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Sicher in die Motorradsaison: Wie bereite ich Mensch und Maschine vor?


Es ist wieder soweit, die Motorradsaison beginnt. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen rollen auch die Zweiräder aus den Winterquartieren auf die Straßen. Vor dem Start in die neue Saison sollten jedoch Mensch und Maschine einen sorgfältigen Check durchlaufen – Technik und die Fähigkeiten im Sattel stehen ganz oben auf der Liste mit Tipps der KÜS.

 

Das sollten Motorradfahrer vor Saisonstart wissen


Zweimal die Größe eines Bierdeckels – so groß ist die Kontaktfläche der Motorradreifen und somit der ganzen Maschine inklusive Fahrer zur Straßenoberfläche. Es versteht sich also, dass dem schwarzen Gummi die ganz besondere Sorgfalt gehört. Die Profiltiefe, gemessen in den Profilrillen im mittleren Bereich, muss die gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter aufweisen. Die KÜS empfiehlt 3 Millimeter und das Reifenalter, zu lesen an der DOT-Nr. auf der Reifenflanke, sollte sechs Jahre nicht überschreiten. Ältere Reifen verlieren an Haftung. Eine Kontrolle auf Blessuren, etwa Risse oder Beschädigungen an der Flanke, ist notwendig. Erforderlich ist auch die Kontrolle und, falls nötig, die Korrektur des Reifendrucks.
Weicht die Bereifung von der Originalausrüstung ab, so gibt es hier neue Bestimmungen. Für bestimmte Motorradgruppen sind entweder Teilegenehmigungen oder eine Sonderabnahme (Einzelbegutachtung) erforderlich, die Unbedenklichkeitsbescheinigung der Hersteller reicht hier nicht mehr. Die Konsequenz kann eine Stilllegung sein.
Hier empfiehlt die KÜS, für das jeweilig betroffene Motorrad ganz konkret bei ihren Prüfingenieuren/-innen oder im Fachhandel nachzufragen.
Beschädigungen an der Felge können zu einer „Unwucht“ führen und die Tragfähigkeit beeinflussen. Beides führt zu negativem und somit gefährlichem Fahrverhalten. Eine Kontrolle gehört zum Frühjahrscheck.
Gleiches gilt für den Rahmen. Sein tadelloser Zustand sorgt für die Stabilität des Kraftrades, Beschädigungen können schlimme Folgen haben. Anbauteile, Verkleidungen und Packtaschen müssen sorgfältig und sicher befestigt werden.

 

Nach langer Standzeit: Batterie überprüfen


Die Batterie muss geladen sein, nach der langen Standzeit im Winter kann es hier zu Verlusten bei der Spannung kommen. Ihre Flüssigkeitsstände sollten ebenso wie die von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel in Qualität und Quantität überprüft und notfalls erneuert oder aufgefüllt werden – ein Thema für die Fachwerkstatt. Ein Blick auf die Bremsbeläge schadet nicht, ebenso ein kurzer Bremsentest.
Eine gut gereinigte und gefettete Kette mit einem Spiel von zwei Fingerbreit – wenn der Fahrer auf dem Motorrad sitzt – kann möglicherweise viel Ärger während der Saison ersparen. Beim Bewegen des Lenkers von Endanschlag zu Endanschlag können Mängel im Lenkverhalten, wie Rastpunkte oder unterschiedliche Einschlagwinkel, erkannt werden. Achten muss man auch darauf, dass alle Gelenke und Züge freigängig und gut gefettet sind. Hier sind Verharzungen im Laufe der Winterpause denkbar.
Beleuchtung und Hupe müssen funktionieren, ebenso die elektrische Anlage, etwa Kupplungs- und Seitenständerschalter. Eine sorgfältige und gründliche Reinigung der Pole sowie der Kontaktklemmen an der Batterie ist dringend zu empfehlen. Einfaches Einfetten, allerdings nicht an den Kontaktverbindungen, schützt die Pole wirksam vor Korrosion.
Noch ein praktischer Tipp: Bei Krafträdern, die mit einem Gemisch aus Treibstoff und Öl fahren, kann sich das Öl über die Wintermonate vom Benzin absetzen. Daher mit so wenig Tankinhalt wie möglich nach der Saison abstellen und beim Saisonstart neu betanken. Die Entleerung der Schwimmkammern der Vergaser macht Sinn, also den Benzinhahn öffnen und frischen Kraftstoff in den Vergaser füllen. Bei Verschmutzung des Luftfilters und/oder des Treibstofffilters sind Reinigung oder gleich Ersatz erforderlich.

