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Das sind die größten Gefahren für den Autolack

 

Das sind die größten Gefahren für den Autolack


Die 0,15 Millimeter dünne Autolackschicht ist sensibel, wenn es um UV-Strahlung geht – ähnlich wie die menschliche Haut. In Kombination mit Pollen, Laub und anderen Verunreinigungen ist der Lack somit gerade im Sommer zahlreichen Umwelteinflüssen und Gefahren ausgesetzt.

 

Im Sommer lauern besonders viele Lack-Gefahren


Baumharz: Bäume sondern im Sommer hin und wieder Harz ab, das sich auf parkenden Autos absetzen und den Lack beschädigen kann. Mit Reinigungstüchern lässt sich das klebrige Harz noch relativ gut durch sanftes Wischen entfernen. Ist es erst ausgehärtet, hilft oft nur noch spezielle Chemie in der Autowaschanlage. Wer vermeiden möchte, in kurzen Abständen immer wieder gegen die Verunreinigungen durch Bäume vorzugehen, kann sein Auto zum Beispiel auch mit einer handelsüblichen Plane schützen. In Wintermonaten ist dies ein gewohntes Bild, doch auch im Sommer schützt eine Plane gegen direkte UV-Strahlung und Einbrennen.
Pollen: Feiner gelber Blütenstaub setzt sich im Sommer phasenweise - je nach Blütezeit der umgebenden Bäume – auf Fahrzeugoberflächen ab. Auch in diesem Fall sollten Autofahrer schnell reagieren, da die Pollen auch den Lack angreifen können. Gerade in Kombination mit Regenwasser und anderem Schmutz kann sich ein feiner Film bilden, der anschließend zu einer Kruste trocknet. Es drohen Lackschäden und Verfärbungen. Deshalb sollte das Auto regelmäßig gewaschen werden - Shell empfiehlt gerade bei intensivem Pollenflug mindestens einmal pro Woche.
Vogelkot: In den Baumkronen lauern noch andere Gefahren - etwa Vögel bzw. ihre Ausscheidungen. Der Vogelkot frisst sich mit seiner ätzenden Wirkung in die feinen Poren des Klarlacks. Verstärkt wird dieser Effekt durch UV-Strahlung und hohe Temperaturen. Bei längerer Einwirkung können selbst nach der Reinigung noch dauerhaft sichtbare Flecken zurückbleiben. Vogelkot sollte wenn möglich noch am selben Tag entfernt werden: einweichen und anschließend mit einem feinen Tuch abwischen – oder in der Waschanlage. Zudem wird eine Wachs- bzw. Lackversiegelung empfohlen. Spezielle Chemieprodukte wie z. B. ShieldTecs konservieren den Lack nachhaltig. Wie ätzend die im Kot enthaltene Säure ist, hängt von der Vogelart ab. Besonders aggressiv ist die chemische Zusammensetzung bei Tauben und Möwen.
Insekten: Überreste von Insekten auf dem Auto lassen sich beim Fahren im Sommer leider nicht vermeiden. Kadaver von Mücken und Fliegen können vor allem auf dem Lack Schäden hinterlassen, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt werden. Gerade hier bietet sich die Waschanlage an. Autofahrer sollten zunächst ein Vorwäsche-Programm wählen, um die Insekten einzuweichen. Wer Handarbeit bevorzugt, kann zu einem speziellen Insektenentferner von Shell greifen. Insekten gefährden den Lack sogar noch anderweitig: Einige Insekten-Arten produzieren ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt, das sich auf dem Lack ablagern kann. Der sogenannte Honigtau ist klebrig und widerspenstig und lässt sich – ähnlich wie Harz – nur mit Mühe entfernen.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von Shell)
Bildquellen: © DerNaut, Pixabay (Header-Bild); pruzi, Pixabay (Fließtext-Bild)

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