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Telematik: Wie kann ich mit meiner Fahrweise bares Geld sparen?


Telematik-Tarife in der Kfz-Versicherung können den Verkehr sicherer und die Beitragsberechnung gerechter machen. Die neuen Tarife berücksichtigen neben statistisch erhobenen Merkmalen auch die individuelle Fahrweise. Diese wird anhand von Daten aus dem Auto bewertet. Wer vorausschauend und sicher fährt, erhält einen Beitragsnachlass.

 

Durch Fahrweise beim Versicherungsbeitrag sparen


Auch Verbraucher- und Datenschützer sehen Vorteile der Telematik-Tarife. Sie haben kein prinzipielles Problem mit dieser individuelleren Risikobewertung der Kfz-Versicherung, vorausgesetzt sie ist vom Kunden gewählt, die Versicherungsbedingungen sind transparent und der Kunde erfährt auch, zu welchem Zweck welche seiner Fahrdaten erhoben und verwendet werden. Das wurde auf der jüngsten Diskussionsveranstaltung der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern (Goslar Institut) anlässlich des Verkehrsgerichtstages in Goslar deutlich. Die Vertreter der Versicherungskunden – der Verbraucherschützer Hermann-Josef Tenhagen und der Datenschützer Sven Hermerschmidt – legen zudem großen Wert darauf, dass die Entscheidung für oder gegen einen Telematik-Tarif frei und freiwillig von den Versicherungsnehmern getroffen werden kann.
Die Vorteile der individuelleren Versicherungspolicen überzeugen auch immer mehr Autofahrer, wie HUK-COBURG-Vorstand Dr. Jörg Rheinländer in Goslar berichtete: Der größte deutsche Kfz-Versicherer hat bereits rund 200.000 Telematik-Kunden. Das führt Dr. Rheinländer insbesondere darauf zurück, dass ein Versicherungsnehmer mit Telematik sparen kann: Wer sicher und vorausschauend fährt, spart bis zu 30 Prozent. Neben dem Spar-Effekt bekommt er Feedback zu seinem Fahrverhalten – ein Angebot, für das viele Nutzer offen seien, so Dr. Rheinländer.
Insofern werde dem Kunden ein echter Mehrwert zuteil, indem er durch sein persönliches Fahrverhalten Einfluss auf seinen individuellen Kfz-Versicherungstarif bekomme, erklärte Prof. Dr. Fred Wagner vom Institut für Versicherungslehre (IVL) der Universität Leipzig. Er untersuchte zusammen mit Prof. Dr. Susanne Knorre und Prof. Horst Müller-Peters in der Studie „Die Big-Data-Debatte“ die Einstellung und das Verhalten der Bürger im Umgang mit Massendaten (Big Data). Dabei wurde deutlich, dass bei allen Big-Brother-Szenarien die tatsächlichen Vorteile nicht außer Acht gelassen werden dürfen, die sich durch die Verwendung von persönlichen Daten ergeben können – wie in diesem Fall bei Telematik-Tarifen.
Tenhagen hält Telematik für „völlig in Ordnung, wenn der Verbraucher weiß, dass z. B. zu schnelles Fahren seine Versicherung verteuern kann“. Denn das Risiko beim Autofahren bestehe ja nicht nur darin, dass man sein eigenes Fahrzeug beschädigen, sondern auch darin, dass man damit andere Menschen verletzen oder gar töten könne, argumentiert Tenhagen. Wenn man dieses Risiko mit der neuen Telematik-Technik „besser eingefangen“ bekomme, dann müsse man gesellschaftlich eigentlich dafür sein, sagte der Verbraucherschützer beim Goslar Diskurs.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt; mit Material von Goslar Institut
Bildquellen: © andreas160578, Pixabay (Header-Bild); Greyerbab, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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Mit Assistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen sollen weniger Unfälle im Straßenverkehr passieren, aber sind die Effekte wirklich zu spüren? Experten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben untersucht, wie sich die neue Technik tatsächlich auswirkt.

