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HELLA liefert Licht- und Elektronikprodukte für den e.GO Life

Der Automobilzulieferer HELLA hat verschiedene Licht- und Elektronikprodukte im neuen e.GO Life integriert, darunter Produkte, welche die Bremsfunktion unterstützen und zum spezifischen Erscheinungsbild beitragen. Das Fahrzeug ist seit Mitte des Jahres auf der Straße und ist das erste Elektroauto des Aachener Elektroautounternehmens e.GO Mobile. Gemeinsam mit e.GO Mobile entwickelte HELLA das Scheinwerferkonzept. Im Fokus dabei stand, das Fahrzeug über die Scheinwerfer zu differenzieren. „Das Fahrzeug sollte ein freundliches Gesicht bekommen, was wir mit runden LED-Hauptscheinwerfern umsetzten, die auch in einer Halogenvariante verfügbar sind. Darüber hinaus haben wir das Standarddesign grundlegend verändert, da die Scheinwerfer aus Sicht des Firmengründers eine Hommage an den Porsche 911er sein sollten“, sagt Michael Bock, Vertriebsleiter im Bereich Special Applications bei HELLA. Gegen Aufpreis wertet Bi-LED-Lichttechnik, bei der ein einziges Projektionsmodul mit einer LED-Lichtquelle das Abblend- und Fernlicht realisiert, das System nochmals auf. Neben der Scheinwerfertechnologie liefert HELLA für den e.GO Life noch weitere Lichtprodukte, etwa Nebelscheinwerfer, Rückstrahler aus der modularen Leuchten-Baureihe Shapeline, die dritte hochgesetzte Bremsleuchte, die Nebelschluss- und Rückfahrleuchte sowie eine Leseleuchte für den Innenraum. Auch aus dem Elektronikbereich haben verschiedene HELLA Produkte in das Fahrzeug Einzug gehalten, darunter Regenlichtsensoren und die Signalhupe. Als Highlight hat HELLA die neue Generation der elektrischen Vakuumpumpe (UP5) für die Bremsfunktion integriert. „Da in E-Fahrzeugen kein Verbrennungsmotor vorhanden ist, kommt eine elektrische Pumpe zum Einsatz, um den nötigen Unterdruck für das pneumatische Bremskraftverstärkungssystem zu erzeugen“, erklärt Bock. Die Steuerung der elektrischen Vakuumpumpe erfolgt über einen integrierten Drucksensor, der bei Erreichen festgelegter Schaltschwellen die Pumpe ein- bzw. ausschaltet. HELLA und e.GO setzen die Zusammenarbeit weiter fort. Mitte 2020 soll die Serienproduktion des Elektrobusses „e.GO Mover“ starten. Geplant sind zwei Varianten, eine mit Fahrerassistenzsystemen und als höchste Ausbaustufe ein vollautonom fahrender Minibus. Auch hierfür wird HELLA dann Licht- und Elektronikprodukte liefern.

Über HELLA GmbH & Co. KGaA, Lippstadt: HELLA ist ein börsennotiertes, global aufgestelltes Familienunternehmen mit über 125 Standorten in rund 35 Ländern. Mit einem Umsatz von 7,0 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2018/2019 sowie 39.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt HELLA zu den führenden Automobilzulieferern. Spezialisiert auf innovative Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik ist HELLA seit mehr als hundert Jahren ein wichtiger Partner der Automobilindustrie sowie des Aftermarket. Darüber hinaus entwickelt, fertigt und vertreibt HELLA im Segment Special Applications Licht- und Elektronikprodukte für Spezialfahrzeuge.

 

Foto: e.GO Mobile AG

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

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Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

Technik-Tipp Hits: 57149

Ausgabe 3-2019 erschien am 15.03.2019als…

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Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

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„Sprinter-Klasse“ – was Fahrer über ihre Kastenwagen wissen sollten

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Sperrige Wagenmaße, keine Heckscheibe und ein großer Radstand. Bei großen Kastenfahrzeugen, auch als Sprinterklasse bekannt, unterscheiden sich Fahrverhalten und Sichtbedingungen im Vergleich zu normalen Pkw erheblich. Deswegen sollten Autofahrer einiges wissen und beachten, bevor sie sich hinter das Steuer eines Sprinters setzen.