 

Ist auch der Motorradfahrer fit?


Ist die Maschine gecheckt, geht es um die Fahrerin oder den Fahrer. Passt die Kombi noch oder zwickt und zwackt es, flattert sie? Mängel können hier den Fahrspaß verderben, aber auch die Konzentration und die Aufmerksamkeit negativ beeinträchtigen. Kratzer und Schäden am Helmvisier müssen beseitigt werden, notfalls steht eine Erneuerung an, in jedem Fall aber muss es nach der Winterpause gründlich gereinigt werden.
Die erste Ausfahrt sollte nicht mit einem Kavaliersstart beginnen, sondern ein eher verhaltenes Rollen vom Hof sein. Die Überprüfung aller Funktionen am Motorrad lassen sich so sicher bewerkstelligen und man gewöhnt sich wieder an die Maschine und ihre Fahreigenschaften. Danach steht dem erfolgreichen Motorradsommer nichts mehr im Weg.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt; mit Material von KÜS
Bildquellen: © tekila918, Pixabay (Header-Bild); Ermerspik, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

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„Mit der neuen Phoenix App starten Lackierer ihren Arbeitstag ganz einfach mit einem einzigen Touch auf den Bildschirm ihrer mobilen Geräte“, so Dietmar Wegener, Spies Hecker Color und Customer Support Management Leader Deutschland, Österreich, Schweiz „Wichtiger Bestandteil der App ist der direkte Zugriff auf die umfassende globale Farbtondatenbank der Phoenix Cloud von Spies Hecker. Hier stehen über 200.000 Reparaturformeln von Oldtimerfarben bis hin zu aktuellen Autoserienfarbtönen zur Verfügung. Die integrierte Barcode-Scan-Funktion über die Kamera des Handys macht zudem das Abrufen von eigenen Farbinformationen zu einem nahtlosen Bestandteil bei der Farbtonbestimmung.“

Die Phoenix-App verknüpft die Software mit WLAN-fähigen Geräten wie dem Farbtonmessgerät ColorDialog Phoenix, einer IP-Waage oder einem WLAN-Etikettendrucker. Sie kann ab sofort im Apple App Store und bei Google Play (Suchbegriff: Phoenix-Online) heruntergeladen werden. Direkte Links zu der App unter www.spieshecker.de/phoenix-app.

Bildquelle: Spies Hecker

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Durch die frostigen Temperaturen sind Autofahrerinnen und Autofahrer momentan besonderen Witterungsbedingungen ausgesetzt: In der kalten Jahreszeit kommt es oft zur Bildung von Glatteis. Dann gilt es, als Autofahrer richtig zu reagieren, um schwere Unfälle zu vermeiden.

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Autofahren bei strahlendem Sommerwetter: Damit sie nicht vom grellen Licht geblendet werden, schützen sich viele Fahrer mit einer Sonnenbrille. Doch Vorsicht: Nicht alle Modelle sind für den Straßenverkehr geeignet – Bußgelder und sogar Unfälle sind möglich.

