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Vorsicht: Medikamente am Steuer mindern die Fahrtüchtigkeit

 

Vorsicht: Medikamente am Steuer mindern die Fahrtüchtigkeit


Medikamente sind oft sehr hilfreich, z. B. um den Kopfschmerzen einen Strich durch die Rechnung zu machen oder endlich einschlafen zu können. Doch viele Menschen vergessen dabei, dass die Einnahme von Medikamenten oft nicht einer Autofahrt zu vereinbaren ist. Schließlich wirken sich viele Medikamente negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus und können den Fahrer sogar fahruntüchtig machen.

 

Wenn Medikamente schaden, statt zu heilen


Hohes Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen schränken die Fahrtüchtigkeit ein, die Gefahr eines Unfalls steigt. Medikamente gegen Schmerzen, Husten und Schnupfen können die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen zusätzlich beeinträchtigen. Alkoholhaltige Getränke sind in dieser Situation grundsätzlich tabu.
Auch nicht verschreibungspflichtige Mittel haben oft unterschätzte Nebenwirkungen. Bei der Kombination verschiedener Arzneimittel ist zudem mit Wechselwirkungen zu rechnen. Auch können Medikamente in flüssiger Form Alkohol enthalten.
Dass Alkohol und Drogen am Steuer die Unfallgefahr drastisch erhöhen, ist den meisten Verkehrsteilnehmern bewusst. Weniger beachtet wird dagegen der Einfluss von Medikamenten auf die Fahrtüchtigkeit. Und der ist immens. Immerhin lassen rund 2.800 der in Deutschland rund 55.000 zugelassenen Medikamente kein sicheres Fahren mehr zu. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus (DSH), Hamburg, in der neuen Ausgabe der Zeitschrift von „Sicher zuhause & unterwegs“ hin.
Diese Medikamente können zum Beispiel beim Autofahren zum Problem werden:
Analgetika (Schmerzmittel): Auch rezeptfreie Mittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) können bei hoher Dosierung (2 bis 4 g/Tag) Schwindel, Übelkeit und Benommenheit auslösen. Vorsicht auch bei Kombi-Präparaten mit Koffein: Oft kommt es zu einem plötzlichen Leistungsabfall und Ermüdung.
Antidepressiva: Nur wenige Antidepressiva beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit nicht. Die Symptome reichen von Schläfrigkeit über Schwindel hin zu Koordinationsstörungen. Experten raten, in den ersten zwei Wochen der Behandlung nicht Auto zu fahren.
Schlaf- und Beruhigungsmittel: Besonders Benzodiazepine gelten als bedenklich im Straßenverkehr, da sie die Reaktionszeit verlängern. Manche Präparate wirken noch am nächsten Tag nach. Deshalb sollten Autofahrer genau auf den Einnahmezeitpunkt achten.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von DSH)
Bildquellen: © katicaj, Pixabay (Header-Bild); stevepb, Pixabay (Fließtext-Bild)

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