Laut GDV-Prognose werden die Entschädigungsleistungen der Kfz-Versicherer bis 2035 im Vergleich zu 2015 durch die neuen Systeme um 7 bis maximal 15 Prozent sinken. Im Bezugsjahr 2015 hatten die Versicherer Schäden in Höhe von rund 22 Milliarden Euro reguliert. „Die neuen Systeme machen das Autofahren zwar sicherer, sie verbreiten sich im Fahrzeugbestand aber nur langsam und machen Reparaturen im Schadenfall teurer. Auf absehbare Zeit hat der technologische Fortschritt also nur geringen Einfluss auf das Schadengeschehen“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.

Den größten Effekt auf Kfz-Haftpflichtschäden haben Notbremsassistenten sowie Park- und Rangierassistenten, die bis 2035 jeweils zu Einsparungen von rund 5 bis 10 Prozent führen könnten. Schäden am eigenen Auto werden am besten mit einem Park- und Rangierassistenten vermieden, der nicht nur warnt, sondern das Auto auch lenkt und bremst – ein solches System könnte bei den Kaskoschäden bis 2035 Einsparungen von rund 4 bis knapp 8 Prozent erreichen.

Die grundlegenden Erkenntnisse der Studie sind:

  1. Assistenzsysteme haben auf viele Schäden keinen Einfluss.
    Ein Autobahnpilot hilft gegen Autodiebe ebenso wenig wie eine Einparkhilfe vor Steinschlag, Hagel oder Marderbissen schützt. Auch der beste Notbremsassistent ändert nichts an den physikalischen Gesetzen für den Bremsweg eines Autos.
  2. Die neue Technik verhindert in der Praxis weniger Schäden als in der Theorie.
    In Baustellenbereichen oder bei widriger Witterung können Assistenzsysteme an Grenzen stoßen, zudem nutzen die Fahrer die Systeme nicht durchgehend. Im realen Straßenverkehr werden daher weniger Schäden verhindert, als es unter idealen Bedingungen möglich wäre.
  3. Die Systeme verbreiten sich langsam.
    Neue Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen werden nur für Neuwagen angeboten und auch hier zunächst für wenige. Erst viele Jahre nach der Markteinführung ist die neue Technik in nahezu allen Fahrzeugen vorhanden.
  4. Zusätzliche Technik macht Reparaturen teurer.
    Der Einbau weiterer Sensoren und neuer Technik erhöht im Schadenfall die Reparaturkosten. Ein Assistenzsystem macht etwa den Austausch einer Windschutzscheibe um rund 30 Prozent teurer.

Eine ausführliche Zusammenfassung der GDV-Studie mit den Ergebnissen zu einzelnen Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen finden Sie hier: Download der Studie

Bildquelle: GDV

Sicher fahren bei Eis und Schnee – wie gehts das?

Sicher fahren bei Eis und Schnee – wie gehts das?

Nicht jeder freut sich, wenn man im Winter über Eis und Schnee rutschen, rodeln, schlittern oder sonst wie gleiten kann. Was für Wintersportler und Kinder ein Vergnügen ist, stellt für Kraftfahrer häufig eine echte Herausforderung dar. Denn um im Auto sicher durch Schnee und Eis zu gelangen, sind einige wichtige Punkte zu beachten. Am besten ist es, so zu fahren, dass man brenzlige Situationen möglichst erst gar nicht entstehen lässt.

