ADAC fordert taugliche Reparaturkonzepte für LED-Leuchten

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Quelle: HELLA

Laut einer Recherche vom ADAC halten LED-Leuchten kein Autoleben lang und für den Autofahrer ist es ein teurer Austausch. Denn sind LED-Leuchten defekt, müssen sie komplett getauscht werden, der Preis dafür kann schnell in die Tausende gehen. So fallen etwa bei hochwertigen Matrix-LED-Scheinwerfersystemen Kosten von deutlich mehr als 3.000 Euro an.

Reparaturkonzepte für LED-Leuchten gibt es laut ADAC in der Regel nicht. Lediglich Reparaturkits für Leuchten-Halter sind verfügbar. Weder sei die Reparatur von LED-Leuchten erlaubt, wenn dies in der Typgenehmigung des Scheinwerfers oder der Leuchte angegeben ist, noch seien sie für Reparaturen nicht ausgelegt. Dabei wäre eine Reparatur häufig sinnvoll, etwa dann, wenn nicht die LED-Lichteinheit kaputt geht, sondern die integrierte Steuerelektronik, so der ADAC.

Vor diesem Hintergrund fordert der ADAC die Fahrzeughersteller auf, LED-Leuchten zu verwenden, die mindestens auf die echte Lebenszeit eines Fahrzeugs ausgelegt sind. Zudem sollten Reparaturkonzepte entwickelt werden, um erforderliche Reparaturen für den Verbraucher günstig und nachhaltig zu gestalten.

Detaillierte Informationen zur aktuellen ADAC Untersuchung gibt es unter https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/technik/led-leuchten/

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