nachweis einer erfolgreichen Kalibrierung sollten Sie Ihrem Kunden zusammen mit der Rechnung überreichen. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen.

*Umfragebedingungen: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der respondi AG, an der vom 21. bis 27. Oktober 2019 1.000 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung unter allen Führerscheinbesitzern, die über ein eigenes Auto verfügen und als Hauptfahrer für dessen Wartung und Instandhaltung verantwortlich sind.

Bildquelle: Carglass®

Fit for Future Mobility – MAHLE erweitert Thermomanagement-Portfolio für Fahrzeuge von heute und morgen

Fit for Future Mobility – MAHLE erweitert Thermomanagement-Portfolio für Fahrzeuge von heute und morgen

Nach der Übernahme sämtlicher Anteile an Behr Hella Service (BHS) durch MAHLE Aftermarket werden zum 1. Januar 2020 alle bisherigen Aktivitäten von BHS auf MAHLE übergehen. Für die Kunden von MAHLE bedeutet das den Zugang zu einem breiten Portfolio an Thermomanagement­produkten für Pkw und Lkw sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge und Baumaschinen. Die Produkte werden künftig unter der Vertriebsmarke BEHR angeboten und das Portfolio fortlaufend erweitert.

MAHLE stärkt damit seine Kunden auch perspektivisch in Bezug auf den immer wichtiger werdenden Markt der E-Mobilität. Denn das Thermomanagement ist eine zentrale Voraussetzung für den zuverlässigen Betrieb von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, es beeinflusst die Effizienz signifikant und unterstützt so die CO2-Minderung und Sauberkeit. MAHLE Aftermarket sorgt dabei für die richtigen Ersatzteile, Diagnosesysteme, Trainings und „Repair and Maintenance“-Informationen und stärkt damit sein Profil als Systemanbieter.

„Als Erstausrüster hat MAHLE eine enorme Kompetenz im Bereich Thermomanagement, von der nun auch unsere Kunden im Bereich Aftermarket verstärkt profitieren können“, erklärt Olaf Henning, Mitglied der MAHLE Konzernleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Aftermarket. „Die Elektromobilität wird gerade die Werkstätten mittelfristig vor neue Herausforderungen stellen. Wir können sie nun mit unserem Know-how aus dem Erstausrüstergeschäft gezielt unterstützen und ihnen die passenden Lösungen anbieten – sowohl bei der Identifikation eines Bauteils durch die passenden Diagnosesysteme als auch durch technische Trainings und Informationen zur Reparatur und Wartung“, so Henning weiter.

Bisherige Kunden von BHS können die Produkte auch nach dem 1. Januar 2020 mit den bekannten Teilenummern bestellen. Sie bleiben während einer Übergangszeit bestehen; parallel werden MAHLE Teilenummern implementiert.

Wie sieht das Auto der Zukunft aus?

Wie sieht das Auto der Zukunft aus?

Der Begriff „Mobilitätswende“ ist derzeit in aller Munde, wenn es darum geht, die globalen Klimaziele zu erreichen. Damit sind Veränderungen gemeint, welche die Mobilität der Zukunft klima- und umweltverträglicher machen sollen. Gleichzeitig gehört zu den Zielen dieses Wandels, Mobilität intelligenter, komfortabler und sicherer zu machen als heute, da Staus, Abgase und Verkehrslärm den Verkehr kennzeichnen. Doch wie sieht dann das Auto der Zukunft aus?