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Hauptuntersuchung: Wie kann ich Stress und Ärger vermeiden?

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Der anstehende Termin zur Hauptuntersuchung (HU) bereitet vielen Fahrzeugbesitzern Stress. Dabei gibt es mit der richtigen Vorbereitung und einem guten Vorwissen keinen Anlass dazu. Hierbei ist es gut zu wissen, worauf es bei der technischen Prüfung ankommt und was die Prüfingenieure ins Augenmerk nehmen.

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Zugegeben, so richtig winterlich war es in den meisten Teilen Deutschlands nicht wirklich. Trotzdem haben Nebel, Regen, vor allem aber Schmutz und Streusalz dem Auto ordentlich zugesetzt. Umso wichtiger ist es, nach dem Winter das Fahrzeug wieder fit für die kommenden, warmen Jahreszeiten zu machen. Die Pflege dient nicht zuletzt dem Werterhalt des Fahrzeuges.

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Dein Auto ist nicht schnell genug? Du wünscht dir mehr Power? Die Leistung deines Autos könnte besser sein? – Dann ist Chip-Tuning die Antwort auf deine Probleme. Denn, was viele Autofahrer nicht wissen, unsere Autos können eigentlich viel mehr, als sie auf der Straße zeigen!

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Mit Dashcams können Autofahrer das Geschehen auf der Straßen und um sich herum aus ihrem Wagen heraus aufzeichnen. Dies war einigen Gerichten bei Prozesfällen ein Dorn im Auge – vor allem aus Datenschutzgründen. Andere Richter nahmen die Aufnahmen jedoch dankend an und verwerteten diese. Wie sieht also die aktuelle Rechtslage bezüglich Dashcams aus?

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Der Reifenhersteller Continental und das Meinungsforschungsinstitut forsa führten eine Umfrage zum „Reifen der Zukunft“ durch. Demnach ist ein niedriger Rollwiderstand die wichtigste Forderung an Reifenentwickler – das Preis-Leistungs-Verhältnis dagegen ist beim Reifenkauf wichtiger als Nachhaltigkeit in der Herstellung.

 

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Faurecia Service und A.T.U starten Pilotprojekt für die Dieselpartikelfilter-Reinigung

Faurecia Service und A.T.U starten Pilotprojekt für die Dieselpartikelfilter-Reinigung

Faurecia Service, die Aftermarket-Sparte des Technologieunternehmens Faurecia, startet im
Dezember ein Pilotprojekt zur Dieselpartikelfilter-Reinigung mit den A.T.U Meisterwerkstätten. Bei
der Aktion, die vom 4. bis 19. Dezember in insgesamt 18 Werkstätten* in und um Stuttgart
angeboten wird, können PKW-Besitzer ihre Dieselpartikelfilter (DPF) in der von Faurecia Service
entwickelten FilterCleanBox reinigen lassen. Die Reinigung des DPF dauert inkl. Aus- und Einbau
des DPF nur ca. eine Stunde, sorgt aber für eine deutliche Verlängerung der Lebensdauer des
Filters.

Gerade in Städten, in denen Autofahrer durch ein hohes Stauaufkommen häufig bremsen und
Gas geben müssen, werden die Dieselpartikelfilter im Fahrzeug durch Ablagerungen aus Asche
und Ruß schnell verunreinigt. Der verdreckte Filter führt zu einer geringeren Motorleistung und im
schlimmsten Fall zu einem Motorausfall. Die Reinigung in der FilterCleanBox entfernt die
Ablagerungen durch ein Hochdruckverfahren gründlich und in kürzester Zeit. Eigens entwickelte
Reinigungsmittel lösen Verschmutzungen auf effiziente, schonende und umweltfreundliche Art
und Weise, ohne Ablagerungen zu hinterlassen.
Während der Pilotphase haben A.T.U-Kunden die Möglichkeit, ihre Filter für 99 EUR anstelle der
ansonsten üblichen 259 EUR reinigen zu lassen. Die Terminvereinbarung in den teilnehmenden
Werkstätten läuft seit Mitte November.