AAG Germany Roadshow: Wir kommen zu Ihnen

AAG Germany Roadshow: Wir kommen zu Ihnen

Bei der bundesweiten Tour der Alliance Automotive Group (AAG), die bereits an sechs Orten stattgefunden hat, haben die Vertriebsgesellschaften Coler, Busch und Hennig Werkstattkunden eingeladen, um zu zeigen, wie der gemeinsame Weg in die Zukunft aussehen könnte. Die Mobilität wird vernetzter, elektrischer und automatisierter, was zu einer großen Herausforderung für den Reparaturmarkt wird. Das Team rund um Klaus Fiefhaus Gesamtvertriebsleiter der AAGG stellte sein Rundum-Paket vor, das neben der Belieferung von IAM- und OE-Teilen auch die Herstellerdiagnose, Hotline/Schulung/Training, Werkstattausrüstung und Mietwerkzeuge vorsieht. Die beiden Techniker Bernhard Preuth und Andreas Leusbrock haben auf der Werkstatt-Live-Bühne anhand von Beispielen die Fahrzeugentwicklungen gezeigt. Nicht nur für die genaue Teileidentifizierung auch für die Teilebindung (Teile und Diagnose) sind OE-Daten unerlässlich. „Autos werden am Computer repariert und gewartet. Das fängt beim digitalen Serviceheft an, geht weiter über das Anlernen von Teilen (Komponentenschutz) bis hin zur Herstellerdiagnose“, so der IT-Experte Leusbrock.  Die vernetzte Mobilität würde in 2020 mit einer solchen Wucht eintreffen, dass der Weg über die Herstellerportale unausweichlich sei. „Wir können Sie unterstützen. Ziel dieser Veranstaltung ist es nicht, Sie zu verunsichern, sondern Ihnen die Prozesse zu zeigen, damit Ihr Betrieb auch über Jahrzehnte bestehen kann“, fasst der Schulungsexperte Preuth die AAGG-Botschaft zusammen.

Lesen Sie mehr über die Roadshow in FREIE WERKSTATT Ausgabe 10-2019

   
Herr Klaus Fiefhaus - Gesamtvertriebsleiter der AAGG     Norbert Pohlmann - Vertriebsleiter Werkstattausrüstung

 

 

Section Control: Was sollten Autofahrer über die neuen Blitzer wissen?

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Klassische Blitzer-Fotos waren gestern – heute wird nicht mehr nur an einem Punkt die Geschwindigkeit gemessen. Denn mit Section Control wird die Geschwindigkeit der Autofahrer über eine längere Strecke hinweg gemessen. Dieses System ist aus Datenschutz-Sicht jedoch fragwürdig, da von jedem Autofahrer zwei Fotos geschossen werden – auch, wenn gar kein Geschwindigkeitsverstoß vorliegt.

Drei Fragen an Thomas Vollmar. CARAT-Geschäftsführer

Drei Fragen an Thomas Vollmar. CARAT-Geschäftsführer

Von den Kfz-Unternehmern hören wir, dass notwendige Ersatzteile – vor allem im Bereich OE – nicht mehr geliefert werden können bzw. werden dürfen. Kennen Sie dies Problem? Hat sich Ihr Haus darauf eingestellt?

Vollmar: Wir kennen dieses Problem und haben uns glücklicherweise bereits Anfang des Jahres überdurchschnittlich stark im ad-CARGO-Lager bevorratet, da uns damals schon Lieferengpässe aus chinesischen Werken für OE-Teile, bzw. Markenersatzteile angekündigt wurden.

Wie steht es mit dem kompletten Sortiment: Gibt es aktuelle Engpässe? Können Sie schon einen Blick in die Zukunft werfen? Werden Sie garantiert in den kommenden Monaten lieferfähig sein?  
Vollmar: Aktuell gibt es noch keine nennenswerten Engpässe. Es haben aber einige Lieferanten angekündigt, dass sie aufgrund Kurzarbeit und fehlender Halbfertigteile nicht zu 100 Prozent lieferfähig sein werden. Es wird also davon abhängen, wie dynamisch die Wirtschaft nach dem Lockdown wieder hochfährt und sich die Nachfrage nach Verschleißteilen entwickeln wird.

Die Corona-Pandemie belastet die Werkstattebene sehr. Bieten Sie Sonder- oder Unterstützungsmaßnahmen für die Werkstattebene?
Vollmar: Aktuell haben wir diese Frage auf die Großhändler verlagert. Es gibt Großhändler, die nach wie vor von einem stabilen Geschäft sprechen und diesbezüglich keinen Handlungsbedarf sehen. Andere haben aufgrund fehlender Nachfrage aus den Werkstätten bereits Kurzarbeit angemeldet. Insofern können wir heute noch nicht mit der Gießkanne vorgehen, sondern besser individuell unterstützen.