Kunst als stiller Botschafter für Klimaschutz

Kunst als stiller Botschafter für Klimaschutz

Unter dieser Headline titelte die Lokalausgabe der WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU, die gemeinsamen Aktivitäten der Herdecker Künstlerin Rosi Reiß und dem Unternehmer Andre Bruchhäuser. www.wp.de/staedte/herdecke-wetter/herdecker-macht-kunst-als-botschaft-fuer-klimaschutz-tragbar-id226928457.html

Anlässlich der Flutkatastrophe an der Elbe vor 17 Jahren malte Rosi Reiß ein Bild, das in die heutigen weltweit zu spürenden Umweltaktivitäten passt. „Es ist für mich nach wie vor wichtig, mit meinem Bild vor Augen zu führen, wie wichtig Umweltschutz für uns alle ist.“

Zugunsten einer Spendenaktion wurde dieses Bild von der Mutter von Andre Bruchhäuser ersteigert und hing viele Jahre im Foyer der Druckerei Bruchhäuser. Durch die anhaltend zunehmende Sensibilität zum Klimaschutz kam Andre Bruchhäuser auf die Idee, dieses Bild als Grundlage für eine große Spendenaktion zu Gunsten von aktivem Umweltschutz zu verwenden.

Mit seiner Textildruckmaschine kann das Bild mit Ökotex 100, einer zertifizierten umweltfreundlichen Farbe auf Textilien für T-Shirt, Tragebeutel etc. gedruckt werden. Diese Artikel können gekauft werden, um einerseits sichtbar für Umweltschutz zu werben und andererseits aus dem Verkauf das großartige Projekt „Pacific Garbage Screening“ zu unterstützen. Die Architektin Marcella Hansch aus Aachen hat dieses Projekt ins Leben gerufen, um Flüsse und Meere vom Plastikmüll zu befreien. Mehr Infos unter: www.pacific-garbage-screening.de

„Das war für mich das Argument, um aktiv zu werden. Hinzu kommt: In unserer Branche beschweren sich zunehmend viele Kfz-Werkstätten über die zunehmende Verpackungsflut bei gelieferten Ersatzteilen“, so Marion Micheli-Kaufhold vom Verlag Kaufhold. Spontan hat sie für jede(n) der 20 Mitarbeiter ein T-Shirt in Auftrag gegeben, um diese Aktion sichtbar und finanziell zu unterstützen.

Wenn auch Sie die Aktion unterstützen möchten und Ihrer Kundschaft signalisieren wollen, dass Sie sich aktiv Umweltmaßnahme begleiten Werkstatt, können Sie T-Shirt oder Tragebeutel mit dem Motiv und Ihrer Adresse erwerben. Infos unter: wwww.das-klimashirt.de

Bildunterschrift: „Da rückt eine überdimensionale Säge einem stolzen Baum zu Leibe. Wassermassen ergießen sich über Landschaften und Dörfer, im Hintergrund dreht sich unsere Erde.“ WR

Kann man wirklich zu alt zum Autofahren sein?

Kann man wirklich zu alt zum Autofahren sein?

In der dunklen Jahreszeit sehen sich Autofahrer mit witterungsbedingten Herausforderungen konfrontiert. Durch Nebel, Glatteis, Schnee und Dunkelheit steigt das Unfallrisiko. Besonders ältere Autofahrer sollten auf mögliche Probleme beim Führen eines Fahrzeugs achten.

Unabhängige Werkstätten testen Philips LED-Arbeitsleuchten

Unabhängige Werkstätten testen Philips LED-Arbeitsleuchten

Wir haben gemeinsam mit Lesern der Fachzeitschrift FREIE WERKSTATT einen Praxistest für Arbeitsleuchten durchgeführt. Die Werkstätten haben drei Philips Arbeitsleuchten zu einem kostenlosen Check erhalten. “Gerade Werkzeuge zeigen ihre wahre Leistung immer erst nach einer längeren Zeit im Arbeitsalltag. Wir haben deshalb die Arbeitsleuchten RCH5S, RCH25S und PJH10 unter realen Bedingungen testen lassen”, so Thorsten Brodda Marketing Manager DACH von Lumileds. ”Das konstruktive Feedback können wir einerseits als Bestätigung für die Qualität der Produkte sehen und andererseits haben wir auch Verbesserungsvorschläge erhalten.”
 