* Alle Angebote erfolgen für die A.T.U Auto-Teile-Unger GmbH & Co. KG, Dr.-Kilian-Str. 11, 92637 Weiden.
Nur gültig in folgenden Filialen:
73054 Goeppingen, Seewiesenstr. 8 • 72766 Reutlingen, Stuttgarter Str. 29• 73529 Schwäbisch Gmünd, Lorcher Str. 149 •
70736 Fellbach, Schorndorfer Str. 37-39 • 73230 Kirchheim/Teck, Stuttgarter Str. 104 • 70435 Stuttgart, Schwieberdinger
Str.64 • 89081 Ulm, Jaegerstr. 14 • 71034 Boeblingen, Hanns-Klemm-Str. 13 • 73730 Esslingen, Ulmer Str. 48 • 70327
Stuttgart, Ulmer Str. 225 • 72072 Tuebingen, Reutlinger Str. 68 • 70794 Filderstadt, Felix-Wankel-Str. 32 • 71522 Backnang,
Stuttgarter Str. 140 • 73614 Schorndorf, Stuttgarter Str. 11 • 72622 Nürtingen, Neuffener Str. 156 • 71065 Sindelfingen,
Mahdentalstr. 88 • 70378 Stuttgart, Aldinger Str. 50 • 70469 Stuttgart, Heilbronner Str. 324

 

 

 

Erstes Hardware-Nachrüstsystem für Diesel

Erstes Hardware-Nachrüstsystem für Diesel

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die erste Allgemeine Betriebserlaubnis zur Nachrüstung älterer Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 erteilt – für ein System des Anbieters Dr Pley für Volvo-Modelle.

„Ein kleiner, wegweisender Schritt ist getan. Es ist jedoch keine Zeit, sich auf der ersten Genehmigung eines Nachrüstsystems auszuruhen, das nur einzelne Diesel-Fahrzeugmodelle sauber macht. Im Sinne der Luftreinhaltung müssen alle betroffenen Fahrzeuge nachgerüstet werden. Kürzlich erlassene Fahrverbote in Berlin und drohende Fahreinschränkungen in NRW belegen: Wenn das KBA bremst, dann auf Kosten der Verbraucher“, so die Botschaft von Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE „Die Autohersteller müssen die Kosten für die Nachrüstung vollständig übernehmen und damit betroffene Verbraucher für den Wertverlust ihres Pkw entschädigen. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass es die Hersteller waren, die dreckige Diesel als sauber verkauft haben.“

Bundesweit geht es um sechs Millionen Fahrzeuge mit der Euro-5-Norm. Bisher haben nur wenige Autohersteller zugesagt, Diesel-Fahrzeugbesitzer zu unterstützen – und das auch nur mit bis zu 3.000 Euro in den sogenannten Intensivstädten – also Städten mit besonders hoher Luftbelastung.

Section Control: Was sollten Autofahrer über die neuen Blitzer wissen?

Section Control: Was sollten Autofahrer über die neuen Blitzer wissen?

Klassische Blitzer-Fotos waren gestern – heute wird nicht mehr nur an einem Punkt die Geschwindigkeit gemessen. Denn mit Section Control wird die Geschwindigkeit der Autofahrer über eine längere Strecke hinweg gemessen. Dieses System ist aus Datenschutz-Sicht jedoch fragwürdig, da von jedem Autofahrer zwei Fotos geschossen werden – auch, wenn gar kein Geschwindigkeitsverstoß vorliegt.

Mit Sonnenbrille Autofahren – wann kann das gefährlich sein?

Mit Sonnenbrille Autofahren – wann kann das gefährlich sein?