AAG Germany Roadshow: Wir kommen zu Ihnen

AAG Germany Roadshow: Wir kommen zu Ihnen

Bei der bundesweiten Tour der Alliance Automotive Group (AAG), die bereits an sechs Orten stattgefunden hat, haben die Vertriebsgesellschaften Coler, Busch und Hennig Werkstattkunden eingeladen, um zu zeigen, wie der gemeinsame Weg in die Zukunft aussehen könnte. Die Mobilität wird vernetzter, elektrischer und automatisierter, was zu einer großen Herausforderung für den Reparaturmarkt wird. Das Team rund um Klaus Fiefhaus Gesamtvertriebsleiter der AAGG stellte sein Rundum-Paket vor, das neben der Belieferung von IAM- und OE-Teilen auch die Herstellerdiagnose, Hotline/Schulung/Training, Werkstattausrüstung und Mietwerkzeuge vorsieht. Die beiden Techniker Bernhard Preuth und Andreas Leusbrock haben auf der Werkstatt-Live-Bühne anhand von Beispielen die Fahrzeugentwicklungen gezeigt. Nicht nur für die genaue Teileidentifizierung auch für die Teilebindung (Teile und Diagnose) sind OE-Daten unerlässlich. „Autos werden am Computer repariert und gewartet. Das fängt beim digitalen Serviceheft an, geht weiter über das Anlernen von Teilen (Komponentenschutz) bis hin zur Herstellerdiagnose“, so der IT-Experte Leusbrock.  Die vernetzte Mobilität würde in 2020 mit einer solchen Wucht eintreffen, dass der Weg über die Herstellerportale unausweichlich sei. „Wir können Sie unterstützen. Ziel dieser Veranstaltung ist es nicht, Sie zu verunsichern, sondern Ihnen die Prozesse zu zeigen, damit Ihr Betrieb auch über Jahrzehnte bestehen kann“, fasst der Schulungsexperte Preuth die AAGG-Botschaft zusammen.

Lesen Sie mehr über die Roadshow in FREIE WERKSTATT Ausgabe 10-2019

   
Herr Klaus Fiefhaus - Gesamtvertriebsleiter der AAGG     Norbert Pohlmann - Vertriebsleiter Werkstattausrüstung

 

 

Wo standen Deutschlands Autofahrer 2019 am längsten im Stau?

Wo standen Deutschlands Autofahrer 2019 am längsten im Stau?

Wer im vergangenen Jahr auf Deutschlands Autobahnen unterwegs war, musste im Vergleich zum Vorjahr noch mehr Geduld aufbringen: Zwar nahm sowohl die Zahl der gemeldeten Staus (rund 708.500) als auch deren Gesamtlänge (rund 1.423.000 Kilometer) gegenüber 2018 um 5 Prozent beziehungsweise 7 Prozent ab, dafür mussten die Autofahrer aber deutlich länger im Stillstand ausharren. Die Gesamtdauer der gemeldeten Staus stieg 2019 um knapp 14 Prozent auf 521.000 Stunden. Das ergab die Auswertung der ADAC Staudatenbank.

Leistungssteigerungen für Pkw, Lkw und Traktoren

Leistungssteigerungen für Pkw, Lkw und Traktoren

Die DTE Systems bietet Werkstätten ein Paket zur Leistungssteigerung für Motoren an. Mit dem Modul PowerControl können alle turboaufgeladenen Motoren für über 3.800 Fahrzeuge inklusive TÜV-Teilgutachten getunt werden. Die Entwicklung, die Produktion der Kabelbäume und der technische Support ist „made in Germany – genauer made in Recklinghausen.

Auch das andere DSE-Produkt, die Pedalbox, führt deutlich zu mehr Fahrspaß: Sie verkürzt die Reaktionszeit der Gasannahme und verbessert die Beschleunigung um ca. 10 %. Bei einer Einbauzeit von nur 10 Minuten eignet sich die Pedalbox vor allem für die Autofahrer, die sich von der Erfahrung leiten lassen. Bauen Sie die Pedalbox in eines Ihrer Kundenfahrzeuge und lassen Sie Ihre Kunden testen.

In der nächsten Ausgabe (FREIE WERKSTATT 4.2020) stellen wir Ihnen ausführlich das Geschäftsfeld von DTE Systems vor.