Insgesamt waren sich die 51 Werkstätten in vielen Punkten einig, besonders was das Gesamturteil betrifft: 95 % der Testwerkstätten würden die LED-Arbeitsleuchten weiterempfehlen.

RCH5S: Die kleine Handliche für verwinkelte Arbeiten

Auch wenn die Tester die größeren Leuchten RCH25S und PJH10 sehr geschätzt haben, ist die RCH5S die am häufigsten im Arbeitsalltag genutzte Leuchte unter den drei Testprodukten. Die kleine handliche Arbeitsleuchte hatten die Werkstattprofis stets zur Hand, um einen schnellen Blick in Fahrzeuge zu werfen. Auch für Arbeiten an engeren Stellen eigne sich die kleine, flexibel einsetzbare Leuchte hervorragend. Die Tester waren von der Leistung überzeugt und empfehlen die RCH5S weiter. Die kleine dimmbare „Taschenlampe“ hat 96 % der Tester die Arbeit erleichtert.

RCH25S: Mehr Licht für den Unterboden

Die teilnehmenden Kfz-Werkstätten haben die Philips RCH25S, eine etwas größere Arbeitslampe mit 500 Lumen, vermehrt an Plätzen eingesetzt, in denen noch weniger Licht, dafür aber mehr Platz vorhanden war – etwa bei Reparaturen am Unterboden. In diesen Situationen ist auch der sehr starke Magnet am Boden der Leuchte zum Einsatz gekommen, durch den die RCH25S problemlos an metallischen Oberflächen angebracht werden kann. Auch die RCH25S erleichtert den Arbeitsalltag und überzeugte die Tester.

PJH10: Tageslicht für jede Situation

Die flache, leichte Leuchte Philips PJH10 hat im Test mit der insgesamt stärksten Leuchtkraft (bis zu 1000 lm) unter den Testprodukten in nahezu jeder Lage überzeugt. Wenngleich die Tester insbesondere Arbeiten an den Radkästen als bevorzugten Einsatzbereich genannt haben, so waren sich die Befragten trotzdem einig, dass es sich bei der PJH10 um eine äußerst vielseitige Leuchte handelt. Die Kombination aus Standbügel und Magnethalterung überzeugt die Tester genauso wie der optionale Netzbetrieb. So verwundert es nicht, dass 96 % der Tester, die PJH10 weiterempfehlen.

Licht, das wichtigste Werkzeug

Ein gutes Werkzeug soll die eigene Arbeit nicht nur besser, sondern vor allem leichter machen. Die Ergebnisse des Tests in 51 unabhängigen Werkstätten bestätigt, dass die RCH5S, die RCH25S und die PJH10 dank ihrer Praktikabilität und Leistungsstärke, viele Arbeitsschritte deutlich erleichtert. Die drei Philips Arbeitsleuchten sind aus dem Alltag der Werkstattprofis nicht mehr wegzudenken und haben ihren festen Platz in der Werkstatt gefunden.

Bildquelle: Philips

Gibt es eigentlich eine Reifenpannenhilfspflicht?

Gibt es eigentlich eine Reifenpannenhilfspflicht?

Viele Autofahrer kennen das: Am Straßenrand, z. B. auf dem Seitenstreifen, ist ein Pannenfahrzeug gestrandet, das augenscheinlich ein Problem mit den Reifen hat. Kein Wunder, denn Straßenschäden, falscher Luftdruck und kleine, spitze Gegenstände auf der Straße können schnell zu einem Platten oder gar Reifenplatzer führen. In einem solchen Fall sind sich viele Autofahrer nicht sicher, ob sie nun rechtlich verpflichtet sind, dem Fahrer des Pannenfahrzeuges zu helfen.

Elektronik-Service: Was muss ich über die Elektronik in meinem Auto wissen?

Elektronik-Service: Was muss ich über die Elektronik in meinem Auto wissen?