Autofahren bei strahlendem Sommerwetter: Damit sie nicht vom grellen Licht geblendet werden, schützen sich viele Fahrer mit einer Sonnenbrille. Doch Vorsicht: Nicht alle Modelle sind für den Straßenverkehr geeignet – Bußgelder und sogar Unfälle sind möglich.

Was bietet der Standheizung-Service von der freien Werkstatt?

Was bietet der Standheizung-Service von der freien Werkstatt?

Im Winter und Frühjahr kann Autofahren zu einer kleinen Herausforderung werden: Der frostige Innenraum, das eisige Lenkrad und der kalte Sitz sind keine schönen Fahrbedingungen. Wenn die Temperaturen nicht oft zweistellig werden, sehen sich viele Autofahrer nach einem vorgeheizten Fahrzeug. Dann, aber auch, wenn man bereits über ein Auto mit Standheizung verfügt, kann die Werkstatt mit ihrem Standheizung-Service weiterhelfen.

Glatteis: Wann muss ich mit der Gefahr rechnen und wie reagiere ich richtig?

Glatteis: Wann muss ich mit der Gefahr rechnen und wie reagiere ich richtig?

Durch die frostigen Temperaturen sind Autofahrerinnen und Autofahrer momentan besonderen Witterungsbedingungen ausgesetzt: In der kalten Jahreszeit kommt es oft zur Bildung von Glatteis. Dann gilt es, als Autofahrer richtig zu reagieren, um schwere Unfälle zu vermeiden.

Warum sind Eisplatten auf Lkw-Dächern so gefährlich?

Warum sind Eisplatten auf Lkw-Dächern so gefährlich?

Eisplatten auf Autodächern führen immer wieder zu schweren Unfällen. Doch warum? Wie können sich Autofahrer schützen? Was sollten Lkw-Fahrer tun? In diesem Artikel gibt's die Antworten.

 

Wer ist eigentlich Halter und Verantwortlicher beim Firmenwagen?

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Viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben Fahrzeuge in ihrem Bestand, die von den Mitarbeitern zur Erledigung ihrer Aufgaben benutzt werden. Da stellt sich früher oder später die Frage: Wer ist eigentlich rein rechtlich für den Firmenfuhrpark verantwortlich?

Erste Hilfe: warum Autofahrer ihre Kenntnisse regelmäßig auffrischen sollten

Erste Hilfe: warum Autofahrer ihre Kenntnisse regelmäßig auffrischen sollten

Man stelle sich vor: Ein Mensch, der seit bestandener Führerscheinprüfung nicht mehr selbst Auto gefahren ist, kommt in eine Situation, in der er „von jetzt auf gleich“ das Steuer eines Fahrzeugs übernehmen muss. Von dieser Person würde niemand erwarten, dass sie besonnen, umsichtig und fehlerfrei agiert. Genau dieses Szenario wird jedoch viel zu oft zur Realität, wenn es um die Erste-Hilfe-Kenntnisse von Autofahrern geht.

Prüfung von Gasanlagen in Wohnmobilen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 607

Prüfung von Gasanlagen in Wohnmobilen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 607

Klarstellung zum aktuellen Sachverhalt

Die neue HU-Richtlinie vom 31.12.2019 (Verkehrsblatt 24/2019 Nr. 176) setzt die Bewertung einer fehlenden oder ungültigen G 607-Bescheinigung als Mangel im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) vorübergehend aus. Der Caravaning Industrie Verband e.V., der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. sowie der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. weisen mit dieser Fachinformation darauf hin, dass die Prüfung der Gasanlage von Wohnmobilen gemäß dem DVGW-Arbeitsblatt G 607 weiterhin zulässig ist. Sie empfehlen, diese Prüfung wie bisher alle zwei Jahre vor allem aus Sicherheits- und versicherungsrechtlichen Gründen durchzuführen.