Mit gedrosseltem Motorrad Geld sparen – wie geht das?

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Mit Saisonkennzeichen zahlen Biker im Schnitt 31 Prozent weniger als mit ganzjährigem Schutz. Auch durch das Drosseln des Kraftrads kann der Halter bares Geld sparen. Die Kosten der Motorradversicherungen weichen indes je nach Stadt um bis zu 49 Prozent ab. Dabei liegt das Sparpotenzial zwischen günstigster und teuerster Versicherung bei bis zu 90 Prozent.

AkzoNobel: neuer Zubehörkatalog

AkzoNobel: neuer Zubehörkatalog

Das umfangreiche Nachschlagewerk bietet alle notwendigen Hilfsmittel der AkzoNobel Premium-Marken Sikkens und Lesonal und hat eine wichtige Neuerung: Jeder Artikel ist mit einem eigenen Barcode abgebildet. Mithilfe des Barcodes lassen sich die Non-Paint-Produkte ab sofort noch schneller und einfacher bestellen. Über den Strichcodes stehen alle notwendigen Daten zur Verfügung und der Bestellvorgang kann umgehend digital erfolgen. „Der optimierte Bestellprozess mit Barcodes ist eine logische Fortführung unserer digitalen Farbtontechnologie. Unsere Kunden erhalten neben der digitalen Farbtonabstimmung und -ermittlung eine weitere Möglichkeit, um ihrem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein,“ Simon Handke Marketingleiter AkzoNobel VR DACH.

Bildquelle: AkzoNobel

Zugewinn der E-Fahrzeuge im Fahrzeugbestand

Zugewinn der E-Fahrzeuge im Fahrzeugbestand

Laut KBA waren von den 65,8 Mio. Fahrzeugen 136.617 mit elektrischem Antrieb (Stand: 1. Januar 2020).  Damit hat sich der Marktanteil auf 0,3 % in Deutschland erhöht.

Alternative Antriebe

Stand 1.1.2020

Marktanteil

Elektro

136.617 (+ 64,3 %)

0,3 %

Hybrid

539.383 (+ 58 %)

1,1 %

Plug-In-Hybrid

102.175 (+ 52,5 %)

0,2 %

Autogas

371.472 (- 6,1 %)

0,8 %

Erdgas

82.198 (+ 1,8 %)

0,2 %

Wasserstoff

507 (+35,6 %)

0,2 %

ADAC macht den Schnellladetest bei E-Autos

Nicht nur die Reichweite ist bei E-Fahrzeugen eines der wichtigen Kriterien auch die Kombination aus guter Schnellladefähigkeit und effizientem Verbrauch. Erst wenn ein E-Fahrzeug mindestens eine Strecke von 300 km erreicht und in 30 Minuten wieder mindestens 200 km Reichweite nachladen kann, ist es langstreckentauglich

Der ADAC hat den Schnellladetest gemacht und bei fünf Fahrzeugen den Schnellladevorgang gemessen, und die wiedergewonnene Reichweite nach 10, 20 oder 30 Minuten ermittelt. Am besten konnte der Audi e-tron, der im relevanten Bereich (10 bis 80 % Batterieladestand) konstant mit sehr hoher Leistung von knapp 150 kW lädt, überzeugen. Der Mercedes EQC dagegen regelt seine Ladeleistung schon bei knapp 40 % Batteriestand kontinuierlich herunter. Weitaus geringere Ladeleistungen generieren der Opel Ampera-e, der Renault Zoe und der Nissan Leaf. Für Langstreckenfahrten sind sie dadurch weniger geeignet. So lädt der Audi e-tron innerhalb der ersten 10 Minuten 113 Kilometer Reichweite nach, der Nissan Leaf dagegen nur 40 Kilometer. Nach 30 Minuten Ladezeit schafft der e-tron mit der geladenen Energie 305 Kilometer, der Nissan Leaf 124 Kilometer.