Bildquelle: DTE

Sicher in die Motorradsaison: Wie bereite ich Mensch und Maschine vor?

Sicher in die Motorradsaison: Wie bereite ich Mensch und Maschine vor?

Es ist wieder soweit, die Motorradsaison beginnt. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen rollen auch die Zweiräder aus den Winterquartieren auf die Straßen. Vor dem Start in die neue Saison sollten jedoch Mensch und Maschine einen sorgfältigen Check durchlaufen – Technik und die Fähigkeiten im Sattel stehen ganz oben auf der Liste mit Tipps der KÜS.

ZKF informiert: WLTP-Nachweis im Einzelgenehmigungsverfahren

ZKF informiert: WLTP-Nachweis im Einzelgenehmigungsverfahren

Es fehlt derzeit eine einheitliche Rechtsauslegung.in der Frage des WLTP-Nachweises für vervollständigte Fahrzeuge, deren Basis nach WLTP homologiert wurden und die vom Fahrzeughersteller festgelegten Grenzen der maximalen Masse oder Stirnfläche überschreiten. Für diese Fahrzeuge kann mit den Berechnungstools der Hersteller kein CO2-Nachweis erstellt werden, weshalb eine Zulassung von den Behörden verweigert werden kann. Vor diesem Hintergrund sind zukünftig Probleme bei der Erstzulassung von Fahrzeugen in Verbindung mit dem dafür notwendigen Abgasnachweis zu befürchten.

Der ZKF hält es zur Wahrung der Rechtssicherheit für unbedingt notwendig, dass in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium und allen Bundesländern eine sachgerechte Lösung in dieser WLTP-Problematik erreicht werden muss. Eine in den Bundesländern einheitlich angewandte Verfahrensweise ist erforderlich, damit keine Wettbewerbsverzerrung innerhalb der Bundesrepublik entsteht und ein „Zulassungstourismus“ vermieden wird. Um eine möglichst bundeseinheitliche Regelung zu finden, ist der ZKF - in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Metall - derzeit mit den Ministerien und den Prüfgesellschaften im Gespräch. Beide Verbände vertreten bundesweit über 800 Unternehmen des herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbaus.

Zu einer weiteren Gesprächsrunde hat der ZKF die europäischen Transporter-Hersteller, Prüfgesellschaften und Verbände der Branche zum „2. Erfahrungsaustausch WLTP“ nach Friedberg eingeladen, um über den aktuellen Stand der WLTP-Berechnungstools und die weitere Entwicklung zu beraten. Die große Beteiligung hat gezeigt, wie wichtig und dringend die Thematik WLTP für die Branche ist und dass der ZKF mit dieser Veranstaltung eine Plattform für einen konstruktiven Austausch schaffen konnte.

Fakt ist: Jeder Fahrzeughersteller wird zum Stichtag 1.9.2019 ein Online-Berechnungstool zur Bestimmung des CO2-Wertes nach Vervollständigung von Basisfahrzeugen zur Verfügung haben.

Die Aufbauhersteller müssen jedoch davon ausgehen, dass zukünftig nicht mehr jeder Umbau oder jede Art von Aufbau die vorgegebenen Grenzwerte für Masse und Stirnfläche erfüllen kann. Diese Grenzwerte sind je nach Hersteller und Modell unterschiedlich, weshalb die Vorgaben rechtzeitig beachtet werden müssen.

Grundsätzliche Ausnahmen können die Fahrzeughersteller nicht machen, weil die Fahrzeuge zukünftig dem ISC-Monitoring unterliegen, das die Übereinstimmung der Emissionen von in Betrieb befindlichen Fahrzeugen überwacht. Werden die Schadstoffwerte im Falle einer RDE-Überprüfung überschritten, drohen den Fahrzeugherstellern empfindliche Strafzahlungen. Nach europäischer Gesetzgebung werden lediglich Fahrzeuge, die nach Erstzulassung verändert wurden, von diesem Monitoring ausgenommen.