Aussetzung der Mangelbewertung nach HU-Richtlinie

Im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) werden u. a. die Verkehrssicherheit und die Einhaltung der Bauvorschriften eines Kraftfahrzeugs bzw. Anhängers geprüft. Konkretisiert werden die Anforderungen durch die Richtlinie für die Durchführung von Hauptuntersuchungen und die Beurteilung der dabei festgestellten Mängel an Fahrzeugen nach § 29 Anlagen VIII und VIIIa StVZO (HU-Richtlinie).

Seit 2018 wird gemäß der HU-Richtlinie Anlage 2 Nr. D 6.1.3 b) eine fehlende oder nicht mehr gültige Flüssiggasanlagenprüfung nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 607 als erheblicher Mangel eingestuft. Erhebliche Mängel führen gemäß StVZO Anlage VIII Nummer 3.1.4.3 dazu, dass die HU-Prüfplakette nicht erteilt werden darf.

Die am 31. Dezember 2019 im Verkehrsblatt erschienenen HU-Richtlinie setzt die Mangelbewertung einer fehlenden oder ungültigen Flüssiggasanlagenprüfung bis zum 1. Januar 2023 vorübergehend aus. Somit ist eine positive Prüfung nach G 607 während dieses begrenzten Zeitraums keine Voraussetzung mehr für das Bestehen der HU.

Als Grund führt die HU-Richtlinie vom 31.12.2019 an, dass die so genannte „messtechnische Rückführung“ (Kalibrierung) der eingesetzten Geräte entsprechend der Qualitätsüberwachung der HU gemäß Richtlinie 2014/45/EU nicht garantiert sei. Dies bezieht sich auf den Einsatz bislang nicht kalibrierbarer Geräte zur Dichtheitsprüfung bei der G 607-Prüfung. Während der vorübergehenden Aussetzung der Mangelbewertung bis zum 01.01.2023 sollen die Anforderungen an die verwendeten Messgeräte konkretisiert werden.

Flüssiggasanlage wird im Rahmen der HU weiterhin beurteilt

Unberührt von der Aussetzung dieses Untersuchungskriteriums muss im Rahmen der Hauptuntersuchung nach HU-Richtlinie Anlage 2 Nr. D 6.1.3 f) bis Nr. D 6.1.3 h) weiterhin der Zustand der Flüssiggasanlage der Heizung bewertet werden. Unzulässige, beschädigte oder mangelhaft befestigte Teile der Flüssiggasanlage gelten auch weiterhin als erheblicher Mangel und führen zum Nichtbestehen der Untersuchung. Um dem vorzubeugen, sollten Verbraucher vor der HU weiterhin die G607-Prüfung durchführen lassen. Das wurde auch vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur schriftlich bestätigt.

Empfehlung an die Fahrzeughalter und Fahrer von Caravan oder Wohnmobilen

Die Prüfung der Flüssiggasanlage in privat genutzten Fahrzeugen zu Wohnzwecken nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 607 wird seit 1976 durchgeführt. Die Prüfung ist als Nachweis der Sicherheit und Dichtheit der Anlagen etabliert und hat sich bewährt.

Auch wenn im Rahmen einer HU der fehlende Nachweis einer Gasanlagenprüfung nach G 607 vorübergehend keinen erheblichen Mangel darstellt, ist der Betreiber weiterhin für die Sicherheit seiner im Fahrzeug installierten Flüssiggasanlage verantwortlich.

Die erfolgreich absolvierte G 607-Prüfung stellt einen Nachweis über den ordnungsgemäßen Zustand und die Sicherheit der Flüssiggasanlage dar. Im Schadensfall dient die G 607-Prüfbescheinigung als Sorgfaltsnachweis gegenüber der Versicherung.

Darüber hinaus fordert eine Vielzahl von Campingplatzbetreibern in ihren Stellplatzregeln weiterhin eine gültige G 607-Prüfung.

Trotz der vorübergehenden Aussetzung des G 607-Nachweises im Rahmen der HU wird zur Sicherstellung einer technisch mangelfreien Gasanlage in einem Caravan oder Wohnmobil und im Interesse der allgemeinen Sicherheit von den unterzeichnenden Verbänden empfohlen, die G 607-Prüfung wie bisher alle zwei Jahre von einem zertifizierten Sachkundigen vornehmen zu lassen.