Der ADAC empfiehlt Verbrauchern die Schnellladefunktion unbedingt mitzubestellen, denn damit ist ein E-Auto im Alltag deutlich flexibler einsetzbar. Die Hersteller sind gefordert die Verbraucher besser mit Informationen zur Schnellladetechnologie zu versorgen und keinen Aufpreis für die Schnellladebuchse zu verlangen. Sie sollte mittlerweile zur Serienausstattung gehören.

 

Bildquelle: ADAC

Unabhängige Werkstätten testen Philips LED-Arbeitsleuchten

Unabhängige Werkstätten testen Philips LED-Arbeitsleuchten

Wir haben gemeinsam mit Lesern der Fachzeitschrift FREIE WERKSTATT einen Praxistest für Arbeitsleuchten durchgeführt. Die Werkstätten haben drei Philips Arbeitsleuchten zu einem kostenlosen Check erhalten. “Gerade Werkzeuge zeigen ihre wahre Leistung immer erst nach einer längeren Zeit im Arbeitsalltag. Wir haben deshalb die Arbeitsleuchten RCH5S, RCH25S und PJH10 unter realen Bedingungen testen lassen”, so Thorsten Brodda Marketing Manager DACH von Lumileds. ”Das konstruktive Feedback können wir einerseits als Bestätigung für die Qualität der Produkte sehen und andererseits haben wir auch Verbesserungsvorschläge erhalten.”
 
Insgesamt waren sich die 51 Werkstätten in vielen Punkten einig, besonders was das Gesamturteil betrifft: 95 % der Testwerkstätten würden die LED-Arbeitsleuchten weiterempfehlen.

RCH5S: Die kleine Handliche für verwinkelte Arbeiten

Auch wenn die Tester die größeren Leuchten RCH25S und PJH10 sehr geschätzt haben, ist die RCH5S die am häufigsten im Arbeitsalltag genutzte Leuchte unter den drei Testprodukten. Die kleine handliche Arbeitsleuchte hatten die Werkstattprofis stets zur Hand, um einen schnellen Blick in Fahrzeuge zu werfen. Auch für Arbeiten an engeren Stellen eigne sich die kleine, flexibel einsetzbare Leuchte hervorragend. Die Tester waren von der Leistung überzeugt und empfehlen die RCH5S weiter. Die kleine dimmbare „Taschenlampe“ hat 96 % der Tester die Arbeit erleichtert.

RCH25S: Mehr Licht für den Unterboden

Die teilnehmenden Kfz-Werkstätten haben die Philips RCH25S, eine etwas größere Arbeitslampe mit 500 Lumen, vermehrt an Plätzen eingesetzt, in denen noch weniger Licht, dafür aber mehr Platz vorhanden war – etwa bei Reparaturen am Unterboden. In diesen Situationen ist auch der sehr starke Magnet am Boden der Leuchte zum Einsatz gekommen, durch den die RCH25S problemlos an metallischen Oberflächen angebracht werden kann. Auch die RCH25S erleichtert den Arbeitsalltag und überzeugte die Tester.

PJH10: Tageslicht für jede Situation

Die flache, leichte Leuchte Philips PJH10 hat im Test mit der insgesamt stärksten Leuchtkraft (bis zu 1000 lm) unter den Testprodukten in nahezu jeder Lage überzeugt. Wenngleich die Tester insbesondere Arbeiten an den Radkästen als bevorzugten Einsatzbereich genannt haben, so waren sich die Befragten trotzdem einig, dass es sich bei der PJH10 um eine äußerst vielseitige Leuchte handelt. Die Kombination aus Standbügel und Magnethalterung überzeugt die Tester genauso wie der optionale Netzbetrieb. So verwundert es nicht, dass 96 % der Tester, die PJH10 weiterempfehlen.