Derzeit ist die Bestimmung des CO2-Wertes mit Hilfe der Berechnungstools nur für vervollständigte Basisfahrzeuge mit Euro 6 Motoren erforderlich, die unter dem Prüfzyklus WLTP fallen. Die Emissionswerte von Motoren größerer Fahrzeuge, die der Schadstoffklasse Euro VI unterliegen, werden auf dem Motorenprüfstand ermittelt und können für vervollständigte Fahrzeuge übernommen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass zukünftig für sämtliche Fahrzeuge nach Aufbaumontage ein CO2-Nachweis erbracht werden muss. Die EU arbeitet bereits an Vorschriften für die CO2 -Zertifizierung von Lkw und deren Aufbauten, Bussen und Anhängern.

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik sowie der Bundesverband Metall setzen sich auch weiterhin für praktikable Zulassungsbedingungen der Fahrzeuge ihrer Aufbauhersteller- Mitglieder im Rahmen der neuesten WLTP-Regelungen ein und werden über neue Ergebnisse kurzfristig berichten. Veröffentlichungen, die bereits zum heutigen Stand eine bundeseinheitliche Vorgehensweise vorgeben, sind kritisch zu bewerten.

Kein Tempolimit – warum ist trotzdem eine Strafe wegen überhöhter Geschwindigkeit möglich?

Kein Tempolimit – warum ist trotzdem eine Strafe wegen überhöhter Geschwindigkeit möglich?

Deutschland ist auf der ganzen Welt für seine Autobahn bekannt. Dabei glauben viele Ausländer, dass wir auf der Autobahn so schnell fahren können, wie es das Auto zulässt. Doch in der Realität ist dem überhaupt nicht so. Denn das nicht vorhandene Tempolimit ist noch lange keine Lizenz zum Schnellfahren. Was viele nicht wissen: Auch, wenn es kein Tempolimit gibt, droht ein Bußgeld, wenn schneller als 130 km/h Richtgeschwindigkeit gefahren wird, obwohl die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen dies eigentlich nicht zulassen.

Was sollten Autofahrer über den Transport von Hunden wissen?

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Sommerzeit ist Wildwechselzeit – was sollten Autofahrer wissen?

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Mit der Umstellung auf die Sommerzeit erhöht sich das Risiko für Wildunfälle. Autofahrern, die nun eine Stunde früher oft noch in der Dämmerung unterwegs sind, empfiehlt der ADAC in den nächsten Wochen besonders aufmerksam zu fahren.

PR- und Öffentlichkeitsarbeit: Malheur oder Absicht

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„… Komplizierte Elektronikprobleme können mit speziellen auf die Automarke abgestimmten Diagnosegeräten, die freien Werkstätten oftmals nicht zur Verfügung stehen, zügig ausgelesen und behoben werden. Wird ein Fehler dennoch mal nicht gefunden, können Vertragswerkstätten auf die Fehlerdatenbank des Herstellers zugreifen.“

Noch wissen wir nicht, welcher Autor hinter diesem Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 11. September 2019 steckt. Daher können wir auch noch nicht urteilen, ob sich hier ein Redakteur hat kaufen lassen oder ob er so unwissend ist. Aber wir bleiben am Ball, denn diese Aussagen sind ja hanebüchen. Leider finden solche Fehlurteile immer wieder Platz in den Tageszeitungen und Wochenblättern. Lesen Sie dazu den Artikel auf S. 5 in FREIE WERKSTATT 11.2019, die ab Mittwoch, 13. November 2019 online steht.

Was können Sie dagegen tun? Informieren Sie Ihre Redaktion vor Ort. Nutzen Sie die Pressetexte der Mister A.T.Z. GmbH, die Sie finden unter: https://www.misteratz.de/leistungen/presse-notiz/.