Autos und Elektronik – mittlerweile zwei unzertrennliche Dinge. Die Batterie ist das wichtigste elektronische Bauteile eines Autos und versorgt allerlei elektronische Vorrichtungen und Systeme. Die einen sind wichtig für unsere Sicherheit, die anderen sorgen für unseren Komfort. Doch wo viele verschiedene Komponenten sind, gibt es irgendwann auch Bedarf an Reparaturen und Service. Deswegen bieten wir dir gerne unseren Elektronik-Service an.

Drei Fragen an Fabian Roberg, AAGG-Geschäftsführer

Drei Fragen an Fabian Roberg, AAGG-Geschäftsführer

Von den Kfz-Unternehmern hören wir, dass notwendige Ersatzteile – vor allem im Bereich OE – nicht mehr geliefert werden können bzw. werden dürfen. Kennen Sie dies Problem? Hat sich Ihr Haus darauf eingestellt?

Roberg: Wir haben nach den ersten Berichten zu Corona in China sehr umfangreich IAM und OE Artikeln zusätzlich bevorratet und unsere Lagerbestände erheblich ausgebaut. Somit sind alle Häuser umfangreich bestückt. Zusätzlich versorgen wir jede Niederlassung über Nacht aus unseren Zentrallägern Münster und Weiterstadt, so dass auch der Tagesbedarf mit C/D Artikeln am gleichen Tag gedeckt werden kann. So halten wir den Servicegrad für unsere Kunden hoch. Unsere Zusatzbestände reichen bis ins dritte Quartal, wir versorgen uns jedoch auch weiterhin bei der Industrie, soweit möglich, ansonsten in den Zentrallägern unserer französischen Kollegen der AAG. Wir können liefern!

Wie steht es mit dem kompletten Sortiment: Gibt es aktuelle Engpässe? Können Sie schon einen Blick in die Zukunft werfen? Werden Sie garantiert in den kommenden Monaten lieferfähig sein?

Roberg: Die OE Lieferanten haben teilweise Lagerbestellungen unterbunden, um Warentourismus innerhalb der EU zu unterbinden. Wir können jedoch bei allen OE Lieferanten täglich Ware über Nacht bestellen. Sehr vereinzelnd spüren wir Lieferengpässe entweder bei OE oder bei IAM Lieferanten. Da wir jedoch Zugriff auf beide Teilewelten haben, können wir jeweils sicher entweder IAM oder OE liefern. Wir sehen zur Zeit aufgrund dieser Kombination keine Lieferprobleme für unsere Kunden.

Die Corona-Pandemie belastet die Werkstattebene sehr. Bieten Sie Sonder- oder Unterstützungsmaßnahmen für die Werkstattebene?

Roberg: Wir stehen mit allen unseren guten Kunden im regelmäßigen Kontakt und tauschen uns sehr vertrauensvoll aus. Sowohl unsere Vertriebsleiter als auch unsere Außendienstler telefonieren täglich mit unseren Konzeptkunden.  Wir bieten Telefonkonferenzen an, in denen wir Informationen zu staatlichen Unterstützungen vorstellen und die Herangehensweise erläutern. Natürlich verfügen unsere guten Kunden über alle Informationen zu Sicherheitsmaßnahmen „Corona“ und entsprechende Beschilderungen. Ich persönlich halte Kontakt zu guten Kunden. Wir tauschen uns regelmäßig zur Situation aus. Wir haben allen Kunden mitgeteilt, dass wir bereitstehen uns mit jedem individuellen Problem auseinander zu setzen. Wir lassen niemanden im Regen stehen. Gerade in solchen Zeiten zahlt sich eine Partnerschaft, wie wir sie mit unseren Kunden pflegen, sehr aus.

Wie teuer war Tanken 2019 – und wie tanke ich günstig?

Wie teuer war Tanken 2019 – und wie tanke ich günstig?

Nachdem die Kraftstoffpreise 2018 deutlich gestiegen waren, konnten sich Autofahrer im vergangenen Jahr zumindest über eine leichte Entlastung freuen. Doch was sollte man beachten, welche Tricks sollte man kennen, um auch in Zukunft günstig tanken zu können?