Licht, das wichtigste Werkzeug

Ein gutes Werkzeug soll die eigene Arbeit nicht nur besser, sondern vor allem leichter machen. Die Ergebnisse des Tests in 51 unabhängigen Werkstätten bestätigt, dass die RCH5S, die RCH25S und die PJH10 dank ihrer Praktikabilität und Leistungsstärke, viele Arbeitsschritte deutlich erleichtert. Die drei Philips Arbeitsleuchten sind aus dem Alltag der Werkstattprofis nicht mehr wegzudenken und haben ihren festen Platz in der Werkstatt gefunden.

Bildquelle: Philips

Geschäftsfeld Caravaning in FREIE WERKSTATT L+K

Geschäftsfeld Caravaning in FREIE WERKSTATT L+K

Die Caravaning-Branche hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig gemausert - weltweit. In Europa führt Deutschland die Statistiken in Sachen Neuzulassungen und Gesamtbestand an. Über eine Millionen Reisemobile und Wohnanhänger rollen derzeit über Deutschlands Straßen. Der Anteil der deutschen Neuzulassungen im Vergleich zu Europa beträgt 30 Prozent. Sie bieten dem Karosserie- und Lackierbetrieb ein stetig wachsendes Auftragspotential.

Wie Sie sich Zusatzgeschäft rund um den Wohn- und Campingwagen holen, lesen Sie in der Ausgabe 1.2020, die gerade in der Verteilung ist.

Termin: Das PS-Festival für alle Autofans

Termin: Das PS-Festival für alle Autofans

Vom 30. November bis zum 8. Dezember (Preview Day: 29. November) öffnet in der Messe Essen die Essen Motor Show, das PS-Festival für alle Autofans. Mehr als 500 Aussteller und über 300.000 erwartete Besucher sorgen für große Gefühle auf dem gesamten Messegelände. Als Europas führendes Event für sportliche Fahrzeuge umfasst das Angebot der Essen Motor Show Sportwagen, Tuning & Lifestyle, Motorsport und Classic Cars. Für Unterhaltung sorgen außerdem die Motorsportarena und spannende Sondershows. Neu in diesem Jahr: eine eigene Ausstellung mit bekannten Boliden aus der Geschichte des Rennsports.

Fans sportlicher Serienfahrzeuge kommen an der Essen Motor Show nicht vorbei. Bekannte Hersteller und Zulieferer präsentieren sich in Halle 3: Neben dem ADAC als ideellem Träger des PS-Festivals erwarten das Publikum unter anderem die Mercedes-Fan-World sowie Auftritte von KW, dem Porsche Carrera Cup Deutschland, Skoda, Volkswagen und ZF. Premiere feiert die serienübergreifende Sondershow „Power of Motorsport“ mit 16 Fahrzeugen, zu deren Highlights ein Ford GT40 zählt. Zwischen künstlerisch wertvoll und zukunftsweisend bewegen sich außerdem die Crazy Cars und Design Cars in unmittelbarer Nachbarschaft, darunter ein Auto in James-Bond-Optik und eine von Leonardo da Vinci inspirierte elektrische Studie.

Tuning erobert die Clubs und Städte

Aus ganz Europa reisen Tuning-Enthusiasten nach Essen, um neue Trends zu erleben. Deshalb widmet die Essen Motor Show gleich fünf Hallen dem Thema Tuning & Lifestyle. Das Angebot der Aussteller reicht unter anderem von Felgen und Reifen über Fahrwerke und Car-Hi-Fi bis zu Pflegemitteln und Zubehör. Wer mit einem veredelten Neuwagen liebäugelt oder sein Auto vom Profi modifizieren lassen möchte, schaut bei einem der vielen Tuner in den Hallen 5, 6, 7 und 8 vorbei. Die passende Kleidung liefern viele Aussteller gleich mit: Shirts, Hoodies und Kappen transportieren den Tuning-Lifestyle in die Clubs und auf die Straße.