Autozulieferer ZF mit Umsatz- und Gewinnwarnung

Autozulieferer ZF mit Umsatz- und Gewinnwarnung

In den letzten Wochen häufen sich die Umsatz- und Gewinnwarnungen von Autoherstellern und auch von Zulieferern in Deutschland. Die ZF Friedrichshafen AG hat aufgrund der eskalierenden Handelsfehde zwischen den USA und China ihre Jahresprognose um eine Milliarde Euro gesenkt.

Die ZF Friedrichshafen AG hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Umsatz von rund 18,4 Milliarden Euro erzielt. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf rund 650 Millionen Euro. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und des auch perspektivisch schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds hat das Unternehmen seine Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2019 angepasst. ZF rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen 36 und 37 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge zwischen vier und fünf Prozent.

„Dieser Betrag kann uns nicht zufriedenstellen. Wir steuern gegen, indem wir partiell unsere Kapazitäten anpassen. Zudem leiten wir weitere Maßnahmen ein, um die Ergebnisqualität wieder zu verbessern“, sagt ZF-Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer. „Gleichwohl wird ZF unverändert in zukunftsgerichtete Technologien, wie Elektromobilität und autonomes Fahren, investieren.“ Wo sich indes konjunkturell bedingte Rückgänge zeigten, werde das Unternehmen Investitionen in bestehende Geschäftsfelder zurückstellen oder reduzieren.

 

Wie wintertauglich sind Autos mit alternativen Antrieben?

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Laut einer forsa-Umfrage würden sich 28 Prozent der Deutschen beim Kauf eines Neuwagens für einen alternativen Antrieb entscheiden. Doch wissen sie auch, dass Elektroautos kälteempfindlicher als Benzin- und Dieselfahrzeuge sind?

Werkstattportal Drivelog startet neu

Werkstattportal Drivelog startet neu

ADDED VALUE Unlimited, die die ehemalige Boschmarke Drivelog übernommen haben, gehen neue Wege über die Plattform. Das neue Drivelog setzt auf Preistransparenz und durchgängige Verfügbarkeit. Werkstätten erhalten in Erstausrüstungsqualität benötigte Kfz-Ersatzteile und Zubehör so immer termingerecht und zu tagesaktuellen Bestkonditionen. Bei Bestellung stehen dafür vier Lieferfenster bereit: Eine längere Lieferzeit mit Sondernachlass oder Sofortlieferung mit versandzeitorientierten Tarifen. Wahlweise geliefert wird damit am selben Tag, am darauffolgenden, in 1-2 oder 2-4 Werktagen. Alle üblichen Ersatzteile sind über alle Zeitfenster hinweg jederzeit verfügbar. Um eine einfache Abwicklung zu gewähren, setzt Drivelog bei der Zahlungsabwicklung auf Sammelrechnung und Lastschriftverfahren.

Die Registrierung und Nutzung sind zur Markteinführung kostenlos. Weitere Informationen zum neuen Exklusiv-Angebot für Werkstätten unter https://www.drivelog.de/

Mittelfristig will sich Drivelog zur zentralen Werkstätten-Plattform rund um Teilebeschaffung, Teileidentifikation und Werkstattsoftware entwickeln. Vor diesem Hintergrund werden zeitnah weitere Module für Workflow und Marketing freigeschaltet, wie beispielsweise die Gestaltung einer eigenen Webseite.

Bildquelle: Drivelog

Mit gedrosseltem Motorrad Geld sparen – wie geht das?

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Mit Saisonkennzeichen zahlen Biker im Schnitt 31 Prozent weniger als mit ganzjährigem Schutz. Auch durch das Drosseln des Kraftrads kann der Halter bares Geld sparen. Die Kosten der Motorradversicherungen weichen indes je nach Stadt um bis zu 49 Prozent ab. Dabei liegt das Sparpotenzial zwischen günstigster und teuerster Versicherung bei bis zu 90 Prozent.