1. Skip to Menu
  2. Skip to Content
  3. Skip to Footer

 

X

 

X

Zum Reifenwechsel: Was sollten Autofahrer über das Reifenverhalten auf Schnee wissen?

 

Zum Reifenwechsel: Was sollten Autofahrer über das Reifenverhalten auf Schnee wissen?


Jede Schneeflocke ist ein kleines Wunder, ein einzigartiges Gebilde aus Milliarden von Eiskristallen. Und doch haben alle Flocken eines gemeinsam: sechs Ecken – genauer gesagt, eine 6-fache Symmetrie. Warum? Weil sich Wassermoleküle immer in einem Winkel von 60 oder 120 Grad anordnen. Dieses Wunder im Detail zu erforschen, hat sich der Reifenherstellers Goodyear zum Ziel gesetzt. In einem hoch technologischen Schneelabor untersuchen Wissenschaftler die Wechselwirkungen zwischen Schnee und Reifen, um die Mobilität im Winter weiter zu verbessern.

 

So sehen die Wechselwirkungen zwischen Schnee und Reifen aus


Schnee erscheint in den unterschiedlichsten Formen. Schotten kennen sogar 421 Wörter für Schnee. Tatsächlich ändert Schnee ständig seinen Zustand, weil die einzelnen Schneekristalle an ihren Kontaktpunkten zusammenwachsen. Diesen physikalischen Prozess nennt man Sintern. Während trockener Pulverschnee 30 kg/m³ wiegt, kann am Boden verdichteter alter Schnee eine Masse von 500 kg/m³, Firn sogar 800 kg/m³ erreichen. Die spannende Wissenschaft des Schnees ist auch die Königsdisziplin der Winterreifenentwicklung. Denn so variabel Schnee ist, so veränderlich ist die Beschaffenheit einer Schneefahrbahn. Die Struktur des Schnees hat daher direkten Einfluss auf die Performance eines Reifens.
Fährt ein Auto auf einer verschneiten Straße, verursacht der Sinter-Prozess, dass Schnee am Reifen haften bleibt. Abhängig vom Zustand des Schnees, haftet mehr oder weniger Schnee auf der Lauffläche. Ein Phänomen, das leicht beobachtet werden kann. Fährt ein Auto auf frischem Pulverschnee, ist der Reifen komplett mit Schnee bedeckt. Auf verdichtetem Schnee bleibt in den Profilrillen Schnee haften, das Profil erscheint schwarz-weiß. Ist der Schnee bereits hart und festgefahren haftet kein Schnee auf der Lauffläche, der Reifen bleibt schwarz. Diese Interaktion zwischen Schnee und Reifen wird auch von anderen Faktoren, wie zum Beispiel der Lufttemperatur und der Geschwindigkeit beeinflusst. Tatsächlich haftet ein Winterreifen auf Schnee am besten, wenn alle Greifkanten frei liegen. Denn wenn kein Schnee am Reifen klebt, wirken die unzähligen Profileinschnitte ideal. Ein ordentlicher Winterreifen mit gutem Profil der Größe 205/55R16, wie beispielsweise der Goodyear UltraGrip 9+, bietet mehr als 2.500 speziell konzipierte Lamellen, die für optimalen Grip sorgen. Die Physik des Schnees und seine Interaktion mit dem Reifen zu verstehen, ist daher essentiell für die Mobilität und die Entwicklung von Winterreifen.

 

 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von Goodyear)
Bildquellen: © manfredrichter, Pixabay (Header-Bild); manfredrichter, Pixabay (Fließtext-Bild)

Aktuelle Ausgaben (NEWS)

FREIE WERKSTATT…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

FREIE WERKSTATT Hits: 57696

Read more: FREIE...

Technik-Tipp…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 06-12-2012

Technik-Tipp Hits: 55224

Ausgabe 3-2019 erschien am 15.03.2019als…

Read more: Technik-Tipp&he...

Verkehrsblatt…

Author: FREIE WERKSTATT Category: Aktuelle Ausgaben Date:: 03-02-2013

Verkehrsblatt - Technische Mitteilungen

Read more: Verkehrsblatt&h...