Caravaning Industrie Verband e.V.

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V.

BTS und Continental verlängern Zusammenarbeit

BTS und Continental verlängern Zusammenarbeit

Die BTS GmbH bleibt somit weiterhin Master Distributor der Continental Turbolader. Im Jahr 2020 bringt Continental einige neue Anwendungs-Freigaben für den Aftermarket, wie beispielsweise vier neue 1.5L Benziner-Modelle der BMW Gruppe, die u.a. im BMW i8 und Mini Cooper verbaut sind. Ein neuer Turbolader für die 2.0L Benzinmotoren der VW-Gruppe, eingesetzt in vielen Modellen wie VW Polo, T-Roc, Tiguan, Passat und dem Audi A1, A3, Q2, Q3, Q4, TT und fast allen Modellen der Seat Reihe ist bereits ab sofort lieferbar. Ende dieses Jahres wird es dann noch vier neue Ford-Applikationen geben.

Damit kann BTS wichtige Turbolader Volumenmodelle für den Ersatzteilmarkt anbieten.

Foto (v.l.n.r.): Lars Vornweg (Continental), Stefan Nowack (Continental), Ferdinand Ücker (BTS), Veton Isufi (Continental) und Hendrik Buttke (BTS)

Bildquelle: Continental

Ab Januar 2020: Kostenlose Azubi-Schulung für alle freien Kfz-Betriebe

Ab Januar 2020: Kostenlose Azubi-Schulung für alle freien Kfz-Betriebe

Das ATR-Nachwuchsförderprogramm „Trainingscamp der Champs“ für angehende Kfz-Profis startet im Januar 2020 in die zweite Runde. Die Azubi-Schulung geht über zwei Tage, ist kostenlos und offen für Auszubildende ab dem 2. Lehrjahr aus allen freien Mehrmarkenwerkstätten in Deutschland. Der beste Teilnehmer jedes Camps fährt Mitte 2020 zum großen Finale nach Hamburg. Dort messen sich die Besten nochmals und machen untereinander aus, wer von ihnen der Azubi-Champion des Jahres ist. „

Pate der Camps 2020 ist das Unternehmen HELLA, das auch das zusätzliche Siegerevent für alle Finalteilnehmer im Herbst 2020 im HELLA Globe in Lippstadt ausrichtet.

Ablauf: 20 Trainingstermine für je 12 Teilnehmer in ganz Deutschland sind angesetzt. Sie werden in den Verkaufshäusern der ATR-Gesellschafter STAHLGRUBER, PV Automotive und Matthies stattfinden. „Am ersten Trainingstag sehen wir uns erstmal die Grundlagen der Elektronik an und tauchen dann tiefer in die Themen Bordnetzelektronik und Motorelektronik bei Benziner und Diesel ein – das ist mein Spezialgebiet. Am zweiten Tag dreht sich dann alles um Lichttechnik“, sagt Steve Wiedmann, Kraftfahrzeugtechnikermeister mit langjähriger Werkstatterfahrung und Trainer der diesjährigen Camps. „Klar starten wir erst mit ein wenig Theorie, das muss sein. Aber die Praxis ist uns viel wichtiger. Die Teilnehmer wissen hinterher, welche Technik in einem Teil steckt und worauf es bei einer Reparatur konkret ankommt. So können sie das Gelernte direkt im Betrieb anwenden.“

Am Ende jedes Camps müssen die Teilnehmer in einer schriftlichen Prüfung zeigen, was sie aus dem Camp mitgenommen haben. Darin werden auch Themen abgefragt, die nicht Teil der Schulung waren, die angehende Mechatronikerinnen und Mechatroniker ab dem zweiten Lehrjahr aber draufhaben müssten. „Zurzeit werden die Aufgaben von Kfzlern immer umfangreicher, die Fahrzeuge immer komplexer im Aufbau. Die Camps sind für alle freien Kfz-Betriebe, die gerade unter diesen Umständen darauf achten, ihre Azubis zu echten Profis auszubilden“, so Edith Pisching von der ATR SERVICE GmbH.