Wie bereite ich meine Autobatterie auf einen plötzlichen Temperatursturz vor?

Wie bereite ich meine Autobatterie auf einen plötzlichen Temperatursturz vor?

Erleben wir in diesem Jahr wieder einen verspäteten Märzwinter, vielleicht sogar wie 2013 – mit Temperaturen unter minus 20 Grad? Die Wetterexperten sind da noch geteilter Meinung. Fest steht aber: Für viele Fahrzeugbatterien wäre das fatal.

 

Geschäftsfeld Caravaning in FREIE WERKSTATT L+K

Geschäftsfeld Caravaning in FREIE WERKSTATT L+K

Die Caravaning-Branche hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig gemausert - weltweit. In Europa führt Deutschland die Statistiken in Sachen Neuzulassungen und Gesamtbestand an. Über eine Millionen Reisemobile und Wohnanhänger rollen derzeit über Deutschlands Straßen. Der Anteil der deutschen Neuzulassungen im Vergleich zu Europa beträgt 30 Prozent. Sie bieten dem Karosserie- und Lackierbetrieb ein stetig wachsendes Auftragspotential.

Wie Sie sich Zusatzgeschäft rund um den Wohn- und Campingwagen holen, lesen Sie in der Ausgabe 1.2020, die gerade in der Verteilung ist.

AkzoNobel bringt die Automatisierung in die Lackierkabine

AkzoNobel bringt die Automatisierung in die Lackierkabine

Mit dem Paint PerformAir von AkzoNobel sollen vom ersten Moment an die Prozesse in der Lackierkabine schneller, sicherer und profitabler werden. Mit dem Paint PerformAir (PPA) wird der Lackierer von allen äußeren Einflussfaktoren befreit, die sich auf die Qualität der Lackierung auswirken können. Er ist die Antwort auf den steigenden Kostendruck in den Werkstätten. Armin Dürr, Technical Manager VR DACH, erklärt warum: „Mit dem Paint PerformAir werden wir dem wachsenden Bedarf an standardisierten Prozessen gerecht. Wir bringen die Automatisierung in die Lackierkabine und das mit und für den Lackierer! Es geht nicht darum den Lackierer zu ersetzen. Im Gegenteil, es stehen die Unterstützung und die Verbesserung seiner Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt dieser innovativen Technologie.“

Der PPA besitzt vier Eigenschaften, die gezielt die externen Einflussfaktoren ausgleichen, die den Lackierprozess fehleranfällig oder schwieriger machen können – er schafft und erhält ladungsfreie Oberflächen, temperiert und befeuchtet die Druckluft und macht den Lackierer unabhängig von der Umgebungstemberatur und bestehender Luftfeuchtigkeit. So erhält der Lackierer die maximal besten Arbeitsbedingungen und kann sich ganz und gar auf sein Geschick verlassen. Zudem wirkt sich der PPA auf die gesamten Energie- und Prozesskosten des Betriebes aus. „Konkret sprechen wir hier bei bestimmten Prozessabläufen von bis zu einem Durchgang mehr pro Tag!“ betont Armin Dürr, und ergänzt „Das Einsparpotenzial zum Beispiel bei den Finishkosten liegt bei 10% bis 25%, und das ist nur der Anfang!“

Über AkzoNobel: AkzoNobel ist Experte in der Herstellung von Farben und Lacken und seit 1792 wegweisend in Farbe und Beschichtung. Das Markenportfolio, u.a. Dulux, International, Sikkens und Interpon, genießt das Vertrauen von Kunden weltweit. Von dem Firmensitz in den Niederlanden ist AkzoNobel in über 150 Ländern tätig und beschäftigt circa 34.500 qualifizierte Mitarbeiter, die mit großem Engagement die ausgezeichneten Produkte und Dienstleistungen liefern.

Bildunterschrift: Armin Dürr, Technical Manager VR DACH