Mit der Initiative TUNE IT! SAFE! und dem Verband der Automobil Tuner hat die Essen Motor Show in Halle 7 zwei Partner an der Seite, die sich für sicheres und seriöses Tuning stark machen. Im Trend liegen laut Verband vor allem Produkte, die das optische Erscheinungsbild verbessern wie Leichtmetallräder, Fahrwerkskomponenten und LED-Scheinwerfer. Viele Besitzer entscheiden sich als Basis für ein Fahrzeug, das bereits ab Werk umfangreich ausgestattet ist, um es dann zu individualisieren. Das Ergebnis können die Besucher der Essen Motor Show in der tuningXperience in Halle 1A und 3 bewundern. Die Sondershow umfasst rund 160 der schönsten Szenefahrzeuge aus privater Hand – vom Daily Driver über Motorsportboliden bis zu moderat getunten Klassikern.

Kundensport und Track Days sind die Trends im Motorsport  

Der Motorsport hat seine Heimat in den Hallen 4 und 5. Hier präsentieren sich unter anderem der Deutsche Sportfahrer Kreis sowie Hockenheimring, Mustang Owners Club, Nürburgring und VLN. In der Motorsportarena in Halle 4 zeigen Aussteller neue Fahrzeuge und Rennsportler ihr Können. Wer selbst Gas geben will, kann in Essen die passenden Kontakte knüpfen: Viele Sportwagenhersteller locken ihre Käufer mit eigenen Rennwagen, in denen die Hobbyfahrer in Markenpokalen antreten können. Günstiger sind die Track Days von Anbietern wie dem Deutschen Sportfahrer Kreis: Bei diesen Fahrtrainings können Autobesitzer mit ihrem Fahrzeug auf eine Rennstrecke und dort ihre Fähigkeiten verbessern.

Sportwagen begeistern ihre Fans seit dem frühen 20. Jahrhundert. Und nehmen ihre Fahrer und Betrachter mit in eine längst vergessen geglaubte Zeit. In der nicht alles besser war, aber Autofahren in den Augen vieler Oldtimerfreunde noch echt und unverfälscht. Spürbar wird diese Faszination im Classic & Prestige Salon des Veranstalters S.I.H.A. unter dem Dach der Essen Motor Show. Über 250 klassische Automobile stehen in den Hallen 1 und 2 zum Verkauf und verströmen den Duft der Vergangenheit. Hinzu kommen mehrere Sondershows mit unverkäuflichen Supersportwagen sowie bekannten Fahrzeugen aus Film und Fernsehen.

Tickets online kaufen und ohne Wartezeiten ins PS-Paradies

Tickets für die Essen Motor Show gibt es zum vergünstigten Preis online unter www.essen-motorshow.de. Eine Tageskarte kostet dort 15 Euro. Das PS-Festival öffnet am Preview Day (29. November) sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr, unter der Woche von 10 bis 18 Uhr.

„Energiewende – Trends im Flottenmarkt – eine Lösung für alles?“

„Energiewende – Trends im Flottenmarkt – eine Lösung für alles?“

Auf dem 7. VMF-Branchenforum (Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften e.V.) nahm Dr. Jörg Adolf, Chefvolkswirt der euroShell GmbH aus Hamburg, die Zuhörer mit in die Zukunft des Jahres 2030. Grundlage des Vortrags war die 2018 durchgeführte euroShell-Studie zu den Trends der Fahrzeug- und Kraftstoffmärkte in Deutschland, Europa und weltweit. Eines der Ergebnisse zeigt den deutlichen Vorsprung Norwegens vor allen anderen Top 11 Ländern mit fast 50 % Elektrofahrzeuganteil in Flotten. Deutschland bildet hingegen mit circa 3 % das Schlusslicht. Weltweit führt China die Spitze der 10 Top-Länder mit rund zwei Millionen Elektro-Pkw-Flotten an, gefolgt von den USA mit knapp 700.000.

Ähnlich sieht das Verhältnis bei der Verfügbarkeit von öffentlichen Ladekapazitäten aus. Im Vergleich der Kraftstoffarten- und Antriebstechniken mit gleichzeitiger Berücksichtigung der Treibhausminderungsziele zeigt sich, dass bis 2030 Öl-basierte Kraftstoffe voraussichtlich weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden. Jedoch wird sich der Energiemix im Verkehr zunehmend differenzieren müssen, um die gesetzten Treibhausgas- und Luftreinhalteziele zu erreichen.