Mehr Infos über das Nachwuchsförderprogramm für angehende Kfz-Mechatronikerinnen und Mechatroniker unter www.campderchamps.de

Bildquelle: ATR

Spies Hecker: Phoenix aus der Tasche

Spies Hecker: Phoenix aus der Tasche

„Mit der neuen Phoenix App starten Lackierer ihren Arbeitstag ganz einfach mit einem einzigen Touch auf den Bildschirm ihrer mobilen Geräte“, so Dietmar Wegener, Spies Hecker Color und Customer Support Management Leader Deutschland, Österreich, Schweiz „Wichtiger Bestandteil der App ist der direkte Zugriff auf die umfassende globale Farbtondatenbank der Phoenix Cloud von Spies Hecker. Hier stehen über 200.000 Reparaturformeln von Oldtimerfarben bis hin zu aktuellen Autoserienfarbtönen zur Verfügung. Die integrierte Barcode-Scan-Funktion über die Kamera des Handys macht zudem das Abrufen von eigenen Farbinformationen zu einem nahtlosen Bestandteil bei der Farbtonbestimmung.“

Die Phoenix-App verknüpft die Software mit WLAN-fähigen Geräten wie dem Farbtonmessgerät ColorDialog Phoenix, einer IP-Waage oder einem WLAN-Etikettendrucker. Sie kann ab sofort im Apple App Store und bei Google Play (Suchbegriff: Phoenix-Online) heruntergeladen werden. Direkte Links zu der App unter www.spieshecker.de/phoenix-app.

Bildquelle: Spies Hecker

Der erste Trip mit dem Wohnmobil: Woran muss ich denken?

Der erste Trip mit dem Wohnmobil: Woran muss ich denken?

Campingurlaub liegt voll im Trend. So richtig unabhängig ist man aber erst mit einem Wohnmobil. Doch der erste Trip mit dem praktischen Gefährt will besonders gut geplant sein.

 

Reichweiten-Angst

Reichweiten-Angst

Anfang dieses Jahres hat das Beratungsunternehmen McKinsey bei deutschen Autofahrern drei Hauptgründe ermittelt, die sie vom Kauf eines Elektrofahrzeugs abschrecken würden: Rund 25 % seien die E-Mobile einfach zu teuer. Ebenfalls eine Viertel der Befragten gab an, dass die Reichweite immer noch zu gering sei. Und jeder Fünfte beklagte die mangelhafte Ladeinfrastruktur.

Was die „Reichweiten-Angst“ betrifft, hat JATO Dynamics recherchiert und kommt zu dem Ergebnis, dass die Sorge, auf dem Weg zum Ziel mit leerem Akku liegen zu bleiben, nicht mehr wirklich begründet ist. Es sei denn, man sei auf dem Weg im Urlaub in den Süden von Europa.

Die durchschnittliche Reichweite von Batterieelektrofahrzeugen in Deutschland betrug im ersten Quartal 2015 gerade einmal 160 Kilometer. Der Wert bis Ende 2016 hat sich auf gut 395 Kilometer mehr als verdoppelt. Danach verlief die Kapazitätskurve allerdings nicht mehr kontinuierlich aufwärts. Im Gegenteil: Mit regelmäßigen Auf und Abs fiel die durchschnittliche Reichweite bis zum zweiten Quartal 2018 auf rund 381 Kilometer. Doch seit dem dritten Quartal haben die Batteriehersteller gute Arbeit geleistet, denn die Reichweite stieg auf durchschnittlich 516 Kilometer im zweiten Quartal 2019 an. Dass diese sogenannte Reichweitenangst wohl mehr ein psychologisches als ein technisches Problem ist, machen auch Zahlen der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) deutlich: 80 % der Deutschen legen jeden Tag nur knapp 40 Kilometer mit dem Wagen zurück.

Bildquelle: JATO Dynamics